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	<title>Protokooperation - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-25T12:17:31Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Protokooperation&amp;diff=206581&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: Steuerzeichen ersetzt</title>
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		<updated>2019-11-28T10:40:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Steuerzeichen ersetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Protokooperation&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von [[griechische Sprache|griechisch]] &amp;#039;&amp;#039;protos&amp;#039;&amp;#039; = &amp;#039;&amp;#039;vorderster, erster&amp;#039;&amp;#039; und [[latein]]isch &amp;#039;&amp;#039;cooperatio&amp;#039;&amp;#039; = &amp;#039;&amp;#039;Mitwirkung&amp;#039;&amp;#039;) bezeichnet in der [[Ökologie]] die lockerste Form einer [[Symbiose]], also einer Beziehung zwischen Individuen unterschiedlicher Arten. Dabei ziehen beide Arten einen Nutzen aus der Beziehung zum Kooperationspartner. Für beide Arten ist diese „[[Kooperation]]“ aber nicht zwingend, das heißt, sie sind auch ohne Protokooperation überlebensfähig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ausdruck Protokooperation wird außerhalb der Mikrobiologie für das beschriebene Phänomen eher selten und unregelmäßig gebraucht. Ersatzweise wird im selben Sinn oft von &amp;quot;Allianz&amp;quot; gesprochen, meist werden entsprechende Fälle aber einfach als [[Mutualismus]] bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein auch [[landwirtschaft]]lich relevantes Beispiel für eine Protokooperation ist die Beziehung zwischen [[Hummeln]] und [[Rotklee]] sowie [[Ackerbohne]]n: Hummeln tragen wesentlich zur Befruchtung dieser [[Feldfrucht|Feldfrüchte]] bei (steigern also deren [[Vermehrung]]schancen), gleichzeitig dient der Pollen ihrer Ernährung. Sowohl die Tiere als auch die Pflanzen können aber auch auf sich allein gestellt überleben, da Hummeln noch andere Futterquellen haben und auch die Pflanzen durch andere Arten bestäubt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Protokooperationen unter Beteiligung von Vogelarten umfassen z.&amp;amp;nbsp;B.&lt;br /&gt;
* [[Madenhacker]], [[Krokodilwächter]], [[Darwinfinken|Klein-Grundfink]] (&amp;#039;&amp;#039;Geospiza fuliginosa&amp;#039;&amp;#039;) und andere „Putzervögel“, die, manchmal nur sehr gelegentlich, Parasiten von Wirbeltieren absammeln&amp;lt;ref&amp;gt;Frank R. Isenhart, David F. DeSante: &amp;#039;&amp;#039;Observations of scrub-jays cleaning ectoparasites from black-tailed deer.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039; Condor.&amp;#039;&amp;#039; Band 87, 1985, S. 145–147.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
* [[Decken-Toko]] und [[Östlicher Gelbschnabeltoko]] kooperieren mit &amp;#039;&amp;#039;Helogale parvula undulata&amp;#039;&amp;#039;, einer Unterart der [[Südliche Zwergmanguste|Südlichen Zwergmanguste]]. Die beiden [[Tokos|Toko-Arten]] fangen die Insekten (insbesondere Heuschrecken), die diese in Gruppen lebenden [[Mangusten]] bei ihrer Nahrungssuche aufscheuchen. Die Zwergmangusten profitieren von dieser Protokooperation, weil beide Tokos vor Beutegreifern aus der Luft warnen. Die Zwergmangusten warten mit dem Beginn ihres Beutezuges auf den Toko. Auch der Östliche Gelbschnabeltoko zeigt spezifische Verhaltensweisen, um den Zwergmangusten seine Bereitschaft zur Kooperation anzuzeigen.&amp;lt;ref&amp;gt;Alan Kemp: &amp;#039;&amp;#039;The Hornbills – Bucerotiformes&amp;#039;&amp;#039;. Oxford University Press, Oxford 1995, ISBN 0-19-857729-X. S. 141 und S. 143&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Ein weiteres Beispiel wurde z.&amp;amp;nbsp;B. zwischen einer [[Maulwurfsgrillen]]-Art und einem [[Fadenwürmer|nematoden]]-pathogenen Pilz beschrieben, wobei die Grille den Pilz verbreitet, der auch sie selbst vor Nematoden-Infektion schützt&amp;lt;ref&amp;gt;H. G. Fowler, C. R. Garcia: &amp;#039;&amp;#039;Parasite-dependent protocooperation.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Naturwissenschaften.&amp;#039;&amp;#039; Band 76, Nr. 1, 1989, S. 26–27. {{doi|10.1007/BF00368307}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Mutualismus (Biologie)]]&lt;br /&gt;
* [[Synergismus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Anselm Kratochwil, Angelika Schwabe: &amp;#039;&amp;#039;Ökologie der Lebensgemeinschaften – Biozönologie.&amp;#039;&amp;#039; Eugen Ulmer Verlag 2001.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Symbioseform]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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