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	<title>Pszczyna - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Polen&lt;br /&gt;
| Wappen             = [[Datei:POL Pszczyna COA.svg|119px|Wappen von Pszczyna]]&lt;br /&gt;
| Woiwodschaft       = Schlesien&lt;br /&gt;
| Powiat             = Pszczyna&lt;br /&gt;
| PowiatLink         = Pszczyński&lt;br /&gt;
| Gemeinde           = Pszczyna&lt;br /&gt;
| GemeindeLink       = Gmina Pszczyna&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 49&lt;br /&gt;
| Breitenminute      = 59&lt;br /&gt;
| Breitensekunde     = &lt;br /&gt;
| Längengrad         = 18&lt;br /&gt;
| Längenminute       = 57&lt;br /&gt;
| Längensekunde      = &lt;br /&gt;
| OrtFläche          = 22.00&lt;br /&gt;
| OrtEinwohner       = 25823&lt;br /&gt;
| OrtEinwDatum       = 30. Juni 2019&lt;br /&gt;
| Höhe               = 262&lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 43-200&lt;br /&gt;
| Telefonvorwahl     = 32&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = SPS&lt;br /&gt;
| Straße1            = [[Droga krajowa 1]]&lt;br /&gt;
| Schienen1          = Katowice–[[Bohumín]]&lt;br /&gt;
| Flughafen1         = [[Flughafen Katowice|Katowice]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Charta specialis Dynastia Plesnensis.jpg|mini|Karte des Fürstentums Pless im 18. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2012 Powiat pszczyński, Pszczyna, Pałac (04).jpg|mini|Schloss Pleß]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pszczyna&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|ˈpʃʧɨna}}] (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Pless&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Pleß&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Stadt in der [[Woiwodschaft Schlesien]] in Polen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Pszczyna liegt im Hügelland in der Niederung des [[Pszczynka|Plessebaches]] (&amp;#039;&amp;#039;Pszczynka&amp;#039;&amp;#039;), eines Nebenflusses der [[Weichsel]], auf 246 m ü. [[Normalhöhennull|NHN]], 37 Kilometer südlich von [[Katowice|Kattowitz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Herrschaft ===&lt;br /&gt;
Siehe auch: [[Fürstentum Pleß]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Sumpfgebieten an der Pszczynka soll schon im 12. Jahrhundert eine Befestigungsanlage der [[Piasten]] gestanden haben (siehe [[Stara Wieś (Pszczyna)|Stara Wieś]]). Bis 1177 gehörte das Land zu [[Kleinpolen]] und kam dann zum [[Herzogtum Ratibor]], das von den [[Schlesische Piasten|Schlesischen Piasten]] regiert wurde. Aus dieser Zeit stammt auch die bis 1821 bestehende Zugehörigkeit zum [[Erzbistum Krakau|Bistum Krakau]].&lt;br /&gt;
Nach dem Tod des Herzog [[Lestko (Ratibor)|Lestko von Ratibor]] erlosch 1336 die männliche Linie des [[Herzogtum Ratibor#Herzöge von Ratibor aus der schlesischen Linie der Piasten|Ratiborer Zweigs]] der Schlesischen Piasten. Dadurch fiel es als [[Heimfall|erledigtes Lehen]] an die [[Länder der Böhmischen Krone|Krone Böhmen]]. 1337 vergab es der böhmische König [[Johann von Böhmen|Johann von Luxemburg]] wiederum als ein Lehen an den [[Herzogtum Troppau|Troppauer]] Herzog [[Nikolaus II. (Troppau)|Nikolaus II.]] Er entstammte dem [[Herzogtum Troppau|Troppauer Zweig der Přemysliden]] und war mit einer Schwester Lestkos verheiratet. 1384 verpfändete er das Plesser Land an den [[Herzogtum Oppeln|Oppelner]] Herzog [[Wladislaus II. (Oppeln)|Wladislaus II.]] 1407 übergab [[Johann II. (Troppau-Ratibor)|Johann II. von Troppau-Ratibor]] die [[Weichbild]]er von Pleß, [[Bieruń|Alt Berun]], [[Mysłowice|Myslowitz]] und [[Mikołów|Nikolai]] als [[Leibgedinge]] seiner Frau Helena, die 1412 zusätzlich das gesamte Gebiet und die Stadt [[Żory|Sohrau]] erhielt. Dadurch entstand das [[Fürstentum Pleß|Herzogtum Pleß]], das von 1424 bis zu ihrem Tode 1449 Herzogin Helena und von 1452 bis 1462 deren Schwiegertochter Barbara Rockenberg regierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr folgte Herzog [[Viktorin (Münsterberg und Troppau)|Viktorin]], ein Sohn des böhmischen Königs [[Georg von Podiebrad]]. 1480 gelangte das Land an dessen Schwiegervater, den [[Herzogtum Teschen|Teschener]] Herzog [[Kasimir II. (Teschen)|Kasimir II.]], der es 1500 aus der [[Lehnswesen|Lehenschaft]] der Krone Böhmen auslöste. 