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	<title>Prothese - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Prothese&amp;diff=80174&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-11-20T08:13:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|erläutert den künstlichen Ersatz für Körperteile. Zu der Lautanfügung am Wortanfang siehe [[Prothese (Sprachwissenschaft)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Army prosthetic.jpg|mini|[[Armprothese]]n]]&lt;br /&gt;
Eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Prothese&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von {{grcS|πρόσθεσις|prósthesis}}, ‚Anfügung‘, aus {{lang|grc|πρός|de=hinzu, obendrein, außerdem}} und {{lang|grc|τίθημι|de=ich setze, stelle, lege}})&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wilhelm Pape]]: &amp;#039;&amp;#039;Griechisch-Deutsches Handwörterbuch.&amp;#039;&amp;#039; Bearbeitet von Max Sengebusch. 3. Auflage, 6. Abdruck. Vieweg &amp;amp; Sohn, Braunschweig 1914, S. 765 s. v. [http://www.zeno.org/Pape-1880/K/Pape-1880----02-0765 πρόσθεσις].&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Wahrigs Herkunftswörterbuch: [https://www.wissen.de/wortherkunft/prothese Prothese].&amp;lt;/ref&amp;gt; auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Körperersatzstück&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, bezeichnet ein [[Gliedmaße]]n, [[Organ (Biologie)|Organe]] oder Organteile ersetzendes, künstlich geschaffenes, funktionell ähnliches Produkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Typen von Prothesen ==&lt;br /&gt;
Befindet sich die Prothese außerhalb des Körpers wie bei künstlichen Gliedmaßen, spricht man von einer &amp;#039;&amp;#039;Exoprothese&amp;#039;&amp;#039;. Beispiele sind Bein-, Arm- oder Handprothesen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Siegmar Blumentritt, Lothar Milde |Titel=Exoprothetik |Sammelwerk=Medizintechnik: Life Science Engineering |Verlag=Springer |Ort=Berlin, Heidelberg |Datum=2009 |ISBN=978-3-540-93936-8 |DOI=10.1007/978-3-540-93936-8_77 |Seiten=1753–1805 |Online=https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-540-93936-8_77 |Abruf=2024-01-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Andernfalls handelt es sich um ein [[Implantat]].&lt;br /&gt;
* Ein geschlossenes Implantat, auch [[Endoprothese]] genannt, ist vollständig von Körpergewebe umgeben. Ein klassisches Beispiel ist das künstliche [[Hüftgelenk]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Sport-mit-Kunstgelenk-Wie-viel-ist-sinnvoll,gelenk120.html |titel=Sport mit Endoprothese: Wie viel ist sinnvoll? |werk=www.ndr.de |sprache=de |abruf=2024-01-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Ein offenes Implantat ist im [[Knochen]] verankert und ragt zugleich aus dem Körpergewebe heraus. Zu diesem Typ gehören [[Zahnimplantat]]e, aber auch Implantate zur Befestigung von Beinprothesen oder Nasen-, Augen- und Ohrmuschelimitationen ([[Epithese]]n).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Epithesen-Ersatz-fuer-Auge-Nase-oder-Geschlechtsteile,epithesen100.html |titel=Epithesen - Ersatz für Auge, Nase oder Geschlechtsteile |werk=www.ndr.de |sprache=de |abruf=2024-01-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Der Übergang von einer Prothese zu einer [[Orthese]] kann fließend sein. Beispielsweise werden nach einer Teilfußamputation ein Prothesenteil mit einer entsprechenden Stützvorrichtung und Funktionselementen einer Orthese zum Ausgleich der verlorengegangenen muskulären Funktionen kombiniert. Eine Kombination aus Prothese und Orthese wird [[Orthoprothese]] genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Dietrich Hohmann, Ralf Uhlig |Titel=Orthopädische Technik |Verlag=Ferdinand Enke Verlag |Ort=Stuttgart |Datum=1990 |ISBN=3-432-82508-0 |Seiten=55}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Prosthetic toe.jpg|mini|Ägyptische Zehenprothese, ausgestellt im [[Ägyptisches Museum (Kairo)|Ägyptischen Museum]] in [[Kairo]].]]&lt;br /&gt;
