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	<title>Prozessionsspiel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T00:35:44Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Prozessionsspiel&amp;diff=1219483&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hutch: Leerzeichen vor/nach Schrägstrich korrigiert</title>
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		<updated>2025-07-29T05:19:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leerzeichen vor/nach Schrägstrich korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Prozessionsspiele&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Umgangsspiele&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) sind eine Art des [[Geistliches Spiel|geistlichen Spiels]], die sich im [[Spätmittelalter]] entwickelten. Sie entstanden im Rahmen von [[Prozession]]en an christlichen Festtagen. Die bedeutendste historische Form ist das [[Fronleichnamsspiel]], das vorwiegend im [[Vereinigtes Königreich|britischen]] Kulturraum am [[Fronleichnam|Corpus-Christi]]-Fest aufgeführt wurde. Eine verwandte Art sind die [[italien]]ischen &amp;#039;&amp;#039;[[Laude drammatiche]]&amp;#039;&amp;#039; (vgl. [[Lauda (Musik)|Lauda]]). Andere bis in die Gegenwart bekannte Beispiele sind der &amp;#039;&amp;#039;[[Lumeçon]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Mons]] und das [[Zerbst]]er Prozessionsspiel. Daneben existierten [[Paradiesspiel|Paradies-]], [[Weihnachtsspiel|Weihnachts-]] und andere [[Heiligenlegende|Legendenspiele]] zur Feier lokaler Heiliger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Üblicherweise führte die Prozessionsgesellschaft eine – in England auch bei anderen Spielgelegenheiten typische – [[Wagenbühne]] mit. Aus den [[Tableaux vivants]], die Bibel- oder Legendenszenen darstellten und damit den Gläubigen die Heilsgeschichte vermittelten, entwickelten sich kurze Dialogszenen, die an den Haltepunkten der Prozession gespielt wurden, etwa an den Stationen des [[Kreuzweg]]s. Zum Verständnis für die Gläubigen trugen die Darsteller symbolische [[Requisit]]en wie z.&amp;amp;nbsp;B. [[Isaak]] das Opferwerkzeug Schwert, Holz und Feuer; die Wagen waren mit aufwändigen Aufbauten in der Art eines [[Bühnenbild]]es gestaltet. Da Prozessionsspiele nicht als durchgehende dramatische Handlung abliefen, sondern thematische Einzelszenen zeigten, wurden die [[Rolle (Theater)|Rollen]] jeweils mehrfach besetzt, im Einzelfall bei zentralen Charakteren wie [[Maria (Mutter Jesu)|Maria]] und [[Jesus Christus|Christus]] sechs Mal und mehr.&amp;lt;ref&amp;gt;Hansjürgen Linke: &amp;#039;&amp;#039;Freiburger Fronleichnamsspiele.&amp;#039;&amp;#039; In: Wolfgang Stammler, Karl Langosch (Hrsgg.): &amp;#039;&amp;#039;Die deutsche Literatur des Mittelalters. Verfasserlexikon.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1978. Bd. 2, Sp. 895&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1979 wurden von italienischen Immigranten in verschiedenen deutschen Städten, so etwa in [[Stuttgart-Bad Cannstatt]], [[Bensheimer Passionsspiel|Bensheim]], [[Saarlouis]] und [[Ulm]]/[[Neu-Ulm]], Prozessionsspiele zu Karfreitag nach [[süditalien]]ischem Muster neu eingeführt, die den Kreuzweg dramatisch ausgestalten.&amp;lt;ref&amp;gt;Einen beschreibenden Überblick dieser neuen Spiele bringt Diane Dingeldein: &amp;#039;&amp;#039;Das [[Bensheimer Passionsspiel]]. Studien zu einem italienisch-deutschen Kulturtransfer.&amp;#039;&amp;#039; (Mainzer Beiträge zur Kulturanthropologie/Volkskunde Bd. 7). Waxmann, Münster / New York / München / Berlin 2013, S. 182–190&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch heute gibt es noch sogenannte Prozessionsspiele, jedoch finden diese nicht mehr auf Holzwägen statt, sondern entweder auf freiem Boden, oder auf eigens dafür aufgebauten Bühnen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wolfgang F. Michael: &amp;#039;&amp;#039;Die geistlichen Prozessionsspiele in Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 1947.&lt;br /&gt;
* Elizabeth Wainwright: &amp;#039;&amp;#039;Studien zum deutschen Prozessionsspiel. Die Tradition der Fronleichnamspiele in Künzelsau und Freiburg und ihre textliche Entwicklung.&amp;#039;&amp;#039; München 1974.&lt;br /&gt;
* Vintila Ivanceanu, Johannes C. Hoflehner: &amp;#039;&amp;#039;Prozessionstheater. Spuren und Elemente von der Antike bis zur Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Böhlau, Köln/Weimar/Wien 1995, ISBN 3-412-12794-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4176066-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geistliches Spiel (Spieltyp)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gattung des Musiktheaters]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Prozessionswesen (Katholizismus)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hutch</name></author>
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