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	<title>Pseudospecies - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-12-02T02:14:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Belege}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pseudospecies&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;f&amp;#039;&amp;#039;, sg. und pl.) ist ein von [[Erik H. Erikson]] 1968 geprägter Begriff der [[Soziologie]], der alsbald auch in der Zoologie ([[Ethologie]]) Bedeutung erlangt hat. Er besagt, dass [[sozial]]e Lebewesen wie [[Mensch]]en oder auch [[Ameisen]] innerartlich in einander feindlich gegenüberstehende Gruppen zerfallen, die gegeneinander („[[aggressiv]]“) „[[Krieg]]“ führen können. Ursache dieser &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pseudospeciation&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist, dass die Arten durch ihre Sozialität gegenüber „Räubern“ bio- und [[Ökologie|ökologisch]] derart überlegen sind, dass der normale [[Selektion (Evolution)|Selektion]]sprozess zum Aufrechterhalten der Erbgesundheit (gegen [[Degeneration]]) nicht mehr ausreicht. Bleiben Pseudospecies lange genug geographisch isoliert (genetische [[Isolation (Biologie)|Isolat]]e), beispielsweise infolge von Eiszeiten, können sie zu „guten“ Arten werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erikson hat diesen Begriff zur Deutung z.&amp;amp;nbsp;B. von Tendenzen zur Bandenbildung bei Jugendlichen eingeführt, die er zwar von Zuständen bei prähistorischen Menschen und „Primitiven“ ableitet, die aber nicht so angeboren sind, dass sie unbedingt auftreten. Ziel Eriksons war es dabei (in &amp;#039;&amp;#039;Identity: Youth and Crisis&amp;#039;&amp;#039;), die Gefahren aufzuzeigen, die von Pseudospecies-Bildung im Atom-Zeitalter ausgehen. Anhänger von [[Milieutheorie]]n (Psycho- und Soziologen) versuchen, eine solche Ansicht als unberechtigt und überflüssig zu erweisen, weil ja ihre Annahme dazu verleite, Pseudospecies als „unausweichlich naturgegeben“ hinzunehmen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.diss-duisburg.de/Internetbibliothek/Buecher/Herrenvolk/K2.htm|titel=Interkulturelle Beziehungen: steht ihnen die &amp;quot;Natur&amp;quot; entgegen?| autor=Georgios Tsiakalos (1992)|hrsg=Andreas Foitzik, Rudolf Leiprecht, Athanasios Marvakis, Uwe Seid|werk=&amp;quot;Ein Herrenvolk von Untertanen&amp;quot;: Rassismus - Nationalismus - Sexismus.|datum=2006-09-25|zugriff=2010-03-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im &amp;#039;&amp;#039;Ethological Dictionary&amp;#039;&amp;#039; von Armin Heymer (1977: 134) heißt es: «&amp;#039;&amp;#039;Die rasche, kulturell gesteuerte Evolution des Menschen birgt eine Gefahr: Kulturen bilden sich schnell und kapseln sich aufgrund ihrer besonderen Kulturmuster von anderen ab; und die verschiedenen Kulturen oder Nationen verhalten sich zueinander wie „biologische Arten“. Erikson bezeichnete sie deshalb auch als Pseudospecies - dieses Sich-Abkapseln kann zwar letztlich keine andere Ursache als eine „angeborene“ haben (es hat sich einst fürs Überleben als vorteilhaft erwiesen); aber heute kann der Antrieb zur Pseudospeciation schon so weit abgenommen haben, dass er (zumindest bei Erwachsenen) nicht mehr unbedingt fortwirken muss&amp;#039;&amp;#039;».&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine sehr ausgewogene Schilderung des Phänomens und seiner Folgen, erhoben bei [[Nomade]]nstämmen der [[Mongolei]], sowie Folgerungen daraus gab Francisco J. Gil-White in seiner Dissertation 2001.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.hirhome.com/academic/Species.pdf |wayback=20101130054945 |text=Archivierte Kopie |archiv-bot=2024-04-20 05:38:14 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Es ging dabei um die Frage, ob Pseudospecies reale Wesenheiten darstellen oder lediglich in der „Einbildung“ sich ihnen zugehörig Fühlender bestehen. Eine populäre Darstellung lieferte Christopher Malden (2009&amp;lt;ref&amp;gt;Dangerous mind. On the origin of pseudo species. http://www.amazon.com/Dangerous-Mind-Origin-Pseudo-Species/dp/1438242638/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;amp;s=books&amp;amp;qid=1270391204&amp;amp;sr=1-1 &amp;lt;/ref&amp;gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Erikson, Erik H. „Pseudospeciation in the nuclear age.“ Political Psychology (1985): 213–217.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Soziologische Theorie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verhaltensbiologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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