Die ersten einfachen Prothesen für Gliedmaßen gab es schon im 20. Jahrhundert v. Chr. in [[Ägypten]]; der Nachbau einer aus der Zeit um 600 v.&amp;amp;nbsp;Chr. stammende Prothese einer [[Zehe (Fuß)|Großen Zehe]], die in einer [[Mumie]] entdeckt worden war, erwies sich in Experimenten als funktionell.&amp;lt;ref&amp;gt;Jacqueline Finch: &amp;#039;&amp;#039;The ancient origins of prosthetic medicine.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[The Lancet]].&amp;#039;&amp;#039; Band 377, Nr. 9765, 2011, S. 548–549, [[doi:10.1016/S0140-6736(11)60190-6]] [http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736%2811%2960190-6/fulltext Volltext]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.eurekalert.org/news-releases/781138 &amp;#039;&amp;#039;Mummies’ false toes helped ancient Egyptians walk&amp;#039;&amp;#039;] auf eurekalert.org&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach anderen Angaben ist diese Zehenprothese in die Zeit um 950–710 v.&amp;amp;nbsp;Chr. zu datieren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;eurasia&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Herodot]] (ca. 490–424 v.&amp;amp;nbsp;Chr.) erzählt von einem Seher ([[Hegesistratos von Elis]]), der sich den Vorfuß abtrennte, um der Gefangenschaft und Hinrichtung zu entkommen, und sich später einen Holzfuß anfertigen ließ.&amp;lt;ref name=&amp;quot;eurasia&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Herodot 9,37: {{&amp;quot;|Sprache=grc|σταθμησάμενος γὰρ ὅκως ἐξελεύσεταί οἱ τὸ λοιπὸν τοῦ ποδός, ἀπέταμε τὸν ταρσὸν ἑωυτοῦ.}} ([[s:el:Ιστορίαι (Ηροδότου)/Καλλιόπη|Digitalisat]])&amp;lt;/ref&amp;gt; Von der ältesten gefundenen Beinprothese, dem [[Stelzfuß von Capua]] aus der Zeit um 300 v.&amp;amp;nbsp;Chr.,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Walter von Brunn]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Stelzfuß von Capua und die antiken Prothesen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Sudhoffs Archiv|Archiv für Geschichte der Medizin]].&amp;#039;&amp;#039; Band 18, Heft 4, 1926, S.&amp;amp;nbsp;351–360.&amp;lt;/ref&amp;gt; existiert nur mehr eine Kopie – das Original wurde im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] zerstört. Der römische Offizier [[Marcus Sergius Silus]] soll um diese Zeit, nachdem er im Zweiten Punischen Krieg die rechte Hand verloren hatte, laut dem drei Jahrhunderte später lebenden [[Plinius der Ältere|Plinius]] eine eiserne Handprothese getragen haben.&amp;lt;ref&amp;gt;Plinius der Ältere, &amp;#039;&amp;#039;[[Naturalis historia]]&amp;#039;&amp;#039; 7,105: {{&amp;quot;|dextram sibi ferream fecit […] |Sprache=la}} ([[s:la:Naturalis Historia/Liber VII|Digitalisat]]). Zur Prothese in der griechisch-römischen Antike siehe auch Caroline Husquin: &amp;#039;&amp;#039;Prothèse.&amp;#039;&amp;#039; In: Lydie Bodiou, Véronique Mehl (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Dictionnaire du corps dans l&amp;#039;Antiquité.&amp;#039;&amp;#039; Presses universitaires de Rennes, Rennes 2019, ISBN 978-2-7535-7754-1, S. 526–527.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Alten China war Fuß- oder Beinamputation seit dem zweiten vorchristlichen Jahrtausend eine der „[[Fünf Strafen]]“ und es gibt Bronzefiguren mit amputierten Unterschenkeln aus der Zeit 900 v. Chr., jedoch für lange Zeit keine Berichte über, oder Funde von Prothesen. Aus der Zeit 240–180 v.