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	<title>Propsteikirche St. Urbanus - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-20T22:11:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Propsteikirche_St._Urbanus&amp;diff=1636390&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Jordi: /* Orgel */ im Kontext hier besser</title>
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		<updated>2025-07-06T09:48:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Orgel: &lt;/span&gt; im Kontext hier besser&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Gelsenkirchen-Buer St Urbanus.jpg|mini|St. Urbanus]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Propsteikirche St. Urbanus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die [[Römisch-katholische Kirche|katholische]] Hauptkirche von [[Gelsenkirchen]]-[[Gelsenkirchen-Buer|Buer]]. Sie wurde ab 1890 nach Plänen von [[Bernhard Hertel]] erbaut und am 10. Oktober 1893 durch den Bischof von [[Bistum Münster|Münster]] [[Hermann Jakob Dingelstad|Hermann Dingelstad]] [[Kirchweihe|geweiht]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Urbanusdom Buer 1900.JPG|mini|St. Urbanus in Buer i.&amp;amp;nbsp;W., um 1900]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grundriss St. Urbanus (Buer).JPG|mini|Grundrissschema der Urbanuskirche. Der 1890 abgerissene mittelalterliche Vorgängerbau ist gelb, der Sakristeianbau blau abgesetzt.]]&lt;br /&gt;
Der Ursprung der St.-Urbanus-Kirche lässt sich bis zur ersten Jahrtausendwende zurückverfolgen. Wohl 1019 findet sich erstmals eine Kirche in Buer erwähnt. 1147 bestätigte Papst [[Eugen III.]] die Kirche zu Buer als Besitz der 1003 gegründeten [[Abtei Deutz]], was als gesicherter Nachweis für das Bestehen einer Kirche in Buer anerkannt ist.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wilhelm Janssen (Historiker)|Wilhelm Janssen]]: &amp;#039;&amp;#039;Pfarrkirchen und Kuratkapellen.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Ferdinand Seibt]], [[Heinrich Theodor Grütter]], Herbert Lorenz, [[Ludger Tewes]] u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Vergessene Zeiten. Mittelalter im Ruhrgebiet.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 2, Verlag Peter Pomp, Essen 1990, ISBN 3-89355-052-6, S.&amp;amp;nbsp;144–146.&amp;lt;/ref&amp;gt; Um 1200 entstand ein [[Romanik|romanischer]] Vorgängerbau der heutigen Kirche, der um 1300 unter Erhaltung des romanischen Westturms durch einen Neubau im [[Gotik|gotischen]] Stil teilweise ersetzt wurde. Der kreuzförmige Grundriss ging Anfang des 16. Jahrhunderts beim Abriss der kurzen, ähnlich einem Querhaus angesetzten Seitenschiffe verloren, die nun parallel zum Langhaus neu angebaut wurden. 1688 zerstörte ein großer Brand das Gebäude bis auf die Grundmauern. Auch das Gewölbe stürzte ein und die Kirche erhielt eine flache Holzdecke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buer gehörte zum [[kurköln]]ischen [[Vest Recklinghausen]] und blieb in der [[Reformation]]szeit katholisch. Diese Prägung ging auch in der stürmischen Industrie- und Bevölkerungsentwicklung des 19. Jahrhunderts nicht verloren, die schließlich den Bau der heutigen Basilika am historischen Standort erforderlich machte. Auf Initiative des Pfarrers Albert Niemann (1885–1893) wurde die alte Pfarrkirche 1890 abgerissen und der 1893 fertiggestellte [[Neugotik|neugotische]] Kirchenbau errichtet. Die neue Kirche bot etwa 1.800 Gläubigen Platz und kostete 300.000 Mark (kaufkraftbereinigt