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	<title>Proteinurie - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T03:22:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Proteinurie&amp;diff=193707&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dr. Hartwig Raeder: /* Pathophysiologie */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Proteinurie&amp;diff=193707&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-12-12T10:06:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Pathophysiologie&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox ICD&lt;br /&gt;
| 01-CODE = R80&lt;br /&gt;
| 01-BEZEICHNUNG = Isolierte Proteinurie&amp;lt;br /&amp;gt;Albuminurie o.&amp;amp;nbsp;n.&amp;amp;nbsp;A.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Infobox International Classification of Diseases 11&lt;br /&gt;
| Code-01 = MF96&lt;br /&gt;
| Data-01 = Proteinurie&lt;br /&gt;
| Code-02 = MF96.0&lt;br /&gt;
| Data-02 = Orthostatische Proteinurie&lt;br /&gt;
| Code-03 = JA22.0&lt;br /&gt;
| Data-03 = Schwangerschaftsproteinurie ohne Bluthochdruck&lt;br /&gt;
| Code-04 = JA22.2&lt;br /&gt;
| Data-04 = Schwangerschaftsödem mit Proteinurie ohne Bluthochdruck&lt;br /&gt;
| Code-05 = MF96.Y&lt;br /&gt;
| Data-05 = Sonstige näher bezeichnete Proteinurie&lt;br /&gt;
| Code-06 = MF96.Z&lt;br /&gt;
| Data-06 = Proteinurie, nicht näher bezeichnet&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Proteinurie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; versteht man die übermäßige Ausscheidung von [[Protein]]en über den [[Urin]]. Die Grenze für eine normale ([[Physiologie|physiologische]]) Proteinausscheidung wird mit weniger als 150&amp;amp;nbsp;Milligramm pro Tag angesetzt. Eine erhöhte Proteinausscheidung kann ein harmloses, vorübergehendes Ereignis sein und wird dann als &amp;#039;&amp;#039;benigne reversible Proteinurie&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Anhaltend erhöhte Proteinmengen im Urin sind allerdings nicht nur die Folge verschiedener Erkrankungen, sondern auch eine wichtige eigenständige [[Ätiologie (Medizin)|Ursache]] für das [[Progredienz|Fortschreiten]] einer [[Niere]]nerkrankung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=S. Klahr, G. Schreiner, I. Ichikawa |Titel=The progression of renal disease |Sammelwerk=[[The New England Journal of Medicine]] |Band=318 |Nummer=25 |Datum=1988 |Seiten=1657–66 |PMID=3287163}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Unterform der Proteinurie ist die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Albuminurie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (siehe Bestandteile), so z.&amp;amp;nbsp;B. die [[Marschalbuminurie]] als harmlose Begleiterscheinung der [[Sporthämaturie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grundlagen ==&lt;br /&gt;
Erstmals wissenschaftlich nachgewiesen wurden Proteine im Urin (und damit die Möglichkeit einer verminderten „Eiweißdichtigkeit“ der Niere) 1770 von [[Domenico Cotugno]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Joachim Frey]]: &amp;#039;&amp;#039;Krankheiten der Niere, des Wasser- und Salzhaushaltes, der Harnwege und der männlichen Geschlechtsorgane.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Ludwig Heilmeyer]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch der Inneren Medizin.&amp;#039;&amp;#039; Springer-Verlag, Berlin/Göttingen/Heidelberg 1955; 2. Auflage ebenda 1961, S. 893–996, hier: S. 910–912.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die zuvor zufällig erfolgte Beobachtung und erste Beschreibung der Albuminurie durch [[Frederik Dekkers]] (1644–1720) hatte keine Auswirkungen auf die damalige Praxis gehabt und war in Vergessenheit geraten. Einen Zusammenhang von Albuminurie bei „Wassersucht“ und Nierenerkrankungen beobachteten auch der schottisch-amerikanische Arzt [[William Charles Wells]] und der englische Arzt [[John Blackall]]&amp;lt;ref&amp;gt;John Blackall: &amp;#039;&amp;#039;Observations on the Nature and Cure of Dropsies, and Particulary on the Presence of the Coagulable Part of the Blood in the Dropsical Urine.&amp;#039;&amp;#039; 1813.&amp;lt;/ref&amp;gt; (1771–1860).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johanna Bleker]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der Nierenkrankheiten.&amp;#039;&amp;#039; [[Boehringer Mannheim]], Mannheim 1972, S. 62–63 und 80–83.