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	<title>Psiloritis - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T07:52:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<updated>2026-04-17T11:44:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gebirgsgruppe&lt;br /&gt;
|NAME= Psiloritis-Massiv, Idagebirge&lt;br /&gt;
|KARTE= &lt;br /&gt;
|KARTENBESCHREIBUNG= &lt;br /&gt;
|BILD= Psiloritis versan ouest.JPG&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG= Das Psiloritis-Massiv von Westen her gesehen&lt;br /&gt;
|LAGE-POLITISCH= [[Kreta]], [[Griechenland]]&lt;br /&gt;
|EINTEILUNG NACH= &lt;br /&gt;
|LAGE-GEBIRGE= &lt;br /&gt;
|LAGE-GEBIRGE-BEZ= &lt;br /&gt;
|HÖCHSTER GIPFEL= Psiloritis/Timios Stavros&lt;br /&gt;
|MAX-HÖHE= 2456&lt;br /&gt;
|MAX-HÖHE-BEZUG= GR&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD= 35/13/24/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD= 24/47/31/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO= GR-M&lt;br /&gt;
|MAX-LÄNGE= 30&lt;br /&gt;
|POSKARTE= Griechenland&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVKARTE= Greece relief location map.jpg&lt;br /&gt;
|TYP= &lt;br /&gt;
|GESTEIN= &lt;br /&gt;
|ALTER= &lt;br /&gt;
|FLÄCHE= &lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN= &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Psiloritis-Massiv&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Idagebirge&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{elS|Ίδη|Idi}} oder auch {{grcS|Ἴδα|Ida}}, beide {{F.Sg.}}; vergleiche auch &amp;#039;&amp;#039;[[Ida-Gebirge (Türkei)]]&amp;#039;&amp;#039;) ist eines der drei über 2000&amp;amp;nbsp;Meter hohen Gebirgsmassive der [[Griechenland|griechischen]] Mittelmeerinsel [[Kreta]]. Es liegt in Zentralkreta, südwestlich der Hauptstadt [[Iraklio]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der höchste Gipfel des Massivs ist mit 2456&amp;amp;nbsp;Metern der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Psiloritis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{lang|el|Ψηλορείτης}} {{M.Sg.}}, deutsch etwa „Hoher Berg“), nach der Gipfelkapelle auch &amp;#039;&amp;#039;Timios Stavros&amp;#039;&amp;#039; ({{lang|el|Τίμιος Σταυρός|de=Ehrwürdiges Kreuz}} {{M.Sg.}}) genannt. Er ist umgeben von vier weiteren Berggipfeln mit über 2200&amp;amp;nbsp;Metern Höhe: dem Agathias ({{lang|el|Αγκαθιάς}} {{M.Sg.}}) mit 2424&amp;amp;nbsp;Metern, der Stolistra ({{lang|el|Στολίστρα}} {{F.Sg.}}) mit 2325&amp;amp;nbsp;Metern, der Voulomenou ({{lang|el|Βουλομένου}} {{F.Sg.}}) mit 2267&amp;amp;nbsp;Metern und dem Koussakas ({{lang|el|Κούσσακας}} {{F.Sg.}}) mit 2209&amp;amp;nbsp;Metern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der antike Name des Gebirges &amp;#039;&amp;#039;Ida&amp;#039;&amp;#039; wird heute teilweise wieder verwendet. Er erschloss sich aus dem Namen der &amp;#039;&amp;#039;[[Nida-Hochebene]]&amp;#039;&amp;#039;, der den in antiken Schriften erwähnten Namen des Gebirges bewahrt hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Hans Diebow|Hans Pars]] |Titel=Göttlich aber war Kreta |TitelErg=Das Erlebnis der Ausgrabungen |Reihe=Das moderne Sachbuch |BandReihe=35 |Auflage=3. |Verlag=Walter |Ort=Olten und Freiburg im Breisgau |Datum=1965 |Kapitel=Der Schatz in der Höhle |Seiten=222/223}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In der [[Griechische Mythologie|griechischen Mythologie]] ist das Massiv einer der Geburtsorte des Göttervaters [[Zeus]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Achim Lichtenberger]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Olymp. Sitz der Götter zwischen Himmel und Erde&amp;#039;&amp;#039;. W. Kohlhammer, Stuttgart 2021, ISBN 978-3-17-039616-6, S.&amp;amp;nbsp;141&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
Die räumliche Ausdehnung des Massivs in west-östlicher Richtung erstreckt sich über mehr als 30&amp;amp;nbsp;Kilometer vom [[Kloster Arkadi]] bis nach [[Krousonas]] im Osten.&lt;br /&gt;
