<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Psychohygiene</id>
	<title>Psychohygiene - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Psychohygiene"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Psychohygiene&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-29T22:27:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Psychohygiene&amp;diff=313794&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bernd Rohlfs am 8. November 2025 um 10:31 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Psychohygiene&amp;diff=313794&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-11-08T10:31:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Psychohygiene&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von griechisch {{lang|grc|ψυχή}} &amp;#039;&amp;#039;psyché&amp;#039;&amp;#039; ‚Hauch‘, ‚[[Seele]]‘, ‚Gemüt‘ sowie {{lang|grc|ὑγιεινή [τέχνη]}} &amp;#039;&amp;#039;hygieiné [téchne]&amp;#039;&amp;#039; „der Gesundheit dienende [Kunst]“, abgeleitet von {{lang|grc|ὑγίεια}} &amp;#039;&amp;#039;hygíeia&amp;#039;&amp;#039; „Gesundheit“), auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;psychische [[Hygiene]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist die Lehre vom Schutz und dem Erlangen der [[Psyche|psychischen]] [[Gesundheit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Erstmals in den USA verwandte 1843 der US-amerikanische Mediziner William Sweetzer den Ausdruck &amp;#039;&amp;#039;mental hygiene&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.jhsph.edu/departments/mental-health/about-us/origins-of-mental-health.html|titel=Origins of Mental Health|autor=Wallace Mandell|datum=1995|hrsg=[[Johns Hopkins University|Johns Hopkins]] Bloomberg School of Public Health|zugriff=2016-04-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die deutsche Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Psychohygiene&amp;#039;&amp;#039; wurde im Jahre 1900 von dem deutschen Psychiater [[Robert Sommer (Mediziner)|Robert Sommer]] (1864–1937) verwendet, der 1896 die Psychiatrische Klinik [[Gießen]] begründet hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.uniklinikum-giessen.de/neuro/geschichte.html | wayback=20070927210652 | text=Universitätsklinikum Giessen und Marburg GmbH: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der Neurologie.&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Allerdings erlangte die Bezeichnung erst durch die Bemühungen von [[Clifford Whittingham Beers]] – die Situation von [[Psychische Störung|psychisch Kranken]] zu verbessern, eine größere Bekanntheit: „Der Beginn der modernen Psychohygiene wird in der Literatur mit Erscheinen des Buches von Clifford W. Beers (USA) &amp;#039;&amp;#039;A mind that found itself&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.disabilitymuseum.org/lib/docs/1672.htm Text von &amp;#039;&amp;#039;A mind that found itself&amp;#039;&amp;#039; online (engl.)] Erstveröffentlichung 1907&amp;lt;/ref&amp;gt; (dt. 1941) festgemacht.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.klinikum.uni-muenchen.de/Campus-fuer-Alten-und-Krankenpflege/download/inhalt/Forschung/Psychohygiene.pdf |wayback=20140723205558 |text=Psychohygiene während der Alten- und Krankenpflegeausbildung}} (PDF; 258&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beers Buch beruhte auf seinen eigenen Erfahrungen als Patient. Beers gründete 1909 das &amp;#039;&amp;#039;National Committee for Mental Hygiene&amp;#039;&amp;#039; (heute &amp;#039;&amp;#039;Mental Health America&amp;#039;&amp;#039;), um seine Reform der Behandlung von als &amp;#039;&amp;#039;geisteskrank&amp;#039;&amp;#039; geltenden Personen fortzusetzen. 