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	<title>Protoschwenckia mandonii - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T19:45:55Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Protoschwenckia_mandonii&amp;diff=1176799&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Seysi am 12. Dezember 2025 um 21:10 Uhr</title>
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		<updated>2025-12-12T21:10:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Tabelle siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Protoschwenkia mandonii&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Hans Solereder|Soler.]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Protoschwenkia&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon2_Autor     = Soler.&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Nachtschattengewächse&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Solanaceae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Nachtschattenartige&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Solanales&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Euasteriden I&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Asteriden&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Bild             = &lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Protoschwenkia mandonii&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die einzige [[Art (Biologie)|Art]] der Pflanzengattung &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Protoschwenkia&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; innerhalb der [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Nachtschattengewächse]] (Solanaceae). Sie kommt in den [[Anden]] einerseits in Bolivien, andererseits auf der gegenüberliegenden Seite des Gebirges in [[Brasilien]] vor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
=== Vegetative Merkmale ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Protoschwenkia mandonii&amp;#039;&amp;#039; sind kleine, üppig verzweigte [[Strauch|Sträucher]], die Wuchshöhen von 0,4 bis 0,8, selten auch bis 1,0 Metern erreichten. Das [[Indument]] besteht aus zwei- bis neunzelligen, nichtdrüsigen [[Trichom]]en, sowie drüsigen Trichomen mit einzelligen, zweizelligen oder vielzelligen Köpfen. Nur gelegentlich treten auch verzweigte Trichome auf. Die [[Cuticula (Pflanzen)|Kutikula]] der drüsigen Trichome ist glatt, die der anderen warzig. Die Zellen der Spross[[rinde]], des [[Mark (Botanik)|Marks]] und des [[Mesophyll]]s besitzen keine Drusen (sternartige Kristalle), enthalten aber kleinere nadelförmige oder prismatische [[Kristallsand]]teilchen. In den Zellen des Marks sind auch Steinzellen zu finden. Die Sprossrinde besitzt eine stärkehaltige Scheide ohne [[Caspary-Streifen]], das innere [[Phloem]] ist faserig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Blatt (Pflanze)|Laubblätter]] sind in Blattstiel und -spreite gegliedert. Die Blattspreite ist bei einer Länge von 0,95 bis 3 Zentimetern sowie einer Breite von 0,3 bis 1,6 Zentimetern eiförmig-länglich mit herzförmiger Basis und zugespitztem oberen Ende. Die Blattstiele haben eine Länge von meist 5 bis 8 Millimetern, Extremwerte reichen von 2 bis 13 Millimeter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Blütenstände und Blüten ===&lt;br /&gt;
Die [[Blütenstand|Blütenstände]] sind [[Doldenrispe|doldenrispig]]. Die Blütenstandstiele haben eine Länge von 2,5 bis 4,5 Millimetern, selten auch nur bis zu 1,3 Millimetern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zwittrige [[Blüte]] ist [[radiärsymmetrisch]] und fünfzählig mit doppelter [[Blütenhülle]]. Der [[Kelchblatt|Kelch]] ist insgesamt 3,5 bis 5 Millimeter lang, die fünf Kelchzähne sind von gleicher Gestalt, einnervig, dreieckig-länglich und zugespitzt. Die Kelchröhre ist etwa 2,5- bis 3-mal länger als die Kelchzähne. Die gelbe [[Kronblatt|Krone]]  ist röhrenförmig, 6,5 bis 9 Millimeter, selten auch bis 10 Millimeter lang, die Kronzipfel sind lang zugespitzt, nach innen gefaltet oder leicht eingerollt, vier- bis fünfmal länger als breit. Die Kronröhre ist etwas mehr als 1,5-mal länger als die Kronlappen. Die [[Knospendeckung]] ist eingefaltet [[valvat]], neigt aber leicht zur contorten Knospendeckung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fortpflanzungsorgane der Blüte sind komplett in der Krone verdeckt. Die