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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Psychogenese</id>
	<title>Psychogenese - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T16:11:55Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Psychogenese&amp;diff=767125&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Komma ergänzt, ISBN-Format</title>
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		<updated>2024-06-17T17:21:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Komma ergänzt, ISBN-Format&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Somatopsychische Stoerungen.svg|mini|340px|Kontinuum diagnostischer Kategorien bzw. Frage der [[Endogene Psychose#Psychopharmaka|Übergänge]] zwischen körperlichen und seelischen Erkrankungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Psychogenese&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; kann in folgenden drei Bedeutungen verwendet werden:&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039;Entwicklung und Veränderung einzelner seelischer Fähigkeiten sowie der seelischen Struktur&amp;#039;&amp;#039; ([[Psyche]]) eines Individuums im Verlauf seiner Lebensgeschichte ([[Ontogenese]]). Beispiele sind die Entwicklung vom Kind zum Jugendlichen und Erwachsenen oder etwa von kurzen Handlungsketten zu längeren oder von gröberem zu „feinerem“ Verhalten usw.&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039;Stufenweise Entwicklung seelischer Funktionen&amp;#039;&amp;#039; innerhalb verschiedener Arten ([[Phylogenese]]). Beispiele sind stammesgeschichtlich aufschlussreiche Verhaltensweisen, wie sie etwa von der vergleichenden [[Ethologie]] beschrieben werden.&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039;Entstehungsgeschichte von [[Psychiatrie|psychiatrischen]] und [[Psychosomatik|psychosomatischen]] Erkrankungen&amp;#039;&amp;#039; sowie deren psychische Ursachen und Bedingungen (in diesem Zusammenhang auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Psychogenie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Psychogenie ==&lt;br /&gt;
Psychogenie ist außerdem das am häufigsten gebrauchte Substantiv für gängige Zusammensetzungen mit dem Adjektiv &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;psychogen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, das erstmals von [[Robert Sommer (Mediziner)|Robert Sommer]] im Sinne von „in der [[Psyche]] selbst begründet“ gebraucht wurde. Es handelt sich damit um eine Bezeichnung, die sich von somatischer Verursachung (= &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;somatogen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) abgrenzt und sich auf körperliche (etwa Bewegungsstörungen&amp;lt;ref&amp;gt;Manuel Dafotakis, Dennis A. Nowak: &amp;#039;&amp;#039;Psychogene Bewegungsstörungen – Klinik, Zusatzdiagnostik und Differenzialdiagnose.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Aktuelle Neurologie.&amp;#039;&amp;#039; Band 42, 2015, S. 603–610.&amp;lt;/ref&amp;gt;) und seelische Störungen und Verhaltensweisen bezieht, die nicht Folge körperlicher Ursachen sind, sondern vielmehr Folge von seelischer Eigengesetzlichkeit. So wird z.&amp;amp;nbsp;B. von &amp;#039;&amp;#039;psychogener Depression&amp;#039;&amp;#039; gesprochen, womit eine reaktive Depression gemeint ist. Bei einer &amp;#039;&amp;#039;psychogenen Lähmung&amp;#039;&amp;#039; ist an eine hysterische Symptomatik gedacht ([[Konversionsstörung]]). &amp;#039;&amp;#039;Psychogene Anfälle&amp;#039;&amp;#039; sind nicht organisch bedingte und daher nicht-epileptische Anfälle (vgl. [[Epilepsie#Differentialdiagnose|Epilepsie]]).&amp;lt;ref name=&amp;quot;LPP&amp;quot;&amp;gt;[[Uwe Henrik Peters]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Lexikon Psychiatrie, Psychotherapie, Medizinische Psychologie]]&amp;#039;&amp;#039;. 6. Auflage. Urban &amp;amp; Fischer. München 2007, ISBN 978-3-437-15061-6. S. 432 [https://books.google.de/books?id=w5Rd6NFbMiAC&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;dq=W%C3%B6rterbuch+der+Psychiatrie+und+medizinischen+Psychologie+-+Uwe+Henrik+Peters&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=6aieTO_aGYqOjAeH24mWDQ&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false (online)]&amp;lt;/ref&amp;gt; Psychogenie bezeichnet damit [[Abwärts-Effekt]]e.&amp;lt;ref name=&amp;quot;PSM&amp;quot;&amp;gt;[[Thure von Uexküll]] (Hrsg. u.&amp;amp;nbsp;a.): &amp;#039;&amp;#039;Psychosomatische Medizin&amp;#039;&amp;#039;. 3. Auflage, Urban &amp;amp; Schwarzenberg, München 1986, ISBN 3-541-08843-5; S.&amp;amp;nbsp;613, 732, 773, 1286, 1288 f. zu Stw. „Abwärts-Effekt“.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Psychische Entwicklung ==&lt;br /&gt;
