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	<title>Pubertas tarda - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pubertas_tarda&amp;diff=1232284&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;WikiHelper232: Infobox ergänzt.</title>
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		<updated>2025-08-23T13:30:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Infobox ergänzt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox ICD&lt;br /&gt;
| 01-CODE = E30.0&lt;br /&gt;
| 01-BEZEICHNUNG = Verzögerte Pubertät [Pubertas tarda]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Infobox International Classification of Diseases 11&lt;br /&gt;
| Code-01 = 5A91&lt;br /&gt;
| Data-01 = Verzögerte Pubertät&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pubertas tarda&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von [[latein]]isch &amp;#039;&amp;#039;{{lang|la|pubertas}}&amp;#039;&amp;#039; „Geschlechtsreife“, und &amp;#039;&amp;#039;{{lang|la|tardus}}&amp;#039;&amp;#039; „gehemmt“) bezeichnet die verzögerte, unvollständige oder völlig fehlende Entwicklung der [[Pubertät]] bei [[Mädchen]] und [[Junge|Jungen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Definition ==&lt;br /&gt;
Die [[Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin]] (DGKJ) definiert 2011:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Eine Pubertas tarda liegt vor, wenn beim sonst gesunden Mädchen (Jungen) jenseits eines chronologischen Alters von 13,5&amp;amp;nbsp;(14) Jahren noch keine Pubertätszeichen vorhanden sind, wenn der Zeitbedarf für das Durchlaufen der Pubertät von einem Stadium&amp;amp;nbsp;B2 bis zur [[Menarche]] (von den ersten Zeichen bis zum Erreichen eines [[Tanner-Stadien|Tanner-Stadiums]] P5&amp;amp;nbsp;G5) mehr als 5,0&amp;amp;nbsp;(5,5) Jahre beträgt oder wenn eine begonnene Pubertätsentwicklung länger als 18&amp;amp;nbsp;Monate stillsteht.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;[[Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin]] (DGKJ): &amp;#039;&amp;#039;Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Kinderheilkunde und Jugendmedizin (DGKJ): Pubertas tarda und Hypogonadismus.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben von der [[Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften]]. Ulm, Version 01/2011 ([https://web.archive.org/web/20150923205655/http://www.awmf.org/uploads/tx_szleitlinien/027-025l_S1_Pubertas_tarda_Hypogonadismus_2011-01.pdf PDF: 115&amp;amp;nbsp;kB, 7&amp;amp;nbsp;Seiten] auf awmf.org; archivierte Version).&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Differenzialdiagnose der &amp;#039;&amp;#039;Pubertas tarda&amp;#039;&amp;#039; ==&lt;br /&gt;
Man kennt mehrere Ursachen für die verzögerte oder ausbleibende Pubertät:&lt;br /&gt;
* [[Konstitutionelle Entwicklungsverzögerung]]: Häufigste Ursache verzögerter Pubertät. Familiär bedingte, späte Pubertätsentwicklung, nachfolgend aber normale Entwicklung. In der Regel daher auch schon bei den Eltern nachweisbar, daher sollte unbedingt die Pubertätsanamnese der Eltern erhoben werden (salopp auch „Spätzünder“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Gerald Hellstern, Martin Bald, Claudia Blattmann, Hans Martin Bosse |Titel=Kurzlehrbuch Pädiatrie |Verlag=Thieme |Datum=2012 |ISBN=978-3-13-170311-8 |Seiten=42 |Online={{Google Buch |BuchID=hx1r96OvJx8C |Seite=42}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt; oder „Spätentwickler“,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hans Ewerbeck |Titel=Differentialdiagnose von Krankheiten im Kindesalter: Ein Leitfaden für Klinik und Praxis |Verlag=Springer |Datum=2013 |ISBN=978-3-662-06714-7 |Seiten=235 |Online={{Google Buch |BuchID=ltq1BgAAQBAJ |Seite=PA235 |Hervorhebung=Spätentwickler}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt; fachsprachlich früher auch &amp;#039;&amp;#039;Pseudoeunuchoidismus&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Ludwig Weissbecker: &amp;#039;&amp;#039;Die Gonadeninsuffizienz.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Ludwig Heilmeyer]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch der Inneren Medizin.&amp;#039;&amp;#039; Springer-Verlag, Berlin/Göttingen/Heidelberg 1955; 2. Auflage ebenda 1961, S. 1027–1032, hier: s. 1028 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;)&lt;br /&gt;
