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	<title>Psycho (1998) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T05:09:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Psycho_(1998)&amp;diff=630178&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Teekox: https://www.synchronkartei.de/film/2590</title>
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		<updated>2025-12-22T16:07:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;https://www.synchronkartei.de/film/2590&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Film&lt;br /&gt;
| Bild             = &lt;br /&gt;
| Deutscher Titel  = Psycho&lt;br /&gt;
| Originaltitel    = Psycho&lt;br /&gt;
| Produktionsland  = [[Vereinigte Staaten|USA]]&lt;br /&gt;
| Originalsprache  = [[Englische Sprache|Englisch]]&lt;br /&gt;
| Erscheinungsjahr = 1998&lt;br /&gt;
| Länge            = 99&lt;br /&gt;
| FSK              = 12&lt;br /&gt;
| JMK              =&lt;br /&gt;
| Regie            = [[Gus Van Sant]]&lt;br /&gt;
| Drehbuch         = [[Joseph Stefano]]&lt;br /&gt;
| Produzent        = Gus Van Sant, &amp;lt;br /&amp;gt;[[Brian Grazer]]&lt;br /&gt;
| Musik            = [[Bernard Herrmann]]&amp;lt;br /&amp;gt; [[Danny Elfman]]&lt;br /&gt;
| Kamera           = [[Christopher Doyle]]&lt;br /&gt;
| Schnitt          = [[Amy E. Duddleston]]&lt;br /&gt;
| Besetzung        = &lt;br /&gt;
* [[Vince Vaughn]]: Norman Bates&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(Synchronstimme: [[Benjamin Völz]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Anne Heche]]: Marion Crane&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(Synchronstimme: [[Anke Reitzenstein]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Julianne Moore]]: Lila Crane&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(Synchronstimme: [[Petra Barthel]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Viggo Mortensen]]: Sam Loomis&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(Synchronstimme: [[Bernd Vollbrecht]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[William H. Macy]]: Milton Arbogast&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(Synchronstimme: [[Joachim Tennstedt]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Philip Baker Hall]]: Sheriff Al Chambers&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(Synchronstimme: [[Hans Nitschke]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Anne Haney]]: Mrs. Eliza Chambers&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(Synchronstimme: [[Christel Merian]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Robert Forster (Schauspieler)|Robert Forster]]: Dr. Simon Richmond&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(Synchronstimme: [[Gunter Schoß]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Rance Howard]]: Mr. Lowery, Marions Boss&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(Synchronstimme: [[Eberhard Mellies]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Chad Everett]]: Tom Cassidy, Lowerys Klient&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(Synchronstimme: [[Wolfgang Völz]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Rita Wilson]]: Caroline, Marions Arbeitskollegin&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(Synchronstimme: [[Bettina Weiß]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[James LeGros]]: Charlie, Autohändler&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(Synchronstimme: [[Tobias Meister]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[James Remar]]: Motorradpolizist&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(Synchronstimme: [[Jan Spitzer]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Flea (Musiker)|Flea]]: Bob, Sams Mitarbeiter&lt;br /&gt;
