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	<title>Pszczew - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pszczew&amp;diff=1834369&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2026-02-05T09:39:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Polen&lt;br /&gt;
| Ort                = Pszczew&lt;br /&gt;
| Wappen             = [[Datei:POL gmina Pszczew COA.svg|111px|Wappen der Gmina Pszczew]]&lt;br /&gt;
| Woiwodschaft       = Lebus&lt;br /&gt;
| Powiat             = Międzyrzecki&lt;br /&gt;
| PowiatLink         = Międzyrzecki&lt;br /&gt;
| Gemeinde           = Pszczew&lt;br /&gt;
| GemeindeLink       = Gmina Pszczew&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 52&lt;br /&gt;
| Breitenminute      = 28&lt;br /&gt;
| Breitensekunde     = &lt;br /&gt;
| Längengrad         = 15&lt;br /&gt;
| Längenminute       = 46&lt;br /&gt;
| Längensekunde      = &lt;br /&gt;
| OrtEinwohner       = 1973&lt;br /&gt;
| OrtEinwDatum       = 2021&amp;lt;ref name=&amp;quot;pwl&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
| OrtFläche          = &lt;br /&gt;
| Höhe               = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 66-330&lt;br /&gt;
| Telefonvorwahl     = 95&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = FMI&lt;br /&gt;
| Straße1            = &lt;br /&gt;
| Schienen1 = [[Bahnstrecke Wierzbno–Rzepin|Wierzbno–Rzepin]]&lt;br /&gt;
| Flughafen1         = [[Flughafen Posen|Posen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pszczew&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{deS}} &amp;#039;&amp;#039;Betsche&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Dorf im [[Powiat Międzyrzecki]] der [[Woiwodschaft Lebus]] in [[Polen]]. Es ist Sitz der [[Gmina Pszczew|gleichnamigen Landgemeinde]] mit etwa als 4300 Einwohnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Das Dorf liegt etwa 14 Kilometer nordöstlich der Stadt [[Międzyrzecz]] &amp;#039;&amp;#039;(Meseritz)&amp;#039;&amp;#039; zwischen dem &amp;#039;&amp;#039;Scharziger See&amp;#039;&amp;#039; und dem &amp;#039;&amp;#039;Klopsee&amp;#039;&amp;#039; in einem Landschaftsschutzpark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Panorama z herbem Pszczewa.JPG|mini|Straßenzug in Betsche]]&lt;br /&gt;
Archäologische Funde belegen, dass in der Vorzeit in der gewässerreichen Umgegend der heutigen Ortschaft verschiedene Siedlungen existiert hatten und dass hier bis zum 12. Jahrhundert [[Raseneisenerz]] gewonnen wurde. Der Ortsname ist slawischen Ursprungs und ist wahrscheinlich entweder von dem Wort für &amp;#039;&amp;#039;Biene&amp;#039;&amp;#039; oder von dem Wort für &amp;#039;&amp;#039;glänzend&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;schimmernd&amp;#039;&amp;#039; entlehnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An den Ort grenzt eine [[Schanze (Festungsbau)|Schanze]], bei der es sich um den Überrest einer wohl von den Pommern angelegten [[Wallburg]]  handelt,&amp;lt;ref name=&amp;quot;HW&amp;quot;&amp;gt;[[Heinrich Wuttke]]: &amp;#039;&amp;#039;Städtebuch des Landes Posen. Codex diplomaticus: Allgemeine Geschichte der Städte im Lande Posen. Geschichtliche Nachrichten von 149 einzelnen Städten&amp;#039;&amp;#039;. Leipzig 1864,  [https://books.google.de/books?id=cTRNAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA268 S. 268–269.]&amp;lt;/ref&amp;gt; mit der die Landesgrenze des [[Herzogtum Pommern|Herzogtums Pommern]]   gegen polnische Herrscher geschützt werden sollte. Eine Burganlage, die sich an der hier vorbeiführenden alten Handelsstraße befunden hatte, wurde zweimal zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1256 wird urkundlich ein &amp;#039;&amp;#039;capellanus de Pczew&amp;#039;&amp;#039; (Kaplan von Pczew) erwähnt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HW&amp;quot; /&amp;gt; Eine weitere Erwähnung als deutsches Dorf erfolgte 1259; damals gehörte Betsche zu den [[Tafelgut|Tafelgütern]]  des [[Erzbistum Posen|Bischofs von Posen]]. Der Auftrag zur Gründung einer Stadt soll 1288 erteilt worden sein; das zugehörige Dokument ist später verbrannt. 