1913 gründete er die &amp;#039;&amp;#039;Clifford W. Beers Guidance Clinic&amp;#039;&amp;#039; in [[New Haven (Connecticut)]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.cliffordbeers.org/about-us/ |wayback=20090211085534 |text=Clifford W. Beers Guidance Clinic, Inc., Building strength in children and families since 1913}} (engl.)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Psychohygiene&amp;#039;&amp;#039; (bzw. &amp;#039;&amp;#039;psychische Hygiene&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Erich Stern]]: &amp;#039;&amp;#039;Psychische Hygiene im allgemeinen Krankenhaus und in der Heilstätte.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Wege zum Menschen.&amp;#039;&amp;#039; Band 9, 1957, S. 177–187.&amp;lt;/ref&amp;gt;) ist seit geraumer Zeit aus der Mode gekommen. In den letzten Jahrzehnten finden sich Veröffentlichungen zu diesem Themenbereich zumeist unter den Begriffen [[Salutogenese]] oder [[Resilienz (Psychologie)|Resilienz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ghetto Theresienstadt ===&lt;br /&gt;
Das Konzept der Psychohygiene spielte eine Rolle im [[Ghetto Theresienstadt]], wo der Wiener Arzt und Begründer der [[Logotherapie und Existenzanalyse]] [[Viktor Frankl]] ein „Referat für psychische Hygiene“ eingerichtet hatte – eine Art [[Krisenintervention]]. Die meisten Ankommenden waren unvorbereitet und deshalb schockiert von dem, was sie in Theresienstadt vorfanden. Frankl ging davon aus, dass bei entsprechender Hilfestellung die Überlebenschancen größer seien, und bat [[Regina Jonas]] um ihre Mitarbeit. Ihre Aufgabe bestand im Empfang der Neuankommenden. Außerdem setzte sie auch unter diesen Bedingungen ihre Lehr- und [[Predigt]]tätigkeit fort.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.berlin-judentum.de/rabbiner/jonas-regina.htm |titel=Regina Jonas: Das Vermächtnis des deutschsprachigen Judentums |abruf=2021-06-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der in Theresienstadt inhaftierte [[Philosoph]] [[Emil Utitz]] gebrauchte ebenfalls diesen Begriff; am 24.&amp;amp;nbsp;November 1942 hielt er dort einen Vortrag mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;The Hygiene of Soul in Theresienstadt&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Elena Makarova, Sergei Makarov, Victor Kuperman: &amp;#039;&amp;#039;University Over the Abyss, The story behind 520 lecturers and 2,430 lectures in KZ Theresienstadt 1942–1944.&amp;#039;&amp;#039; Second Edition, Verba Publishers Ltd., Jerusalem 2004, ISBN 965-424-049-1&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Akademische Institutionalisierung ===&lt;br /&gt;
[[Heinrich Meng]], der 1929 zu den Mitbegründern des [[Frankfurter Psychoanalytisches Institut|Frankfurter Psychoanalytischen Instituts]] / [[Sigmund-Freud-Institut]] gehörte, folgte nach der Auflösung des Instituts im Jahr 1933 dem Angebot einer Schweizer Erziehungsinstitution nach Basel, um dort auf den Gebieten der [[Pädagogik]] und Psychohygiene seine Lehren weiterzuentwickeln. Schon nach vier Jahren erhielt er einen Lehrauftrag der [[Universität Basel]] und 1945 den Ruf auf den eigens für ihn errichteten, ersten europäischen [[Lehrstuhl]] für Psychohygiene.&amp;lt;ref&amp;gt;vergl. Elisabeth Zimmermann: &amp;#039;&amp;#039;Psychohygiene und Pädagogik. Heinrich Meng (1887-1972).&amp;#039;&amp;#039; Dissertation, Universität Zürich, Pädagogisches Institut, Zürich 1994. In der [https://forsbase.unil.ch/project/study-public-overview/4404/1/ Zusammenfassung] heißt es: „1938 wurde an der Medizinischen Fakultät der Universität Basel erstmals in Europa ein [[Lektorat]] für Psychohygiene eingerichtet, und die [[Dozentur]] wurde Heinrich Meng übertragen. Diese hielt er bis zu seiner [[Emeritierung]] im Jahr 1957 inne.