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	<title>Prothrombinmutation G20210A - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T03:28:04Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Prothrombinmutation_G20210A&amp;diff=1058374&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo</title>
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		<updated>2024-10-02T08:17:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox ICD&lt;br /&gt;
| 01-CODE = D68.5&lt;br /&gt;
| 01-BEZEICHNUNG = Primäre Thrombophilie&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Prothrombinmutation G20210A&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; stellt einen erblichen Risikofaktor für die Entwicklung von [[Thrombose]]n dar. Sie wird in Deutschland bei 2–3 % der Bevölkerung gefunden und führt zu einem geringfügig erhöhten Risiko bei heterozygoten Trägern, in der homozygoten Form ist das Thromboserisiko stärker erhöht. Sie ist nach der [[APC-Resistenz]] die zweithäufigste bekannte vererbliche Thromboseneigung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursachen ==&lt;br /&gt;
Bei dieser Krankheit liegt eine [[Punktmutation]] vor, bei der an der Position 20210 des Prothrombin-Gens Guanin gegen Adenin ausgetauscht wurde. Meist ist ein Allel betroffen (Heterozygotie), in sehr seltenen Fällen sind beide Allele betroffen (Homozygotie). Da die Mutation im [[Intron]]bereich des [[Prothrombin]]-Gens liegt, bewirkt die Mutation keine Veränderung des Prothrombinproteins, sondern hat Auswirkungen auf die Regulation der Expression.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://omim.org/entry/176930 |titel=Entry - *176930 - COAGULATION FACTOR II; F2 - OMIM |abruf=2024-09-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Prothrombinkonzentration ([[Thrombin|Faktor]] II) steigt um circa 30 %. Aufgrund des großen Referenzbereiches kann diese weiterhin im Normalbereich liegen. Bei Heterzygoten ist das Risiko einer Thrombose um das 2–5-fache erhöht; bei Homozygoten circa auf das 10-fache.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.labor-und-diagnose.de/k16.html#_idTextAnchor7547 |titel=Kapitel 16: Hämostasesystem |abruf=2024-09-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachweis ==&lt;br /&gt;
Die erhöhte Prothrombinkonzentration kann nachgewiesen werden und gibt einen unsicheren Hinweis auf die Prothrombinmutation G20210A. Sicher ist die Diagnostik mittels molekulargenetischer Diagnostik ([[Polymerase-Kettenreaktion|PCR]], [[Hybridisierung (Molekularbiologie)|Hybridisierung]]), wie sie auch im Rahmen der [[Thrombophilie]]diagnostik eingesetzt wird. Bei familiär gehäuften oder atypischen Thrombosen ist diese Thrombophiliediagnostik indiziert. Es sollte nach der Mutation gesucht werden, ebenso wie nach anderen Thrombophilieursachen, etwa [[Protein-C-Mangel|Protein-C-]] und [[Protein-S-Mangel]], [[ATIII-Mangel]], MTHFR-C677T-Mutation ([[Homocysteinämie]])&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.labor-und-diagnose.de/k16.html#_idTextAnchor7548 |titel=Kapitel 16: Hämostasesystem |abruf=2024-09-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und vor allem [[APC-Resistenz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Therapie ==&lt;br /&gt;
Liegen keine weiteren Gerinnungsprobleme vor und ist es noch nicht zu einer Thrombose gekommen, so ist keine medikamentöse Therapie indiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thromboseauslösende Situationen sind zu meiden, besonders etwa die Kombination von Rauchen und [[Antibabypille]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besondere Beachtung sollte der Problematik im Zusammenhang mit Operationen, Schwangerschaft und Wochenbett zukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krankheitsbild in der Angiologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krankheitsbild in Hämatologie und Onkologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Genetische Störung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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