&amp;amp;nbsp;Chr., etwa ein Jahrhundert bevor das Gebiet erstmals vom [[Kaiserreich China]] erobert wurde, datiert ein 2007 in der Nähe von [[Turpan]] gefundenes Grab der [[Gushi-Kultur]] mit einem Holzbein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;eurasia&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Xiao Li, Mayke Wagner, Xiaohong Wu, Pavel Tarasov, Yongbin Zhang, Arno Schmidt, Julia Gresky |Titel=Fully functional leg prosthesis from a third/second century BC grave in Turfan, China |Sammelwerk=Bridging Eurasia |Datum=2014-09 |Online=[http://bridging-eurasia.org/en/node/337 Online bei bridging-eurasia.org] |Abruf=2016-01-14 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die älteste in Fragmenten erhaltene Fußprothese Europas, aus dem 6. Jahrhundert, wurde 2013 in einem Grab am [[Hemmaberg]] in [[Kärnten]] gefunden. Der linke Fuß des Mannes von offensichtlich hohem sozialem Rang war unterhalb des Knöchels abgetrennt und er trug etwa zwei Jahre die Prothese, einen gepolsterten Holzbecher mit einem Eisenring.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://kaernten.orf.at/news/stories/2752153/ |titel=Älteste Fußprothese Europas gefunden |werk=kaernten.orf.at |datum=2016-01-13 |abruf=2016-01-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=M. Binder, J. Eitler, J. Deutschmann, S. Ladstätter, F. Glaser, D. Fiedler |Titel=Prosthetics in antiquity—An early medieval wearer of a foot prosthesis (6th century AD) from Hemmaberg/Austria |Sammelwerk=International Journal of Paleopathology |Band=12 |Datum=2016-03 |Seiten=29–40 |Sprache=en |Kommentar=Online am 8. Dezember 2015 veröffentlicht |DOI=10.1016/j.ijpp.2015.11.003}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im späten Mittelalter kamen passive, bewegliche Prothesen für die obere Extremität auf, die sogenannten [[Eiserne Hand (Prothese)|Eisernen Hände]], deren bekanntester Vertreter die [[Eiserne Hand (Götz von Berlichingen)#Zweithand|jüngere Eiserne Hand]] des Ritters [[Götz von Berlichingen]] ist, welche dem Chirurgen [[Ferdinand Sauerbruch]] bei seinen Forschungen auf dem Gebiet der modernen Prothesenchirurgie ab 1915 von der Familie von Berlichingen zur Verfügung gestellt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Ferdinand Sauerbruch, [[Hans Rudolf Berndorff]]: &amp;#039;&amp;#039;Das war mein Leben.&amp;#039;&amp;#039; Kindler &amp;amp; Schiermeyer, Bad Wörishofen 1951; zitiert: Lizenzausgabe für Bertelsmann Lesering, Gütersloh 1956, S. 184–193.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Konstruktionsprinzip hielt sich bis ins 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Löffler&amp;quot;&amp;gt;Liebhard Löffler: &amp;#039;&amp;#039;Der Ersatz für die obere Extremität: die Entwicklung von den ersten Zeugnissen bis heute.&amp;#039;&amp;#039; Enke, Stuttgart 1984, ISBN 3-432-94591-4.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Begründer der [[Epithese|Gesichtsprothetik]] gilt der im 16. Jahrhundert wirkende französische Chirurg [[Ambroise Paré]].&amp;lt;ref&amp;gt;Alfred Renk: &amp;#039;&amp;#039;Ambroise Paré. Begründer der Gesichtsprothetik.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Fortschritte der Medizin.&amp;#039;&amp;#039; Band 112, 1994, Nr. 29, S. 415–418.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Verwundeten militärischer Auseinandersetzungen zur Zeit der [[Koalitionskriege|napoleonischen Feldzüge]] entwickelte der Mechaniker und Erfinder [[Johann Nepomuk Mälzel]] 1809 in Wien Fußprothesen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Augsburgische Ordinari Postzeitung.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 273, 15. November 1809, S. 1–2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Wodurch sich aber Hr. Mälzel nicht allein Beifall, sondern auch Ansprüche auf öffentlichen Dank erworben hat, das sind die von ihm erfundenen künstlichen Füsse. Er wußte durch eine äußerst einfache, leichte und auch dauerhafte Mechanik ein Leben in die Füsse zu bringen, welches von Kunstverständigen und Anatomen bewundert wird, und wodurch diese künstlichen Füsse beinahe von natürlichen nicht zu unterscheiden sind. Die siebenfache Biegung des Knies und die dreifache des Vorderfusses erlauben, daß man damit ganz bequem auf Treppen und zu Pferde steigen kann. Hr. Mälzel hat bereits mehrere solcher Füsse zur vollen Zufriedenheit seiner Besteller geliefert, und dadurch, seiner am würdigsten, den Vorwurf gewisser Journale widerlegt, welche sagten, daß er sein Talent nur fürs Angenehme, aber nicht fürs Nützliche verwende.