“ (also nur &amp;#039;&amp;#039;eine&amp;#039;&amp;#039; [[Professur]] von 1938 bis 1957.)&amp;lt;/ref&amp;gt; Hier hat Meng in den Nachkriegsjahren ein Forschungszentrum errichtet, zu dem aus aller Welt Gelehrte pilgerten. Mit großzügiger Unterstützung Schweizer Verlage baute er eine wissenschaftliche Bibliothek der Psychohygiene auf. Gleichzeitig wurden in der Schweiz und in anderen Ländern Gesellschaften für Psychohygiene gegründet, die sich den vielfältigen, vorwiegend praktischen Aufgaben des psychischen [[Gesundheitsschutz]]es widmeten.&amp;lt;ref&amp;gt;weitere Informationen über Heinrich Meng (1887–1972) in: Marion Grimm: [http://d-nb.info/976827751/34 Alfred Storch (1888–1962): &amp;#039;&amp;#039;Daseinsanalyse und anthropologische Psychiatrie.&amp;#039;&amp;#039;] Dissertation, Gießen 2004, S. 97, 98.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Deutscher Verband für psychische Hygiene ===&lt;br /&gt;
Der deutsche Verband der Psychohygiene war 1924 von dem deutschen Psychiater [[Robert Sommer (Mediziner)|Robert Sommer]] gegründet worden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.schmidthansreinhard.de/hmeng.htm |titel=HMeng |abruf=2021-06-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die &amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Ärztliche Zeitschrift für Psychotherapie und psychische Hygiene&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.sgipt.org/medppp/gesch/aaezp2.gif |titel=Abbildung: Allgemeine ärztliche Zeitschrift für Psychotherapie und psychische Hygiene |abruf=2021-06-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. auch [[Ernst Rüdin]], [[Robert Sommer (Mediziner)|Robert Sommer]], [[Wilhelm Weygandt]], [[Hans Roemer (Mediziner, 1878)|Hans Roemer]], [[Paul Nitsche]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für psychische Hygiene. Offizielles Organ des Deutschen Verbandes für psychische Hygiene und Rassenhygiene und des Verbandes Deutscher Hilfsvereine für Geisteskranke.&amp;#039;&amp;#039; Unter Mitwirkung des Herausgebers der &amp;#039;&amp;#039;Allgemeinen Zeitschrift für Psychiatrie&amp;#039;&amp;#039; [[Georg Ilberg]]. Band 1–8. Walter de Gruyter &amp;amp; Co., Berlin 1928–1935 (Jährlich 6 Hefte zu je 2 Bogen).&amp;lt;/ref&amp;gt; war das ab 1928 monatlich publizierte und von Anfang an europaweit verbreitete Organ der am 1.&amp;amp;nbsp;Dezember 1927 in Berlin gegründeten [[Allgemeine Ärztliche Gesellschaft für Psychotherapie|Allgemeinen Ärztlichen Gesellschaft für Psychotherapie]] (AÄGP), die zahlreiche Mitglieder auch in nicht-deutschsprachigen Ländern hatte. 1930 wurde es umbenannt zum &amp;#039;&amp;#039;Zentralblatt für Psychotherapie und ihre Grenzgebiete einschließlich der Medizinischen Psychologie und Psychischen Hygiene&amp;#039;&amp;#039; und seitdem herausgegeben von [[Ernst Kretschmer]], Marburg, sowie Robert Sommer, Gießen, unter der Schriftleitung von [[Rudolf Allers]], Wien, sowie [[Arthur Kronfeld]] und [[Johannes Heinrich Schultz]], Berlin.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.sgipt.org/medppp/gesch/aaezp.htm |titel=AÄZP Allgemeine Ärztliche Zeitschrift für Psychotherapie und Psychische Hygiene |abruf=2021-06-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20. September 1928 fand in Hamburg die erste [[Tagung]] des Deutschen Verbandes für psychische Hygiene&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Roemer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Bericht über die erste Deutsche Tagung für psychische Hygiene in Hamburg am 20. September 1928&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen des Deutschen Verbandes für psychische Hygiene&amp;#039;&amp;#039;). Walter de Gruyter &amp;amp; Co., Berlin 1929.