Dieser Begriff wird je nach psychologischer Schule unterschiedlich beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Psychoanalyse]] wird die Entwicklung in direktem Zusammenhang mit der vorgeburtlichen Einheit „Mutter-Kind“ beschrieben, die über die Loslösung, die Trotzphase und die Pubertät bis zum Erwachsenwerden führt. Dazu gibt es eine schier unerschöpfliche Auswahl an Literatur. Als [[Psychogenetisches Grundgesetz]] werden die eingangs im Artikelvorspann genannten, miteinander zusammenhängenden Bedeutungen 1. und 2. verstanden. Der zeitliche Rahmen der vorgeburtlichen Faktoren psychischer Entwicklung wird damit gewissermaßen noch erweitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Humanistische Psychologie|humanistischen Psychologie]] geht man davon aus, dass die seelischen Möglichkeiten bereits im Kind angelegt sind und es im Wesentlichen darum geht, eine Umgebung zu schaffen, in der sich das Kind mit seinen Fähigkeiten bestmöglich entfalten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine [[Verhaltenstherapie|verhaltenstherapeutische]] Erklärung für die Psychogenese ist die Verhaltensformung durch Belohnung ([[Konditionierung]]), Verhaltensveränderung ([[Konditionierung#Instrumentelle und operante Konditionierung|Shaping]]) oder Brechen von Gewohnheiten ([[Chaining]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Entwicklungspsychologie]] und [[Hirnforschung]] benutzen Strukturmodelle des [[Gehirn]]s oder der [[Psyche]], die mit den Aspekten der Selbstorganisation und Hierarchisierung von Verhalten in Zusammenhang stehen. Prominente Vertreter sind beispielsweise das [[Psychogenetisches Grundgesetz|psychogenetische Grundgesetz]] von [[Stanley Hall]], das Intelligenzstrukturmodell von [[Jean Piaget|Piaget]] und das Modell der [[Ich-Entwicklung]] von [[Jane Loevinger]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[somatisch]] = körperlich bzw. somatisch verursacht, die „Somatogenese“ betreffend, d.&amp;amp;nbsp;h. die körperliche Entstehungsgeschichte einer Erkrankung&lt;br /&gt;
* [[iatrogen]] = vom Arzt verursacht&lt;br /&gt;
* [[endogen]] = von „innen“ verursacht (vgl. [[Endogene Psychose]], [[Endogenes Ekzem]] usw.)&lt;br /&gt;
* [[Funktionelle Syndrome]] = ein zwar durchaus auf die Funktion einzelner Organe bezogener und daher physiologischer Begriff, der jedoch zwischen &amp;#039;&amp;#039;organisch&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;psychisch&amp;#039;&amp;#039; ein breites Spektrum an Bedeutungen umfasst, vgl. auch [[Psychophysiologie]].&lt;br /&gt;
* [[Reaktivität (Medizin)]] = in der Medizin und Psychologie die Folge von näher bezeichneten oder vermuteten meist äußeren auslösenden bzw. ursächlichen Faktoren, so z.&amp;amp;nbsp;B. reaktive Lymphadenitis, reaktive Depression usw.&lt;br /&gt;
* [[Peristase (Biologie)]] = nicht genetisch ausgelöst, sondern durch Umweltfaktoren.&lt;br /&gt;
* [[pathoplastisch]] = die Krankheitssymptomatik „mitformende“, sie jedoch nicht „bedingende“ soziale und kulturelle Faktoren (Lehre der klassischen deutschen Psychiatrie)&lt;br /&gt;
* [[psychodynamisch]] = meist die Kräfte betreffend, welche der seelische Apparat nach Sigmund Freud bereitstellt – oder einfach eine seelisch einfühlbare Reaktion im Sinne des Psychodynamismus.&lt;br /&gt;
* [[Couvade-Syndrom]]&lt;br /&gt;
* [[Münchhausen-Syndrom]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Gerd Jüttemann]]: &amp;#039;&amp;#039;Psychogenese. Das zentrale Erkenntnisobjekt einer integrativen Humanwissenschaft.&amp;#039;&amp;#039; Pabst&amp;lt;!--sic--&amp;gt;, Lengerich 2017, ISBN 978-3-95853-211-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikiversity|Psychogenese versus Somatogenese}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Psychosomatik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Psychopathologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Entwicklungspsychologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klinische Psychologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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