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Bayerische Nationalzeitung&amp;#039;&amp;#039;, 11. Oktober 1809, S. 992–993, {{archive.org|bub_gb_5xtEAAAAcAAJ|Blatt=n899}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1815 schuf [[Johann Georg Heine]] technische Verbesserungen für die Prothesenversorgung kriegsbedingter Extremitäten-Amputationen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Andreas Mettenleiter]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Juliusspital in Würzburg. Band III: Medizingeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben vom Oberpflegeamt der Stiftung Juliusspital Würzburg anlässlich der 425jährigen Wiederkehr der Grundsteinlegung. Stiftung Juliusspital Würzburg, Würzburg 2001, ISBN 3-933964-04-0, S. 111.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten [[Willkür (Medizin)|willkürlich]], also ohne Unterstützung der gesunden Hand, beweglichen Armprothesen entwickelten der auch als chirurgischer Techniker tätige [[Berlin]]er Zahnarzt und Hofrat&amp;lt;ref&amp;gt;Ferdinand Sauerbruch, Hans Rudolf Berndorff: &amp;#039;&amp;#039;Das war mein Leben.&amp;#039;&amp;#039; Kindler &amp;amp; Schiermeyer, Bad Wörishofen 1951; zitiert: Lizenzausgabe für Bertelsmann Lesering, Gütersloh 1956, S. 185 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Peter Baliff]] (auch Ballif; 1775–1831) um 1812 und [[Caroline Eichler]] 1836.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Löffler1984&amp;quot;&amp;gt;Liebhard Löffler: &amp;#039;&amp;#039;Der Ersatz für die obere Extremität: die Entwicklung von den ersten Zeugnissen bis heute.&amp;#039;&amp;#039; Enke, Stuttgart 1984, ISBN 3-432-94591-4, S.&amp;amp;nbsp;89 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] stieg der Bedarf an Prothesen für die oberen und unteren Extremitäten in Europa deutlich an, und damit auch die Neuentwicklungen. Führende Chirurgen wie [[Ferdinand Sauerbruch]] oder [[Konrad Biesalski]] erfanden Prothesen wie den so genannten [[Sauerbruch-Arm]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ronald Gerste |Titel=Die Geschichte der Prothesen |Sammelwerk=Neue Zürcher Zeitung |Datum=2016-09-29 |ISSN=0376-6829 |Online=https://www.nzz.ch/wissenschaft/cybathlon-die-geschichte-der-prothesen-ld.119480 |Abruf=2024-01-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; oder die [[Fischer-Hand]], die wegen der Kosten jedoch nur wenigen Personen zur Verfügung standen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.srf.ch/wissen/gesundheit/hightech-armprothese-nicht-nur-optisch-nahe-an-der-hand |titel=Hightech-Armprothese - Nicht nur optisch nahe an der Hand |werk=www.srf.ch |datum=2012-01-16 |sprache=de |abruf=2024-01-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der als Vorreiter der Ergonomik geltende, ab 1905 als Arbeitsphysiologe tätige tunesisch-französische Wissenschaftler Jules Mardochée Amar (1879–1935) entwickelte Prothesen und Schulungsprogramme zur beruflichen Wiedereingliederung von Kriegsversehrten. Unter anderem publizierte er &amp;#039;&amp;#039;La prothèse et le travail des mutilés&amp;#039;&amp;#039; (Paris 1916).&amp;lt;ref&amp;gt;Christoph Auf der Horst: &amp;#039;&amp;#039;Amar, Jules Mardochée.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Werner E. Gerabek]], Bernhard D. Haage, [[Gundolf Keil]], Wolfgang Wegner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädie Medizingeschichte.&amp;#039;&amp;#039; De Gruyter, Berlin 2005, ISBN 3-11-015714-4, S. 50.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden neue Materialien bei der Prothesenherstellung verwendet.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. etwa J. Judet: &amp;#039;&amp;#039;Prothèses en résine acrylic.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mém. Acad. Chir.&amp;#039;&amp;#039; Band 73, 1947, S. 561 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