* ([[Rose Marie (Schauspielerin)|Rose Marie]]): Norma Bates&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(Synchronstimme: [[Tilly Lauenstein]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Chronologie      = ja&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Psycho&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Vereinigte Staaten|US-amerikanischer]] [[Spielfilm]] aus dem Jahr 1998 und eine [[Neuverfilmung]] von [[Alfred Hitchcock]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Psycho (1960)|Psycho]]&amp;#039;&amp;#039; aus dem Jahr 1960. Die literarische Vorlage stammt von [[Robert Bloch (Autor)|Robert Bloch]], der sich beim Schreiben seines Romans wiederum vom Fall des [[Serienmörder]]s [[Ed Gein]] inspirieren ließ. Die Regie führte [[Gus Van Sant]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handlung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sekretärin Marion Crane will sich mit ihrem Freund Sam ein neues Leben aufbauen und stiehlt deshalb ihrem Arbeitgeber 400.000 [[US-Dollar]]. Nach ihrer Flucht mit dem Auto steigt sie nachts in einem einsamen [[Motel]] ab, das von einem jungen Mann namens Norman Bates betrieben wird. Dieser kann Marion noch vor dem Schlafengehen zu einem kleinen gemeinsamen Abendessen in einem Nebenraum des Motels überreden. Hier berichtet er ihr unter anderem von seiner psychisch kranken Mutter und seinem tristen Dasein als Motel-Besitzer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Marion vor dem Schlafengehen duscht, taucht plötzlich eine Frauengestalt auf und ersticht sie. Der bestürzte Norman versenkt Marions Auto samt ihrer Leiche, ihrem Gepäck und dem von ihr in einer Zeitung versteckten Geld im Sumpf hinter dem Motel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marions Arbeitgeber schickt inzwischen den [[Privatdetektiv]] Arbogast auf die Suche nach Marion und dem Geld. Auch Marions Schwester Lila macht sich mit Sam besorgt auf die Suche. Arbogast stößt schließlich auf das Bates-Motel und schöpft Verdacht. Er berichtet Lila und Sam von seinem Verdacht und kehrt zum Motel zurück, da er auch noch in dem benachbarten Wohnhaus der Familie Bates ermitteln will. Dort wird auch er von der Frauengestalt erstochen. Da Arbogast sich nicht mehr meldet, stellen Lila und Sam im Motel eigene Nachforschungen an. Lila findet im Keller die [[Mumifizierung|mumifizierte]] Leiche von Normans Mutter vor. Als sie von Norman überrascht wird, der Lila überwältigen will, wird Lila von Sam gerettet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Polizeirevier wird Norman vom Psychiater untersucht, der daraufhin die Hintergründe erklärt: Nachdem seine Mutter sich einen Liebhaber genommen hatte, brachte der junge Norman beide aus Eifersucht um. Um die Tat, zumindest in seiner Vorstellung, ungeschehen zu machen, übernahm sein zweites Ich die Rolle der Mutter, die wiederum eifersüchtig auf jede Frau reagierte, die Normans Interesse weckte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Gus Van Sant]] ging in seiner Neuverfilmung neue Wege. Anders als sonst wurde das Drehbuch der filmischen Vorlage (fast) originalgetreu übernommen. Dies betrifft sowohl die Einstellungen als auch das Originaldrehbuch von [[Joseph Stefano]] sowie die Originalmusik von [[Bernard Herrmann]]. Gus Van Sant übernahm sogar Hitchcocks [[Cameo-Auftritt|Cameo]]: So ist er der Vorlage entsprechend zu Beginn des Films durch ein Fenster vor Marions Arbeitsstelle zu sehen, als diese nach der Mittagspause wieder zur Arbeit kommt. Hier unterhält er sich mit einem Mann mit Cowboyhut (gespielt von [[Roy Brocksmith]]), dessen Statur derjenigen Hitchcocks deutlich ähnelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die große Ähnlichkeit mit dem Film von Hitchcock macht die Verfilmung von Van Sant angreifbar, denn die Unterschiede werden besonders deutlich; so [[Masturbation|masturbiert]] Norman Bates beispielsweise bei Van Sant, während er Marion heimlich beobachtet – bei Hitchcock nicht. [[Slavoj Žižek]] kritisiert in seinem Werk &amp;#039;&amp;#039;Lacan in Hollywood&amp;#039;&amp;#039;, dass die neue Version [[psychologie|psychologisch]] weniger [[plausibel]] sei als Hitchcocks Fassung.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Slavoj Žižek]]: &amp;#039;&amp;#039;Lacan in Hollywood.&amp;#039;&amp;#039; Turia + Kant, Wien 2000, S.&amp;amp;nbsp;32, ISBN 978-3851322767.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Änderungen oder Ergänzungen Van Sants:&lt;br /&gt;