in heutiger Währung: knapp {{Inflation|DE|0.3|1890|r=1}}&amp;amp;nbsp;Millionen Euro). Die [[Kirchweihe|Weihe]] erfolgte durch den Bischof von Münster, da Buer nach jahrhundertelanger Zugehörigkeit zum [[Erzbistum Köln]] seit 1821 zum [[Bistum Münster]] gehörte. Auch Bühne und Prospekt für die 1914 eingebaute Orgel wurden wie schon der Kirchenbau von dem Münsteraner Architekten [[Bernhard Hertel]] entworfen, der seit 1903 Kölner [[Dombaumeister]] war. In den 1920er Jahren wurde die Kirche renoviert und neu ausgemalt, 1936 der Chorbereich erhöht und neu gestaltet. Um eine bessere Teilnahme der Gemeinde an der Liturgie zu ermöglichen, wurden die Kommunionbank und der Hochaltar entfernt und der neue Altar weit nach vorn gerückt, eine bereits auf die [[Liturgiereform]]en zur Zeit des [[Zweites Vatikanisches Konzil|2. Vatikanischen Konzils]] vorausweisende Maßnahme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] erlitt die Kirche schwere Schäden und wurde von 1946 bis 1949 vereinfacht wieder errichtet. Dabei wurde auf den Wiederaufbau des Turmhelms verzichtet, sodass der ehemals 90 Meter hohe Turm heute nur noch halb so hoch ist (er misst 48 Meter bis zum Flachdachabschluss). 1955 wurde St. Urbanus zur [[Propsteikirche]] erhoben und gehört seit dem 1. Januar 1958 zu dem damals neu gegründeten [[Bistum Essen|Ruhrbistum Essen]]. 1963/64 erfolgte der Umbau des Innenraums entsprechend den neuen liturgischen Erfordernissen. Um 1970 fand eine umfangreiche Außenrenovierung statt, und in den 1980er Jahren wurde der Innenraum renoviert. Im Zuge der [[Bistum Essen#Gemeinden und Pfarreien|strukturellen Neuordnung der Gemeinden im Bistum Essen]] wurde St. Urbanus 2007 [[Pfarrkirche]] der größten Pfarrei des Bistums Essen mit über 40.000 Katholiken, die die gesamte Nordhälfte der Stadt Gelsenkirchen umfasst.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.bistum-essen.de/bistum/weihbischoefe/weihbischof-wilhelm-zimmermann.html Weihbischof Wilhelm Zimmermann]&amp;#039;&amp;#039; (Lebenslauf des früheren Propstes von St. Urbanus auf der Webseite des Bistums Essen), abgerufen am 9. Mai 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang Januar 2024 wurden Pläne bekannt, die kriegszerstörte Turmhaube wieder zu errichten, wodurch der fünfzighöchste Kirchturm weltweit entstehen würde.&amp;lt;ref&amp;gt;Sinan Sat: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.waz.de/staedte/gelsenkirchen/dieses-mega-vorhaben-wuerde-buers-skyline-fuer-immer-veraendern-id241327184.html Dieses Mega-Vorhaben würde Buers Skyline für immer verändern]&amp;#039;&amp;#039; In: WAZ Gelsenkirchen, 6. Januar 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Matthias Heselmann: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.waz.de/staedte/gelsenkirchen/urbanusturm-in-gelsenkirchen-buer-reaktionen-sind-gespalten-id241386976.html? Urbausturm in Gelsenkirchen-Buer: Reaktionen sind gespalten]&amp;#039;&amp;#039; In: WAZ Gelsenkirchen, 10. Januar 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die unter [[Christian Nienhaus]] entstandenen Überlegungen sehen eine [[Kinetische Kunst|Kinetik]] aus Stahl vor. Die Stadt Gelsenkirchen als Untere [[Denkmalbehörde]] äußerte hierzu Skepsis; Markus Pottbäcker, der örtlich zuständige [[Propst]], signalisierte jedoch Zustimmung.&amp;lt;ref&amp;gt;Markus Weßling: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.kirche-und-leben.de/artikel/denkmalschutz-gegen-gelsenkirchener-kirchturm-entwurf-propst-gelassen Denkmalschutz gegen Gelsenkirchener Kirchturm-Entwurf. Propst gelassen]&amp;#039;&amp;#039; In: [[Kirche+Leben]], 10. Januar 2024, abgerufen am 11. Januar 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Urbanusdom Nordseite.jpg|mini|Propsteikirche St. Urbanus, Nordseite]]&lt;br /&gt;
