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	<title>Prostki - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Prostki&amp;diff=870671&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Eriosw: /* Geschichte */ archivlink gemeindeverzeichnis.de</title>
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		<updated>2025-12-02T13:16:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; archivlink gemeindeverzeichnis.de&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Zum Bearbeiten des Artikels nach unten scrollen. Eine Hilfe zur Bearbeitung der Tabelle befindet sich unter [[Vorlage Diskussion:Infobox Ort in Polen]] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in Polen&lt;br /&gt;
| Wappen             = [[Datei:POL gmina Prostki COA.svg|80px|Wappen der Gmina Prostki]]&lt;br /&gt;
| Beschriftung       = left&lt;br /&gt;
| Woiwodschaft       = Ermland-Masuren&lt;br /&gt;
| Powiat             = Ełcki&lt;br /&gt;
| PowiatLink         = Ełcki&lt;br /&gt;
| Gemeinde           = Prostki&lt;br /&gt;
| GemeindeLink       = Gmina Prostki&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 53.698028&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 22.430112&lt;br /&gt;
| OrtEinwohner       = 3000&lt;br /&gt;
| OrtEinwDatum       = 2016&lt;br /&gt;
| OrtFläche          = &lt;br /&gt;
| Höhe               = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 19-335&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.poczta-polska.pl/hermes/uploads/2013/11/spispna.pdf |wayback=20221026204931 |text=Polnisches Postleitzahlenverzeichnis 2022, S. 1050 (polnisch)}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Telefonvorwahl     = 87&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = NEL&lt;br /&gt;
| Straße1            = [[Droga krajowa 65|DK65]] [[Gołdap]]–[[Ełk]]–[[Grajewo]]&lt;br /&gt;
| Straße3            = [[Sokółki (Prostki)|Sokółki]]–Prostki&amp;lt;br /&amp;gt;[[Kopijki]]–Prostki&lt;br /&gt;
| Straße2            = [[Kożuchy Małe (Biała Piska)|Kożuchy Małe]]–Prostki&lt;br /&gt;
| Schienen1          = [[Bahnstrecke Głomno–Białystok|Białystok–Ełk–Korsze]]&lt;br /&gt;
| Flughafen1         = [[Flughafen Danzig|Danzig]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Prostki&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{deS|&amp;#039;&amp;#039;Prostken&amp;#039;&amp;#039;}}) ist ein Dorf im [[Powiat Ełcki]] der [[Woiwodschaft Ermland-Masuren]] in [[Polen]]. Es ist Sitz der [[Gmina Prostki|gleichnamigen Landgemeinde]] mit {{FormatZahl|{{Metadaten Einwohnerzahl PL-28|2805042}} }} Einwohnern (Stand {{EWD|PL|2805042}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Prostki am Fluss [[Ełk (Fluss)|Ełk]] &amp;#039;&amp;#039;(Lyck)&amp;#039;&amp;#039; liegt im südlichen Osten der Woiwodschaft Ermland-Masuren in unmittelbarer Nähe der Grenze zur [[Woiwodschaft Podlachien]]. Die Kreisstadt [[Ełk]] &amp;#039;&amp;#039;(Lyck)&amp;#039;&amp;#039; ist 15 Kilometer in nordwestlicher Richtung entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortsname ==&lt;br /&gt;
Der Name Prostkens resp. Prostkis leitet sich davon ab, dass der Fluss Ełk hier „prosta“, das heißt „geradeaus“, die Grenze durchfließt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ostpreussen21&amp;quot;&amp;gt;[http://ostpreussen.net/ostpreussen/orte.php?bericht=21 Geschichte von Prostken – Prostki]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Gründung Prostkens&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bildarchiv-ostpreussen.de/cgi-bin/bildarchiv/suche/show_ortsinfos.cgi?id=58872 Dietrich Lange, Geographisches Ortsregister Ostpreußen (2005): Prostken]&amp;lt;/ref&amp;gt; als [[Handfeste]] geht auf das Jahr 1482 zurück.