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	<title>Psychoaktive Pilze - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2023-04-09T16:40:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Psychoaktive Pilze&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind Pilze mit [[psychotrop]]en Wirkstoffen. Weltweit sind 216 Arten bekannt. Ihr Vorkommen ist über die ganze Erde verbreitet. Psychoaktive Pilze wurden als wichtiges [[entheogen]]es Rauschmittel in vielen frühen Kulturen rund um die Welt rituell genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überblick ==&lt;br /&gt;
# Am bekanntesten sind [[psilocybinhaltige Pilze]], oft auch als Zauberpilze bezeichnet. Sie stellen mit 186 Arten die größte Gruppe psychoaktiver Pilze dar.&lt;br /&gt;
# Eine weitere Gruppe stellen Pilze mit [[Ibotensäure]] dar: der [[Fliegenpilz]], der [[Pantherpilz]] und der [[Königsfliegenpilz]]&lt;br /&gt;
# Eine dritte Gruppe stellt das [[Mutterkorn]] mit sieben Arten dar.&lt;br /&gt;
# Zuletzt gibt es eine Reihe überlieferter „heiliger Pilze“, die noch keiner chemischen Analyse unterzogen wurden, worunter insgesamt 20 Pilze fallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
Psychoaktive Pilze finden sich an so nördlichen Punkten wie Alaska oder Sibirien, an so südlichen Punkten wie Chile oder Australien, von der Westküste Amerikas bis nach Japan, von Meereshöhe bis zu 4000 m Höhe in Mexiko. Am artenreichsten sind die [[Tropischer Regenwald|tropischen Regenwälder]] der [[Südhalbkugel]], speziell in Lateinamerika. Die Erforschung der Arten ist vor allem in Afrika und dem Nahen Osten noch ausständig. Generell wird angenommen, dass eine Vielzahl von Verbreitungsgebieten noch nicht bekannt und die Anzahl an Arten auch unklar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung als Entheogene ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ovid Met 5 - Star Lizard - Adam Elsheimer.jpg|miniatur|Demeter trinkt den [[Kykeon]] der Metaneira und wird von Askalabos verspottet (Gemälde von [[Adam Elsheimer]], 1562).]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird angenommen, dass [[Entheogen|entheogene]] Pflanzen und Pilze eine wichtige Rolle für religiöse und sozio-kulturelle Entwicklungen in vielen Gesellschaften spielten.&amp;lt;ref&amp;gt;R. E. Schultes (1976). &amp;#039;&amp;#039;Fly Agaric Mushrooms&amp;#039;&amp;#039;. 24–37. Golden Press, &amp;#039;&amp;#039;Hallucinogenic Plants&amp;#039;&amp;#039;. Golden Press.&amp;lt;br /&amp;gt;R. E. Schultes und A. Hofmann (1979). &amp;#039;&amp;#039;Plants of the Gods&amp;#039;&amp;#039;. McGraw Hill Book Co., New York.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die ersten Hinweise auf einen Gebrauch von psychoaktiven Pilzen datieren auf ca. 5000 v. Chr. In der Tassiliebene im heutigen Algerien wurden Felszeichnungen entdeckt, die pilzförmige Gottheiten zeigten. In Zentral- und Südamerika finden sich sogenannte Pilzsteine, die auf 1000–500 v. Chr. datiert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Erowid]]: [https://www.erowid.org/plants/mushrooms/mushrooms_history.shtml Psilocybe Mushroom History], 2005.&amp;lt;/ref&amp;gt; Über die ganze Welt verteilt finden sich Hinweise auf den Gebrauch psychoaktiver Pilze. Der [[Fliegenpilz]] wurde zum Beispiel bei germanischen Völkern und bei den [[Korjaken]] in Sibirien für Wahrsagung, die Kontaktaufnahme mit Ahnen und Geistern und das Reisen in fremde Welten benutzt. Auf Nordsumatra in Indonesien, rund um den [[Tobasee]], werden halluzinogene Pilze von den [[Batak]] rituell verwendet. Auch in Neuguinea und [[Nepal]] wurden oder werden psychoaktive Pilze beispielsweise rituell genutzt. Nach [[Albert Hofmann]] und [[R. Gordon Wasson]] (&amp;#039;&amp;#039;The Road to Eleusis&amp;#039;&amp;#039;, 1978) wurde bei den [[Mysterien von Eleusis]] 2000 v. Chr. möglicherweise die aus dem Mutterkorn wassergelösten psychoaktiven Lysergsäurealkaloide für das berauschende [[Kykeon]] herangezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Siehe auch: [[Psilocybinhaltige Pilze#Geschichte|Psilocybinhaltige Pilze: Geschichte]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Siehe auch: [[Fliegenpilz#Der Fliegenpilz als Rauschmittel|Fliegenpilz: Der Fliegenpilz als Rauschmittel]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gaston Guzman, John W. Allen, Jochen Gartz (1998): [https://files.shroomery.org/cms/World%20Wide%20Distribution%20of%20Magic%20Mushrooms.pdf A worldwide geographical distribution of the neurotropic fungi, an analysis and discussion] (PDF; 1,9&amp;amp;nbsp;MB), Annali del Museo civico di Rovereto 14: 198–280.&lt;br /&gt;
* Andreas Alberts, Peter Mullen: &amp;#039;&amp;#039;Psychoaktive Pflanzen, Pilze und Tiere, von Fliegenpilz und Teufelsbeere – Bestimmung, Wirkung, Verwendung&amp;#039;&amp;#039;, Franck–Kosmos Verlags–GmbH &amp;amp; Co., Stuttgart 2000, ISBN 3-440-08403-5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pilz mit psychotropem Wirkstoff| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pilztyp]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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