1289 wurde der Ort Sitz einer [[Propstei (Kirche)|Propstei]], die sechzig Orte umfasste und  sich bis an die [[Oder]] erstreckte. Am Anfang des 15. Jahrhunderts wurde das Stadtrecht vom Posener Bischof bestätigt. Während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Kriegs]] wurde die Stadt wiederholt heimgesucht; auch hatte sie unter Seuchen zu leiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ausgang des 18. Jahrhunderts befanden sich in der Stadt 107 Wohnhäuser, zwei öffentliche Gebäude und eine katholische Kirche, und sie beherbergte 581 Einwohner, zum Teil Polen. Unter den Gewerbetreibenden befanden sich dreizehn Branntweinbrenner, ein Bierbrauer, drei Bäcker, zehn Schneider, sieben Schuster, sieben Töpfer, ein Uhrmacher, ein [[Barbier]], ein Fischer, drei Musiker, neun andere Handwerker und ein [[Händler|Krämer]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HW&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Teilungen Polens|Zweiten polnischen Teilung]] kam das Gebiet an [[Preußen]]. Betsche war  eine von mehreren adligen bzw.  klerikalen  Besitzungen, deren Besitzer von der preußischen Regierung unter König [[Friedrich Wilhelm III. (Preußen)|Friedrich Wilhelm III. von Preußen]] mit der Begründung  der Beteiligung  am [[Kościuszko-Aufstand]] enteignet wurden; die eingezogenen Liegenschaften wurden in königliche Domänen umgewandelt und verschleudert.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Heinrich Wuttke]]: &amp;#039;&amp;#039;Städtebuch des Landes Posen. Codex diplomaticus: Allgemeine Geschichte der Städte im Lande Posen. Geschichtliche Nachrichten von 149 einzelnen Städten.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1864,  [https://books.google.de/books?id=cTRNAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA229 S. 229.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die zuvor geistliche Besitzung Betsche ging an den Generalleutnant Fürst von Hohenlohe-Ingelfingen, der diese nun mittlerweile&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Hand-Matrikel der in sämmtlichen Kreisen des Preussischen Staats auf Kreis- und Landtagen vertretenen Rittergüter. 1857 |Hrsg=Karl Friedrich Rauer |Sammelwerk=GAB-Vorgänger auf Matrikelbasis |Band=Provinz Posen. XV. Meseritz |Nummer=Betsche |Verlag=Selbstverlag |Ort=Berlin |Datum=1857 |Seiten=318–319 |Online=https://www.google.de/books/edition/Hand_Matrikel_der_in_s%C3%A4mmtlichen_Kreise/ZpZpAAAAcAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Kommendator+Hiller+von+Gaertringen&amp;amp;pg=PA318&amp;amp;printsec=frontcover |Abruf=2022-08-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; als klassisches Rittergut firmiert an den Politiker [[Rudolf Hiller von Gaertringen (Politiker)|Baron Rudolf Hiller von Gaertringen]] weitergab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HW&amp;quot; /&amp;gt; Das Gemeindegebiet  wurde zunächst der [[Provinz Südpreußen]] einverleibt,&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Joseph Huebner: &amp;#039;&amp;#039;Historisch-statistisch-topographische Beschreibung von Südpreußen und Neu-Ostpreußen, oder der Königlich-Preußischen Besitznehmungen von Polen, in den Jahren 1793 und 1795 entworfen&amp;#039;&amp;#039;. Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Mit sechs Kupfertafeln und drey Landkarten.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1798, [https://books.google.de/books?id=wWpMAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA563 S. 563.]&amp;lt;/ref&amp;gt;  gehörte danach zur [[Provinz Posen]], wurde nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] in die [[Provinz Grenzmark Posen-Westpreußen]] eingegliedert und gehörte im Zeitraum 1938–1945 zum [[Landkreis Meseritz]]  in der [[Provinz Brandenburg]].&lt;br /&gt;
Im 19. Jahrhundert gab es in Betsche eine katholische Kirche, eine evangelische Kirche und eine Synagoge, die um die Mitte des Jahrhunderts gebaut worden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde Betsche unter polnische Verwaltung gestellt und in &amp;#039;&amp;#039;Pszczew&amp;#039;&amp;#039; umbenannt. Soweit sie nicht vor den näher rückenden Kriegsfront geflohen waren, wurden die deutschen Bewohner [[Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950|vertrieben]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einwohnerzahlen ==&lt;br /&gt;
