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	<title>Psammon - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Psammon&amp;diff=689666&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;ChristophDemmer am 27. Juli 2024 um 20:20 Uhr</title>
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		<updated>2024-07-27T20:20:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Psammon&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;  (manchmal auch &amp;#039;&amp;#039;Psammion&amp;#039;&amp;#039;) bezeichnet sowohl in der [[Meeresbiologie]] als auch der [[Limnologie]] (Lehre der Binnengewässer) die Gesamtheit der auf und in dem sandigen [[Substrat (Ökologie)|Substrat]] der Gewässer lebenden [[Lebewesen|Organismen]]. Der Begriff leitet sich ab vom [[Altgriechische Sprache|griechischen]] Wort ψάμμος &amp;#039;&amp;#039;psammos&amp;#039;&amp;#039;, „Sand“. Das Psammon ist also ein Teilbereich des [[Benthos]], das ist die Gesamtheit der auf und im Boden der Gewässer vorkommenden Organismen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studien der [[Mikrobiologie]] sandiger Flussufer gibt es seit 1926, als D. Sassuchin die Ergebnisse seiner [[Mikroskop|mikroskopischen]] Untersuchungen an der [[Oka]] in Russland veröffentlichte. 1927 wurde der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Psammon&amp;#039;&amp;#039; von ihm „analog zum Begriff [[Edaphon]]“&amp;lt;ref&amp;gt;D. Sassuchin, M. Kabanov und K. Neiswestova: &amp;#039;&amp;#039;Über die mikroskopische Pflanzen- und Tierwelt der Sandfläche des Okaufers bei Murom.&amp;#039;&amp;#039; Russ. Hydrob. Zeitschr. 6(3/5), Saratov, 1927, S. 135–173 &amp;lt;/ref&amp;gt; vorgeschlagen. Die für das Psammon der Flüsse charakteristischen Organismen gehören den Gruppen der [[Algen]], [[Rädertierchen]], [[Bauchhärlinge]], [[Strudelwürmer]], [[Fadenwürmer]], [[Bärtierchen]] und [[Wenigborster]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später wurde der Begriff Psammon auch für die Sandküsten der [[Meer]]e etabliert. Ähnlich wie an den Sandbänken der Flüsse ergibt sich durch den [[Wasserwelle|Welle]]nschlag im Bereich des marinen [[Litoral|Sublitoral]]s eine höchst instabile Umweltsituation. [[Pflanzen]] können sich im sandigen Milieu nur schwer verwurzeln oder anheften. Daher gibt es auch wenige Organismen, die Pflanzen abweiden. Die Bewohner des Psammons sind größtenteils auf die Verwertung von [[Detritus (Biologie)|Detritus]] angewiesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die [[Korngröße]] des Sandes wird die Zusammensetzung der [[Fauna]] des Psammons bestimmt. Die meisten Tiere leben hier in den Räumen zwischen den Sandkörnern, dem „Sandlückensystem“ oder [[Mesopsammon]]. Sie sind meist zwischen 0,3 und 1 mm groß und gehören somit zur [[Meiofauna]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von dem polnischen Biologen Wiszniewski stammt der Vorschlag einer Dreiteilung des Lebensraumes Psammon:&lt;br /&gt;
* Eupsammon – der Teil des sandigen Ufers oder der Sandbänke, der oberhalb des Wasserspiegels liegt und nur wenig durch die Wellen beeinflusst wird &lt;br /&gt;
* Hygropsammon – der Teil des Sandufers, der im Bereich der Wellen liegt und durch die [[Hygroskopie]] des Wassers ständig vollkommen durchnässt bleibt&lt;br /&gt;
* Hydropsammon – der Teil, der stets vollständig von Wasser bedeckt ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem räumlichen Zusammenhang mit dem Boden wird das Psammon auch unterteilt in:&amp;lt;ref name=&amp;quot;sommer2016Kap6&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Ulrich Sommer (Biologe) |Ulrich Sommer]] |Titel=Biologische Meereskunde |Datum=2016 |Verlag=Springer |DOI=10.1007/978-3-662-50407-9 |Kapitel=8 Marine Lebensgemeinschaften III: Das Benthos der Sedimente}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Endoposammon – den im Sandboden lebenden Organismen,&lt;br /&gt;
* Epipsammon – den auf dem Sandboden lebenden Organismen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Mesopsammon]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.spektrum.de/lexikon/biologie/psammon/54449 &amp;#039;&amp;#039;Psammon.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Spektrum Lexikon der Biologie.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4176115-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Limnologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meeresbiologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lebewesen – Ökologische Gruppe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;ChristophDemmer</name></author>
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