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wichtige Funktion der Nieren ist das Filtern des Blutplasmas, dies geschieht in den Glomerula der [[Nierenkörperchen]]. Proteine ab einer [[Molekülmasse]] von 80&amp;amp;nbsp;[[Dalton (Einheit)|Kilodalton]] (kDa) –&amp;amp;nbsp;beispielsweise [[Globulin]]e&amp;amp;nbsp;– werden durch diesen „Filter“ zurückgehalten. Dagegen passieren Stoffe bis zu einer Molekülmasse von 6–15&amp;amp;nbsp;kDa diese Barriere. Neben dieser Größenselektivität gibt es auch eine Ladungsselektivität, die stark negativ geladene Proteine zurückhält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Albumin mit seiner Molekülmasse von 66–69&amp;amp;nbsp;kDa wird zu 99,97 % zurückgehalten. Der [[Siebkoeffizient]] für Albumine liegt somit bei unter 0,001. Grund ist die starke negative Ladung des Albuminmoleküls, die eine vermehrte [[Filtration (Trennverfahren)|Filtration]] verhindert. Für gleich große Moleküle mit fehlender oder gar positiver Ladung ist der glomeruläre Filter durchlässiger.&amp;lt;ref&amp;gt;Rainer Klinke, Stefan Silbernagl (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch der Physiologie&amp;#039;&amp;#039;. 4. Auflage, Georg Thieme Verlag, Stuttgart 2004, ISBN 3-13-796004-5, S.&amp;amp;nbsp;300f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in den [[Primärharn]] gelangenden Proteine werden in [[Makromolekül|makro-]] und mikromolekulare Proteine eingeteilt, wobei die Grenze bei der Molekülmasse des Albumin gezogen wird. Diese Proteine werden im [[Proximale Tubuluszelle|proximalen Tubulus]] zu 96&amp;amp;nbsp;Prozent rückresorbiert. Die Aufnahme erfolgt über die Vermittlung der [[Rezeptor (Biochemie)|Rezeptoren]] des [[Megalin-Cubilin-Komplex]]es als eine spezifische, [[Adenosintriphosphat|ATP]]-abhängige [[Endozytose]]. Es gelangen also auch unter physiologischen Bedingungen geringe Mengen an Proteinen in den Endharn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pathophysiologie ==&lt;br /&gt;
Die Ursachen einer pathologischen Proteinurie sind Veränderungen, die bei der eigentlichen Urinbildung zum Tragen kommen oder mit dieser selbst nichts zu tun haben. Erstere werden als [[Niere|renale]] Formen in [[Glomerulum|glomeruläre]] und [[Nierenkanälchen|tubuläre]] Proteinurien, letztere in prärenale (beziehungsweise präglomeruläre) und postrenale Formen unterteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die prärenal gelegenen Ursachen führen zu einem Überangebot an Proteinen und damit zu einer sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Überlaufproteinurie&amp;#039;&amp;#039;. Mit diesen pathologisch erhöhten Konzentrationen von (niedermolekularen; auch: niedrigmolekularen) Proteinen im Serum kommt es konsequenterweise zu einer vermehrten Filtration und einem Überschreiten der Kapazität zur Resorption dieser Proteine im [[proximaler Tubulus|proximalen Tubulus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine im Glomerulum lokalisierte Störung –&amp;amp;nbsp;meist handelt es sich dabei um eine Entzündung ([[Glomerulonephritis]])&amp;amp;nbsp;– bewirkt einen durchlässigeren Filter, sodass die Resorptionskapazität im Tubulus ebenso überschritten wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Störungen der Tubuluszellfunktion ist primär die Rückresorption von Proteinen beeinträchtigt. Auch normale Konzentrationen von Eiweißen im Primärharn führen damit zu einer signifikanten Proteinurie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei postrenalen Störungen stammen die Proteine aus den ableitenden [[Harnwege]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Proteinausscheidung im Urin von mehr als 3–3,5&amp;amp;nbsp;g pro 24 Stunden, bei Kindern von mehr als 1&amp;amp;nbsp;g pro m² Körperoberfläche und 24 Stunden, wird von einer sogenannten &amp;#039;&amp;#039;großen Proteinurie&amp;#039;&amp;#039; gesprochen. Diese führt in der Regel zur Entstehung eines [[Nephrotisches Syndrom|nephrotischen Syndroms]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ätiologie ==&lt;br /&gt;
Ursächlich für die Entstehung einer Proteinurie sind:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://proteinurie.universimed.com/ |text=&amp;#039;&amp;#039;Proteinurie (Nephrotisches Syndrom)&amp;#039;&amp;#039;. |wayback=20151208081621 |archiv-bot=}} [[Medizinische Universität Wien]] – AKH Consilium&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* akute und chronische [[Glomerulonephritis|Glomerulonephritiden]],&lt;br /&gt;
