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	<title>Pseudogottheit - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-20T23:18:36Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pseudogottheit&amp;diff=1995889&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Khatschaturjan: /* Baltische Pseudogottheiten */</title>
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		<updated>2025-09-30T18:34:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Baltische Pseudogottheiten&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ostara.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;romantische Darstellung der Ostara&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Mit &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pseudogottheit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pseudogott&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pseudogöttin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird in der [[Religionswissenschaft]] eine [[Gott]]heit verstanden, die in der wissenschaftlichen oder populären Literatur zwar genannt wird, aber von der Forschung nicht als historisch anerkannt wird. Pseudogottheiten sind typisch für Religionen und Mythologien, zu denen nur wenig Quellenmaterial vorliegt, wie bei der slawischen oder südgermanischen Religion, während im Gegensatz hierzu die nordgermanische oder antike Religion mit ihrer reichen Überlieferung weniger Pseudogottheiten kennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht zu den Pseudogottheiten gerechnet werden literarische Gestalten, deren fiktiver Charakter eindeutig ist, wie bei den Gottheiten in den Opern [[Richard Wagner|Wagners]] oder in den [[Fantasy]]-Romanen von [[J. R. R. Tolkien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben kann der Begriff Pseudogottheit außerhalb der Religionsforschung auch abwertend gebraucht werden, für Gottheiten, die einer anderen Religion angehören als der eigenen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Entstehung von Pseudogottheiten ==&lt;br /&gt;
Gründe, die das Entstehen von Pseudogottheiten fördern, sind vielfältig. Häufige Gründe sind mangelnde Sprachkenntnisse eines Forschers oder falsche Lesung einer überlieferten Quelle, aber auch falsche Überlegungen und Rekonstruktionen. Schon bei den Quellen selbst, die oft auf älteren Texten und Überlieferungen beruhen, kamen bereits Übertragungsfehler vor, die den Wissenstand und das spezielle Eigeninteresse des jeweiligen zeitgenössischen Autors wiedergeben. Auch der Wunsch, einer fremden Kultur Gottheiten zuzuschreiben, spielt eine maßgebliche Rolle, sei es um diese Religion als [[Heidentum|heidnisch]] zu kennzeichnen, das exotische Potenzial zu erhöhen oder um die großen Lücken einer schlecht überlieferten Tradition aufzufüllen. Ein dritter Grund kann das Bestreben sein, ein [[Götterwelt|Pantheon]], über das nur wenig bekannt ist, mit Phantasiegestalten anzureichern, um selbst nicht als unwissend dazustehen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Otto Holzapfel]]: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der abendländischen Mythologie&amp;#039;&amp;#039;. Herder, Freiburg/Basel/Wien 2002, S. 354.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der modernen Zeit kommt noch der Wunsch [[Neuheidentum|neopaganer]] Kreise hinzu, ihre religiösen Vorstellungen als alt und historisch zu verbürgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Islamische Pseudogottheiten ===&lt;br /&gt;
Im Mittelalter wurden den Muslimen von christlichen Autoren regelmäßig [[Polytheismus|mehrere Gottheiten]] zugeschrieben, entweder aus Unkenntnis des [[Islam]]s, aber auch mit der Absicht, die [[Sarazenen]] als [[Heidentum|Heiden]] und Götzendiener abzuwerten. Mittelalterliche Epen aus Deutschland, Frankreich oder England nennen so [[Apollon|Apolle]], [[Iuppiter|Jupiter]], [[Mercurius]], Terfîant („der Feind“) oder Vigant („Feind“), Tôt („Tod“), Medelbolt und Machazên als die Gottheiten der Sarazenen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ersten Buch des [[Parzival]] benennt [[Wolfram von Eschenbach]] in der Übersetzung von [[Wilhelm Hertz (Dichter)|Wilhelm Hertz]] auf den Fahrten von [[Gachmuret]], dem späteren Vater von Parzival, einen vermeintlich orientalischen Gott &amp;#039;&amp;#039;Baruch&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|In Bagdad saß, so ward ihm kund,&amp;lt;br /&amp;gt;Der Baruch, dem vom Erdenrund&amp;lt;br /&amp;gt;Zwei Drittel dienten oder mehr;&amp;lt;br /&amp;gt;Sein Name schallte hoch und hehr,&amp;lt;br /&amp;gt;Soweit die Welt an Machmet glaubt ...