1517 verkaufte er das [[Allod]] Pleß für 40.000 [[Gulden]] an den [[Oberungarn|oberungarischen]] [[Magnat]]en und Bergwerksbesitzer Alexius [[Thurzo|Thurzó]] von Bethlenfalva. Dessen Bruder Johann Thurzó d. J. auf [[Herzogtum Wohlau|Wohlau]] besaß die Herrschaft seit 1525 und veräußerte sie 1548 an den [[Erzbistum Breslau|Breslauer Fürstbischof]] [[Balthasar von Promnitz]], dem es König [[Ferdinand I. (HRR)|Ferdinand I.]] erbrechtlich übertrug. Seit der Mitte des 16. Jahrhunderts als [[Standesherrschaft]] bezeichnet, verblieb das Plesser Land bis 1765 im Besitz der Familie [[Promnitz (Adelsgeschlecht)|von Promnitz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Erster Schlesischer Krieg|Ersten Schlesischen Krieg]] fiel die Standesherrschaft Pleß mit dem größten Teil Schlesiens an [[Preußen]]. Sie lag nunmehr im Grenzgebiet zu [[Österreichisch-Schlesien]], während die [[Przemsa]] die historische Grenze zu Polen bildete. Als 1769 die &amp;#039;&amp;#039;Revidirte Bergordnung für Schlesien&amp;#039;&amp;#039; eingeführt wurde&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb10292714?page=5 &amp;#039;&amp;#039;Revidierte Berg-Ordnung vor das souveraine Herzogthum Schlesien u. die Grafschaft Glatz, vom 5 Jun. 1769&amp;#039;&amp;#039;]. Breslau, Schletter‛sche Buchhandlung (H. Skutsch)&lt;br /&gt;
1857&amp;lt;/ref&amp;gt;, erhielt sich die Standesherrschaft viele ihrer [[Privileg]]ien; dies gelang ansonsten nur noch der [[Herzogtum Beuthen|Herrschaft Beuthen]]. Bereits 1754 war in den Wäldern nahe der [[Klodnitz]]quelle mit dem Abbau von [[Steinkohle]] begonnen worden. Die [[Kopalnia Węgla Kamiennego Murcki-Staszic#Bergwerk Emanuelssegen (bis 1922)|Grube Emanuelssegen]] war eines der ersten Steinkohlenbergwerke im [[Fürstentum Oppeln]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter [[Erdmann II. von Promnitz]] wirkte ab 1705 dessen Kapellmeister [[Georg Philipp Telemann]] auch in Pleß. [[Johann Erdmann von Promnitz|Johann Erdmann Reichsgraf von Promnitz]], dessen Herrschaft von 1745 bis 1765 dauerte, überließ die Standesherrschaft als Schenkung zu Lebzeiten seinem Neffen (&amp;#039;&amp;#039;Schwestersohn&amp;#039;&amp;#039;) [[Friedrich Erdmann (Anhalt-Köthen-Pleß)|Friedrich Erdmann Fürst von Anhalt-Köthen]]. Lediglich [[Janowice Wielkie|Jannowitz]], [[Pieszyce|Peterswaldau]] und [[Grodztwo|Kreppelhof]] vererbte er an seinen Neffen [[Stolberg (Adelsgeschlecht)|Graf Christian Friedrich zu Stolberg-Wernigerode]]. Dem Standesherrn Friedrich Erdmann Fürst von Anhalt-Köthen-Pleß (bis 1797) folgte sein Sohn [[Ferdinand (Anhalt-Köthen)|Friedrich Ferdinand]] (ab 1818 Herzog von Anhalt-Köthen) und dessen Brüder [[Heinrich (Anhalt-Köthen)|Heinrich]] (ab 1830 Herzog von Anhalt-Köthen) und Ludwig. Nach dem Tod Ludwigs 1841, der vor Heinrich starb, fiel Pleß an Heinrich zurück. Nach Heinrichs Tod 1847 erbte dessen Schwager [[Hans Heinrich X. von Pleß|Hans Heinrich X.]] Reichsgraf von [[Hochberg (Adelsgeschlecht)|Hochberg-Fürstenstein]] die Standesherrschaft Pleß, die 1848 zum [[Fürstentum]] erhoben wurde. Die [[Fürstentum Pleß|Fürsten von Pleß]] aus dem Hause [[Hochberg-Fürstenstein]] blieben bis 1939 Besitzer der Herrschaft Pleß. Neben der Residenz im [[Schloss Pleß]] bildete das größte Schloss Schlesiens, das [[Schloss Fürstenstein]] bei [[Wałbrzych|Waldenburg]] den Hauptsitz dieser Familie, die von dort aus auch ihre umfangreichen Besitztümer in [[Niederschlesien]] und ihre Steinkohlenbergwerke im [[Waldenburger Bergland]] verwaltete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schloss Pleß diente vor allem als Sommer- und Jagdschloss. 1865 wurde unter fürstlicher Hoheit eine Zucht von [[Wisent]]en gegründet. [[Pleß-Linie|Dieser Bestand]] erlangte im 20. Jahrhundert erhebliche Bedeutung im Rahmen der [[Erhaltungszucht]] der damals vom Aussterben bedrohten Art.