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	<title>Pseudowort - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T00:10:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pseudowort&amp;diff=2218677&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Böeon: Redundanz nicht (mehr?) vorhanden</title>
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		<updated>2021-12-20T13:42:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Redundanz nicht (mehr?) vorhanden&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pseudowort&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; stellt eine Abfolge von Buchstaben oder Lauten dar, die den [[Graphotaktik|graphotaktischen]] bzw. [[Phonotaktik|phonotaktischen]] Regeln einer bestimmten Sprache (z.&amp;amp;nbsp;B. Deutsch) folgt, ohne jedoch eine Bedeutung in dieser Sprache zu besitzen. Pseudowörter gehorchen also den sprachspezifischen Regeln der [[Wortbildung]] und sind problemlos aussprechbar, besitzen jedoch keinen Eintrag im [[Wortschatz|Lexikon]] dieser Sprache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgrenzung zu verwandten Begriffen ==&lt;br /&gt;
Der Unterschied zu [[Nichtwort|Nichtwörtern]] liegt darin, dass Nichtwörter gegen die [[Graphotaktik|grapho-]] bzw. [[Phonotaktik|phonotaktischen]] Regeln der jeweiligen Sprache verstoßen. Pseudowörter sind somit Wörter, die theoretisch existieren könnten, wohingegen dies bei Nichtwörtern ausgeschlossen ist. &amp;#039;&amp;#039;Häuser&amp;#039;&amp;#039; wäre somit ein Wort, &amp;#039;&amp;#039;Häsure&amp;#039;&amp;#039; ein Pseudowort und &amp;#039;&amp;#039;Hrsäeu&amp;#039;&amp;#039; ein Nichtwort.&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Stetter: &amp;#039;&amp;#039;Zu einer Theorie der Orthographie.&amp;#039;&amp;#039; Niemeyer, Tübingen 1980, ISBN 3-484-31099-5.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Pseudowörter und Nichtwörter werden vor allem zur Untersuchung der Sprachverarbeitung im Gehirn eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Neurophysiologische Befunde ==&lt;br /&gt;
Wörter, Pseudowörter und Nichtwörter unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Verarbeitung im Gehirn. Bei der Untersuchung der zeitlichen Verarbeitung von sprachlichen Reizen im Gehirn mittels [[Ereigniskorrelierte Potentiale|ereigniskorrelierten Potentialen (EKP)]] gleichen sich die Aktivierungsverläufe von Wörtern, Pseudowörtern und [[Nichtwort|Nichtwörtern]] in den ersten ca. 400&amp;amp;nbsp;ms. Ca. 400&amp;amp;nbsp;ms nach Präsentation des sprachlichen Reizes zeigt sich jedoch bei Wörtern eine Negativierung im Wellenverlauf des EKP, der [[N400-Effekt]]. Bei Pseudowörtern ist die N400-Amplitude stärker ausgeprägt als bei Wörtern. Bei Nichtwörtern existiert keine N400-Aktivität.&amp;lt;ref&amp;gt;Gert Rickheit, Theo Herrmann, Werner Deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Psycholinguistik: ein internationales Handbuch.&amp;#039;&amp;#039; de Gruyter, Berlin 2003, ISBN 3-11-916557-3.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der N400-Effekt kann somit als Suchaktivität im [[Mentales Lexikon|mentalen Lexikon]] interpretiert werden. Bei Nichtwörtern unterbleibt die Suche, bei Wörtern führt sie schnell zu einem Ergebnis. Bei Pseudowörtern verläuft die Suche intensiv, aber ergebnislos. Dies wird durch Befunde gestärkt, die zeigen, dass die N400-Amplitude bei seltenen oder ungebräuchlichen Wörtern ebenfalls stärker ausgeprägt ist.&amp;lt;ref&amp;gt;C. Van Petten: &amp;#039;&amp;#039;Words and sentences: Event-related brain potential measures.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Psychophysiology]].&amp;#039;&amp;#039; 32, 1995, PMID 8524986, S. 511–525.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wort]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Böeon</name></author>
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