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	<title>Protestkundgebung von Castelfeder - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-06-21T05:20:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler korrigiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;In der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Protestkundgebung von Castelfeder&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; vom 30. Mai 1946 forderten die Bürger des [[Südtiroler Unterland]]s, die Südgrenze der Provinz Bozen an die [[Salurner Klause]] zu verlegen. Der Großteil der Talschaft war während des [[Italienischer Faschismus|faschistischen Regimes]] nicht der mehrheitlich deutschsprachigen Provinz Bozen ([[Südtirol]]), sondern der italienischsprachigen Provinz Trient ([[Trentino]]) zugeteilt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorgeschichte ==&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] und dem am 10. September 1919 unterzeichneten [[Vertrag von Saint-Germain|Friedensvertrag von Saint-Germain]] wurden die Gebiete [[Gefürstete Grafschaft Tirol|Tirols]] südlich des [[Alpenhauptkamm]]s am 10. Oktober 1920 an Italien angegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Oswald Überegger]]: &amp;#039;&amp;#039;Im Schatten des Krieges: Geschichte Tirols 1918–1920.&amp;#039;&amp;#039; Ferdinand Schöningh: Paderborn 2019, ISBN 978-3-506702562; {{Literatur |Hrsg=[[Ulrike Kindl]], [[Hannes Obermair]] |Titel=Die Zeit dazwischen. Südtirol 1918–1922: Vom Ende des Ersten Weltkrieges bis zum faschistischen Regime / Il tempo sospeso. L&amp;#039;Alto Adige nel periodo tra la fine della Grande Guerra e l&amp;#039;ascesa del fascismo (1918–1922) |Verlag=Edizioni alphabeta Verlag |Ort=Meran |Datum=2020 |ISBN=978-88-95523-16-3}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1921 wurden diese ehemals österreichischen Gebiete zur Einheitsprovinz „Venezia Tridentina“ zusammengeschlossen. Mit Gesetzesdekret vom 2. Jänner 1927 wurde das Gebiet in die mehrheitlich deutschsprachige Provinz Bozen und die italienischsprachige Provinz Trient geteilt. Die Provinzgrenze wurde aber nicht bei der Sprachgrenze an der [[Salurner Klause]] gezogen, sondern weiter nördlich zwischen [[Leifers]] und [[Branzoll]], wodurch der Großteil des mehrheitlich deutschsprachigen Unterlands der Provinz Trient zugeschlagen wurde. Damit wurden der Assimilierungsdruck auf das Unterland verstärkt, die [[Italianisierung]] mit großem finanziellen Aufwand und gezielter Einwanderung italienischer Familien gefördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Waffenstillstand von Cassibile]] vom 3. September 1943 im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] okkupierte die [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|NS-Verwaltung]] am 8. September 1943 die Gebiete südlich des Brenners und richtete in ihnen die [[Operationszone Alpenvorland]] ein, die neben Südtirol auch die Provinzen Trient und [[Belluno]] umfasste. Schon am 10. September wurden der Gerichtsbezirk [[Neumarkt (Südtirol)|Neumarkt]] sowie die Gemeinden [[Truden]], die Fraktion [[Altrei]] und die vier Gemeinden des [[Deutschnonsberg]] wieder an Bozen angegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Italien nach dem Ende des Krieges im Mai 1945 die Verwaltung in Südtirol übernahm, wurde die alte Provinzgrenze von 1927 wieder hergestellt, was den Großteil des Unterlands erneut der Provinz Trient zuschlug.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kurtinig&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Protestkundgebung ==&lt;br /&gt;
In Südtirol wurde am 8. Mai 1945 die [[Südtiroler Volkspartei]] (SVP) gegründet, die sich rasch für die Selbstbestimmung einzusetzen begann. Es wurden im ganzen Land verschiedene Kundgebungen organisiert und Unterschriften gesammelt. Im Unterland wurden aber solche Veranstaltungen vom Präfekten von Trient verboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst am 30. Mai 1946 konnte nach wiederholten Ansuchen auf dem Porphyrhügel [[Castelfeder]] bei [[Montan]] eine Protestkundgebung abgehalten werden. Diese wurde vom SVP-Bezirk organisiert, und der Zulauf von Unterlandlern war trotz des strömenden Regens sehr groß. Alle Altersgruppen und Schichten wurden mobilisiert und waren dabei zahlreich vertreten. Bedeutende Vertreter der Unterlandler Gesellschaft ergriffen bei der Kundgebung das Wort und forderten lautstark die Rückgliederung des Unterlandes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 28. November 1947 fand in Neumarkt eine weitere Kundgebung unter dem Motto &amp;#039;&amp;#039;„Salurn und Neumarkt gehören unteilbar zum Unterland und das Unterland gehört unteilbar zu Südtirol“&amp;#039;&amp;#039; gegen die von der Regierung geplante Auseinanderreißung des Bezirkes statt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kurtinig&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Folgen ==&lt;br /&gt;
Das Unterland kam im Zuge der Inkrafttretens des [[Autonomie Südtirols|Ersten Autonomiestatutes]] im Jahre 1948 zur Provinz Bozen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kurtinig&amp;quot;&amp;gt;Gemeinde [[Kurtinig]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kurtinig – Ein Dorf an der Sprachgrenze in Vergangenheit und Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;. Bozen: Athesia 1998. [https://digital.tessmann.it/tessmannDigital/Medium/Seite/22544/1 (online)]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=46.337697 |EW=11.289081 |type=landmark |region=IT-BZ}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte Südtirols]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Montan]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Graph Pixel</name></author>
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