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	<title>Przeworsk - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T12:49:50Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Przeworsk&amp;diff=597104&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mogelzahn: /* Söhne und Töchter der Stadt */</title>
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		<updated>2024-09-16T16:09:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Söhne und Töchter der Stadt&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Zum Bearbeiten des Artikels nach unten scrollen. Eine Hilfe zur Bearbeitung der Tabelle befindet sich unter [[Vorlage Diskussion:Infobox Ort in Polen]] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in Polen&lt;br /&gt;
| Ort                = Przeworsk&lt;br /&gt;
| Wappen             = [[Datei:POL Przeworsk COA.svg|111px|Wappen von Przeworsk]]&lt;br /&gt;
| Beschriftung       = left&lt;br /&gt;
| Woiwodschaft       = Karpatenvorland&lt;br /&gt;
| Powiat             = Przeworsk&lt;br /&gt;
| PowiatLink         = Przeworski&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 50&lt;br /&gt;
| Breitenminute      = 03&lt;br /&gt;
| Breitensekunde     = 31&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 22&lt;br /&gt;
| Längenminute       = 29&lt;br /&gt;
| Längensekunde      = 37&lt;br /&gt;
| OrtEinwohner       =&lt;br /&gt;
| OrtEinwDatum       =&lt;br /&gt;
| OrtFläche          = 21.98&lt;br /&gt;
| Höhe               = 200&lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 37-200&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = RPZ&lt;br /&gt;
| Straße1            = [[Krakau]]–[[Lemberg]]&lt;br /&gt;
| Schienen1          = [[Krakau]]–[[Lemberg]]&amp;lt;br/&amp;gt;[[Lublin]]–Przeworsk&lt;br /&gt;
| Schienen2          = [[Schmalspurbahn Przeworsk–Dynów|Przeworsk–Dynów]]&lt;br /&gt;
| Flughafen1         = [[Flughafen Rzeszów-Jasionka|Rzeszów-Jasionka]]&lt;br /&gt;
| GemeindeTyp        = Stadtgemeinde&lt;br /&gt;
| GemeindeGliederung =&lt;br /&gt;
| TERYT              = 1814011&lt;br /&gt;
| Bürgermeister      = Janusz Magoń&lt;br /&gt;
| BürgermeisterDatum = 2007&lt;br /&gt;
| AnschriftStraße    = ul. Jagiellońska 10&lt;br /&gt;
| AnschriftOrt       = 37-200 Przeworsk&lt;br /&gt;
| Webpräsenz         = www.przeworsk.um.gov.pl&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Ratusz - Przeworsk.jpg|mini|Rathaus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Przeworsk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Stadt in der [[Woiwodschaft Karpatenvorland]] in [[Polen]] und Sitz des [[Powiat Przeworski]]. Sie liegt am nordwestlichen Rand des Rzeszówer Hügellands am Fluss [[Mleczka]] und hat etwa 15.700 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Anfänge der Besiedlung reichen zurück bis ins [[Neolithikum]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Brandgräberfeld in der Nähe der Stadt gab den Namen für die so genannte [[Przeworsk-Kultur]], die sich durch eine besondere Form der Keramik auszeichnete. Träger dieser Kultur waren vermutlich aus historischen Quellen bekannte ostgermanische Stämme wie beispielsweise die [[Vandalen]], [[Burgunden]] und [[Lugier]]. Die Kultur bestand etwa vom Ende des 3. Jahrhunderts v. Chr. bis zur Mitte des 5. Jahrhunderts n. Chr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Zeit um 1000 ist auf dem heutigen Stadtgebiet eine Burg nachgewiesen. Erstmals erwähnt wird der Ort im Jahre 1279 als Город Преорскь und 1281 als Город Переворескь im Zusammenhang mit der Schlacht von [[Koprzywnica]], in der [[Leszek II.|Leszek der Schwarze]] den ruthenischen Fürsten [[Leo I. von Galizien]] bezwang und daraufhin unter anderem die Siedlung besetzte. Der Ortsname war nicht eindeutiger Herkunft, wahrscheinlich vom ukrainischen Appellativ *perewora (polnisch &amp;#039;&amp;#039;przewora&amp;#039;&amp;#039;), der einen Wachtturm an einer Kreuzung bezeichnete, mit dem Suffix -sk(o) abgeleitet.&amp;lt;!--Nach W. Makarski könnte er auch ursprünglich altruthenische *Pereoresk (polnisch *Przeorzesk), von pereor (etwas &amp;#039;&amp;#039;wieder gepflügtes [Ackerfeld], vergleiche polnische &amp;#039;&amp;#039;przeora&amp;#039;&amp;#039; — entwässernde Furche im Ackerfeld nach Reihensaat) mit dem intervokalischen &amp;#039;&amp;#039;w&amp;#039;&amp;#039;, sein.--&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Kazimierz Rymut]], Barbara Czopek-Kopciuch |Titel= Nazwy miejscowe Polski: historia, pochodzenie, zmiany |Verlag=[[Polska Akademia Nauk]]. Instytut Języka Polskiego |Ort=Kraków |Datum=2013 |Band=9 (Po-Q)|Seiten=319|Sprache=pl |Online=[https://rcin.org.pl/ijp/dlibra/publication/66523/edition/48403/content online]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem König [[Kasimir III. (Polen)|Kasimir der Große]] [[Rotreußen]] besetzt hatte, wuchs die Bedeutung von &amp;#039;&amp;#039;Przeworsko&amp;#039;&amp;#039; (1387, 1396, 1424) bzw. &amp;#039;&amp;#039;Prziworsko&amp;#039;&amp;#039; (1393) als Handelszentrum auf dem Weg von Ost nach West ([[Via Regia]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort erhielt 1393 durch König [[Władysław II. Jagiełło]] das Stadtrecht verliehen und wurde anfänglich meistens von deutschsprachigen Bürgern aus [[Schlesien]] bewohnt (siehe auch [[Walddeutsche]]). Der Chronist [[Maciej Stryjkowski]] berichtet 1582, er habe selber gesehen, dass die deutschen Bauern bei Przeworsk, [[Przemyśl]], Sanok und [[Jarosław]] „tüchtige Landwirte“ seien, jedoch im Gegensatz zu den Sprachinseln um [[Łańcut]] und [[Krosno]] gibt es keine deutschstämmige Ortsnamen in der Umgebung, sowie keine Überlieferungen über die Andauer der deutschen Sprache um Przeworsk bis in die Neuzeit. Seit dem 15. Jahrhundert war Przeworsk Kreisstadt. Es entwickelte sich Handwerk, wobei vor allem die [[Weberei]] eine wichtige Rolle spielte. Die Stadt war nacheinander im Privatbesitz führender polnischer Adelsgeschlechter, der Tarnowskis, Ostrogskis und Lubomirskis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der [[Teilungen Polens|Ersten Teilung Polens]] fiel Przeworsk 1772 an Österreich. 