   Roman artificial leg of bronze. Wellcome M0012307.jpg|„Stelzfuß von Capua“&lt;br /&gt;
   Erste Florentiner Hand 4.jpg|[[Erste Hand aus Florenz]] (15. Jh.)&lt;br /&gt;
   ElizabethanProstheticArm.jpg|Eiserne Hand (16. oder 17.&amp;amp;nbsp;Jh.) aus Frankreich oder Deutschland, heute im [[Cotehele House]] in [[Cornwall]]&lt;br /&gt;
   Verduyn Prosthesis.jpg|Unterschenkel&amp;amp;shy;prothese nach Pieter Verduyn (1696)&lt;br /&gt;
   Prothese Friedrich II. (Hessen-Homburg).jpg|Oberschenkelprothese von [[Friedrich&amp;amp;nbsp;II. (Hessen-Homburg)]]&lt;br /&gt;
   Kunsthand Ballif.png|Willkürlich bewegliche Kunsthand nach Baliff (1812)&lt;br /&gt;
   Beinprothese - Caroline Eichler.png|Beinprothese mit mechanischem Kniegelenk nach Caroline Eichler (1834)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Moderne Prothesen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:OS-Prothese (OTM).jpg|hochkant|mini|Nachjustieren einer Oberschenkelprothese]]&lt;br /&gt;
Während mit den ersten Prothesen kaum Funktionen des ursprünglichen Organs oder Körperteils hinreichend ersetzt wurden (man denke an Glasaugen), ermöglichen heute [[mikroprozessor]]gesteuerte Arm- oder Bein-Prothesen komplexere Bewegungen und sportliche Betätigung. Bei [[Armprothese]]n mit Greiffunktion (im Gegensatz zu passiven Schmuckprothesen, die lediglich eine kosmetische Wirkung haben), die der menschlichen Hand nachempfunden sind (im Gegensatz zu funktionalen Greifern bzw. [[Hook-Prothese]]n), besteht die Außenhaut heutiger handelsüblicher Prothesen aus [[Polyvinylchlorid|PVC]], welches robuster ist und der Haut mehr ähnelt als andere Stoffe, wie Holz oder Leder-Stahlprothesen. Der Nachteil von PVC-Außenhäuten, sog. Kosmetikhandschuhen, besteht darin, dass sie leicht verschmutzen. Der Kunststoff verfärbt sich und muss nach ca. 3- bis 4-monatiger Tragezeit gewechselt werden. Eine Alternative sind Kosmetikhandschuhe aus [[Silikone|Silikon]]. Sie sind schmutzabweisend, verfärben sich nicht, aber reißen leicht ein. Außerdem haben sie einen starken Abrieb und sind deutlich teurer als PVC-Handschuhe. Ein neuerer Ansatz besteht darin, Silikonhandschuhe mit einem verstärkenden Gewebe aus [[Polyamide#Nylon|Nylon]] zu durchziehen. Solche Handschuhe halten etwa sechs Monate, kosten aber doppelt so viel wie herkömmliche aus PVC. Bei Beinprothesen wird auch häufig eine Kosmetik aus in Form des Körperteils geschliffenem Schaumstoff mit übergezogenem Kosmetikstrumpf verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prothesen der unteren Extremität können außerdem in [[Fußprothese]]n für [[Amputation]]en und [[Exartikulation]]en unterhalb des Sprunggelenkes, in [[Unterschenkelprothese]]n für Amputationen unterhalb des Knies und [[Oberschenkelprothese]]n für Amputationen oberhalb des Knies sowie für Exartikulationen des Knies unterschieden werden. Für die prothetische Versorgung bei [[Hüftexartikulation]]en oder [[Hemipelvektomie]]n baut man Ganzbeinprothesen. Die Auswahl der richtigen [[Beinprothese]] hängt vom Therapieziel sowie dem Mobilitätsgrad des Patienten ab:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://bmab.de/informationen/der-weg-zur-prothese/ Wie und wo bekommt der Amputierte seine Prothese.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Mobilitätsgrad 0: Nicht gehfähig&lt;br /&gt;
* Mobilitätsgrad 1: Innenbereichsgeher&lt;br /&gt;
* Mobilitätsgrad 2: Eingeschränkter Außenbereichsgeher&lt;br /&gt;
* Mobilitätsgrad 3: Uneingeschränkter Außenbereichsgeher&lt;br /&gt;