* 1800: {{0}}581, darunter Polen&amp;lt;ref name=&amp;quot;HW&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1816: {{0}}958&amp;lt;ref name=&amp;quot;HW&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1837: 1174&amp;lt;ref name=&amp;quot;HW&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1858: 1770&amp;lt;ref name=&amp;quot;HW&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1871: 1809, vorwiegend Katholiken&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Meyers Konversations-Lexikon&amp;#039;&amp;#039;. Band 3, 1874, S. 90.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1885: 1942&amp;lt;ref name=&amp;quot;MR&amp;quot;&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=meseritz.html}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1925: 1720&amp;lt;ref name=&amp;quot;MR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1939: 1740&amp;lt;ref name=&amp;quot;MR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2006: 1826&lt;br /&gt;
* 2021: 1.973&amp;lt;ref name=&amp;quot;pwl&amp;quot;&amp;gt; [https://www.polskawliczbach.pl/wies_Pszczew Polska w liczbach, &amp;#039;&amp;#039;Wieś Pszczew w liczbach&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 12. Oktober 2025 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Ehemalige [[Synagoge (Pszczew)|Synagoge]], erbaut 1854&lt;br /&gt;
* Gut mit [[Schloss Hiller-Gärtringen|Gutshaus]]. Das Gutshaus geht auf einen um 1694 erbauten Sommersitz der Bischöfe von Posen zurück, den Rudolf&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser. 1884 |Sammelwerk=&amp;quot;Der Gotha&amp;quot; |Band=Hiller von Gaertringen |Nummer=Rudolf, 1801-1866 |Auflage=34 |Verlag=Justus Perthes |Ort=Gotha |Datum=1883-11 |Seiten=368–369 |Online=http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/periodical/pageview/8720174 |Abruf=2022-08-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Hiller von Gaertringen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=C. Herrlich |Titel=Wochenblatt der Johanniter-Ordens Balley Brandenburg |Hrsg=Ritterlicher Orden St. Johannis vom Spital zu Jerusalem. Johanniterorden |Band=1866 |Nummer=50 |Verlag=In Commission der Behr’schen Buchhandlung. Druck und Verlag Hickethier Berlin |Ort=Berlin |Datum=1866-12-12 |Seiten=305–307 |Online=https://www.google.de/books/edition/Wochenblatt_der_Johanniter_Ordens_Balley/deVDAAAAcAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Kommendator+Hiller+von+Gaertringen&amp;amp;pg=PA307&amp;amp;printsec=frontcover |Abruf=2022-08-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; um 1830 klassizistisch umbauen ließ. Nach seinem Tod 1866 trug der Gutsbezirk, nun im Besitz seines Schwiegersohnes Dohna zur Erinnerung an ihn den Namen &amp;quot;Hiller-Gaertringen&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.heimatkreis-meseritz.de/4_10.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Gutshaus in Pszczew (Betsche), gebaut um 1830.jpg|mini|Gutshaus in Pszczew (Betsche), gebaut um 1830]]&lt;br /&gt;
* Ehemals evangelische Kirche, unweit des Gutshofs, eingeweiht 1865, zerstört 1968.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeinde ==&lt;br /&gt;
Zur [[Gmina|Landgemeinde]] (gmina wiejska) Pszczew gehören 12 Dörfer mit Schulzenämtern (sołectwa).&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Gmina Pszczew}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Adam Dyczkowski]] (1932–2021), römisch-katholischer Bischof von Zielona Góra-Gorzów, Ehrenbürger von Pszczew seit 2010&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Jörg Lüderitz: &amp;#039;&amp;#039;Erkundungen östlich der Oder: Unterwegs zwischen Frankfurt, Skwierzyna und  Żary.&amp;#039;&amp;#039; Tretscher, Berlin 2005, ISBN 978-3-89794-082-6. [https://books.google.de/books?id=EmRyMcdSercC&amp;amp;pg=PA106 S. 106 ff.]&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Wuttke]]: &amp;#039;&amp;#039;Städtebuch des Landes Posen. Codex diplomaticus: Allgemeine Geschichte der Städte im Lande Posen. Geschichtliche Nachrichten von 149 einzelnen Städten.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1864,  [https://books.google.de/books?id=cTRNAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA268 S. 268–269.] Reprint Hansebooks GmbH, Norderstedt 2016. ISBN 978-3-7433-1684-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Lebus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gmina Pszczew]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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