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	<title>Propylthiouracil - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T21:48:56Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Propylthiouracil&amp;diff=1250602&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;ChemoBot: Entferne Parameter „Suchfunktion“ aus {{Infobox Chemikalie}} und bereinige Leerzeilen</title>
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		<updated>2026-01-24T04:22:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Entferne Parameter „Suchfunktion“ aus {{Infobox Chemikalie}} und bereinige Leerzeilen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Chemikalie&lt;br /&gt;
| Strukturformel  = [[Datei:Propylthiouracil Structural Formula V.1.svg|220px|alt=|Strukturformel von Propylthiouracil]]&lt;br /&gt;
| Freiname        = Propylthiouracil&lt;br /&gt;
| Andere Namen    =&lt;br /&gt;
* 6-Propyl-2-thioxo-2,3-dihydropyrimidin-4-on ([[IUPAC-Nomenklatur|IUPAC]])&lt;br /&gt;
* Propylthiouracilum ([[Latein]])&lt;br /&gt;
| Summenformel    = C&amp;lt;sub&amp;gt;7&amp;lt;/sub&amp;gt;H&amp;lt;sub&amp;gt;10&amp;lt;/sub&amp;gt;N&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;OS&lt;br /&gt;
| CAS             = {{CASRN|51-52-5}}&lt;br /&gt;
| EG-Nummer       = 200-103-2&lt;br /&gt;
| ECHA-ID         = 100.000.095&lt;br /&gt;
| PubChem         = 657298&lt;br /&gt;
| ChemSpider      = 571424&lt;br /&gt;
| DrugBank        = DB00550&lt;br /&gt;
| ATC-Code        = {{ATC|H03|BA02}}&lt;br /&gt;
| Wirkstoffgruppe = [[Thyreostatikum]]&lt;br /&gt;
| Wirkmechanismus = Iodisationshemmstoff&lt;br /&gt;
| Beschreibung    = weißes, feinkristallines, fast geruchloses Pulver&amp;lt;ref name=&amp;quot;Merck&amp;quot;&amp;gt;{{Merck |822137 |Name=4-Propyl-2-thiouracil |Abruf=2008-01-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Molare Masse    = 170,23 [[Gramm|g]]·[[mol]]&amp;lt;sup&amp;gt;−1&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Aggregat        = fest&lt;br /&gt;
| Dichte          = &lt;br /&gt;
| Schmelzpunkt    = 219 [[Grad Celsius|°C]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;ChemIDplus&amp;quot;&amp;gt;{{ChemID |CAS=51-52-5 |Name=Propylthiouracil |Abruf=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Siedepunkt      = &lt;br /&gt;
| Dampfdruck      = &lt;br /&gt;
| pKs             = 8,3&amp;lt;ref name=&amp;quot;römpp&amp;quot;&amp;gt;{{RömppOnline |ID=RD-16-04463 |Name=Propylthiouracil |Abruf=2019-07-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Löslichkeit     = wenig in Wasser (1200 mg·l&amp;lt;sup&amp;gt;−1&amp;lt;/sup&amp;gt; bei 25&amp;amp;nbsp;°C)&amp;lt;ref name=&amp;quot;ChemIDplus&amp;quot; /&amp;gt; leicht löslich in [[Alkalische Lösung|alkalischen Lösungen]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;römpp&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Quelle GHS-Kz   = &amp;lt;ref name=&amp;quot;GESTIS&amp;quot;&amp;gt;{{GESTIS|Name=Propylthiouracil|ZVG=36770|CAS=51-52-5|Abruf=2021-11-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| GHS-Piktogramme = {{GHS-Piktogramme-klein|07|08}}&lt;br /&gt;
| GHS-Signalwort  = Achtung&lt;br /&gt;
| H               = {{H-Sätze|302|351}}&lt;br /&gt;
| EUH             = {{EUH-Sätze|-}}&lt;br /&gt;
| P               = {{P-Sätze|201|202|264|270|301+312|308+313}}&lt;br /&gt;
| Quelle P        = &amp;lt;ref name=&amp;quot;GESTIS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| MAK             = &lt;br /&gt;