&amp;lt;/ref&amp;gt; statt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Astrid Ley |Titel=Zwangssterilisation und Ärzteschaft: Hintergründe und Ziele ärztlichen Handelns 1934-1945 |Verlag=Campus Verlag |Datum=2004 |ISBN=978-3-593-37465-9 |Online=https://books.google.de/books?id=BPgOkl-pO2EC&amp;amp;pg=PA215&amp;amp;lpg=PA215&amp;amp;dq=Zweite+Deutsche+Tagung+fur+psychische+Hygiene+in+Bonn+in+1932&amp;amp;source=web&amp;amp;ots=Zh_NMsaX8g&amp;amp;sig=aeNj7Kgt17V6uYS-Kqeow4gN5L4&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result |Abruf=2021-06-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste internationale Kongress (First International Congress on Mental Hygiene) fand im Mai 1930 in Washington D.C. statt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://content.time.com/time/magazine/article/0,9171,739253,00.html Mental Hygiene] Time Magazine, Monday, May. 19, 1930 (engl.)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zweite Deutsche Tagung für psychische Hygiene fand in Bonn am 21.&amp;amp;nbsp;Mai 1932&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Roemer: &amp;#039;&amp;#039;Bericht über die Zweite Deutsche Tagung für psychische Hygiene in Bonn am 21. Mai 1932 mit dem Hauptthema: Die eugenischen Aufgaben der psychischen Hygiene&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen des Deutschen Verbandes für psychische Hygiene&amp;#039;&amp;#039;). Im Auftrag des Vorstandes des Deutschen Verbandes für psychische Hygiene herausgegeben, Walter de Gruyter &amp;amp; Co., Berlin 1932.&amp;lt;/ref&amp;gt; statt und hatte das Hauptthema: Die [[Eugenik|eugenischen]] Aufgaben der psychischen Hygiene.&amp;lt;ref&amp;gt;[dto.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://refubium.fu-berlin.de/discover?filtertype_0=mycoreId&amp;amp;filter_relational_operator_0=equals&amp;amp;filter_0=FUDISS_derivate_000000002304 |titel=Refubium - Suche |abruf=2021-06-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 16. Juli 1933 übernahm [[Ernst Rüdin]] den Vorsitz des Verbands für psychische Hygiene, der bisherige Vorsitzende Sommer wurde zum Rücktritt genötigt, den Psychiater [[Hans Roemer (Mediziner, 1878)|Hans Roemer]] machte er zum Geschäftsführer und außerdem benannte er den Verband um in Deutscher Verband für psychische Hygiene und Rassenhygiene.&amp;lt;ref&amp;gt;Uwe Gerrens: &amp;#039;&amp;#039;Medizinisches Ethos Und Theologische Ethik: Karl und Dietrich Bonhoeffer in der Auseinandersetzung um Zwangssterilisation und „Euthanasie“ im Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; Oldenbourg Wissenschaftsverlag, 1996, S. 68, ISBN 978-3-486-64573-6; [http://books.google.de/books?id=nOfp9wn3Qb0C&amp;amp;pg=PA68&amp;amp;lpg=PA68&amp;amp;dq=Zeitschrift+f%C3%BCr+Psychische+Hygiene&amp;amp;source=web&amp;amp;ots=hB1Y4WFnO3&amp;amp;sig=WrzsheyrqXyj7an7QgGGDuP2TS4&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;resnum=3&amp;amp;ct=result]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufgaben und Ebenen der Psychohygiene ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== C. W. Beers; Adolf Meyer ===&lt;br /&gt;
Die von C. W. Beers und [[Adolf Meyer (Mediziner)|Adolf Meyer]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.toolan.com/hitler/survive.html |wayback=20071215200907 |text=Adolf Meyer: a Swiss-German professor operating in America, coined the term „Mental Hygiene“}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1908 postulierten Hauptaufgaben der Psychohygiene sind:&lt;br /&gt;