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer hoher Gast war Kaiser [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Wilhelm II.]], der im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] zwischen 1915 und 1917 das Schloss Pleß zu seinem [[Großes Hauptquartier|Großen Hauptquartier]] auswählte. Anlass dafür war die Nähe zur [[Ostfront (Erster Weltkrieg)|Ostfront]] beim [[Schlacht bei Gorlice-Tarnów|Durchbruch von Gorlice]] im Frühjahr 1915 und auch, dass die [[K.u.k. Stabswesen#Der Generalstab|k.u.k. Oberste Heeresleitung]] im nahen [[Cieszyn|Teschen]] saß. Dabei erfolgte auch die deutsch-österreichische Proklamation zur Ausrufung des [[Regentschaftskönigreich Polen|Regentschaftskönigreiches Polen]] am 5. November 1916.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Übergang an [[Zweite Polnische Republik|Polen]] erlosch im Jahr 1922 das Fürstentum Pleß. Nach dem deutschen [[Überfall auf Polen]] 1939 wurde der Fürst von Pleß, Hans Heinrich XVII., der polnischer Staatsbürger war und nach London geflüchtet war, von den [[NS-Staat|deutschen]] Behörden enteignet. Sein Neffe und Erbe seit 1975, Fürst Bolko, bekam auch nach der politischen Wende von 1990 die Besitzungen nicht zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte der Stadt ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kościół Wszystkich Świętych w Pszczynie 2.JPG|mini|hochkant|Allerheiligen-Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hindenburg Kaiser Ludendorff.jpg|mini|[[Paul von Hindenburg]], [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Kaiser Wilhelm II.]] und  [[Erich Ludendorff]] im Schloss Pleß (1917)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pszczyna. Rynek2.JPG|mini|[[Ring (Marktplatz)|Ring]] in Pszczyna]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erste Nachrichten über die „civitas Plesna“ stammen aus dem Jahre 1327, es wird angenommen, dass die Stadtgründung an der Furt der Handelsstraße von [[Krakau]] und [[Oświęcim|Auschwitz]] nach [[Cieszyn|Teschen]], [[Opava|Troppau]] und [[Racibórz|Ratibor]] durch die Pszczynka etwa zur selben Zeit wie die Gründung von [[Mikołów|Nikolai]] (1276) erfolgte. Die Stadt war im Norden vom Fluss und Sümpfen umgeben. Im Süden und Osten schützte sie sich durch eine Stadtbefestigung, während im Westen unter Herzogin Helena an Stelle eines Jagdschlösschens eine neue Burg entstanden war. Dadurch gelang es, Pleß auch gegen die [[Hussitenkriege|Einfälle der Hussiten]] zu verteidigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pleß besaß einen großen [[Marktplatz (Städtebau)|Marktplatz]] und vier Stadttore, das Krakauer Tor, das Auschwitzer oder Polnische Tor, das Sohrauer oder Deutsche Tor und das Troppauer Tor. Die Einwohner lebten vom Handwerk, Handel und der Teichwirtschaft. Von wirtschaftlicher Bedeutung war bis ins 19. Jahrhundert die Tuchmacherei. Bereits 1587 erhielt die Tuchmacherzunft ihre Privilegien. 1784 arbeiten 124 Tuchmachermeister in der Stadt, 1860 waren es gerade noch 13.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Zentrum der [[Karpfen]]zucht genoss die Stadt einen guten Ruf; die Fische wurden vor allem nach Krakau verkauft. 1536 besaß die Stadt zwei große und zwei kleine Teiche mit 645 [[Alte Maße und Gewichte#Zählmaße|Schock]] Fischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1468, 1492 und 1512 erhielt Pleß Privilegien für drei [[Jahrmarkt|Jahrmärkte]]. 1568 führte Karl von Promnitz die [[Reformation]] ein, seit Mitte des 17. Jahrhunderts waren die meisten Bewohner wieder katholisch und die evangelische Gemeinde löste sich 1654 auf. 1748 richtete ein Stadtbrand große Schäden an, dem auch die 1746 gebaute Kirche der wieder gegründeten evangelischen Kirchgemeinde zum Opfer fiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem Ende des 18. Jahrhunderts erfolgten in Pleß kleinere industrielle Ansiedlungen. 1782 errichtete der aus der Schweiz stammende Michael Attinger eine [[Strumpfband]]fabrik, ihr folgte 1785 die Seiden- und Strumpffabrik der Gebrüder Paul und Johann Schmeck. 1805 gründete Karl Benjamin Fiestel eine Druckerei, 1833 entstand eine weitere. Deren Besitzer Christian Schemmel (1807–1862), seit 1856 auch Bürgermeister, gab das &amp;#039;&amp;#039;Plesser Tagblatt&amp;#039;&amp;#039; heraus, und vom 5. Juli 1845 bis 1846 die erste polnischsprachige Zeitung Oberschlesiens, mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Tygodnik Polski Poświęcony Włościanom&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Den Landbewohnern gewidmete polnische Wochenschrift&amp;#039;&amp;#039;, Auflage ca. 500 Exemplare).