| ToxDaten        = {{ToxDaten |Typ=LD50 |Organismus=Ratte |Applikationsart=oral |Wert=1250 mg·kg&amp;lt;sup&amp;gt;−1&amp;lt;/sup&amp;gt; |Bezeichnung= |Quelle=&amp;lt;ref name=&amp;quot;ChemIDplus&amp;quot; /&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Propylthiouracil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (PTU) ist ein [[Thioharnstoff]]-[[Derivat (Chemie)|Derivat]] und gehört zur Gruppe der [[Thyreostatikum|Thyreostatika]], welche zur symptomatischen Behandlung der krankhaften Überfunktion der Schilddrüse ([[Hyperthyreose]]) eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klinische Angaben ==&lt;br /&gt;
=== Anwendungsgebiete (Indikationen) ===&lt;br /&gt;
Die [[Hyperthyreose]] als Krankheitsbild umfasst mehrere verschiedene Erkrankungen, die durch einen Hypermetabolismus und erhöhte Serumspiegel von Schilddrüsenhormonen charakterisiert sind. Thyreostatika vom Thioharnstoff-Typ sind zur Behandlung von Hyperthyreosen – insbesondere bei der Basedow-Krankheit ([[Morbus Basedow]]) – zur präoperativen Therapie vor subtotaler [[Strumaresektion]], vor und nach einer Radioiodtherapie und in Dosen von 900 bis 1200&amp;amp;nbsp;mg/Tag [[Peroral|oral]] oder über den Magenschlauch als unterstützende Maßnahme ([[adjuvante Therapie]]) bei einer [[Thyreotoxische Krise|thyreotoxischen Krise]] (= akute, lebensbedrohliche [[Exazerbation]] einer Hyperthyreose) angezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gegenanzeigen (Kontraindikationen) ===&lt;br /&gt;
Die Therapie mit dem Arzneistoff ist kontraindiziert bei bestehender Überempfindlichkeit gegenüber Propylthiouracil, bei einer bestehenden [[Agranulozytose]] beziehungsweise einer schweren Störungen der [[Hämatopoese]], bei schwerer Leberinsuffizienz und einem Schilddrüsenkarzinom. Eine Kontraindikation besteht bei einer [[Brustbein|retrosternalen]] [[Struma]] wegen der Gefahr der Kompression der [[Luftröhre|Trachea]] durch Zunahme des Drüsenvolumens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten ===&lt;br /&gt;
Die thyreostatische Wirkung von Propylthiouracil wird durch die parallele Gabe von Thyroxin beeinflusst und kann bei vorausgegangener oder gleichzeitiger Verabreichung von [[iod]]haltigen [[Kontrastmittel|Röntgenkontrastmitteln]] oder anderen iodhaltigen Arzneimitteln deutlich gesenkt werden und den Eintritt der [[Euthyreose]] hinauszögern. Die freie wirksame Fraktion von [[4-Hydroxycumarine|Cumarin-Derivaten]] kann sich bei der Therapie mit Propylthiouracil erhöhen. Der Arzneistoff ist zudem ein [[Antagonist (Pharmakologie)|Antagonist]] des [[Vitamin K]], die Wirkung von [[Antikoagulation|Antikoagulantien]] kann sich verstärken, so dass der [[International Normalized Ratio|INR]] im Rahmen der Behandlung engmaschig kontrolliert werden muss.&lt;br /&gt;
In vitro Studien zeigen bei [[Warfarin]], [[Acetylsalicylsäure]] und [[Phenylbutazon]] eine signifikante Erhöhung des freien Anteils von Propylthiouracil im Serum. Diese Reaktion wurde mit [[Phenytoin]], [[Nortriptylin]] und [[Phenazon]] nicht beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anwendung während Schwangerschaft und Stillzeit ===&lt;br /&gt;
Eine Hyperthyreose während der [[Schwangerschaft]] ist assoziiert mit erhöhten [[Fehlgeburt]]-, Totgeburt- und Fehlbildungsraten. Ebenso führt die &amp;#039;&amp;#039;mütterliche Hypothyreose&amp;#039;&amp;#039; zu erhöhten Abortraten. Die Rate der Fehlbildungen unter der Therapie mit Propylthiouracil unterscheidet sich nicht von der spontanen Rate. In der 10. bis 14. Schwangerschaftswoche beginnt die fetale Hormonproduktion. Die Dosierung von Propylthiouracil muss möglichst niedrig gewählt werden, um einen Abort sowie Hypothyreose und eine [[Struma]] des Feten oder Neugeborenen zu vermeiden. Im letzten [[Trimenon]] der Schwangerschaft kommt es oft zu einer spontanen Besserung der Hyperthyreose. Von der Schwangeren und dem Feten wird eine leichte Hyperthyreose besser vertragen als eine Hypothyreose.