# Sorge für die Erhaltung der geistigen Gesundheit, Verhütung von [[Geisteskrankheit|Geistes- und Nervenkrankheiten]] und Defektzuständen;&lt;br /&gt;
# Vervollkommnung der Behandlung und [[Gesundheits- und Krankenpflege|Pflege]] der psychisch Kranken;&lt;br /&gt;
# Aufklärung über die Bedeutung der psychischen Anomalien für die Probleme der [[Erziehung]], des Wirtschaftslebens, der [[Kriminalität]] und überhaupt der menschlichen Verhaltensweisen.&lt;br /&gt;
Diese Aufgaben sollen erfüllt werden durch Förderung der sozialen [[Fürsorge]] und Zusammenwirken mit öffentlichen und privaten [[Wohlfahrt]]seinrichtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karl Mierke ===&lt;br /&gt;
[[Karl Mierke]] (1967, S. 8) sieht drei Ebenen der Psychohygiene:&lt;br /&gt;
# Die [[Prävention|&amp;#039;&amp;#039;präventive&amp;#039;&amp;#039;]] Psychohygiene hat die Gesunderhaltung des Individuums und der Gesellschaft zum Ziel.&lt;br /&gt;
# Die &amp;#039;&amp;#039;restitutive&amp;#039;&amp;#039; Psychohygiene ist bemüht, in Lebenskrisen oder Konfliktsituationen frühzeitig [[Erholung|regenerative]] und korrigierende Maßnahmen einzuleiten.&lt;br /&gt;
# Die &amp;#039;&amp;#039;[[Kuration#Medizin|kurative]]&amp;#039;&amp;#039; Psychohygiene nimmt sich bereits bestehender Einschränkungen an, um diese mit klinischen oder [[Psychotherapie|psychotherapeutischen]] Verfahrensweisen zu heilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eberhard Schomburg ===&lt;br /&gt;
1975 hat [[Eberhard Schomburg]] das Erhalten oder Erreichen der von ihm formulierten 6 Lebens[[grundbedürfnis]]se als Ziel der Psychohygiene genannt:&lt;br /&gt;
# Liebe&lt;br /&gt;
# Sicherheit&lt;br /&gt;
# Anerkennung/Bestätigung/Erfolgserlebnisse&lt;br /&gt;
# Raum zu freiem, schöpferischem Tun&lt;br /&gt;
# Erlebnisse mit Erinnerungswert&lt;br /&gt;
# Selbstachtung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Gesundheit#Definitionen]]&lt;br /&gt;
* [[Marie Meierhofer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Oswald Bumke]], [[Gustav Kolb (Mediziner)|Gustav Kolb]], [[Hans Roemer (Mediziner, 1878)|Hans Roemer]], [[Eugen Kahn]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handwörterbuch der psychischen Hygiene und der psychiatrischen Fürsorge.&amp;#039;&amp;#039; Walter de Gruyter &amp;amp; Co., Berlin 1930.&lt;br /&gt;
* H. Kretz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lebendige Psychohygiene 2000 plus.&amp;#039;&amp;#039; Eberhard, München 2002.&lt;br /&gt;
* K. Mierke: &amp;#039;&amp;#039;Psychohygiene im Alltag.&amp;#039;&amp;#039; Bern/Stuttgart 1967.&lt;br /&gt;
* Tomas Plänkers: &amp;#039;&amp;#039;Idee und Wirklichkeit einer Psychohygiene. Biographie und Werk Heinrich Mengs (1887-1972).&amp;#039;&amp;#039; In: Helmut Kreuz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lebendige Psychohygiene.&amp;#039;&amp;#039; Eberhard Verlag, München 1996, S. 17–41.&lt;br /&gt;
* E. Schomburg: &amp;#039;&amp;#039;Psychohygiene und Sonderschule.&amp;#039;&amp;#039; In: H. E. Ehrhardt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Aggressivität, Dissozialität, Psychohygiene.&amp;#039;&amp;#039; Bern/Stuttgart/Wien 1975&amp;lt;!-- Bellingen im Westerwald? --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Thomas Szasz]]: &amp;#039;&amp;#039;The Manufacture of Madness: A Comparative Study of the Inquisition and the Mental Health Movement.&amp;#039;&amp;#039; Reprint, Syracuse University Press, 1997, ISBN 0-8156-0461-0, deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Die Fabrikation des Wahnsinns.&amp;#039;&amp;#039; Olten/Freiburg i.Br. 1974.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [http://www.wfmh.org/ World Federation for Mental Health] – Offizielle Website&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheitspsychologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klinische Psychologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Psychiatrie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bernd Rohlfs</name></author>
	</entry>
</feed>