|[[Wilhelm Hertz (Dichter)|Wilhelm Hertz]]: &amp;#039;&amp;#039;Erzählungen des Mittelalters.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Hertz: &amp;#039;&amp;#039;Erzählungen des Mittelalters.&amp;#039;&amp;#039; Mundus, Stuttgart 2002, S. 11.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die der [[Sarazenen|islamischen Welt]] zugeschriebenen Götter sind eine Mischung aus antiken Göttern, deutschen Namen und natürlich dem Namen des Propheten Mohammed. Obschon der [[Bilderverbot im Islam|Islam keinen Bilderkult]] kennt, beschreiben Heldensagen, wie christliche Helden sarazenische [[Götze|Götteridole]] vernichtet haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Antike Pseudogottheiten ===&lt;br /&gt;
Laut Richard Jahnke,&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Kommentar in Band 3 der &amp;#039;&amp;#039;Thebais&amp;#039;&amp;#039; des [[Publius Papinius Statius]], Harvard University, 1898.&amp;lt;/ref&amp;gt; Robert Dale Sweeney&amp;lt;ref&amp;gt;Dale Todd Sweeney (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lactantii Placidi in Statii Thebaida commentum&amp;#039;&amp;#039; (= Band 122 der &amp;#039;&amp;#039;Bibliotheca scriptorum Graecorum et Romanorum Teubneriana&amp;#039;&amp;#039;). Vieweg + Teubner Verlag, 1997.&amp;lt;/ref&amp;gt; und Jon Solomon&amp;lt;ref&amp;gt;Jon Solomon: &amp;#039;&amp;#039;Boccaccio and the Ineffable, Aniconic God Demogorgon.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;International Journal of the Classical Tradition.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 19, Nr. 1 (März 2012), S. 31–62.&amp;lt;/ref&amp;gt; entstand ein vermeintlicher Gott namens &amp;#039;&amp;#039;[[Demogorgon]]&amp;#039;&amp;#039; durch eine Fehllesung von &amp;#039;&amp;#039;δημιουργόν&amp;#039;&amp;#039; (Akkusativ von &amp;#039;&amp;#039;δημιουργός&amp;#039;&amp;#039;, [[Demiurg]], altgr. für „Handwerker“, „Schöpfer“) in der &amp;#039;&amp;#039;[[Thebais (Literatur)|Thebais]]&amp;#039;&amp;#039;, einem im ersten nachchristlichen Jahrhundert entstandenen [[Epos]] des [[Publius Papinius Statius]] über die [[Sieben gegen Theben]]. In einem im späten 4. Jahrhundert dazu entstandenen Kommentar des [[Lactantius Placidus]] liest dieser den Akkusativ fälschlich als nominative Bezeichnung eines vermeintlich unbekannten Gottes namens &amp;#039;&amp;#039;Demogorgon.&amp;#039;&amp;#039; An einer Stelle seines Kommentars schreibt Placidus dementsprechend: „Dicit deum Demogorgona summum, cuius scire nomen non licet“ („Er nennt Demogorgon den höchsten Gott, dessen Name zu wissen verboten ist.“). In der Folge taucht dieser vermeintliche Gott in einer Notiz zu [[Marcus Annaeus Lucanus|Lukans]] Epos &amp;#039;&amp;#039;Pharsalia&amp;#039;&amp;#039; aus den im 10. Jahrhundert entstandenen &amp;#039;&amp;#039;Commenta Bernensia&amp;#039;&amp;#039; auf, einer frühmittelalterlichen Kommentarsammlung zu klassischen griechisch-römischen Texten. In der &amp;#039;&amp;#039;Genealogia deorum&amp;#039;&amp;#039; („Genealogie der Götter“) schließlich erklärt [[Giovanni Boccaccio]] (1313–1375) den &amp;#039;&amp;#039;Demogorgon&amp;#039;&amp;#039; zum Stammvater der antiken Götter, indem er sich auch noch fälschlich auf eine Textstelle in den [[Metamorphosen (Ovid)|Metamorphosen]] des [[Ovid]] bezieht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obschon der Fehler schon früh aufgedeckt wurde, blieb Demogorgon nach der Erwähnung durch Boccaccio längere Zeit erhalten und erfuhr sogar Uminterpretationen. In [[Ludovico Ariosto]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Der rasende Roland]]&amp;#039;&amp;#039; (1516) residiert der Demogorgon in einem Palast, der sich im [[Himalaya]] befindet, wo ihm die [[Moiren]] und [[Genius|Genien]] alle fünf Jahre in einer Zeremonie, die einem [[Hexensabbat]] nachempfunden ist, Rechenschaft über ihre Taten ablegen müssen. In [[Jean-Baptiste Lully]]s Umarbeitung des &amp;#039;&amp;#039;Rasenden Roland&amp;#039;&amp;#039; als Oper erscheint der Demogorgon als Herr und Zeremonienmeister der Feen. Beim niederländischen Dämonologen [[Johann Weyer]] erscheint der Demogorgon im 16. Jahrhundert als höllischer Gebieter des Schicksals.