&amp;lt;ref&amp;gt;Leslie J. De Groot et al.: [http://jcem.endojournals.org/cgi/content/full/92/9/0 &amp;#039;&amp;#039;The Hormone Foundation’s Patient Guide to the Management of Maternal Hyperthyroidism Before, During and After Pregnancy&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[The Journal of Clinical Endocrinology and Metabolism]]&amp;#039;&amp;#039;, Vol. 92, No. 90, 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Stillen|Stillzeit]] gilt Propylthiouracil bei &amp;#039;&amp;#039;strenger Indikationsstellung&amp;#039;&amp;#039; als das Arzneimittel der Wahl, da die Konzentration in der [[Muttermilch]] höchstens ein Zehntel der mütterlichen Serum-Konzentration beträgt. Es wurden jedoch Einzelfälle von Hypothyreosen beim Säugling beschrieben. Während der Schwangerschaft und Stillzeit ist somit eine besonders sorgfältige Überwachung von Mutter und Kind erforderlich. Die [[Thyreotropin|TSH]]-Werte sollten sehr gering oder nicht messbar sein, und die Parameter der freien Schilddrüsenhormone sollten sich im oberen Normalbereich befinden. Eine Kombination von Propylthiouracil mit Thyroxin während der Schwangerschaft und Stillzeit ist obsolet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Propycil&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Propycil® Fachinformation im Arzneimittelkompendium der Schweiz&amp;#039;&amp;#039;. 4. Februar 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unerwünschte Arzneimittelwirkungen ===&lt;br /&gt;
Die meisten Nebenwirkungen sind [[dosis]]abhängig und werden deshalb vor allem in den ersten Behandlungswochen und speziell bei Überdosierung beobachtet. Leichtere Reaktionen bilden sich oft zurück, auch wenn die thyreostatische Therapie fortgesetzt wird. Bei normaler Dosierung von Propylthiouracil können folgende [[Nebenwirkung|unerwünschte Arzneimittelwirkungen]] vorkommen:&lt;br /&gt;
* Gelegentlich: [[Arthralgie]], [[Arzneimittelexanthem]], [[Verdauungstrakt|Magen-Darm-Beschwerden]], [[Nesselsucht]] (Urtikaria)&lt;br /&gt;
* Selten: [[Agranulozytose]], [[Hepatotoxizität]]&amp;lt;ref&amp;gt;J T Hardee: &amp;#039;&amp;#039;Propylthiouracil-Induced Hepatotoxicity&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;West J Med.&amp;#039;&amp;#039;, 1996 September, 165(3), S. 144–147; {{PMC|1303726}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Sehr selten: [[Allergie|Allergische Reaktion]], [[Arzneimittelfieber]], [[Leberversagen|Leberfunktionsstörungen]], [[Lymphadenopathie]], [[Thrombozytopenie]], [[Vaskulitis]]&lt;br /&gt;
* Extrem selten: [[Alopecia]], [[Angiitis]], positiver [[Coombs-Test]], [[Olfaktorische Wahrnehmung|Dysosmie]] (gestörte Geruchswahrnehmung), Störung der [[Erythropoese]], gestörter [[Geschmackssinn]], [[Hämolyse]], [[idiopathische interstitielle Pneumonie]], [[Lupus erythematodes]], [[Motorische Endplatte|neuromuskuläre Störungen]], [[Polyarteriitis nodosa]], peripheres [[Ödem]], akute [[Rheumatoide Arthritis|Polyarthritis]], [[Übelkeit]], [[Vertigo]], [[Erbrechen]]&lt;br /&gt;
* Möglich: [[Leukopenie|Leukozytopenie]], [[Exophthalmus|Protrusio Bulbi]], [[Struma]]bildung beim Neugeborenen, [[Thyreotoxische Krise]]&amp;lt;ref&amp;gt;S. J. Stankus, N. T. Johnson: &amp;#039;&amp;#039;Propylthiouracil-induced hypersensitivity vasculitis presenting as respiratory failure.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Chest.&amp;#039;&amp;#039; Band 102, Nummer 5, November 1992, S.&amp;amp;nbsp;1595–1596, PMID 1424898.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Propylthiouracil hat sich im Tierversuch als [[Karzinogen|cancerogen]] erwiesen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;römpp&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pharmakologische Eigenschaften ==&lt;br /&gt;