vier [[Staubblätter]] kommen in zwei leicht unterschiedlichen Formen vor, die sich nur durch den etwas höheren Ansatzpunkt der zwei lateralen Staubblätter unterscheiden. Die Staubfäden sind fadenartig pfriemförmig und im unteren Drittel der Kronröhre fixiert. Vom Punkt der Fixierung abwärts sind sie filzig behaart. Die Staubfäden sind etwa 1,5-mal länger als die Staubbeutel. Diese sind dorsal (rückseitig) fixiert, sind etwa 1,2 bis 1,3 Millimeter lang, die beiden Theken stehen im unteren Drittel frei voneinander. Der [[Pollen]] besitzt drei Keimfalten (tricolpat), nur in Ausnahmefällen vier Keimfalten (tetracolpat). Der [[Fruchtknoten]] besitzt viele Samenanlagen. Die [[Nektarien]] sind dick kissenförmig ausgeprägt. Der [[Griffel (Botanik)|Griffel]] ist mit 2&amp;amp;nbsp;mm sehr kurz und nur leicht länger als der Fruchtknoten. Die [[Narbe (Botanik)|Narbe]] ist scheibenförmig-köpfchenförmig eingedrückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Früchte und Samen ===&lt;br /&gt;
Die [[Kapselfrucht|Kapselfrüchte]] sind mit einer Länge von 3 bis 5 Millimetern in etwa genauso lang oder fast genauso lang, wie der sich um die Frucht schließende Kelch sind. Sie springen scheidewandspaltig-fachspaltig auf, sind nach dem Aufspringen verkehrt-konisch und besitzen zwei gegabelte Kapselklappen. Die Früchte enthalten etwa 22 Samen. Die Samen sind bei einer Länge von fast 1 Millimeter fast nierenförmig. Die Samenoberfläche ist netzartig. Der [[Embryo (Botanik)|Embryo]] ist leicht gebogen, die Länge der [[Kotyledone]]n entspricht einem Viertel des gesamten Embryos. Das [[Endosperm]] ist reichlich ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Protoschwenkia mandonii&amp;#039;&amp;#039; kommt in den [[Bolivianische Departamentos|Departamentos]] [[La Paz]] und [[Cochabamba]] in den [[Bolivien|bolivianischen]] [[Anden]] und auf der gegenüberliegenden Seite des Gebirges im [[Brasilien|brasilianischen]] [[Mato Grosso]] vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
Die [[Erstbeschreibung]] von &amp;#039;&amp;#039;Protoschwenkia mandonii&amp;#039;&amp;#039; erfolgte 1898 durch [[Hans Solereder]] in &amp;#039;&amp;#039;Berichte der Deutschen Botanischen Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039; Band 16 Seite 244 („Protoschwenkia mandoni“); dabei wurde auch die Gattung &amp;#039;&amp;#039;Protoschwenkia&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Soler.}} aufgestellt. Der Gattungsname &amp;#039;&amp;#039;Protoschwenkia&amp;#039;&amp;#039; ehrt den holländischen Arzt und Botaniker [[Martin Wilhelm Schwencke]] (1707–1785).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Burkhardt2018&amp;quot; /&amp;gt; Die Artbezeichnung &amp;quot;mandonii&amp;quot; ehrt den Finder der Art, den berguaingenieur und Botaniker [[Gilbert Mandon]] (1799 – 1866).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Protoschwenkia mandonii&amp;#039;&amp;#039; ist die einzige [[Art (Biologie)|Art]] der Gattung &amp;#039;&amp;#039;Protoschwenkia&amp;#039;&amp;#039; in der Unterfamilie [[Cestroideae]] innerhalb der [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Nachtschattengewächse|Solanaceae]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;GRIN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Armando T. Hunziker: &amp;#039;&amp;#039;The Genera of Solanaceae.&amp;#039;&amp;#039; A.R.G. Gantner Verlag K.G., Ruggell, Liechtenstein 2001, ISBN 3-904144-77-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;GRIN&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{GRIN|ID=9883|WissName=&amp;#039;&amp;#039;Protoschwenckia&amp;#039;&amp;#039;|Rang=genus|Abruf=2022-01-26}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Burkhardt2018&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Lotte Burkhardt: &amp;#039;&amp;#039;Verzeichnis eponymischer Pflanzennamen – Erweiterte Edition.&amp;#039;&amp;#039; Teil I und II. [[Botanischer Garten und Botanisches Museum Berlin-Dahlem|Botanic Garden and Botanical Museum Berlin]], [[Freie Universität Berlin]], Berlin 2018, ISBN 978-3-946292-26-5, [[doi:10.3372/epolist2018]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nachtschattengewächse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Solanaceae]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Seysi</name></author>
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