Die zentralen und westlichen Teile des Gebirgsmassivs bestehen hauptsächlich aus Gesteinen der [[Plattenkalk]]-Serie, die östlichen Teile aus grauen [[Tripoliza]]-Kalken. Das Gebirge ist durch starke [[Verkarstung]] geprägt, die unter anderen zur Bildung der [[Nida-Hochebene|Nida]] und verschiedener großer Höhlen geführt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flora und Fauna ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Psiloritis Gefiederter Kugelbusch.jpg|mini|Blühender &amp;#039;&amp;#039;[[Astragalus angustifolius]]&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Die [[Dorisches Griechisch|dorische]] Bezeichnung für das Gebirge bedeutete „Waldgebirge“.&amp;lt;ref&amp;gt;Dagmar Lange, Monika Wächter: &amp;#039;&amp;#039;Reiseführer Natur – Kreta&amp;#039;&amp;#039;. BLV, München 1999, ISBN 3-405-15524-X&amp;lt;/ref&amp;gt; Jahrtausendelange [[Überweidung]] und Abholzung hatten einen Rückgang des bewaldeten Gebietes bis auf Restbestände wie den [[Rouvas-Wald]] ({{lang|el|Δάσος Ρούβα}} {{N.Sg.}}) zur Folge. Heute dominieren Pflanzen in der Wuchsform der [[Phrygana]]. Bis in die Gipfelhöhen gedeihen frost- und trockenheitsunempfindliche Pflanzen, die dem dauernden Verbiss durch Ziegen und Schafe ausgesetzt sind, welche ebenfalls bis in die höchsten Regionen weiden. Die dominierende Pflanze in Buschform ist hier der [[Tragant]] &amp;#039;&amp;#039;[[Astragalus angustifolius]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl noch stärker durch Überweidung betroffen als beispielsweise die [[Lefka Ori|Weißen Berge]], wurde durch EU-Förderung des Schaf- und Ziegenbestands im Psiloritisgebiet weiter stark gesteigert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2018-12 |url=http://ladamer.org/Feut/pdf/Kursbegleitung/gis1/einfuehrung_kreta.pdf |text=Siehe Grafiken, S.&amp;amp;nbsp;37 |archivebot=2018-12-11 16:04:45 InternetArchiveBot}} (PDF; 7,2&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt; Trotzdem sind fast die Hälfte aller kretischen [[Endemiten]] auch im Ida-Gebirge heimisch, das zudem als Ganzes auf europäischer Ebene als &amp;#039;&amp;#039;[[Important Bird Area]]&amp;#039;&amp;#039; ausgewiesen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Idagebirge ist Namensgeber der [[Preiselbeere]] (&amp;#039;&amp;#039;Vaccinium vitis-idaea&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://landscapeplants.oregonstate.edu/plants/vaccinium-vitis-idaea |titel=Vaccinium vitis-idaea |werk=Landscape Plants |hrsg=[[Oregon State University]] |sprache=en |abruf=2025-01-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Alpinismus ==&lt;br /&gt;
Das Psiloritis-Massiv ist von mehreren Ausgangspunkten aus zu durchwandern; gekennzeichnete Wege und Straßen führen unter anderem ab [[Fourfouras]] {{lang|el|Φουρφουράς}} {{M.Sg.}}, [[Lochria]], [[Kamares (Kreta)|Kamares]], Zaros, Gergeri, [[Asites]], [[Krousonas]] und Anogia (über die Nida-Hochebene) bis in die Gipfelregion. Ein Teil dieser Wege gehört zum [[Europäischer Fernwanderweg E4|Europäischen Fernwanderweg&amp;amp;nbsp;E4]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Idäische Grotte 01.JPG|mini|&amp;lt;div align=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;Eingang der Zeus-Höhle&amp;lt;/div&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Die klassische Aufstiegsroute zum höchsten Gipfel beginnt auf der Nordseite des Massivs eine gute halbe Fahrstunde oberhalb von Anogia am großen Wanderparkplatz auf der Nida-Hochebene (1360&amp;amp;nbsp;m).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Rolf Goetz]]: &amp;#039;&amp;#039;Rother Wanderführer Kreta&amp;#039;&amp;#039;. Bergverlag Rother, München 2025, ISBN 978-3-7633-1409-6, S.&amp;amp;nbsp;202&amp;lt;/ref&amp;gt; Die schmale Bergstraße hinauf zur Hochebene ist durchgängig asphaltiert. Für den Auf- und Abstieg von dort aus sollten etwa acht Stunden gerechnet werden. Angesichts der langen Anfahrt und Gehzeit empfiehlt es sich, eine Nacht in Anogia einzuplanen. In dem großen Bergdorf gibt es mehrere Unterkunftsmöglichkeiten. Auf einem kurzen Abstecher kann die [[Idäische Grotte]] ({{elS|Ιδαίο Άντρο|Ideo Andro}} {{N.Sg.