St. Urbanus ist eine [[Neugotik|neugotische]] dreischiffige [[Basilika (Bautyp)|Basilika]] mit [[Oktogon (Architektur)|oktogonaler]] Haupt[[apsis]], zwei Nebenapsiden, [[Querhaus]] und [[Narthex]]. Die äußere Erscheinung ist durch den seit dem [[Zweiter Weltkrieg|Krieg]] [[Turmhelm|helmlosen]] Turm geprägt, der dem Kirchenbau ein ursprünglich nicht vorgesehenes, „trutziges“ und etwas wuchtiges Aussehen verleiht.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.youtube.com/watch?v=FFpY0AHD8sk Die Kirche].&amp;#039;&amp;#039; Videopräsentation der Propsteikirche St. Urbanus (&amp;#039;&amp;#039;[[Ruhr Wort#Nachfolgezeitschriften|BENE]]&amp;#039;&amp;#039; – Magazin des Bistums Essen, veröffentlicht am 19. August 2014; abgerufen am 25. Juli 2016).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Urbanusdom Wasserspiele.JPG|Querhaus und Vorplatz&lt;br /&gt;
Urbanusdom Südost.JPG|Apsis und Sakristei&lt;br /&gt;
Urbanusdom Turm.JPG|Turm&lt;br /&gt;
Urbanusdom Portal.JPG|Hauptportal&lt;br /&gt;
Urbanusportal.JPG|Marienfigur am Hauptportal&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstattung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Urbanusdom Innenraum.JPG|mini|Innenraum]]&lt;br /&gt;
Der weite Innenraum ist durch die [[Buntglasfenster]] von [[Nikolaus Bette]] und [[Hans-Günther van Look]] in farbiges Licht getaucht. Zur Ausstattung gehören wertvolle Skulpturen aus der [[Romanik|romanischen]] und der [[Gotik|gotischen]] Vorgängerkirche sowie aus der [[Barock]]zeit, darunter vier musizierende Engel (vor der Nordwand des Querhauses). Bedeutend ist die über 500 Jahre alte [[Pietà]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.youtube.com/watch?v=qm47O8M23cg Die Pietà].&amp;#039;&amp;#039; Videopräsentation der Propsteikirche St. Urbanus (&amp;#039;&amp;#039;BENE Magazin&amp;#039;&amp;#039; – Magazin des Bistums Essen, veröffentlicht am 19. August 2014; abgerufen am 25. Juli 2016).&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Hauptaltar und weitere Stücke aus dem 20. Jahrhundert setzen moderne Akzente. Der im Mittelschiff an der Querung im Zentrum der Kirche aufgestellte [[Evangeliar]]ständer enthält zwei vermutlich im 14. Jahrhundert entstandene Elfenbeintäfelchen, die Bilder aus dem Leben der [[Maria (Mutter Jesu)|Gottesmutter Maria]] zeigen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.youtube.com/watch?v=Qe4fL6Z4OrQ Die Elfenbeintäfelchen].&amp;#039;&amp;#039; Videopräsentation der Propsteikirche St. Urbanus (&amp;#039;&amp;#039;BENE Magazin&amp;#039;&amp;#039; – Magazin des Bistums Essen, veröffentlicht am 19. August 2014; abgerufen am 25. Juli 2016).&amp;lt;/ref&amp;gt; Das [[Altarkreuz]] wurde von dem Künstler Hans Dinnendahl 1938 aus 21 Kilogramm [[Tafelsilber]] geschaffen, das Buerer Katholiken gespendet hatten. Der magere, ausgemergelte Korpus an dem über dem Altar aufgehängten [[Kruzifix]] steht in spürbarem Kontrast zu den athletischen Körpern zeitgenössischer [[Kunst im Nationalsozialismus|NS-Kunst]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.youtube.com/watch?v=l10tGr4cuAk Das Altarkreuz].&amp;#039;&amp;#039; Videopräsentation der Propsteikirche St. Urbanus (&amp;#039;&amp;#039;BENE Magazin&amp;#039;&amp;#039; – Magazin des Bistums Essen, veröffentlicht am 19. August 2014; abgerufen am 25. Juli 2016).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Urbanusdom Pietà.jpg|Pietà in der nördlichen Seitenkapelle (um 1500)&lt;br /&gt;