* Mobilitätsgrad 4: Uneingeschränkter Außenbereichsgeher mit besonders hohen Ansprüchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kniegelenk-Unterschenkelkonstruktion besteht bei leichten Prothesen aus einem [[Rohrskelett]]. Dennoch kommen ältere Techniken noch zum Einsatz, in Abhängigkeit von der physischen und psychischen Befindlichkeit des Patienten. Nicht unberücksichtigt bei der Auswahl der Versorgung darf der Beruf des Patienten dabei bleiben, weil durch berufsspezifische Belastungen auch entsprechende Belastungen auf die Prothese einwirken können. Prothesenschäfte für Prothesen der unteren sowie der oberen Extremität werden immer individuell für den jeweiligen Patienten vom Orthopädietechniker bzw. vom [[Zertifizierter Prothetiker/Orthetiker|Prothetiker]] hergestellt. Als Grundlage für die Herstellung dient in den meisten Fällen ein [[Abformung (Medizin)|Gipsabdruck]] des jeweiligen Amputationsstumpfes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prothesen der oberen Extremität können in Oberarm- und Unterarmprothesen eingeteilt werden, wobei eine weitere Klassifizierung innerhalb ihrer Funktionalität möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prothesen ersetzten aber auch [[Sinnesorgan]]e sowie [[Gehörknöchelchen]], [[Gelenk (Anatomie)|Gelenke]], [[Herzklappe]]n und sogar das gesamte [[Herz]] (Als erstes bei Menschen eingesetzte künstliches Organ kann die von [[Georg Haas (Mediziner)|Georg Haas]] 1924 entwickelte Schlauchniere zur [[Hämodialyse]] bei Nierenversagen angesehen werden). Auch wird inzwischen daran geforscht, mittels „[[Tissue Engineering]]“ aus eigenem Gewebe Ersatzteile wie zum Beispiel Herzklappen zu züchten. Diese als [[Implantat]] verwendeten Prothesen fallen unter die Kategorie [[Endoprothese]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Epithese]]n dienen dem Ersatz von Weichteilgeweben (zum Beispiel Nasenteilen nach Tumoroperation).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Augenprothese ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Augenprothese}}&lt;br /&gt;
Eine Augenprothese, allgemein auch Glasauge oder Kunstauge genannt, ist ein als kosmetischer [[Auge]]nersatz hergestelltes Hilfsmittel, das ausschließlich zur Wiederherstellung der [[Ästhetik|Gesichtsästhetik]] und zur medizinischen Versorgung der [[Enukleation|enukleierten]] [[Orbita|Augenhöhle]] eingesetzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zahnprothese ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Protesi superiore completa.JPG|mini|Zahnprothese für den Oberkiefer]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Totalprothese}}&lt;br /&gt;
Unter einer Totalprothese (auch: Vollprothese) versteht man in der [[Zahnmedizin]] den Ersatz aller [[Zahn|Zähne]] eines Kiefers durch herausnehmbaren [[Zahnersatz]], der aus einer Kunststoffbasis und den darauf befestigten künstlichen Zähnen besteht. Eine Totalprothese ersetzt nicht nur die Zähne, sondern auch den abgebauten Kiefer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fingerprothesen ==&lt;br /&gt;
Der Verlust und Ersatz einzelner Finger oder Fingerglieder wird oft mit dem [[Yakuza]]-Ritual [[Yubitsume]] in Verbindung gebracht. Mitglieder der japanischen Mafia wurden dazu genötigt, sich in Folge von Fehlverhalten selbst Fingerglieder zu amputieren. Um damit im bürgerlichen Leben nicht aufzufallen, gibt es für rund 2.500 Euro eine individuell angefertigte Prothese aus Wachs, die jedoch lediglich der Optik dient und keinen funktionellen Ersatz bietet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/panorama/unterwelt-tokio-besuch-bei-einem-prothesenbauer-der-maennern-der-yakuza-neue-finger-gibt/8597796.html &amp;#039;&amp;#039;Unterwelt Tokio Besuch bei einem Prothesenbauer, der Männern der Yakuza neue Finger gibt&amp;#039;&amp;#039;] [[Tagesspiegel]], aufgerufen am 22. Februar 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Prothesen im Sport ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Oscar Pistorius.jpg|mini|hochkant|Der südafrikanische Sprinter [[Oscar Pistorius]] mit Beinprothesen]]&lt;br /&gt;
