<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Pszenno</id>
	<title>Pszenno - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Pszenno"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pszenno&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-06T08:57:04Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pszenno&amp;diff=1556268&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Manha28: verlinkt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pszenno&amp;diff=1556268&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-13T11:05:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;verlinkt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Polen&lt;br /&gt;
| Ort = Pszenno&lt;br /&gt;
| Woiwodschaft = Niederschlesien&lt;br /&gt;
| Powiat = Świdnica&lt;br /&gt;
| PowiatLink = Świdnicki (Niederschlesien)&lt;br /&gt;
| Gemeinde = Świdnica&lt;br /&gt;
| GemeindeLink = Świdnica (Landgemeinde)&lt;br /&gt;
| Breitengrad = 50&lt;br /&gt;
| Breitenminute = 51&lt;br /&gt;
| Breitensekunde = 23&lt;br /&gt;
| Längengrad = 16&lt;br /&gt;
| Längenminute = 32&lt;br /&gt;
| Längensekunde = 15&lt;br /&gt;
| OrtEinwohner = 1744&lt;br /&gt;
| OrtEinwDatum = 2019&lt;br /&gt;
| OrtFläche = &lt;br /&gt;
| Höhe = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl = 58-125&lt;br /&gt;
| Telefonvorwahl = 74&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen = DSW&lt;br /&gt;
| Straße1 = [[Świdnica]]–[[Wrocław]]&lt;br /&gt;
| Schienen1 = &lt;br /&gt;
| Flughafen1 = [[Flughafen Breslau|Breslau]]&lt;br /&gt;
| TERYT = &lt;br /&gt;
| Webpräsenz = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Pszenno - fotopolska.eu (198184).jpg|mini|Straßenzug ]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pszenno&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|ˈpʂɛnnɔ}}] (deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Weizenrodau&amp;#039;&amp;#039;, vormals auch &amp;#039;&amp;#039;Weizenrode&amp;#039;&amp;#039; {{sliS|Wissarode}}) ist ein Ort in der [[Świdnica (Landgemeinde)|Landgemeinde Świdnica]] (&amp;#039;&amp;#039;Schweidnitz&amp;#039;&amp;#039;) im [[Powiat Świdnicki (Niederschlesien)|Powiat Świdnicki]] (&amp;#039;&amp;#039;Kreis Schweidnitz&amp;#039;&amp;#039;) der [[Woiwodschaft Niederschlesien]] in Polen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Pszenno liegt etwa neun Kilometer nordöstlich von [[Świdnica]] (&amp;#039;&amp;#039;Schweidnitz&amp;#039;&amp;#039;) und 47 Kilometer südwestlich von [[Breslau]].&lt;br /&gt;
Nachbarorte sind [[Wilków (Świdnica)|Wilków]] (&amp;#039;&amp;#039;Wilkau&amp;#039;&amp;#039;) im Norden, [[Jagodnik (Świdnica)|Jagodnik]] (&amp;#039;&amp;#039;Grunau&amp;#039;&amp;#039;) und [[Miłochów]] (&amp;#039;&amp;#039;Nieder Giersdorf&amp;#039;&amp;#039;) im Süden, [[Kątki (Marcinowice)|Kątki]] (&amp;#039;&amp;#039;Käntchen&amp;#039;&amp;#039;) im Osten, [[Marcinowice]] (&amp;#039;&amp;#039;Groß Merzdorf&amp;#039;&amp;#039;) im Nordosten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Weizenrodau, vormals als „Weisinrod“ bzw. „Wisyngerode“ bezeichnet, wurde 1243 von Johannes von [[Würben]] zu [[Deutsches Recht (Rechtstradition)|Deutschem Recht]] ausgesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=L0oXYwLdDUgC&amp;amp;pg=PA83&amp;amp;dq=Weizenrodau+Historie&amp;amp;lr=&amp;amp;hl=de#PPA83,M1 Weizenrodau 1243 Gründung]&amp;lt;/ref&amp;gt; 1335 ist auch erstmals die „ecclesia de Weynsinrod“ im [[Bistum Breslau|Breslauer]] [[Zehnt]]register [[Liber fundationis