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	<title>Psychogeographie - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T09:08:13Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Psychogeographie&amp;diff=240456&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-15680-6: Adjektiv.</title>
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		<updated>2026-04-03T17:31:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Adjektiv.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Psychogeographie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; untersucht, welchen Einfluss die architektonische oder geographische Umgebung auf die [[Wahrnehmung]], das psychische [[Erleben]] und das [[Sozialverhalten|Verhalten]] hat. Die psychogeographische Forschung findet dabei an der Schnittstelle der Fachgebiete [[Kunst]], [[Architektur]], [[Geographie]], [[Politik]] und [[Psychologie]] statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff wurde vor allem von der 1957 gegründeten linken politischen Künstlergruppe &amp;#039;&amp;#039;[[Situationistische Internationale]]&amp;#039;&amp;#039; geprägt. Deren Mitglieder [[Guy Debord]] und [[Ivan Chtcheglov]] gelten als die Hauptbegründer der Psychogeographie.&amp;lt;ref&amp;gt;Bernd Adamek-Schyma: [https://acme-journal.org/index.php/acme/article/view/813/671 &amp;#039;&amp;#039;Psychogeographie heute: Kunst, Raum, Revolution?&amp;#039;&amp;#039;], S. 409&amp;lt;/ref&amp;gt; In der S.I. war neben anderen Gruppierungen die von [[Ralph Rumney]] gegründete &amp;#039;&amp;#039;London Psychogeographic Society&amp;#039;&amp;#039; aufgegangen&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|language=en|last=Smith|first=Jeremy|title=The situationist city|url=http://www.sfbg.com/lit/aug02/sit.html|work=The Guardian Literary Supplement|accessdate=2012-11-07|archiveurl=https://web.archive.org/web/20040319114543/http://www.sfbg.com/lit/aug02/sit.html|archivedate=2004-03-19|year=2002}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Der Philosoph [[Paul Virilio]] erforschte später u.&amp;amp;nbsp;a. die Psychogeographie von [[Bunker (Bauwerk)|Bunkern]] und [[Festung]]sanlagen (siehe auch sein Buch &amp;#039;&amp;#039;Geschwindigkeit und Politik&amp;#039;&amp;#039;, 1977). Heute findet Psychogeographie z.&amp;amp;nbsp;B. in der [[Architekturtheorie]] statt, ist Thema der [[Stadtplanung]], wird aber auch weiterhin in der Kunst betrachtet (etwa bei Diskussionen zu [[Kunst im öffentlichen Raum]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &amp;#039;&amp;#039;Psychogeographie&amp;#039;&amp;#039; und die Bewegung der Situationisten ==&lt;br /&gt;
=== Theorie und Zielsetzung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Psychogeografie im Sinne der Situationisten „stellt eine Forschungsweise dar, die eine Kartographierung der Umwelt, der Handlungsspielräume, ihrer Möglichkeiten für eine revolutionäre Praxis, eine Sondierung des [[Proletariat|proletarischen]] [[Bewusstsein]]s und der [[Begierde]]n erlauben soll.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;SRT&amp;quot;&amp;gt;Biene Baumeister, Zwi Negator: &amp;#039;&amp;#039;Situationistische Revolutionstheorie.&amp;#039;&amp;#039; Schmetterling Verlag, Stuttgart 2007, ISBN 978-3-89657-650-7, S. 141–142.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie macht sich „die Erforschung der genauen Gesetze und exakten Wirkungen des geographischen Milieus zur  Aufgabe [...] das, bewusst eingerichtet oder nicht, direkt auf das emotionale Verhalten des Individuums einwirkt.“&amp;lt;ref&amp;gt;Pierre Gallissaires (Übersetzer),  Hanna Mittelstädt (Übersetzerin): &amp;#039;&amp;#039;Beginn einer Epoche. Texte der Situationisten.&amp;#039;&amp;#039; Edition Nautilus, Hamburg 1995, ISBN 3-89401-243-9, S. 17, zitiert nach: Biene Baumeister, Zwi Negator: &amp;#039;&amp;#039;Situationistische Revolutionstheorie.