* [[Hypogonadismus|(Echter) Hypogonadismus]]:&lt;br /&gt;
** [[Hypergonadotroper Hypogonadismus]]:&lt;br /&gt;
*# Primär: ([[Hormon|Hormonelle]]) Insuffizienz der [[Gonade]]n. Bei Mädchen zum Beispiel im Rahmen eines [[Turner-Syndrom]]s, bei Jungen im Rahmen eines [[Klinefelter-Syndrom]]s, bei [[Anorchie]] oder [[Androgenresistenz]]&lt;br /&gt;
*# Sekundär: Nach [[Strahlentherapie|Bestrahlung]], [[Chemotherapie]], insbesondere bei Tumoren des kleinen Beckens, bei [[Akute lymphatische Leukämie|ALL]], aber auch bei chronisch konsumierenden bzw. [[Entzündung|entzündlichen]] Erkrankungen wie zum Beispiel dem [[Morbus Crohn]].&lt;br /&gt;
** [[Hypogonadotroper Hypogonadismus]]: Insuffiziente [[Gonadotropine]]sekretion der [[Hypophyse]], meist kombiniert mit weiteren Ausfällen hypophysärer [[Hormon]]e. Auch hier entweder primär oder sekundär zum Beispiel durch Tumoren bzw. Folgen deren Therapie, [[Trauma (Medizin)|posttraumatisch]] oder postentzündlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klinik ==&lt;br /&gt;
Die Entwicklung des Organismus bei &amp;#039;&amp;#039;Pubertas tarda&amp;#039;&amp;#039; vollzieht sich deutlich verzögert, ungünstigstenfalls bleibt die Pubertät ganz aus. Die Ausbildung sekundärer Geschlechtsmerkmale (Thelarche, Pubarche, Menarche) tritt verspätet ein. Damit verbunden kommt es auch zu einer verzögerten [[Skelettreife]]. Durch den fehlenden [[Wachstumsschub|Pubertätswachstumsschub]] weicht die Körpergröße vom bisherigen Verlauf der Perzentilenkurve ab. In selteneren Fällen kann es in Abhängigkeit von der Ursache im weiteren Verlauf zum verzögerten Schluss der [[Epiphysenfuge]]n mit konsekutivem [[Hochwuchs]] kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gelegentlich treten aufgrund der verzögerten Pubertätsentwicklung psychische Probleme auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diagnostik ==&lt;br /&gt;
Die klinische Dokumentation der &amp;#039;&amp;#039;Pubertas tarda&amp;#039;&amp;#039; erfolgt anhand des [[Tanner-Stadien|Pubertätsstadiums nach Tanner]]. Labortechnisch erfolgt die Bestimmung der [[Estrogene]] beziehungsweise des [[Androgene|Androgens]], des [[Prolaktin]]s und der [[Gonadotropine]] ([[Follikelstimulierendes Hormon|FSH]], [[Luteinisierendes Hormon|LH]]) im Blut. Neben der Labordiagnostik gehört auch die Bestimmung der [[Skelettreife]] beziehungsweise des Knochenalters (beispielsweise nach den Methoden von Greulich und Pyle oder Tanner und Whitehouse) zu den erforderlichen diagnostischen Maßnahmen. Die Pubertätsentwicklung des inneren weiblichen [[Geschlechtsorgan]]s wird [[Sonografie|sonografisch]] dokumentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Therapie ==&lt;br /&gt;
Tumoren bedürfen einer [[Chirurgie|chirurgischen]] oder [[Strahlentherapie|radiotherapeutischen]] beziehungsweise [[Chemotherapie|chemotherapeutischen]] Behandlung. Fehlende Hormone können substituiert werden und somit die Pubertät eingeleitet werden. Eine [[Hormonersatztherapie|Hormonsubstitution]] führt allerdings bei Jungen im Falle einer [[Komplette Androgenresistenz|kompletten Androgenresistenz]] nicht zum Erfolg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Pubertas praecox]] (Krankheit der vorzeitigen Geschlechtsentwicklung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krankheitsbild in der Kinderheilkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krankheitsbild in der Endokrinologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sexualmedizin]]&lt;/div&gt;</summary>
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