* [[Stoffwechselerkrankung]] wie der [[Diabetes mellitus]],&lt;br /&gt;
* [[Systemkrankheit]]en wie [[Amyloidose]], [[systemischer Lupus erythematodes]] u.&amp;amp;nbsp;a.,&lt;br /&gt;
* kardiale und vaskuläre Ursachen, v.&amp;amp;nbsp;a. die [[arterielle Hypertonie]],&lt;br /&gt;
* [[Hämatologie|hämatologische Erkrankungen]] wie die [[Sichelzellenanämie]] oder das [[Multiples Myelom|Multiple Myelom]],&lt;br /&gt;
* angeborene Erkrankungen wie das [[Kongenitales nephrotisches Syndrom|kongenitale nephrotische Syndrom]] oder das [[Alport-Syndrom]],&lt;br /&gt;
* Komplikationen der Schwangerschaft wie die [[Präeklampsie]],&lt;br /&gt;
* eine [[Nierentransplantation]], insbesondere auch eine chronische [[Transplantatabstoßung]]&lt;br /&gt;
* Medikamente oder Gifte,&lt;br /&gt;
* [[Allergen]]e,&lt;br /&gt;
* [[Mikroorganismus|Mikroorganismen]], [[Viren]], [[Osteomyelitis|Knochenmarksentzündungen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bestandteile ==&lt;br /&gt;
Neben der Menge ist auch die Zusammensetzung der Proteine von Bedeutung. So kann auch bei geringfügiger Proteinurie eine Erkrankung vorliegen, wenn ein pathologisches Verteilungsmuster vorliegt. Dies gilt besonders bei systemischen Erkrankungen wie einem [[Diabetes mellitus]], einer arteriellen Hypertonie oder einem [[Lupus erythematodes]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 500 im Urin gesunder Personen vorhandenen Proteinen ist ein Großteil noch nicht identifiziert, wobei empfindlichere Messmethoden wie [[Radioimmunassay]] oder [[Nephelometrie]] Abhilfe schaffen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;biorama&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.biorama.ch/biblio/b50chem/k30niere/neph380.htm |text=virtuelles medizinisch-analytisches Labor, Urinbefunde: Proteine |wayback=20070607190728}} Biorama&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Jürgen E. Scherberich: {{Webarchiv |url=http://www.proteinurie.de/ |text=&amp;#039;&amp;#039;Nichtinvasive Diagnostik von Nierenerkrankungen – Differentielle klinische Bewertung der Proteinurieformen&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20130914104728 |archiv-bot=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Harnproteine sind&lt;br /&gt;
* [[Albumin]],&lt;br /&gt;
* [[Globulin]]e ([[Alpha-1-Mikroglobulin]]e und [[Alpha-2-Makroglobulin]]e),&lt;br /&gt;
* [[Uromodulin]] (= Tamm-Horsfall-Protein), das in der Niere gebildete mengenmäßig wichtigste physiologische Protein,&lt;br /&gt;
* [[Antikörper]]leichtketten ([[Kappa-Leichtkette|Kappa-]] und [[Lambda-Leichtkette]]n).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Albumin:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Albumin kann ebenso bei Störungen der glomerulären Filtration wie bei einer mangelnden tubulären Rückresorption vermehrt ausgeschieden werden. Eine klinisch isolierte Albuminausscheidung wird als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Albuminurie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, die mit gängigen Harnstreifen nicht feststellbare, bei einer Zuckerkrankheit aber klinisch bedeutsame geringfügige Albuminausscheidung als [[Mikroalbuminurie]] bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Medizinische Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Menschen, bei denen eine vermehrte Ausscheidung von Albumin im Urin nachgewiesen wird, haben ein erhöhtes Risiko, im weiteren Verlauf einen fortschreitenden Verlust der [[Glomeruläre Filtrationsrate|Nierenfunktion]] bis hin zum [[dialyse]]pflichtigen [[Chronisches Nierenversagen|Nierenversagen]] zu erleiden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Marije van der Velde et al. |Titel=Screening for albuminuria identifies individuals at increased renal risk |Sammelwerk=[[Journal of the American Society of Nephrology]] |Band=20 |Nummer=4 |Datum=2009-04 |Seiten=852–862 |ISSN=1533-3450 |DOI=10.1681/ASN.2008060655 |PMID=19211710}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei gegebener Nierenfunktion steigt mit zunehmender Proteinurie die [[Mortalität]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Kunihiro Matsushita et al |Titel=Association of estimated glomerular filtration rate and albuminuria with all-cause and cardiovascular