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ostpreussen21&amp;quot; /&amp;gt; Eine Siedlung dürfte sich aber schon vorher dort befunden haben. Bei Prostken unterlag am 8. Oktober 1656 während des [[Zweiter Nordischer Krieg|Zweiten Nordischen Krieges]] eine brandenburgisch-radziwillsche Truppe einer [[Polen-Litauen|polnisch]]-tatarische Streitmacht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://ostpreussen.net/ostpreussen/orte.php?bericht=23 |wayback=20170225205918 |text=Die Schlacht von Prostken und der Einfall der Tataren in Ostpreußen 1656 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Fürst [[Bogusław Radziwiłł]] geriet in Gefangenschaft und bis in das nächste Jahr hinein wurden masurische Dörfer und Städte durch die [[Tataren]] geplündert und in Brand gesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1874 wurde Prostken in den neu errichteten [[Amtsbezirk (Preußen)|Amtsbezirk]] [[Ostrykół|Ostrokollen]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://territorial.de/ostp/lyck/scharfen.htm Rolf Jehke, Amtsbezirk Scharfenrade]&amp;lt;/ref&amp;gt; (1938 bis 1945 &amp;#039;&amp;#039;Scharfenrade&amp;#039;&amp;#039;, {{plS|Ostrykoł}}) eingegliedert. Er gehörte zum [[Kreis Lyck]] im [[Regierungsbezirk Gumbinnen]] (ab 1905: [[Regierungsbezirk Allenstein]]) in der [[Preußen|preußischen]] [[Provinz Ostpreußen]]. Am 1. Oktober 1939 wurde der lediglich aus der Gemeinde Prostken bestehende neue Amtsbezirk Prostken geschaffen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://territorial.de/ostp/lyck/prostken.htm Rolf Jehke, Amtsbezirk Prostken]&amp;lt;/ref&amp;gt; Er bestand unverändert bis zum Jahre 1945.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1910 verzeichnete Prostken 2680 Einwohner.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.ulischubert.de/geografie/gem1900/ostpreussen/lyck.htm|titel=Landkreis Lyck im Gemeindeverzeichnis Deutschland 1900 |werk=gemeindeverzeichnis.de |hrsg=Uli Schubert |archiv-url=https://web.archive.org/web/20241130134528if_/https://www.ulischubert.de/geografie/gem1900/gem1900.htm?ostpreussen/lyck.htm |archiv-datum=2024-11-30 |offline=2025-12-02 |abruf=2025-12-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihre Zahl verringerte sich bis 1933 auf 2392 und belief sich 1939 auf 2302.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=lyck|name=Landkreis Lyck (Lyk, poln. Elk)}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der Bestimmungen des [[Versailler Vertrag]]s stimmte die Bevölkerung im [[Abstimmungsgebiet Allenstein]], zu dem Prostken gehörte, am 11.&amp;amp;nbsp;Juli 1920 über die weitere staatliche Zugehörigkeit zu [[Ostpreußen]] (und damit zu Deutschland) oder den Anschluss an Polen ab. In Prostken stimmten 1240 Einwohner für den Verbleib bei Ostpreußen, auf Polen entfiel keine Stimme.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Herbert Marzian]], [[Csaba Kenez]]: &amp;#039;&amp;#039;Selbstbestimmung für Ostdeutschland. Eine Dokumentation zum 50. Jahrestag der ost- und westpreussischen Volksabstimmung am 11. Juli 1920.&amp;#039;&amp;#039; Herausgeber: [[Göttinger Arbeitskreis]], 1970, S. 86&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südlich der ostpreußischen Grenze waren viele Kleinstädte durch eine Mehrheit oder starke Minderheit von [[Juden]] geprägt. Nachdem die Wehrmacht dort einmarschiert war, übergab sie dieses Gebiet aufgrund des 1939 geschlossenen [[Deutsch-Sowjetischer Grenz- und Freundschaftsvertrag|Deutsch-Sowjetischen Grenz- und Freundschaftsvertrages]] der UdSSR und zog sich über die deutsche Grenze zurück. Vor dem Rückzug wurden Teile der jüdischen Bevölkerung nach Deutschland verschleppt. Prostken diente hierbei als Durchgangslager u.&amp;amp;nbsp;a. für verschleppte Juden.