Im Sport wurden Prothesen lange Zeit als Behinderung angesehen. Durch die Qualität moderner Prothesen kam die Frage auf, inwieweit Leistungen wie die von [[Markus Rehm]] oder von [[Oscar Pistorius]] durch die Technik sogar befördert und Prothesen zu einem Wettbewerbsvorteil werden. Im Gegensatz zu einem Muskel gibt es in Karbonprothesen keine Ermüdungserscheinungen. Allerdings zeigen Untersuchungen, dass selbst die besten Prothesen die Kraftentwicklung erschweren. Auch die Sauerstoffaufnahme des Körpers unterscheidet sich nicht.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.tagesspiegel.de/wissen/prothesen-im-sport-federnder-fortschritt/10304850.html &amp;#039;&amp;#039;Federnder Fortschritt&amp;#039;&amp;#039;.] tagesspiegel, 8. August 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauteile ==&lt;br /&gt;
Nach dem Ersten Weltkrieg entwarf der deutsche Unternehmer [[Ottobock|Otto Bock]] Prothesen, die industriell hergestellt werden können. Er teilte die damaligen Holzprothesen in drei Baugruppen ein, die in Werkstätten durch Orthopädiemechaniker zusammengefügt und an den Patienten individuell angepasst werden sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Baugruppen waren:&lt;br /&gt;
* Schaft&lt;br /&gt;
* Knie-/Wadenpassteil&lt;br /&gt;
* Fuß&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Einteilung gilt immer noch, auch wenn sich die Herstellung von Prothesen inzwischen zur [[Rohrskelett]]technologie revolutioniert hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rohrskelettprothesen werden in Schaft, Rohr und Fuß eingeteilt. Bei Oberschenkelprothesen kommt das Kniegelenk als Bauteil noch hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Myoelektrik]]&lt;br /&gt;
* [[Neuroprothese]]&lt;br /&gt;
* [[Orthese]]&lt;br /&gt;
* [[Orthopädie]]&lt;br /&gt;
* [[Orthopädietechnik-Mechaniker]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Zur Geschichte der Prothetik: Martin Friedrich Karpa: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der Armprothese unter besonderer Berücksichtigung der Leistung von [[Ferdinand Sauerbruch]] (1875–1951).&amp;#039;&amp;#039; Dissertation, Bochum 2005; [http://www-brs.ub.ruhr-uni-bochum.de/netahtml/HSS/Diss/KarpaMartinFriedrich/diss.pdf Volltext] (PDF; 4,7&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
* Doris Schwarzmann-Schafhauser: &amp;#039;&amp;#039;Prothesen.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Werner E. Gerabek]], Bernhard D. Haage, [[Gundolf Keil]], Wolfgang Wegner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädie Medizingeschichte.&amp;#039;&amp;#039; De Gruyter, Berlin / New York 2005, ISBN 3-11-015714-4, S. 1185 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Prosthetics}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [https://www.heise.de/tp/features/Leben-mit-Prothesen-3407366.html &amp;#039;&amp;#039;Leben mit Prothesen&amp;#039;&amp;#039;.] [[Telepolis]], 27. August 2006&lt;br /&gt;
* [https://www.ethistory.ethz.ch/besichtigungen/objekte/kunsthand Aurel Stodolas Entwurf für eine Handprothese.] ETHistory&lt;br /&gt;
* [https://www.heise.de/newsticker/meldung/Armprothese-mit-Raketenantrieb-165524.html Armprothese mit Raketenantrieb.] [[heise online]], 22. August 2007&lt;br /&gt;
* [http://www.rehadat-hilfsmittelportal.de/de/orthesen-prothesen/index.html Prothesen.] In: Portal REHADAT-Hilfsmittel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4047540-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Therapeutisches Verfahren in Orthopädie und Unfallchirurgie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Prothese| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bionik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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