&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Jahrbücher für slawische Literatur, Kunst und Wissenschaft.&amp;#039;&amp;#039; 1845, S. 296 ([http://books.google.com/books?id=32s8AAAAIAAJ&amp;amp;pg=PA296&amp;amp;dq=%22Tygodnik+Polski%22+1845&amp;amp;lr=&amp;amp;as_brr=3 books.google.com]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Im vierseitigen (halber Bogen) Magazin schrieb unter anderem Josef Lompa, der katholische Pfarrer und Bienenzüchter [[Johann Dzierzon]], der evangelische Pastor Robert Fiedler und der protestantische Theologe und Botaniker [[Carl Friedrich Kotschy]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine [[Jüdische Gemeinde]] bestand in Pleß seit dem Ende des 18. Jahrhunderts. Die jüdische Bevölkerung erreichte ihren Höchststand um 1885 mit 341 Personen. In diesen Jahren amtierte [[Markus Brann]], Dozent am [[Jüdisch-Theologisches Seminar in Breslau|Jüdisch-Theologischen Seminar in Breslau]], als Rabbiner in Pleß. Um die Wende zum 20. Jahrhundert begann die Einwohnerzahl zu sinken, und als 1922 die umliegende Region an die [[Zweite Polnische Republik]] fiel, verließen viele Juden die Stadt, da sich fast alle Mitglieder der Jüdischen Gemeinde mit der deutschen Kultur identifizierten. Das während der [[Deutsche Besetzung Polens 1939–1945|deutschen Besetzung]] verwüstete [[Synagoge]]ngebäude wurde ab 1941 als Kino benutzt. Der Baukörper des einstigen Gotteshauses ist bis heute erhalten. Unmittelbar nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] kehrten einige Juden nach Pszczyna zurück, doch bis 1957 hatten die meisten unter ihnen die Stadt wieder verlassen und emigrierten nach [[Israel]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.xn--jdische-gemeinden-22b.de/index.php/gemeinden/p-r/2180-pless-schlesien &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der jüdischen Gemeinden im deutschen Sprachraum: Pleß (Schlesien)&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pleß war Kreisstadt des preußischen [[Kreis Pleß|Kreises Pleß]], wahrte aber seinen Charakter als [[Residenzstadt]]. Auch der Bau der [[Eisenbahnstrecke]] von [[Szopienice|Schoppinitz]] über [[Mikołów|Nikolai]] und Pleß nach [[Czechowice-Dziedzice|Dzieditz]] im Jahr 1868 führte nur in den Nachbarorten eine Industrialisierung herbei. Am Anfang des 20. Jahrhunderts hatte Pleß eine evangelische Kirche, eine katholische Kirche, eine [[Synagoge (Pleß)|Synagoge]], ein Gymnasium, Zigarren- und Maschinenfabrikation und war Sitz des [[Amtsgericht Pleß|Amtsgerichts Pleß]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Meyers&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] befand sich das deutsche [[Großes Hauptquartier|Große Hauptquartier]] von 1915 bis 1917 im [[Schloss Pleß]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 16. August 1919 sammelten sich im Schlosspark die Angehörigen des Freikorps &amp;#039;&amp;#039;Bojówka Polska&amp;#039;&amp;#039; für den am nächsten Morgen bei [[Tychy|Paprotzan]] beginnenden [[Aufstand in Oberschlesien#Erster Aufstand (August 1919)|ersten polnischen Aufstand in Oberschlesien]] unter [[Wojciech Korfanty]]. Bei der [[Volksabstimmung in Oberschlesien]] entfielen am 20. März 1921 in Pleß (Stadt- und Schlossbezirk) auf den Verbleib bei Deutschland 3028 und auf den Anschluss an Polen 962 Stimmen. Bei der Teilung Oberschlesiens wurde Pleß 1922 an die Republik Polen übergeben und eine Militärparade unter General [[Stanisław Szeptycki]] abgehalten, an der auch Korfanty teilnahm. 1938 wurde die Eisenbahnlinie von [[Rybnik]] über [[Żory]] nach Pszczyna eingeweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Einmarsch der [[Wehrmacht]] im September 1939 in Polen leisteten bei der Stadt Teile der &amp;#039;&amp;#039;Armee Kraków&amp;#039;&amp;#039; unter [[Antoni Szylling|General Szylling]] erheblichen Widerstand. Zum Jahreswechsel 1944/1945 führte der [[Todesmärsche von KZ-Häftlingen|Todesmarsch von Häftlingen]] des [[KZ Auschwitz]] durch die Stadt. Im Februar 1945 erfolgte die Besetzung durch die [[Rote Armee]], wobei Pleß nur geringe Schäden erlitt, die Stadt kam nach Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] 1945 wieder zu Polen. Nach dem Zweiten Weltkrieg setzte eine [[Industrialisierung]] ein. Es entstanden Maschinenbaubetriebe und die Einwohnerzahl verdoppelte sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eingemeindungen ===&lt;br /&gt;
