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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Protamin</id>
	<title>Protamin - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Protamin&amp;diff=2080525&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Meinichselbst: Parameter fix</title>
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		<updated>2025-09-18T01:47:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Parameter fix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Protein&lt;br /&gt;
| Name            = &lt;br /&gt;
| Bild            = &lt;br /&gt;
| Bild_legende    = &amp;lt;!-- nach {{PDB|ABCD}} --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| PDB             = &amp;lt;!-- {{PDB2|1YY1}}, {{PDB2|ABCD}} --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Groesse         = 30–32 Aminosäuren&lt;br /&gt;
| CAS             = &lt;br /&gt;
| CASergänzend    = &lt;br /&gt;
| ATC-Code        = {{ATC|V03|AB14}}&lt;br /&gt;
| Wirkstoffklasse = [[Antidot]]a&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Protamin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Stoffgemisch]] aus stark basischen [[Peptid]]en, das als [[Arzneimittel]] verwendet wird. Es gehört zur Stoffgruppe der [[Protamine]] und wird vorwiegend aus dem Sperma oder [[Rogen]] bestimmter [[Lachse|Lachsarten]] – insbesondere des [[Ketalachs]]es (&amp;#039;&amp;#039;Oncorhynchus keta&amp;#039;&amp;#039;) und [[Königslachs]]es (&amp;#039;&amp;#039;Oncorhynchus tshawytcha&amp;#039;&amp;#039;) – durch Extraktion mit Mineralsäuren isoliert.&amp;lt;ref name=hardtke&amp;gt; K. Hardtke et al. (Hrsg.): Kommentar zum Europäischen Arzneibuch Ph. Eur. 5.0, Protaminsulfat. Loseblattsammlung, 22. Lieferung 2005, Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft Stuttgart.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es enthält mehr als zwei Drittel &amp;lt;small&amp;gt;L&amp;lt;/small&amp;gt;-[[Arginin]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Hämatologie]], [[Intensivmedizin]], [[Herzchirurgie]] und [[Gefäßchirurgie]] wird das Protamin zur [[Antagonist (Pharmakologie)|Antagonisierung]] der [[Heparin]]-Wirkung verwendet. Nicht das basische Protamin selbst wird verwendet, sondern neutrale Lösungen der Salze Protamin[[sulfat]] und Protamin[[hydrochlorid]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufhebung der Wirkung von Heparin ==&lt;br /&gt;
Protamin bildet mit Heparin eine salzartige Verbindung ohne [[Blutgerinnung|gerinnungshemmende]] Wirkung. Es findet daher Anwendung zum schnellen Aufheben der Heparin-Wirkung, beispielsweise vor Operationen (präoperativ), als Gegenmaßnahme während Operationen mit [[Herz-Lungen-Maschine]]n (starke Gerinnungshemmung während der HLM-Zeit nötig, danach Aufhebung), in der Therapie von [[Heparin]]-Überdosierungen und bei Heparin-induzierten Blutungen. 1000 [[Internationale Einheit|I.E.]] Protaminsulfat bzw. Protaminhydrochlorid inaktiviert circa 1000 I.E. Heparin.&amp;lt;ref&amp;gt;Fachinformation Protamin ME 1000 I.E./ml (Meda, Stand: 2009), Fachinformation Protaminsulfat LEO Pharma 1400 Heparin-Antidot I.E./ml Injektionslösung und Infusionslösung (LEO Pharma, Stand: 2014).&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei den niedermolekularen Heparinen wird die Anti-[[Stuart-Prower-Faktor|Xa]]-Aktivität nur teilweise neutralisiert. Bei [[subkutan]]en Injektionen von [[Niedermolekulare Heparine|NMH]] kann es durch die langsame Resorption des selbigen zu einer ungenügenden Inaktivierung des Heparins kommen, die entweder eine erneute Gabe von Protamin oder die langsame Gabe über längere Zeit erforderlich macht. Die Wirkung tritt rasch, innerhalb von 5 bis 15 Minuten, ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Fachinformation Protaminsulfat LEO Pharma 1400 Heparin-Antidot I.E./ml Injektionslösung und Infusionslösung, Stand September 2006.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wirkung von anderen gerinnungshemmenden Medikamenten können mit Protamin nicht aufgehoben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nebenwirkungen ==&lt;br /&gt;
Protamin wird langsam injiziert oder infundiert. Eine zu rasche Gabe kann ein plötzliches starkes Absinken des Blutdrucks mit verlangsamtem Herzschlag zur Folge haben. Ursache ist die Freisetzung von [[Histamin]] aus [[Mastzelle]]n. Weiterhin kann Protamin als Fremdproteinsubstanz eine [[Anaphylaxie]] (erkennbar z.&amp;amp;nbsp;B. als Hautrötung) hervorrufen. Durch [[Komplementsystem#Ablauf und Wirkung der Komplement-Aktivierung|Komplementaktivierung]] kann eine [[pulmonale Hypertonie]] ausgelöst werden, die insbesondere Patienten während einer Herzoperation Probleme bereiten kann. Idealerweise richtet sich die Dosis nach dem Gerinnungsstatus, um eine Überdosierung zu vermeiden. Protamin selbst hat ebenfalls eine leichte gerinnungshemmende Wirkung, so dass es bei Überdosierung zu Blutungen kommen kann. Vermutlich stört Protamin die Fibrinpolymerisation und verstärkt die [[t-PA]] Freisetzung aus dem [[Endothel]]. Auch eine vorübergehende Störung der Thrombozytenfunktion wurde beschrieben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Marcucci 2014 p. &amp;quot;&amp;gt;{{cite book | last=Marcucci | first=Carlo | title=Perioperative hemostasis: coagulation for anesthesiologists | publisher=Springer | location=Berlin, Heidelberg | year=2014 | isbn=978-3-642-55003-4 | pages= |language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verzögerung der Insulinwirkung ==&lt;br /&gt;
Protamin wird als [[pharmazeutischer Hilfsstoff]] und in Verbindung mit [[Zink]]ionen mit [[Insulin]] kombiniert, um dessen Wirkungseintritt zu verzögern und die Wirkdauer zu verlängern. Dieses modifizierte Insulin wird [[NPH-Insulin]] (neutrales Protamin [[Hans Christian Hagedorn|Hagedorn]] – Insulin) genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arzneistoff]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antidot]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pharmazeutischer Hilfsstoff]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Peptid]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heterogenes Proteinpräparat]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Meinichselbst</name></author>
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