=== Wirkungsmechanismus (Pharmakodynamik) ===&lt;br /&gt;
Propylthiouracil ist ein [[Thioharnstoff]]-[[Derivat (Chemie)|Derivat]] und gehört als &amp;#039;&amp;#039;Iodisationshemmer&amp;#039;&amp;#039; zur Gruppe der [[Thyreostatikum|Thyreostatika]], welche die [[Thyreoperoxidase]] (Schilddrüsenperoxidase) [[Kompetitive Hemmung|kompetitiv hemmen]] und somit einerseits die Oxidation von Iodid zu elementarem [[Iod]] (Iodisation) und als Folge davon den Einbau von Iod in die Tyrosylreste des [[Thyreoglobulin]]s sowie deren Kombination zu T&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt; beziehungsweise T&amp;lt;sub&amp;gt;4&amp;lt;/sub&amp;gt; verhindern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;römpp&amp;quot; /&amp;gt; Propylthiouracil hemmt in hohen Dosen die periphere Deiodierung von [[Thyroxin]] zu [[Triiodthyronin]] durch die Deiodase D1.&amp;lt;ref name=&amp;quot;römpp&amp;quot; /&amp;gt; Dieser Mechanismus ist Iod-unabhängig. Die Wirkung tritt erst nach 1–2 Wochen ein, wenn die Hormonvorräte in der Schilddrüse erschöpft sind.&amp;lt;ref name=&amp;quot;römpp&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufnahme und Verteilung im Körper (Pharmakokinetik) ===&lt;br /&gt;
Propylthiouracil wird nach [[Peroral|oraler]] Verabreichung gut und rasch resorbiert, eine gleichzeitige Einnahme von Nahrung hat keinen Einfluss auf die [[Resorption]]. Die absolute [[Bioverfügbarkeit]] beträgt etwa 80 %, und maximale Serumspiegel werden nach 1 bis 2&amp;amp;nbsp;Stunden erreicht. Die [[Plasmaproteinbindung]] beträgt 75 %, das [[Verteilungsvolumen]] 0,4&amp;amp;nbsp;L/kg.&amp;lt;ref name=&amp;quot;römpp&amp;quot; /&amp;gt; Propylthiouracil akkumuliert geringfügig in der Schilddrüse. Im Gegensatz zu einer ursprünglichen Annahme wurde später gezeigt, dass Propylthiouracil die [[Plazenta]] ebenso gut wie [[Thiamazol]] passiert. Dagegen ist die Konzentration von Propylthiouracil in der Muttermilch niedriger als im Plasma. Das Konzentrationsverhältnis Milch zu Plasma beträgt für Propylthiouracil etwa 0,1, für Thiamazol etwa 1,0. Die Verstoffwechslung von Propylthiouracil findet größtenteils in der Leber statt. Es wird zu über 65 % glucuronidiert, das heißt mit [[Glucuronsäure]] umgesetzt&amp;lt;ref name=&amp;quot;römpp&amp;quot; /&amp;gt; und weiter S-methyliert und sulfatiert. Die Metaboliten sind nicht oder nur schwach aktiv. Die [[Elimination (Pharmakokinetik)|Elimination]] erfolgt überwiegend [[Niere|renal]], zu ca. 60 % in Form von Metaboliten, ungefähr 10 % werden unverändert eliminiert. Die [[Plasmahalbwertszeit]] von Propylthiouracil ist mit etwa 2&amp;amp;nbsp;Stunden kurz, so dass die Tagesdosis auf bis zu 6&amp;amp;nbsp;Einzelgaben verteilt werden muss. In der Schilddrüse wird der Wirkstoff zu Propyluracil entschwefelt; der Schwefel wird zu [[Sulfate|Sulfat]] oxidiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;römpp&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anwendung in der Veterinärmedizin ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Feline Hyperthyreose}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Propylthiouracil wird selten zur präoperativen Vorbereitung auf eine Thyreoidektomie bei einer [[Feline Hyperthyreose|felinen Hyperthyreose]] der [[Hauskatze]] eingesetzt. Wegen der möglichen leichtgradigen bis schwerwiegenden Nebenwirkungen ([[Thrombozytopenie]] und [[hämolytische Anämie]]) sollte der Arzneistoff nur für kurze Zeit angewendet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;M. Cynthia et al.: &amp;#039;&amp;#039;The Merck Veterinary Manual (Merck Veterinary Manual)&amp;#039;&amp;#039;. Sons, John Wiley &amp;amp;, ISBN 978-0-911910-50-6.