episcopatus Vratislaviensis]] des [[Apostolischer Nuntius|Apostolischen Nuntius]] Galhardus erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hermann Neuling |Titel=Schlesiens ältere Kirchen und kirchliche Stiftungen |Verlag=Max |Datum=1884 |Seiten=138}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Teilung des [[Herzogtum Breslau|Herzogtums Breslau]] 1290/91 gelangte Weizenrodau an das neu gebildete [[Herzogtum Schweidnitz]], das nach dem Tod des Herzogs [[Bolko II. (Schweidnitz)|Bolko II.]] 1368 erbrechtlich an die [[Böhmen]] fiel, wobei Bolkos II. Witwe [[Agnes von Habsburg (1315–1392)|Agnes von Habsburg]] bis zu ihrem Tod 1392 ein [[Nießbrauch]] zustand. Namensgebend war der Abstammungsort, von dem die Vorfahren von [[Lukas Watzenrode der Ältere]] (1400–1462, Bürger und Handelsmann in [[Toruń|Thorn]], Großvater des Astronomen [[Nikolaus Kopernikus]]) bzw. [[Lucas Watzenrode]] (1447–1512, Fürstbischof des Ermlandes) stammten. Weizenrodau war Kämmereidorf von Schweidnitz. Es wurde zwischen 1331 und 1590 in neun Anteilen von der Stadt erworben. Als ehemalige Besitzer der Anteile sind überliefert:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Friedrich Albert Zimmermann]] |Titel=Beiträge zur Beschreibung von Schlesien: Fünfter Band |Verlag=bey Johann Ernst Tramp |Datum=1785 |Seiten=513-519}}&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Anteil verkaufte 1331 ein Ritter Bruno dem Rat der Stadt Schweidnitz.&lt;br /&gt;
# Anteil überließ 1351 Herzog Bolko dem Rat der Stadt Schweidnitz.&lt;br /&gt;
# Anteil 1366 von Heinrich [[Czirn (Adelsgeschlecht)|Czirn]] an den Magistrat der Stadt Schweidnitz verkauft. &lt;br /&gt;
# Anteil ging 1366 an die Brüdern Nitsche, Steffen und Petczen von Rosenthal und 1370 an Michel von Wederow. Letzterer überließ den Anteil 1371 der Stadt Schweidnitz.&lt;br /&gt;
# Anteil schenkte 1367 Konrad von Zesewicz seinen Neffen Konrad und Balzer von Zesewicz. Letztere verkauften den Anteil 1374 an den Rat der Stadt Schweidnitz.&lt;br /&gt;
# Anteil bzw. die Erbscholtisei, angeblich von Johannes Graf von Würben, der 1243 in Weizenrodau das Deutsche Recht eingeführt hatte, gegründet. 1289 verlieh Heinrich Graf von Würben seinem Schultheis Rudolph in Weizenrodau drei [[Hufe|Huben]] als [[Lehen]]. 1375 überließen die Grafen von Würben die Scholtisei einschließlich dem Kirchenlehen der Stadt Schweidnitz. &lt;br /&gt;
# Anteil verlieh 1343 Herzog Bolko II. seinem Kaplan Albert, dessen Bruder Johann und deren Mutter Helimburk. 1346 erwarb Lucia Frencelin den vom Kaplan Albert gekauften Anteil. 1366 verkauften Hermann Tscherwitz und seine Kinder sieben Huben. 1378 veräußerte Hans Probsthain elf zinsbare Huben. 1451 verkauften die Brüder George und Fabian [[Sachenkirch]] alles Eigentum an Hieronymus [[Pförtner (schlesisches Adelsgeschlecht)|Pförntner]], zu dessen Gunsten bereits 1524 Kaspar Pförtner auf alle Ansprüche an dem Gut verzichtet hatte. 1540 kaufte den ganzen Anteil die Stadt Schweidnitz.&lt;br /&gt;
# Anteil 1540 von Kaspar Pförtner im Namen seiner Schwester Barbara Fürstenau an den Rat der Stadt Schweidnitz verkauft.&lt;br /&gt;
# Anteil bzw. die Mühle verkauften 1365 die Brüder Konrad und Heinrich von Czirn dem Nitsche Hanemann und Hans Probsthain. Der halbe Anteil gelangte 1378 an Weigel Sachenkirch. 