&amp;lt;ref&amp;gt;Ein Beispiel gibt, trotz des Schreibfehlers „Frostken“, [http://www.jewishgen.org/yizkor/szczuczyn/szc044.html ein im Juli 1945 geschriebener Brief von Chaye Soika-Golding]&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Nähe befand sich ein großes Gefangenenlager. Hier sollte auch ein Sohn [[Josef Stalin|Stalins]] untergebracht gewesen sein, bevor er weitertransportiert wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ostpreussen21&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kriegsfolge kam Prostken im Jahre 1945 zu [[Polen]] und erhielt die polnische Namensform „Prostki“. Heute ist der Ort Sitz eines [[Sołectwo|Schulzenamtes]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://bip.warmia.mazury.pl/prostki_gmina_wiejska/98/Solectwa/ |wayback=20161210122203 |text=Gmina Prostki/Wrota Marmii i Mazur }}&amp;lt;/ref&amp;gt; ({{plS|Sołectwo}}) und damit eine Ortschaft im Verbund der [[Gmina#Gmina wiejska|Landgemeinde]] Prostki, deren Amtssitz sie zugleich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grenzort Prostken ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Prostki (Prostken) - former border.JPG|mini|Das ehemalige Gasthaus „Zur Grenze“ (Eigentümer: Karl Krüger) in Prostki]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bogusze (gm. Prostki), słup graniczny z 1545 r. (2).JPG|mini|Die Grenzsäule von 1545 bei Bogusze]]&lt;br /&gt;
Prostken war schon immer eine Pass- und Zollstation mit verhältnismäßig regem Verkehr über die preußische Grenze nach Süden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ostpreussen21&amp;quot; /&amp;gt; Es war Grenzort an der Straße von Lyck nach [[Grajewo]] zur Weiterfahrt nach [[Białystok]] bzw. [[Warschau]]. Vor der Dorfgründung im Jahre 1482 dürfte der legendäre [[Dorfkrug]] bereits bestanden haben. Ab 1871/1873 war Prostken zugleich Grenzort an der bis 1945 existierenden Bahnstrecke von [[Königsberg (Preußen)]] nach [[Brest (Belarus)|Brest]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1545 ließ  [[Albrecht (Preußen)|Albrecht von Brandenburg-Preußen]] bei dem Dorf Prostken eine gemauerte [[Grenzsäule]] errichten&amp;lt;ref name=&amp;quot;ostpreussen22&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://ostpreussen.net/ostpreussen/orte.php?bericht=22 |wayback=20170224211452 |text=Die Ostrokollnische Grenzsäule }}&amp;lt;/ref&amp;gt; mit einem lateinischen Gedicht von [[Georg Sabinus]]. Es lautet in deutscher Übersetzung: &amp;#039;&amp;#039;Einst, als Sigismund August in dem väterlichen Grenzlande und Markgraf Albecht I. die Rechte ausübten und jener die alten Städte des Jagiello, dieser die Macht der Preußen in Frieden regierte, da ward diese Säule errichtet, welche die Grenzen genau bezeichnet und den Länderbesitz der beiden Herzöge trennt. August 1545.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;ostpreussen22&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Zeit der Denkmalsaufstellung befand sich dort das [[Dreiländereck]] zwischen Preußen, Litauen und [[Masowien]], welches kurz zuvor von Polen annektiert worden war. Die Grenzsäule enthält neben der Inschrifttafel die Wappen des [[Herzogtum Preußen|Herzogtums Preußens]] sowie von Groß-Litauen. Es handelt sich hierbei um Nachbildungen der Originale, die sich bis 1945 im [[Königsberger Schloss]] befanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Grenzverlauf bestand bereits seit dem [[Geschichte der Stadt Kalisz|Vertrag von Kalisch]] im Jahre 1343. Die Grenze war, neben der spanisch-portugiesischen Grenze, der dauerhafteste Grenzverlauf in Europa und hatte mehr als 600 Jahre bis 1945 Bestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute verläuft auf der Trasse der früheren Grenze und jetzt unter Einschluss des kleinen Dorfes [[Bogusze (Prostki)|Bogusze]] &amp;#039;&amp;#039;(Bogusche)&amp;#039;&amp;#039; die Trennlinie zwischen den [[Woiwodschaft]]en Ermland-Masuren und [[Woiwodschaft Podlachien|Podlachien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religionen ==&lt;br /&gt;