* Der Film wurde in Farbe gedreht.&lt;br /&gt;
* Die Kamerafahrt über Phoenix, mit der der Film beginnt, besteht nun aus einer einzigen [[Plansequenz]].&lt;br /&gt;
* Aus den 40.000 Dollar, die Marion unterschlägt, wurden – wohl unter Berücksichtigung der zwischenzeitlichen Inflation – in der Neufassung 400.000 Dollar.&lt;br /&gt;
* In beiden Mordszenen sind rätselhafte Motive kurz eingeschnitten, etwa vorbeiziehende Wolken oder eine Frau in [[Laszivität|lasziver]] Pose.&lt;br /&gt;
* Bei dem Mord in der Dusche fließt mehr Blut als im Original, und man sieht deutlich mehr von dem nackten Opfer.&lt;br /&gt;
* Als Arbogast das Haus durchsucht, fehlt die spannungsgeladene Großaufnahme des Türknaufs am Ende der Treppe.&lt;br /&gt;
* Zeitgemäße Ausstattung, z. B. trägt Lila Crane einen [[Walkman]] und viele auffällige Silberringe.&lt;br /&gt;
* Die anzügliche Bemerkung, das Bett sei der einzige Spielplatz, der [[Las Vegas]] schlage, ist enthalten. Bei Hitchcock stand sie zwar im Drehbuch, findet sich aber nicht im fertigen Film.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2014 veröffentlichte Regisseur [[Steven Soderbergh]] auf seinem Blog auf der Website &amp;#039;&amp;#039;extension 765&amp;#039;&amp;#039; unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Psychos&amp;#039;&amp;#039; eine Version, die aus abwechselnd aneinandergereihten Szenen der Originals von 1960 und dieser Neuverfilmung besteht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Steven Soderbergh |url=https://extension765.com/blogs/soderblog/psychos |titel=Psychos |werk=Extension 765 |hrsg=Extension 765, LTD |datum=2014-02-24 |sprache=en |abruf=2023-09-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritiken ==&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;[[Lexikon des internationalen Films]]&amp;#039;&amp;#039; stellt fest: „Das Konzept, der Vorlage Einstellung für Einstellung zu folgen, scheitert ebenso wie die gelegentlichen Versuche, der Story dennoch „modernisierende“ Lichter aufzusetzen.“ In Summe sei die Neuauflage eine „sinnlose Verschwendung von Talent und Geld“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LdiF|510013|zugriff=2022-01-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marcus Nyary hält Van Sants Filmversion in der &amp;#039;&amp;#039;[[Welt am Sonntag]]&amp;#039;&amp;#039; für ein „absolut sehenswertes Experiment“. Mit Vincent Vaughn habe der Regisseur „einen überzeugend verschrobenen Ersatz“ für [[Anthony Perkins]] gefunden, der im Original die Rolle von Norman Bates spielte.&amp;lt;ref&amp;gt;Marcus Nyary: &amp;#039;&amp;#039;„Psycho“: Sehenswertes Remake eines Klassikers&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Welt am Sonntag]]&amp;#039;&amp;#039;, 10. Januar 1999, S. 89.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Pia Horlacher von der &amp;#039;&amp;#039;[[Neue Zürcher Zeitung|Neuen Zürcher Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; entsteht durch Van Sants originalgetreue Adaption „paradoxerweise nicht die Summe aller Imitationen, nämlich die Überflüssigkeit einer perfekten Kopie, sondern ein Film von eigenen Gnaden.“ Genauso wie mit Musikstücken, die sich je nach Interpret unterschiedlich anhörten, verhalte es sich auch mit der [[Neuverfilmung]] von &amp;#039;&amp;#039;Psycho&amp;#039;&amp;#039;. Dass ein „origineller Kopf wie Gus Van Sant“ das Remake verantwortete, „kommt dem Unternehmen natürlich zugute“. Das Werk sei durch die Adaption „nicht mehr nur das Werk des eiskalten, sezierenden Tüftlers Hitchcock, sondern beseelt von einem menschlicheren Geist“.&amp;lt;ref&amp;gt;Pia Horlacher: &amp;#039;&amp;#039;Hommage an den Meister: Hitchcocks „Psycho“ – neu gesehen mit Gus Van Sants Remake&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Neue Zürcher Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 22. Januar 1999, S. 47.