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der [[Veterinärmedizin]] ist [[Thiamazol]] das Arzneimittel der Wahl, Propylthiouracil soll jedoch einen Vorteil bei der Behandlung von schweren Hyperthyreosen durch Erzielung eines schnellen klinischen Erfolges (Hemmung der peripheren Konversion von T&amp;lt;sub&amp;gt;4&amp;lt;/sub&amp;gt; zu T&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;) haben.&amp;lt;ref&amp;gt;LA. Trepanier: &amp;#039;&amp;#039;The use of antithyroid drugs in the medical management of feline hyperthyroidism&amp;#039;&amp;#039;. In:  &amp;#039;&amp;#039;Probl Vet Med.&amp;#039;&amp;#039;, 1990 Dec;, 2(4), S. 668–682, PMID 1724620.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Recht ==&lt;br /&gt;
„Nach § 1 in Verbindung mit Anlage 1 der Verordnung über Stoffe mit pharmakologischer Wirkung ist die Anwendung von „Stoffen mit thyreostatischer Wirkung wie [[Thiouracile]], [[Thioimidazole]], [[Thiohydantoine]] für Einhufer, Rinder, Schweine, Schafe, Ziegen, Kaninchen, Geflügel, Haar- und Federwild für alle Anwendungsgebiete“ ausgeschlossen. Daher gibt es auch keine zulässigen Höchstmengen; der Nachweis von Rückständen führt unabhängig von der Höhe des Befundes zur Strafverfolgung. Die mißbräuchliche Anwendung von Thyreostatika als Masthilfsmittel wird im Rahmen des Nationalen Rückstandskontrollplans überwacht.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.bvl.bund.de/DE/01_Lebensmittel/01_Aufgaben/02_AmtlicheLebensmittelueberwachung/07_NRKP/lm_nrkp_node.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Nationaler Rückstandskontrollplan für Lebensmittel tierischen Ursprungs&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20140927160220}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handelsnamen ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Monopräparat]]e&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Prothiucil (A), Propycil (D, CH)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Heinz Lüllmann, Klaus Mohr, Lutz Hein&lt;br /&gt;
   |Titel=Pharmakologie und Toxikologie&lt;br /&gt;
   |Auflage=16.&lt;br /&gt;
   |Verlag=Thieme&lt;br /&gt;
   |Ort=Stuttgart&lt;br /&gt;
   |Datum=2006&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-13-368516-3}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Thomas Karow, Ruth Lang-Roth&lt;br /&gt;
   |Titel=Allgemeine und Spezielle Pharmakologie und Toxikologie&lt;br /&gt;
   |Auflage=16.&lt;br /&gt;
   |Datum=2008}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikibooks|Pharmakologie und Toxikologie: Hormone}}&lt;br /&gt;
* {{Vetpharm |51-52-5 |Name=Propylthiouracil |Abruf=2011-12-03}}&lt;br /&gt;
* [http://www.drugs.com/pro/propylthiouracil.html Propylthiouracil – Professional Information.] FDA&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arzneistoff]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Thyreostatikum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Thioharnstoff]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tetrahydroazin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nucleinbase]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;ChemoBot</name></author>
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