&amp;#039;&amp;#039; Schmetterling Verlag, Stuttgart 2007, ISBN 978-3-89657-650-7, S. 141.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Erkunden von Wirkungen psychogeografischer Natur ist laut Guy Debord mit dem „Konzept des Umherschweifens (le dérive) untrennbar verbunden“, wobei es ein aktivistisches Moment geben soll, da ein sich Überlassen an die Zufallswirkung „von Natur aus konservativ“ sei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SRT&amp;quot; /&amp;gt; Nach Auffassung der Situationisten war der städtische bebaute Raum der sichtbare Ausdruck jenes (über-)rationalen Denkens, das sie kritisierten. Jedes Gebäude wie etwa [[Plattenbau]]siedlungen oder [[Einkaufszentrum|Einkaufszentren]] transportiere demzufolge ein bestimmtes [[Menschenbild]] und unterschwellige Vorgaben an dort verkehrende Menschen, sich auf bestimmte Weise zu verhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Praxisbeispiele ===&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen|2=Dieser Abschnitt}}&lt;br /&gt;
Charakteristisch war eine Aufforderung der Situationisten, sich absichtlich in fremden Städten zu verlaufen, um sich neuen Entdeckungen, Erfahrungen und Zusammentreffen auszusetzen, oder dort Stadtpläne anderer Städte zur (Des-)Orientierung zu nutzen. Der &amp;#039;&amp;#039;Guide psychogéographique de Paris&amp;#039;&amp;#039; von [[Guy Debord]] stellt [[Paris]] dar, psychogeographisch erlebt.&amp;lt;ref&amp;gt;Debord, Guy: &amp;#039;&amp;#039;Guide psychogéographique de Paris. Discours sur les passions de l&amp;#039;amour&amp;#039;&amp;#039;, [https://www.citedelarchitecture.fr/fr/oeuvre/guide-psychogeographique-de-paris-discours-sur-les-passions-de-lamour gefunden in &amp;#039;&amp;#039;Cité de l’architecture et du patrimoine&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Stadtteile sind zerschnitten und Teile fehlen, entsprechend vielleicht den Fahrten in der &amp;#039;&amp;#039;[[Metro Paris|Metro]]&amp;#039;&amp;#039;, bei der man irgendwo einsteigt und irgendwo anders aussteigt und nicht sieht, wohin man fährt, oder dem Wandern durch einen durch Schnellstraßen zerschnittenen städtischen Raum. Ein anderes Bild von [[Paul-Henry Chombart de Lauwe|Chombart de Lauwe]] zeigt einen Pariser Stadtplan, auf dem alle Wege eingezeichnet sind, die eine Studentin in einem Jahr zurücklegte – es ergibt sich ein hundertfach wiederholtes Dreieck zwischen Wohnung, Universität und Konservatorium, ergänzt durch einige weitere Linien. Die Karte machte grafisch die Einsamkeit eines vorhersehbaren, vereinzelten Lebens sichtbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Humangeographie]]&lt;br /&gt;
* [[Banalyse]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Anneke Lubkowitz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Psychogeografie.&amp;#039;&amp;#039; Matthes &amp;amp; Seitz, Berlin 2020, ISBN 978-3-95757-782-5.&lt;br /&gt;
* [[Marcus Kaiser]] (2023). Bilder, Phänomenologie und Psychogeografie. In: Im Blick der Bilder. Über/Strom: Wegweiser durchs digitale Zeitalter. Springer, Wiesbaden. https://doi.org/10.1007/978-3-658-41265-4_3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Bernd Adamek-Schyma: [https://acme-journal.org/index.php/acme/article/view/813/671 &amp;#039;&amp;#039;Psychogeographie heute: Kunst, Raum, Revolution?&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=1153427524}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekturtheorie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Humangeographie|#]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wahrnehmung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-15680-6</name></author>
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