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Michael Althen]] sieht in seiner Rezension für die &amp;#039;&amp;#039;[[Süddeutsche Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; das Gelingen von Van Sants Neuauflage in seinem Scheitern. Dies begründet er so: Auffällig sei zunächst, dass die Neuauflage „irgendwie untermotorisiert wirkt, als habe jemand vergessen, die Handbremse zu lösen“. Der Zuschauer komme sich vor „wie in einem Aquarium, in dem alle Farben unwirklich und alle Bewegungen verlangsamt erscheinen“. Genau in diesen Effekten aufgrund der originalgetreuen Wiedergabe liege jedoch „der Reiz dieser Neuverfilmung“. Sie erlaube zu sehen, „daß und warum man eine Geschichte wie „Psycho“ so nicht mehr erzählen kann“. Dies sei „ein viel interessanteres Erlebnis als so manches Remake, das sich auf der Höhe seiner Zeit wähnt“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Michael Althen]]: &amp;#039;&amp;#039;Aus dem Reich der Toten&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Süddeutsche Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 9. Januar 1999, S. 13.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für [[Lars-Olav Beier]] ist in Van Sants &amp;#039;&amp;#039;Psycho&amp;#039;&amp;#039; „alles schön bunt und dennoch völlig farblos“, wie er in der &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Allgemeine Zeitung|Frankfurter Allgemeinen Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; festhält. Ähnlich wie Michael Althen konstatiert er, dass diese Neuverfilmung in der zeitlichen Dimension nur schwer zu verorten sei. So mische der Film Stilelemente der vergangenen fünfzig Jahre. Dies sei jedoch angesichts des Konzepts einer originalgetreuen Reproduktion des Originals „weniger ein Konzept als ein Notbehelf“. Allenfalls dort, wo der Film auch die „vermeintlichen Unzulänglichkeiten des Vorbilds“ zu kopieren versuche, wecke er Interesse. Das betreffe beispielsweise den künstlichen Effekt von im [[Filmstudio|Studio]] gedrehten Autofahrten, die Van Sant ebenfalls kopierte. Schwach findet Beier hingegen die Szenen, in denen „Anne Heche, die gewiß keine schlechte Schauspielerin ist, verzweifelt versucht, [[Janet Leigh]] hinterherzugrimassieren“. Wo es Hitchcock gelang, „Gesichter ohne Worte zum Reden zu bringen“, wirkten sie bei Van Sant „nur geschwätzig“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Lars-Olav Beier]]: &amp;#039;&amp;#039;Schön bunt und völlig farblos&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Allgemeine Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 9. Januar 1999, S. 41.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Susanne Weingarten und [[Urs Jenny]] konstatieren in einer grundlegenden Auseinandersetzung mit Remakes für den &amp;#039;&amp;#039;[[Der Spiegel|Spiegel]]&amp;#039;&amp;#039; eine gewisse Zeitlosigkeit: Weil Van Sant bei seiner Neuverfilmung offenbar versucht habe, „den Geist der sechziger Jahre durch ihn spuken zu lassen“, stelle sich eine „irritierende zeitliche Unbestimmtheit […] ein, so als schlingere der Film haltlos durch die Leinwandgeschichte, weil er seinen eigenen Platz nicht finden kann“. Unklar bleibe so auch, welche [[Zielgruppe]] die Neuauflage erreichen wolle: „Ältere Zuschauer, die sich an das Original erinnern, sind offenbar nicht neugierig auf ein Remake, wo erklärtermaßen doch alles beim alten bleibt. Und den Teenagern, die in hellen Scharen in Horrorschocker wie »[[Scream – Schrei!|Scream]]« und »[[Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast (1997)|Ich weiß, was Du letzten Sommer getan hast]]« stürmen, ist mit dem verklemmten, mutterfixierten Norman und seinem Messer längst nicht mehr bange zu machen“. Die [[sexuelle Revolution]] habe „den Sumpf des verdrängten Begehrens, in dem der Schmuddel-Erotomane Hitchcock noch kräftig planschen konnte, […] ziemlich trockengelegt“, weshalb das erzählerische Material nicht mehr gewagt und skandalös, sondern antiquiert wirke.&amp;lt;ref&amp;gt;Susanne Weingarten, [[Urs Jenny]]: &amp;#039;&amp;#039;Das gute Alte, das beste Neue&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Spiegel]]&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 53/1998, 28. Dezember 1998, S. 138.