=== Evangelisch ===&lt;br /&gt;
Prostken war bis 1945 in das [[Kirchspiel]] der [[Evangelische Kirche|evangelischen]] [[Kirche Ostrokollen]] (1938 bis 1945 &amp;#039;&amp;#039;Scharfenrade&amp;#039;&amp;#039;, {{plS|Ostrykół}}) eingepfarrt,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Walther Hubatsch]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der evangelischen Kirche Ostpreußens.&amp;#039;&amp;#039; Band 3: &amp;#039;&amp;#039;Dokumente.&amp;#039;&amp;#039; Göttingen 1968, S. 494&amp;lt;/ref&amp;gt; die zum [[Ełk#Kirchenkreis Lyck|Kirchenkreis Lyck]] in der [[Kirchenprovinz Ostpreußen]] der [[Kirche der Altpreußischen Union]] gehörte. In Prostken selbst gab es eine Kapelle als [[Filialkirche]]. Im Jahre 1910 wurde der Kirch- und Pfarrort dann von Ostrokollen nach Prostken verlegt. Der Ort wurde somit Amtssitz eines fast 6.000 Gemeindeglieder zählenden Kirchspiels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950|Flucht und Vertreibung der einheimischen Bevölkerung]] in Kriegsfolge sorgten für das Erliegen der evangelischen Kirchenarbeit in Prostken. Die heute hier lebenden wenigen evangelischen Einwohner halten sich zur Kirchengemeinde in der Kreisstadt [[Ełk]] &amp;#039;&amp;#039;(Lyck)&amp;#039;&amp;#039;, einer [[Filialgemeinde]] der [[Pfarrei]] [[Pisz]] &amp;#039;&amp;#039;(Johannisburg)&amp;#039;&amp;#039; in der [[Diözese Masuren]] der [[Evangelisch-Augsburgische Kirche in Polen|Evangelisch-Augsburgischen Kirche in Polen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Römisch-katholisch ===&lt;br /&gt;
Eine genau umgekehrte Entwicklung erlebten die [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholischen]] Einwohner in Prostken. Gab es vor 1945 nur wenige Katholiken – ihre [[Pfarrkirche]] war die in der Stadt Lyck und dem [[Bistum Ermland]] zugehörig – so siedelten sich in Prostki nach 1945 zahlreiche polnische Neubürger fast ausnahmslos katholischer Konfession an. Prostki wurde Pfarrort,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://diecezjaelk.pl/prostki-parafia-p-w-sw-antoniego-padewskiego/ Parafia Prostki, Bistum Ełk]&amp;lt;/ref&amp;gt; offiziell errichtet im Jahre 1962. Im Jahre 1987 begann man mit dem Bau einer Kirche, die am 14. April 1999 geweiht und dem [[Antonius von Padua]] gewidmet wurde. Neben der [[Kreuzerhöhungskirche (Ostrykół)|Kreuzerhöhungskirche]] in [[Ostrykół]] wird auch eine Kapelle in [[Sokółki (Prostki)|Sokółki]] ({{deS|&amp;#039;&amp;#039;Sokolken&amp;#039;&amp;#039;, 1938 bis 1945 &amp;#039;&amp;#039;Stahnken&amp;#039;&amp;#039;}}) als [[Filialkirche]] von Prostki aus mitversorgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pfarrei Prostki ist in das [[Ełk#Dekanate Ełk|Dekanat Ełk – Matki Bożej Fatimskiej]] im [[Bistum Ełk]] der [[Römisch-katholische Kirche in Polen|Römisch-katholischen Kirche in Polen]] eingegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeinde ==&lt;br /&gt;
Zur [[Gmina|Landgemeinde]] (gmina wiejska) Prostki mit einer Fläche von 230,5&amp;amp;nbsp;km² gehören das Dorf selbst und 40 weitere Dörfer mit [[Sołectwo|Schulzenämtern]] (sołectwa).&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Gmina Prostki}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Die Grenzstation Prostken lag an einer Straße (spätere deutsche [[Reichsstraße 132]]), die einst das östliche Ostpreußen in Nord-Süd-Richtung von [[Klaipėda|Memel]] (heute {{ltS|Klaipėda}}, litauische Straße [[141 (Litauen)|141]]) über [[Tilsit (Ostpreußen)|Tilsit]] (heute {{ruS|Sowetsk}}, russische Fernstraße [[A198 (Russland)|A 198]]) und [[Gussew|Gumbinnen]] (heute {{ruS|Gussew}}, russische Regionalstraße [[27A-011]]), [[Gołdap|Goldap]] (heute {{plS|Gołdap}}, polnische Landesstraße [[Droga krajowa 65|DK65]]), [[Olecko|Marggrabowa (Oletzko)/Treuburg]] (Olecko) und [[Ełk|Lyck]] (Ełk) durchzog und weiter in das Russische Reich