&amp;lt;ref&amp;gt;Maximilian Rudwin: &amp;#039;&amp;#039;The Devil in Legend and Literature.&amp;#039;&amp;#039; AMS Press, New York 1970 [1931], ISBN 0-404-05451-X, S.&amp;amp;nbsp;80.&amp;lt;/ref&amp;gt; In [[Christopher Marlowe]]s Stück &amp;#039;&amp;#039;[[Die tragische Historie vom Doktor Faustus]]&amp;#039;&amp;#039; (ca. 1590) wird der Demogorgon in einer Mephistobeschwörung Faustens genannt, zeitgleich erscheint er in [[Edmund Spenser]]s &amp;#039;&amp;#039;The Faerie Queene&amp;#039;&amp;#039;, während er in John Miltons 1667 erschienenem &amp;#039;&amp;#039;[[Paradise Lost]]&amp;#039;&amp;#039; Dämon in einer unförmigen, wüsten Landschaft ist, die (ähnlich wie schon bei Spenser) von [[Chaos]] und [[Nyx]] beherrscht wird. In der 1756 erschienenen Kurzgeschichte &amp;#039;&amp;#039;Platos Traum&amp;#039;&amp;#039; des französischen Dichters [[Voltaire]] ist er ein „niederes Überwesen“, das den Planeten Erde erschaffen hat. In der 1786 in Wien uraufgeführten Oper &amp;#039;&amp;#039;Il demorgone ovvero Il filosofo confuso&amp;#039;&amp;#039; („Demogorgon, oder der verwirrte Philosoph“) von [[Vincenzo Righini]] hat er sogar die Hauptrolle inne, und im 1820 erschienenen Drama &amp;#039;&amp;#039;Prometheus Unbound&amp;#039;&amp;#039; von [[Percy Bysshe Shelley]] ist er das Kind von Jupiter und [[Thetis (Mythologie)|Thetis]], ein grauenvoller, geschlechtsloser Schatten, der Jupiter vom Thron stürzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Germanische Pseudogottheiten ===&lt;br /&gt;
Zu den germanischen Pseudogottheiten zählt [[Cisa (Göttin)|Cisa]], die angeblich in [[Augsburg]] verehrt wurde. Der mittelalterliche Text, der den Kult dieser Pseudogöttin beschreibt, wurde von der modernen Forschung als unhistorische Fiktion erkannt. Auch andere frühmittelalterliche Quellen, darunter Heiligenlegenden, nennen Gottheiten, die von der Religionsforschung als unecht betrachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere Pseudogottheiten stammen aus der Forschung von [[Jacob Grimm]], der als Erster die deutsche Mythologie seriös untersucht hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Jacob Grimm]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsche Mythologie]].&amp;#039;&amp;#039; Dieterich’sche Buchhandlung, Göttingen 1835.&amp;lt;/ref&amp;gt; Obwohl spätere Forscher nachweisen konnten, dass Göttinnen wie &amp;#039;&amp;#039;Hruoda&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Ostara]]&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Ricen&amp;#039;&amp;#039; nicht historisch belegt werden können, tauchen einige von ihnen immer wieder als angeblich historisch bezeugte Gottheiten auf, besonders in nichtwissenschaftlichen oder populärwissenschaftlichen Medien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere Gottheiten sind die Folge von Falschlesungen und Fehlinterpretationen antiker und mittelalterlicher Quellen, so &amp;#039;&amp;#039;Hertha&amp;#039;&amp;#039;, eine Fehllesung für [[Nerthus]] oder [[Lollus]], der in einem angeblich verlorenen Text von [[Julius Cäsar]] erwähnt sein soll.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Rudolf Simek]]: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der germanischen Mythologie&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Kröners Taschenausgabe]].&amp;#039;&amp;#039; Band 368). 3., völlig überarbeitete Auflage. Kröner, Stuttgart 2006, ISBN 3-520-36803-X.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den germanischen Pseudogottheiten zählen unter anderem: [[Alemanus Hercules]], [[Baldruus]], [[Biel (Gottheit)|Biel]], [[Cisa (Göttin)|Cisa]], Fosta, Hama, Hertha, Hulda, [[Jecha (Mythologie)|Jecha]], [[Krodo]], [[Lollus]], [[Ostara]], [[Reto (Gottheit)|Reto]], Ricen, Satar, Siwa, [[Stuffo]], Teut und Thisa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Keltische Pseudogottheiten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit der Keltenromantik, im 18. und 19. Jahrhundert, wurden in Kreisen der [[Neuzeitliche Druiden|neuzeitlichen Druidenorden]] einige neue, vorgeblich [[keltische Gottheiten]] erfunden, so entwickelte der britische Schriftsteller [[Owen Morgan]], alias Morien, eine neokeltische [[Kosmologie]] um den Gott &amp;#039;&amp;#039;Celi&amp;#039;&amp;#039; und die Göttin &amp;#039;&amp;#039;Ced&amp;#039;&amp;#039;. Der Waliser [[Edward Williams|Iolo Morganwg]] entwickelte aus missverstandenen und vielfach später als Fälschungen erkannten Texten die druidische Pseudogottheit [[Hu Gadarn]]. Früher hatte bereits [[Annius von Viterbo]] in seinen Fälschungen, dem &amp;#039;&amp;#039;Pseudo-[[Berossos]]&amp;#039;&amp;#039;, von einem angeblichen Stammvater der Kelten und Ur-Druiden namens &amp;#039;&amp;#039;Samothes&amp;#039;&amp;#039; berichtet, den er mit dem germanischen Urriesen [[Tuisto]] und dem römischen Totengott [[Dis Pater]] identifizierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Baltische Pseudogottheiten ===&lt;br /&gt;