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem ebenfalls übergreifenden Artikel in der &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit|Zeit]]&amp;#039;&amp;#039; zu Neuverfilmungen erkennt [[Andreas Kilb]] „ein so naheliegendes wie tragisches Mißverständnis, wenn Regisseure wie [[Sidney Lumet]] und Gus van Sant – dessen Psycho-Remake auf ähnliche Weise kraftlos wirkt wie Lumets [[Gloria (1999)|Gloria]] – den Klassikern des Kinos durch Neuverfilmung ein zweites Leben zu schenken versuchen“. Für Kilb war der Originalfilm im Jahr 1960 ein „Schocker, heute ist er ein Kunstwerk“. Deshalb könne Van Sant „ihm die Schocks, die wir nicht mehr fühlen, nicht wiedergeben“. Das Ergebnis sei, dass Van Sant den Zuschauern den filmischen Stoff noch mehr entrücke, als ihn zu verjüngen. Ähnlich zur Kritik im &amp;#039;&amp;#039;Spiegel&amp;#039;&amp;#039; stellt auch Kilb mit Blick auf die Zielgruppen fest, dass der Film „weder das junge Publikum, welches das Original nie gekannt, noch das ältere, welches es nie vergessen hat“, erreiche. Für ihn steht fest: „Filme sterben an ihren Remakes“, denn der einzige sichtbare Effekt, der von solchen Neuauflagen ausgehe, sei die „Schwächung ihrer Vorlagen“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Andreas Kilb]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Leuchten der Welt&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 8/1999.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Saturn Award]]:&lt;br /&gt;
:* [[Anne Heche]] (nominiert als Beste Nebendarstellerin)&lt;br /&gt;
:* [[Joseph Stefano]] (nominiert für das Beste Drehbuch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BSFC Award:&lt;br /&gt;
:* [[William H. Macy]] (ausgezeichnet als Bester Nebendarsteller)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Negativpreis ==&lt;br /&gt;
[[Goldene Himbeere]]&lt;br /&gt;
:* [[Goldene Himbeere/Schlechteste Neuverfilmung oder Fortsetzung|Schlechteste Neuverfilmung oder Fortsetzung]] (&amp;lt;small&amp;gt;gemeinsam mit [[Mit Schirm, Charme und Melone (Film)|Mit Schirm, Charme und Melone]] und [[Godzilla (1998)|Godzilla]]&amp;lt;/small&amp;gt;)&lt;br /&gt;
:* [[Gus Van Sant]] („ausgezeichnet“ als Schlechtester Regisseur)&lt;br /&gt;
:* [[Anne Heche]] („nominiert“ als Schlechteste Schauspielerin)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{IMDb|tt0155975}}&lt;br /&gt;
* {{Rotten Tomatoes|1084964-psycho}}&lt;br /&gt;
* {{Metacritic|psycho}}&lt;br /&gt;
* {{OFDb|4330}}&lt;br /&gt;
* {{Synchronkartei|film|2590}}&lt;br /&gt;
* [http://www.moviemaster.de/archiv/film/film_1765.htm Filmkritik von Frank Ehrlacher] bei  MovieMaster.de&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.zelluloid.de/filme/kritik.php3?id=208&amp;amp;tid=85 |wayback=20160330112329 |text=Filmkritik von  Alexander &amp;quot;Heinz&amp;quot; Jachmann}} bei Zelluloid.de&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.zelluloid.de/filme/kritik.php3?id=208&amp;amp;tid=458 |wayback=20160416041247 |text=Filmkritik von Denis Hoffmann}} bei Zelluloid.de&lt;br /&gt;
* Konrad Licht: [https://konradlicht.com/texts/psycho-original-und-remake-vergleich/ &amp;#039;&amp;#039;Psycho 1960 und 1998 – Identisches Remake?&amp;#039;&amp;#039;] – Hausarbeit im Magisternebenfach Medienwissenschaft, Philipps-Universität Marburg, 28. November 1999&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Die „Psycho“-Reihe&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Filme von Gus Van Sant&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmtitel 1998]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-amerikanischer Film]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Thriller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literaturverfilmung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gus Van Sant]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Motel im Film]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Teekox</name></author>
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