}}), der mythische Geburtsort des Zeus, besucht werden. Sie befindet sich am Westhang über der Nida-Hochebene gleich zu Beginn des Anstieges und nur wenige Gehminuten von der Aufstiegsroute entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls von Norden aus gibt es seit einigen Jahren eine vollständig asphaltierte, 13&amp;amp;nbsp;Kilometer lange Zufahrtsstraße von Livadia.&amp;lt;ref&amp;gt;Rolf Goetz: &amp;#039;&amp;#039;Rother Wanderführer Kreta&amp;#039;&amp;#039;. Bergverlag Rother, München 2025, ISBN 978-3-7633-1409-6, S.&amp;amp;nbsp;206&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis zum Wanderparkplatz an der Schutzhütte auf der Hochebene Lakkos Migerou {{M.Sg.}} auf knapp 1.600&amp;amp;nbsp;Meter Höhe kann man mit normalen PKW (ohne Allradantrieb) problemlos fahren. Von dort ist eine Besteigung des Gipfels in 2,5&amp;amp;nbsp;Stunden möglich. Der Weg ist durchgängig sehr gut gekennzeichnet und am Anfang sogar gepflastert. Es gibt keine hochalpinen Gefahren, und zumindest nach der Schneeschmelze (in der Regel Ende Juni) reicht einfaches Schuhwerk aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Letzter Anstieg zum Gipfel am Sattel des Psiloritis, Griechenland.jpg|mini|Letzter Anstieg kurz vor dem Gipfel als E4-Wanderweg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gipfel des Psiloritis mit kleiner Kapelle als Schutzhütte.jpg|mini|Gipfel mit kleiner Kapelle als Schutzhütte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gipfelregion ist sehr wasserarm. Neben der Gipfelkapelle ist eine [[Zisterne]] angelegt, deren Wasser nur gekocht getrunken werden kann. Als Übernachtungsmöglichkeiten sind an die Kapelle &amp;#039;&amp;#039;{{lang|el-Latn|Timios Stavros}}&amp;#039;&amp;#039; steinerne Schutzräume in der Bauweise von Schäferhütten &amp;#039;&amp;#039;({{lang|el-Latn|Mitata}})&amp;#039;&amp;#039; angebaut. Es gibt eine Glocke zum Läuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehrsverbindungen und Tourismus ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Psiloritis27012008.jpg|mini|Psiloritis-Gipfel von Süden]]&lt;br /&gt;
Südlich und nördlich des Massivs verlaufen in Ost-West-Richtung Straßen, die viele kleine Ortschaften an den Berghängen verbinden. Durchgängig asphaltierte Nord-Süd-Verkehrsverbindungen gibt es nur westlich und östlich des Gebirgsmassivs. Eine großteils unasphaltierte Straße verbindet die von [[Anogia]] aus erreichbare [[Nida-Hochebene]] mit dem südlich des Massivs gelegenen Dorf [[Gergeri]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wanderziele im Idagebirge sind neben dem Hauptgipfel und der Idäischen Grotte unter anderen die [[Kamares-Höhle]], die archäologische Stätte [[Zominthos]] sowie die bei [[Zaros]] im Süden mündende [[Rouvas-Schlucht]], die nach Norden bis in den Rouvas-Wald führt, den größten [[Kermeseiche]]nwald Kretas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Panorama|Ψηλορείτης Πανόραμα 7469.jpg|800|Panorama des Psiloritis-Massivs von Heraklion aus}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;{{lang|en|Psiloritis (Mount Ida)}}&amp;#039;&amp;#039;. Topographische Wanderkarte 1:25.000. Anavasi, Athen 2013, ISBN 960-8195-90-X&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kreta&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Merian (Reisemagazin)]]&amp;#039;&amp;#039;, 4.&amp;amp;nbsp;April 1978&lt;br /&gt;
* Dagmar Lange, Monika Wächter: &amp;#039;&amp;#039;Reiseführer Natur – Kreta&amp;#039;&amp;#039;. BLV, München 1999, ISBN 3-405-15524-X&lt;br /&gt;
* [[Rolf Goetz]]: &amp;#039;&amp;#039;Rother Wanderführer Kreta&amp;#039;&amp;#039;. München 2025, ISBN 978-3-7633-1409-6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Mount Ida, Crete|Psiloritis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4254114-1|VIAF=51166835911835942945}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebirge in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebirge in Griechenland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in Griechenland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Kreta)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zweitausender]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochgebirge]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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