Besonders viele Pseudogottheiten tauchen in Abhandlungen über die [[baltische Mythologie]] der [[Prußen|Prussen]], [[Letten]] und [[Litauer]] auf, viele davon sind volkstümliche Umformungen von christlichen Heiligen, wie [[Māra]] für die [[Maria (Mutter Jesu)|Gottesmuttes Maria]] oder Tenis für [[St. Antonius]]. So zählte [[Jan Lasicki]] im 16. Jahrhundert 78 Götter und Geister auf, aber nur acht von diesen gelten heute als echt. Mit der nationalen Romantik haben „Pseudogötter nicht nur die vulgäre Vorstellungswelt, sondern sogar hervorragende wissenschaftliche Arbeiten bis zum heutigen Tage beeinflusst“.&amp;lt;ref&amp;gt;Jonas Balys und [[Haralds Biezais]]: &amp;#039;&amp;#039;Baltische Mythologie.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Mythologie der alten Kulturvölker. Band 2: Das alte Europa.&amp;#039;&amp;#039; Klett-Cotta, Stuttgart 1973, ISBN 3-12-909820-8, S.&amp;amp;nbsp;373–454.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Slawische Pseudogottheiten ===&lt;br /&gt;
Auch für die slawische Religion gibt es nur wenige zuverlässige Quellen. Die große Lücke des slawischen Götterhimmels wurde besonders von polnischen Chronisten des 16. und 17. Jahrhunderts nach antikem Vorbild mit Pseudogottheiten aufgefüllt.&amp;lt;ref&amp;gt;Norbert Reiter: &amp;#039;&amp;#039;Mythologie der alten Slaven.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Mythologie der alten Kulturvölker. Band 2: Das alte Europa.&amp;#039;&amp;#039; Klett-Cotta, Stuttgart 1973, ISBN 3-12-909820-8, S.&amp;amp;nbsp;163–208.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Illyrische Pseudogottheiten ===&lt;br /&gt;
Längere Zeit wurde in der wissenschaftlichen Literatur eine [[Illyrer|illyrische]] Göttin &amp;#039;&amp;#039;Oethe&amp;#039;&amp;#039; (᾿Οήθη) behandelt, bis nachgewiesen werden konnte, dass die als Beleg dienenden Inschriften auf vermeintlich antiken Ringen, die diese Göttin nennen, aus dem 11. Jh. stammen und tatsächlich eine verstümmelte christliche Heilsformel wiedergeben.&amp;lt;ref&amp;gt;Maximilian Lambertz: &amp;#039;&amp;#039;Die Mythologie der Albaner.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Mythologie der alten Kulturvölker. Band 2: Das alte Europa.&amp;#039;&amp;#039; Klett-Cotta, Stuttgart 1973, ISBN 3-12-909820-8, S.&amp;amp;nbsp;455–510.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ungarische Pseudogottheiten ===&lt;br /&gt;
Eine Schöpfung der [[Romantik]] ist der Pseudogott [[Ármány]], der den dunklen Weltaspekt verkörpern sollte.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael de Ferdinandy: &amp;#039;&amp;#039;Die Mythologie der Ungarn.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Mythologie der alten Kulturvölker. Band 2: Das alte Europa.&amp;#039;&amp;#039; Klett-Cotta, Stuttgart 1973, ISBN 3-12-909820-8, S.&amp;amp;nbsp;209–260.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste litauischer Gottheiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hans Wilhelm Haussig]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wörterbuch der Mythologie. Band 2: Götter und Mythen im Alten Europa.&amp;#039;&amp;#039; Klett-Cotta, Stuttgart 1973, ISBN 3-12-909820-8.&lt;br /&gt;
* Otto Holzapfel: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der abendländischen Mythologie.&amp;#039;&amp;#039; Herder, Freiburg i.Br. 1993, ISBN 3-451-22487-9.&lt;br /&gt;
* [[Haralds Biezais]]: &amp;#039;&amp;#039;Baltische Religion.&amp;#039;&amp;#039; Kohlhammer, Stuttgart 1975, ISBN 3-17-001157-X.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelbelege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pseudogottheit| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Khatschaturjan</name></author>
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