Seit 1945 ist [[Stara Wieś (Pszczyna)|Stara Wieś]] (&amp;#039;&amp;#039;Altdorf&amp;#039;&amp;#039;) ein Stadtteil von Pszczyna. Zwischen 1975 und 1977 war [[Wisła Wielka]] (&amp;#039;&amp;#039;Groß Weichsel&amp;#039;&amp;#039;) ein Teil der Stadt; heute gehört der Ort der [[Gmina Pszczyna|Gemeinde Pszczyna]] an. Der gleichfalls 1975 eingemeindete Ort [[Goczałkowice-Zdrój]] (&amp;#039;&amp;#039;Bad Gottschalkowitz, Nieder Goczalkowitz&amp;#039;&amp;#039;) erlangte 1992 seine Selbständigkeit zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der [[Deutsche Ostsiedlung|Deutschen Ostsiedlung]] bis ins 15. Jahrhundert war Pleß hauptsächlich von deutscher Bevölkerung bewohnt. Seit dem 16. Jahrhundert wurde die noch dem polnischen [[Erzbistum Krakau]] angehörende Grenzstadt Pleß zunehmend wieder polonisiert, so dass die polnische Bevölkerung bald die Mehrheit stellte. Im 18. und 19. Jahrhundert kehrte sich diese Entwicklung wieder um und 1910 waren 67 % der Bewohner Deutsche, während die Landbevölkerung der umliegenden Dörfer größtenteils polnischsprachig war,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://www.kulturwerk-schlesien.de/kulturlandschaftschlesien/staedte/artikel/285.Pless-Pless.html |text=kulturwerk-schlesien.de |wayback=20210227071937 |archiv-bot=2024-04-20 06:47:59 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt; bzw. den [[Schlesisch (polnischer Dialekt)|oberschlesischen Dialekt]] &amp;#039;&amp;#039;(Wasserpolnisch)&amp;#039;&amp;#039; gebrauchte. Das zeigte sich auch in der [[Volksabstimmung in Oberschlesien]] über die künftige Zugehörigkeit Oberschlesiens vom Jahre 1921, in der 74 % der Bewohner des Kreises für Polen votierten, während in der Stadt Pleß 3.759 oder 75,5 % der gültigen Stimmen für Deutschland abgegeben wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://oberschlesiende.h619444.serverkompetenz.net/oberschlesien/Abstimmung/pless.html |text=oberschlesiende.h619444.serverkompetenz.net |wayback=20080510191855}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Pszczyna - Protestant Church and Town Hall.jpg|mini|Rathaus und evangelische Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bażantarnia w Pszczynie.jpg|mini|Fasanerie]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pszczyna cmentarz żydowski.jpg|mini|Hebräische Inschrift auf dem jüdischen Friedhof Pszczyna: &amp;#039;&amp;#039;Denn Zukunft hat der Mensch des Friedens&amp;#039;&amp;#039; ({{B|Ps|37|37}})]]&lt;br /&gt;
* [[Schloss Pleß]], (14.–19. Jahrhundert), Neobarock, heute Museum;&lt;br /&gt;
* Die [[Neubarock|neobarocke]] evangelische Kirche wurde 1905–1907 errichtet. Sie entstand an der Stelle eines Vorgängerbaus von 1744 bis 1746, der einem Brand zum Opfer fiel;&lt;br /&gt;
* Die katholische Allerheiligen-Kirche wurde 1326 erstmals erwähnt. Die jetzige [[Barock]]kirche wurde 1754 fertiggestellt, in der Folge jedoch mehrfach umgebaut;&lt;br /&gt;
* Die barocke Alte Wache (&amp;#039;&amp;#039;Brama Wybrańców&amp;#039;&amp;#039;) von 1687 beherbergt heute das Touristeninformationszentrum und ein Café;&lt;br /&gt;
* Das Neurenaissance-Rathaus wurde 1931 auf dem Grundstück gebaut, wo schon seit 1716 das Rathaus gestanden hatte.&lt;br /&gt;
* Freilichtmuseum&lt;br /&gt;
* Die [[Fasanerie in Poremba|Fasanerie (Książęca Bażantarnia) in Poremba]] nach Entwurf von [[Carl Gotthard Langhans]] in den 1800er Jahren&lt;br /&gt;
* [[Fürstin-Daisy-Denkmal in Pless|Fürstin-Daisy-Denkmal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Demographie ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Bevölkerungsentwicklung bis 1922&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohnerzahl&lt;br /&gt;
! Anmerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1782 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 1841 || &amp;lt;ref&amp;gt;[[Felix Triest]]: &amp;#039;&amp;#039;Topographisches Handbuch von Oberschlesien&amp;#039;&amp;#039;. Wilh. Gottl. Korn, Breslau 1865, S. 573; {{archive.org |bub_gb_FKUCAAAAcAAJ |Blatt=573}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1787 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 2267 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1816 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 2300 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;Neumann&amp;quot;&amp;gt;[[Gustav Neumann (Geograph)|Gustav Neumann]]:  &amp;#039;&amp;#039;Das Deutsche Reich in geographischer, statistischer und topographischer Beziehung&amp;#039;&amp;#039;. Band 2, G. F. O. Müller, Berlin 1874, S. 179 ([https://books.google.de/books?id=mx5fAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA179 books.google.de]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1825 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 2063 || darunter  858 Evangelische, 1101 Katholiken, 104  Juden&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johann Georg Knie]]: &amp;#039;&amp;#039;Alphabetisch-Statistisch-Topographische Uebersicht der Dörfer, Flecken, Städte und andern Orte der Königl. Preuß. Provinz Schlesien, mit Einschluß des jetzt ganz zur Provinz gehörenden Markgrafthums Ober-Lausitz und der Grafschaft Glatz; nebst beigefügter Nachweisung von der Eintheilung des Landes nach den verschiedenen Zweigen der Civil-Verwaltung.&amp;#039;&amp;#039; Melcher, Breslau 1830, S. 952–953 ([https://books.google.de/books?id=wIRfAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA952 books.google.de])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1840 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 3147 || davon 1015 Evangelische, 1883 Katholiken, 249 Juden&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johann Georg Knie]]: &amp;#039;&amp;#039;Alphabetisch-statistisch-topographische Uebersicht der Dörfer, Flecken, Städte und andern Orte der Königl. Preusz. Provinz Schlesien.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Graß, Barth und Comp., Breslau 1845, S. 896–897; {{archive.org |bub_gb_f8AGAAAAcAAJ |Blatt=896}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1855 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 2946 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;Triest567&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1861 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 3154 || davon 702 Evangelische, 2121  Katholiken, 331 Juden&amp;lt;ref name=&amp;quot;Triest567&amp;quot;&amp;gt;[[Felix Triest]]: &amp;#039;&amp;#039;Topographisches Handbuch von Oberschlesien.&amp;#039;&amp;#039; Wilh. Gottl. Korn, Breslau 1865, S. 567, Ziffer 1; {{archive.org |bub_gb_FKUCAAAAcAAJ |Blatt=567}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1867 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 3668 || am 3. Dezember&amp;lt;ref name=&amp;quot;StatBüro&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1871 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 3820 || darunter 850  Evangelische, 300 Juden  (2400  [[Polen (Ethnie)|Polen]]);&amp;lt;ref name=&amp;quot;Neumann&amp;quot; /&amp;gt; nach anderen Angaben 3854 Einwohner (am 1. Dezember), davon  1039 Evangelische, 2482 Katholiken,  333  Juden&amp;lt;ref name=&amp;quot;StatBüro&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Die Gemeinden und Gutsbezirke der Provinz Schlesien und ihre Bevölkerung. Nach den Urmaterialien der allgemeinen Volkszählung vom 1. Dezember 1871.&amp;#039;&amp;#039; Königliches Statistisches Bureau, Berlin 1874, S. 342–343, Ziffer 3 ([https://books.google.de/books?id=_MtjAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA342 books.google.de]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1890 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 4084 || davon 1041 Evangelische, 2704 Katholiken, 339 Juden&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rademacher&amp;quot;&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de |pfad=sch_pless.html |name=Deutsche Verwaltungsgeschichte von der Reichseinigung 1871 bis zur Wiedervereinigung 1990 |abruf=2023-05-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1905 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 5193 || mit der Garnison (eine Schwadron [[Ulanen]] Nr. 2), davon 1401 Evangelische, 235 Juden&amp;lt;ref name=&amp;quot;Meyers&amp;quot;&amp;gt;{{Meyers-1905 |Lemma=Pleß |Band=16 |Seite=38 |SeiteBis=39 |zenoID=20007263775}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1910 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 5315 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;Rademacher&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ style=&amp;quot;white-space:nowrap;&amp;quot;| Einwohner seit 1922&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1931 || 7200&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1961 || 15.340&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1970 || 17.994&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2008 || 25.477&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stat.gov.pl/cps/rde/xbcr/gus/PUBL_ludnosc_stan_struktura_30_06_2008.pdf &amp;#039;&amp;#039;Ludność – Stan I Struktura W Przekroju Terytorialnym&amp;#039;&amp;#039;.] (PDF) Główny Urząd Statystyczny, Stand 30. Juni 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Die Stadt wird von der Landesstraße [[Droga krajowa 1]] durchquert, die über den [[Grenzübergang]] [[Cieszyn]] (&amp;#039;&amp;#039;Teschen&amp;#039;&amp;#039;) nach [[Tschechien]] verläuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Bahnhof Pszczyna mündet die Strecke 148 aus [[Rybnik]] – [[Żory]] in die Strecke 139 von [[Katowice]] über [[Tychy]], Pszczyna, [[Czechowice-Dziedzice]] und [[Żywiec]] nach [[Zwardoń]] und weiter in die [[Slowakei]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://openrailwaymap.org/ |titel=OpenRailwayMap |abruf=2023-04-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeinde ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Gmina Pszczyna}}&lt;br /&gt;
Die [[Stadt- und Landgemeinde]] Pszczyna umfasst ein Gebiet von 174 km² mit rund 50.000 Einwohnern.&lt;br /&gt;
Dazu gehören neben der Stadt Pszczyna folgende Ortsteile:&lt;br /&gt;
* [[Brzeźce (Pszczyna)|Brzeźce]] &amp;#039;&amp;#039;(Brzestz)&amp;#039;&amp;#039;, 1055 Einwohner&lt;br /&gt;
* Czarków &amp;#039;&amp;#039;(Czarkow)&amp;#039;&amp;#039;, 1887 Einwohner&lt;br /&gt;
* [[Ćwiklice (Pszczyna)|Ćwiklice]] &amp;#039;&amp;#039;(Cwiklitz)&amp;#039;&amp;#039;, 2621 Einwohner&lt;br /&gt;
* Jankowice &amp;#039;&amp;#039;(Jankowitz)&amp;#039;&amp;#039;, 2606 Einwohner&lt;br /&gt;
* [[Łąka (Pszczyna)|Łąka]] &amp;#039;&amp;#039;(Lonkau)&amp;#039;&amp;#039;, 2792 Einwohner&lt;br /&gt;
* Piasek &amp;#039;&amp;#039;(Sandau)&amp;#039;&amp;#039;, 3306 Einwohner&lt;br /&gt;
* Poręba &amp;#039;&amp;#039;(Poremba)&amp;#039;&amp;#039;, 979 Einwohner&lt;br /&gt;
* Rudołtowice &amp;#039;&amp;#039;(Rudoltowitz)&amp;#039;&amp;#039;, 1122 Einwohner&lt;br /&gt;
* [[Studzionka (Pszczyna)|Studzionka]] &amp;#039;&amp;#039;(Staude)&amp;#039;&amp;#039;, 2199 Einwohner&lt;br /&gt;
* Studzienice &amp;#039;&amp;#039;(Studzienitz)&amp;#039;&amp;#039;, 1667 Einwohner&lt;br /&gt;
* [[Wisła Mała]] &amp;#039;&amp;#039;(Deutsch Weichsel)&amp;#039;&amp;#039;, 1328 Einwohner&lt;br /&gt;
* [[Wisła Wielka]] &amp;#039;&amp;#039;(Groß Weichsel)&amp;#039;&amp;#039;, 2128 Einwohner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Städtepartnerschaften ==&lt;br /&gt;
* {{DEU|#}} [[Klein Rönnau]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
* {{UKR|#}} [[Butscha]], [[Ukraine]] (2016)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://bucha-rada.gov.ua/sister-city |titel=Міста-побратими {{!}} Офіційний сайт Бучанської міської ради Sister Cities of Butscha |abruf=2023-07-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* {{DEU|#}} [[Bergisch Gladbach]], [[Deutschland]] (1993)&lt;br /&gt;
* {{HRV|#}} [[Kaštela]], [[Kroatien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrenbürger ==&lt;br /&gt;
* Bolko Graf von Hochberg (* 1936), sechster Fürst von Pless&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.zamek-pszczyna.pl/deutsch/Ausstellungsgeschichte/idn:167 „Die Plessner Hochbergs 1847–2007“]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Stadt ==&lt;br /&gt;
* [[Ferdinand (Anhalt-Köthen)|Ferdinand Friedrich]] (1769–1830), Herzog von Anhalt-Köthen-Pless&lt;br /&gt;
* [[Anna Emilie von Anhalt-Köthen-Pleß]] (1770–1830), Prinzessin von Anhalt-Köthen und Erbin der Standesherrschaft Pleß&lt;br /&gt;