mortality in general population cohorts: a collaborative meta-analysis |Sammelwerk=[[The Lancet]] |Band=375 |Nummer=9731 |Datum=2010-06-12 |Seiten=2073–2081 |ISSN=1474-547X |DOI=10.1016/S0140-6736(10)60674-5 |PMID=20483451}}&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie das Risiko, einen [[Herzinfarkt]] zu erleiden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Brenda R. Hemmelgarn et al. |Titel=Relation between kidney function, proteinuria, and adverse outcomes |Sammelwerk=[[The Journal of the American Medical Association]] |Band=303 |Nummer=5 |Datum=2010-02-03 |Seiten=423–429 |ISSN=1538-3598 |DOI=10.1001/jama.2010.39 |PMID=20124537}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine nach Kochen und Essigsäurezusatz entstehende milchige Trübung des proteinreichen Urins erkannte bereits der Leidener Arzt Frederik Dekkers (1648–1720). Die erste genaue Beschreibung und damit die eigentliche Entdeckung der Albuminurie erfolgte durch den Militärarzt und Chemiker [[William Cruickshank|William Cruikshank]] mit dessen &amp;#039;&amp;#039;Experiments on Urine and Shugar&amp;#039;&amp;#039;, die 1797 von John Rollo veröffentlicht wurden. Darin unterscheidet Cruikshank bei der [[Aszites|Wassersucht]] ein Form als allgemeine Krankheit und eine als Erkrankung der Eingeweide, die vor allem von der Leber ausgeht.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johanna Bleker]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der Nierenkrankheiten.&amp;#039;&amp;#039; [[Boehringer Mannheim]], Mannheim 1972, S. 80–82.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch der italienische Arzt Domenico Cotugno (1736–1822) führte bereits einen durch Hitzefällung herbeigeführten Albuminnachweis im Urin von „Wassersüchtigen“ durch.&amp;lt;ref&amp;gt;F. P. Schena: &amp;#039;&amp;#039;The role of Domenico Cotugno in the history of proteinuria.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Nephrology Dialysis Transplantation]]&amp;#039;&amp;#039;, Band 9, 1994, S. 1344 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als wichtiges Diagnosekriterium wurde die zusammen mit Ödemen auftretende Proteinurie dann 1827 von [[Richard Bright (Mediziner)|Richard Bright]] (1789–1857) etabliert.&amp;lt;ref&amp;gt;Horst Kremling: &amp;#039;&amp;#039;Zur Entwicklung der Nierendiagnostik.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Würzburger medizinhistorische Mitteilungen.&amp;#039;&amp;#039; Band 8, 1990, S. 27–32, hier: S. 28.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der französische Arzt Fernand Martin Solon (1795–1856) schlug 1837 für die mit albuminösem Harn einhergehende neue Krankheit (von [[Pierre François Olive Rayer|Rayer]] &amp;#039;&amp;#039;Nephritis albuminosa&amp;#039;&amp;#039; genannt) den Namen Albuminurie vor.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johanna Bleker]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der Nierenkrankheiten.&amp;#039;&amp;#039; [[Boehringer Mannheim]], Mannheim 1972, S. 102–105.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Kardiorenales Syndrom]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende und ältere Literatur ==&lt;br /&gt;
* B. Antoine: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der Albuminurie.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Abottempo.&amp;#039;&amp;#039; 2, 1970, S. 10–13.&lt;br /&gt;
* William Dock: &amp;#039;&amp;#039;Some early Observers of Albuminuria.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Ann. med. Hist.&amp;#039;&amp;#039; Band 4, 1922, S. 287–290.&lt;br /&gt;
* Frederik A. Mahomed: &amp;#039;&amp;#039;The Etiology of Bright’s Disease and the Praealbuminuric Stage.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Med.-chir. Transactions.&amp;#039;&amp;#039; Neue Folge 39, 1874, S. 197–228.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* https://med4you.at/laborbefunde/lbef3/lbef_eiweiss_im_harn_dt.htm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krankheitssymptom]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krankheitsbild in der Nephrologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krankheitsbild in der Urologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Urin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dr. Hartwig Raeder</name></author>
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