1454 ging die ganze Mühle von Fabian Sachenkirch an Hieronymus Pförtner, 1524 von Hieronymus und Kaspar Pförtner an deren Bruder Adam Pförtner, sowie 1566 von Abraham Pförtner an Ernst Pförtner. Schließlich verkauften die Geschwister 1590 die Mühle inkl. der Ober- und Niedergerichtsbarkeit dem Rat der Stadt Schweidnitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Erster Schlesischer Krieg|Ersten Schlesischen Krieg]] fiel Weizenrodau 1741/42 mit dem größten Teil [[Schlesien]]s an [[Preußen]]. Die alten Verwaltungsstrukturen wurden aufgelöst und Weizenrodau in den [[Landkreis Schweidnitz]] eingegliedert, mit dem es bis 1945 verbunden blieb. 1785 bestanden in Weizenrodau eine Pfarrkirche, zwei Schulhäuser, ein Lehngut, 28 Bauern, 17 [[Gärtner#Der Gärtner als Kleinbauer|Gärtner]], 16 Häusler, und eine Wassermühle. Die Einwohnerzahl betrug 424. Weizenrodau unterstand der [[Kriegs- und Domänenkammer]] Breslau, bis es im Zuge der [[Preußische Reformen|Stein-Hardenbergischen Reformen]] 1815 dem [[Regierungsbezirk Reichenbach]] der [[Provinz Schlesien]] zugeordnet wurde. Mit Anbau von [[Zuckerrübe]]n bestand seit Anfang des 19. Jahrhunderts eine Zuckerfabrik in Weizenrodau. 1834 zerstörte ein Brand große Teile von Weizenrodau. 1885 wurde ein Kriegerdenkmal errichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Folge des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] fiel Weizenrodau mit dem größten Teil Schlesiens 1945 an Polen. Nachfolgend wurde es in &amp;#039;&amp;#039;Pszenno&amp;#039;&amp;#039; umbenannt. Die einheimische deutsche Bevölkerung wurde – soweit sie nicht schon vorher geflohen war – [[Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950|vertrieben]]. Die neu angesiedelten Bewohner waren teilweise [[Zwangsumsiedlung von Polen aus den ehemaligen polnischen Ostgebieten 1944–1946|Zwangsumgesiedelte aus Ostpolen]], das an die [[Sowjetunion]] gefallen war. Von 1975 bis 1998 gehörte Pszenno zu [[Woiwodschaft Wałbrzych]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Pszenno Saint Nicholas church 2014 P02.JPG|mini|Kirche St. Nikolaus]]&lt;br /&gt;
* Die [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholische]] [[Pfarrkirche]] [[St. Nikolaus (Pszenno)|St. Nikolaus]] wurde im 13. Jahrhundert gegründet und 1552 wiederaufgebaut. Seit dem 13. Jahrhundert besaß Weizenrodau eine Pfarrkirche. In der [[Reformation|Reformationszeit]] wurde sie evangelisch und 1636 den Katholiken zurückgegeben. Bis 1773 gehörte die Kirche den [[Jesuiten]]. Seit 1654 war Weizenrodau evangelisch zur [[Friedenskirche (Świdnica)|Friedenskirche Schweidnitz]] gepfarrt. Auf dem sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Pfarrberge&amp;#039;&amp;#039; stand bis zum Ende des 18. Jahrhunderts eine Kapelle, in der angeblich der Sarg des 1642 in der Schlacht zwischen Groß Märzdorf (seit 1945 &amp;#039;&amp;#039;Marcinowice&amp;#039;&amp;#039;) und [[Szczepanów (Marcinowice)|Stephanshain]] gefallenen Herzogs von Lauenburg verwahrt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.sbc.org.pl/dlibra/show-content/publication/edition/17814?id=17814 |titel=Der Kreis Schweidnitz : nach seinen physikalischen, statistischen und topographischen Verhältnissen : ein Beitrag zur Förderung der Heimatskunde für Schule und Haus - Silesian Digital Library |zugriff=2019-02-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Pszenno}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Niederschlesien|Pszenno]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gmina Świdnica]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gegründet 1243]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Manha28</name></author>
	</entry>
</feed>