bzw. nach Polen weiterführte. Die Straße verläuft heute als polnische Landesstraße 65 bis nach [[Bobrowniki (Gródek)|Bobrowniki]] an der polnisch-belarussischen Grenze. Der Wegfall der Grenzsituation ließ die verkehrstechnische Bedeutung der Lage Prostkis an dieser Straße schrumpfen. Die Orte im Gemeindegebiet Prostken selber sind gut durch zahlreiche Nebenstraßen, zum Teil auch mit Landwegecharakter, untereinander und mit dem Zentrum vernetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ełk muzeum kolejnictwa 11.JPG|mini|Altes Stationsschild Prostkens im Bahnmuseum Ełk]]&lt;br /&gt;
Am 1. November 1871 eröffnete die [[Ostpreußische Südbahn]] den Streckenabschnitt Lyck–Prostken einer von [[Königsberg (Preußen)]] &amp;#039;&amp;#039;(Kaliningrad)&amp;#039;&amp;#039; herführenden Bahnstrecke, die 1873 um den Abschnitt Prostken–Białystok, später sogar bis in das heute belarussische [[Brest (Belarus)|Brest]] verlängert wurde. Mit dem Bau der Bahn veränderte sich das Leben in dem kleinen Grenzort schlagartig,&amp;lt;ref name=&amp;quot;ostpreussen21&amp;quot; /&amp;gt; und die Einwohnerzahl stieg in kürzester Zeit auf das Zehnfache. Es entstanden umfangreiche Bahnanlagen, ein Zollamt, eine Post sowie viele neue Wohngebäude für die zuziehenden Beamten, Rampenarbeiter, Kaufleute und Handwerker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die damalige Bahnstrecke ist heute aufgrund der Teilung [[Ostpreußen]]s in einen russischen und einen polnischen Teil unterbrochen und wird nur noch und nicht mehr überall regulär als [[Bahnstrecke Kaliningrad–Bagrationowsk]] und [[Bahnstrecke Głomno–Białystok]] befahren. Die Gemeinde Prostki ist mit den Bahnstationen Prostki und [[Lipińskie Małe]] &amp;#039;&amp;#039;(Lipinsken, Ksp. Ostrokollen&amp;#039;&amp;#039;, 1938 bis 1945 &amp;#039;&amp;#039;Lindenfließ)&amp;#039;&amp;#039; an diese Bahnstrecke angeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der nächste internationale [[Flughafen Danzig]] ist relativ weit entfernt, ähnlich weit entfernt ist der Flughafen in [[Warschau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Aus dem Ort gebürtig ===&lt;br /&gt;
* [[Ernst Meyer (Politiker, 1887)|Ernst Meyer]] (* 10. Juli 1887 in Prostken), Politiker (KPD) († 2. Februar 1930)&lt;br /&gt;
* [[Walter Marg]] (* 13. Juli 1910 in Prostken), klassischer Philologe († 11. November 1983)&lt;br /&gt;
* [[Grzegorz Jabłoński]] (* 10. März 1966 in Prostki), Boxer, Olympiateilnehmer&lt;br /&gt;
* [[Marcin Miller]] (* 27. Mai 1970 in Prostki), [[Disco Polo|Disco-Polo]]-Musiker&lt;br /&gt;
* [[Michał Słoma]] (* 31. Januar 1982 in Prostki), Ruderer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit dem Ort verbunden ===&lt;br /&gt;
* [[Julius Schoeps]] (1864–1942), Arzt, leitete zwischen 1914 und 1920 das Feldlazarett in Prostken&lt;br /&gt;
* [[Hans Pfundtner]] (1881–1945), Verwaltungsjurist, Staatssekretär, tat zwischen 1907 und 1910 Dienst im Hauptzollamt Prostken&lt;br /&gt;
* [[Heinz Appel (Unternehmer)|Heinz Appel]] (1884–1962), Kaufmann, Fabrikant („Appel-Feinkost“), unterhielt bis zum Zweiten Weltkrieg eine Produktionsstätte in Prostken&lt;br /&gt;
* [[Herwart Fischer]] (1885–1938), Rechtsmediziner, Hochschullehrer, zwischen 1920 und 1921 Kreisassistenzarzt und Chefarzt der Quarantänestation in Prostken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gmina Prostki}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4717629-5|VIAF=148087207}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gegründet 1482]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Ermland-Masuren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biebrza]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gmina Prostki]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Eriosw</name></author>
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