1862 wurde es zur „Königlichen Freien Stadt“ erklärt. Der zeitweilige wirtschaftliche Niedergang durch die Unterbrechung der alten Handelsverbindungen wurde erst durch den Anschluss an das Eisenbahnnetz im Jahre 1859 von [[Krakau]] her beendet, zwei Jahre später wurde die Verbindung in die galizische Hauptstadt [[Lemberg]] hergestellt. 1892 siedelte sich eine große Zuckerraffinerie in der Stadt an, die sich nun bis zum [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] gut entwickelte und sogar zum Sitz einer [[Starostei]] wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1918 gehörte Przeworsk zum wieder entstandenen polnischen Staat und stellte darin ein nicht unwichtiges Zentrum der Bauernbewegung dar, in dem u. a. massive Streiks gegen die Politik [[Józef Piłsudski]]s ausbrachen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1934 wurde das Dorf &amp;#039;&amp;#039;Mokra Strona&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Mokra&amp;#039;&amp;#039; nach die Stadt eingemeindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Beginn des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] marschierte am 9. September 1939 die Wehrmacht in die Stadt ein. Bereits drei Tage später, am 12. September, wurde die aus dem ersten Drittel des 17. Jahrhunderts stammende [[Synagoge (Przeworsk)|Synagoge]] in Brand gesteckt und zerstört.&amp;lt;ref&amp;gt; Maria and Kazimierz Piechotka: &amp;#039;&amp;#039;Heaven’s Gates. Masonry synagogues in the territories of the former Polish – Lithuania Commonwealth.&amp;#039;&amp;#039; Seiten 249–253. Polish Institute of World Art Studies &amp;amp; POLIN Museum of the History of Polish Jews, Warschau 2017, ISBN 978-83-942344-3-0.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die jüdische Bevölkerung wurde zwischen Juli und Oktober 1942 in einem Ghetto eingesperrt, bevor sie ins [[Vernichtungslager Belzec]] deportiert und dort größtenteils umgebracht wurde. In der Gegend operierten in jener Zeit sowjetische und polnische Partisaneneinheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von September bis November 1939 war im Ort ein Durchgangslager für polnische Kriegsgefangene mit über 5000 Personen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1945 wurde Przeworsk wieder Kreisstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Landgemeinde ==&lt;br /&gt;
Die eigenständige [[Gmina|Landgemeinde (&amp;#039;&amp;#039;gmina wiejska&amp;#039;&amp;#039;)]] Przeworsk besteht aus 13 Ortschaften. Sie hat eine Fläche von 164&amp;amp;nbsp;km² und {{EWZ|PL|1814062}} Einwohner (Stand {{EWD|PL|1814062}}).&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Przeworsk (Landgemeinde)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Spätgotische [[Heilig-Geist-Basilika (Przeworsk)|Heilig-Geist-Basilika]] mit Heilig-Grab-Kapelle und Kloster des [[Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem|Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem]]&lt;br /&gt;
* [[Bernhardinerkirche (Przeworsk)|St.-Barbara-Kirche]] mit dem Kloster der [[Bernhardiner (Franziskaner)|Bernhardiner]]&lt;br /&gt;
* Klassizistischer [[Schloss Przeworsk|Lubomirski-Palast]] von 1823 (heute Museum)&lt;br /&gt;
* Maria-Schnee-Kirche&lt;br /&gt;
* Reste der Stadtbefestigung&lt;br /&gt;
* „Pastewnik“-Freilichtmuseum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Stadt ==&lt;br /&gt;
* [[Fryderyk Bauman]] (unbekannt–1845 in Przeworsk), Architekt und Stuckateur&lt;br /&gt;
* [[Leon Weissberg]] (1895–1943), Maler und Expressionist der Verschollenen Generation&lt;br /&gt;
* [[Zygmunt Mycielski]] (1907–1987), polnischer Komponist&lt;br /&gt;
* [[Roman Reinfuss]] (1910–1998), polnischer Ethnograph&lt;br /&gt;
* [[Andrzej Sztolf]] (1941–2012), polnischer Skispringer&lt;br /&gt;
* [[Jan Bury (Politiker, 1963)|Jan Bury]] (* 1963), polnischer Politiker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Przeworsk-Kultur]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Przeworsk}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Powiat Przeworski}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4323889-0|LCCN=n80132268|VIAF=159449464}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Polen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Karpatenvorland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Przeworsk| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1279]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mogelzahn</name></author>
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