* [[Michael Kosmeli]] (1773–1844), deutscher Schriftsteller, Übersetzer und Musiker&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Blühmel]] (1777–1845), Musikinstrumentenbauer, Miterfinder des chromatischen Horns&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Gottlob von Mühler]] (1780 auf Louisenhof bei Pleß – 1857), preußischer Justizminister&lt;br /&gt;
* [[August Kiß]] (1802–1865), deutscher Bildhauer&lt;br /&gt;
* [[Eduard Vogel (Politiker)|Eduard Vogel]] (1804–1868), deutscher Apotheker und Politiker&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm von Engerth]] (1814–1884), österreichischer Architekt und Ingenieur&lt;br /&gt;
* [[Eduard von Engerth]] (1818–1897), österreichischer Historien- und Genremaler&lt;br /&gt;
* [[Julius Muhr]] (1819–1865), deutscher Maler&lt;br /&gt;
* [[Julius Carl Raschdorff]] (1823–1914), deutscher Architekt&lt;br /&gt;
* [[Max Friedländer (Journalist)|Max Friedländer]] (1829–1872), österreichischer Journalist&lt;br /&gt;
* [[Julius Friedländer (Bankier)|Julius Friedländer]] (1834–1892), Bankier, Reichstags- und Landtagsabgeordneter&lt;br /&gt;
* [[Hans Heinrich XV. Fürst von Pless]] (1861–1938), Standesherr und Montanindustrieller&lt;br /&gt;
* [[Karl Hoefer]] (1862–1939), deutscher Generalleutnant sowie Freikorpsführer&lt;br /&gt;
* [[Karl Brunner (Ethnologe)|Karl Brunner]] (1863–1938), deutscher Volkskundler, Direktor der Sammlung für deutsche Volkskunde&lt;br /&gt;
* [[Josef Reif (Verbandsfunktionär)|Josef August Reif]] (1866–1933), deutscher Verbandsfunktionär&lt;br /&gt;
* [[Adolf Münzer]] (1870–1953), deutscher Maler und Graphiker&lt;br /&gt;
* [[Hans-Erich von Schroeter]] (1891–1947), deutscher Generalmajor&lt;br /&gt;
* [[Otto Lasch]] (1893–1971), deutscher Wehrmachtsoffizier&lt;br /&gt;
* [[Johnny Friedlaender]] (1912–1992), deutscher Graphiker&lt;br /&gt;
* [[Stanisław Gazda]] (1938–2020), polnischer Radrennfahrer&lt;br /&gt;
* [[Edeltraut Felfe]] (* 1943), deutsche Rechtswissenschaftlerin&lt;br /&gt;
* [[Piotr Machalica]] (1955–2020), polnischer Schauspieler&lt;br /&gt;
* [[Tomasz Tomczykiewicz]] (1961–2015), polnischer Politiker und Abgeordneter des Sejm&lt;br /&gt;
* [[Dariusz Kałuża]] (* 1967), polnischer Ordensgeistlicher, Bischof von Bougainville in Papua-Neuguinea&lt;br /&gt;
* [[Alicja Janosz]] (* 1985), polnische Popsängerin&lt;br /&gt;
* [[Paweł Pietryja]] (* 1992), polnischer Badmintonspieler&lt;br /&gt;
* [[Bruno Chrobek]] (1895–1942), deutscher Generalmajor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=Ples |Band=11 |Seite=172}}&lt;br /&gt;
* [[Johann Georg Knie]]: &amp;#039;&amp;#039;Alphabetisch-statistisch-topographische Uebersicht der Dörfer, Flecken, Städte und andern Orte der Königl. Preusz. Provinz Schlesien.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Graß, Barth und Comp., Breslau 1845, S. 896–897; {{archive.org |bub_gb_f8AGAAAAcAAJ |Blatt=896}}.&lt;br /&gt;
* [[Felix Triest]]: &amp;#039;&amp;#039;Topographisches Handbuch von Oberschlesien.&amp;#039;&amp;#039; Wilh. Gottl. Korn, Breslau 1865, S. 570–576; {{archive.org |bub_gb_FKUCAAAAcAAJ |Blatt=570}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.pszczyna.pl/ Website der Stadt] (deutsch, englisch, polnisch).&lt;br /&gt;
* [https://www.zamek-pszczyna.pl/ Website des Schlosses] (deutsch, englisch, polnisch).&lt;br /&gt;
* [http://www.zdjecia-panoramiczne.pl/qtvr/pszczyna.html QTVR Panoramafotos des Schlosses Pleß.] zdjecia-panoramiczne.pl (polnisch).&lt;br /&gt;
* [https://www.orf-oberschlesien.de/pless Beschreibung der Geschichte sowie der Sehenswürdigkeiten der Stadt.] In: Online-Reiseführer Oberschlesien.&lt;br /&gt;
* [https://www.orf-oberschlesien.de/pless &amp;#039;&amp;#039;Pless (Pszczyna)&amp;#039;&amp;#039;] &amp;#039;&amp;#039;Online-Reiseführer Oberschlesien&amp;#039;&amp;#039; abgerufen am 6. November 2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Powiat Pszczyński}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4103134-9}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1327]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gmina Pszczyna]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Schlesien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Schlesien]]&lt;/div&gt;</summary>
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