Urbanusdom Patronatsbild.JPG|Schnitzfigur von [[Urban I.|Papst Urbanus]] (Südtirol, Ende 15. Jh.)&lt;br /&gt;
Urbanusdom Löwe.JPG|Romanischer Türwächterlöwe (um 1200)&lt;br /&gt;
Urbanusdom Kapitell.JPG|Romanisches Säulenkapitell mit Blattornamenten (um 1200)&lt;br /&gt;
Urbanusdom Beter.JPG|Marienkapelle von der „Immerwährenden Hilfe“ mit Figur des betenden [[Jordan Mai|Bruder Jordan]] von Franz Brune (1993)&lt;br /&gt;
Urbanusdom Chorfenster.JPG|Mittleres und rechtes Chorfenster mit Szenen aus der Osterzeit nach Entwürfen von Nikolaus Bette (1985)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Propsteikirche St. Urbanus Buer Gedenkstätte Nikolaus Groß.jpg|mini|Gedenktafel für Nikolaus Groß]]&lt;br /&gt;
Außen an der Südwand wurde 2003 eine Gedenkstätte für den NS-Märtyrer [[Nikolaus Groß]] geschaffen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nikolaus-gross.com/aktuelles/2003-10-30_st-urbanus-einw.html Meldung] im [[RuhrWort]] vom 26. Oktober 2003 (dokumentiert auf nikolaus-gross.com); abgerufen am 24. Juli 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Nordseite wird der Toten, die bis 1828 im Kirchhof begraben wurden, gedacht: Ein Stein auf der wie ein &amp;#039;&amp;#039;Grab&amp;#039;&amp;#039; gestalteten Fläche trägt die Worte aus Jes. 43, 1-7: Ich habe dich beim Namen gerufen, du gehörst mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Außenwand des Chors steht seit 2011 eine Bronzestatue des Bischofs von Münster und Kardinals [[Clemens August Graf von Galen|Clemens August von Galen]], der 2005 wegen seines öffentlichen Eintretens gegen die [[Nationalsozialistische Rassenhygiene|NS-„Euthanasie“]] seliggesprochen wurde. Die Statue schuf [[Egbert Verbeek]] (* 1953). Am 8. Oktober 2011 wurde sie im Rahmen eines Gedenkgottesdienstes von Bischof [[Franz-Josef Overbeck]] und Altbischof [[Reinhard Lettmann]] gesegnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Christiane Rautenberg: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.waz.de/staedte/gelsenkirchen-buer/ein-vorbild-in-bronze-id5144349.html Ein Vorbild in Bronze.]&amp;#039;&amp;#039; In: [[Westdeutsche Allgemeine Zeitung|WAZ]], 10. Oktober 2011, abgerufen am 14. September 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Marienfigur der [[Unbefleckte Empfängnis|Unbefleckten Empfängnis]] am Hauptportal wurden auch für den Nord- und Südgiebel des heutigen Baus neugotische Statuen geschaffen (hll. Urbanus und [[Augustinus von Hippo|Augustinus]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Orgel ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Urbanusdom Orgel.JPG|mini|Turmseite mit Empore und [[Orgelprospekt]]]]&lt;br /&gt;
Die [[Orgel]] wurde 1972 von dem Orgelbauer [[Franz Breil]] aus [[Dorsten]] erbaut. Ungewöhnlich ist die Gestaltung des Orgelprospekts, der das aus Vierkantprofilen bestehende Stahlgerüst nicht verdeckt. Es sind jeweils nur die Pfeifen der einzelnen Werke in die dazwischen gespannten Gehäuseteile gesetzt. Auf diese Weise bleibt die Technik sichtbar, neben dem Stahlgerüst insbesondere die Spiel[[traktur]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;gmg&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.urbanusmusik.de/st.-urbanus.html Geistliche Musik in der Propsteipfarre St. Urbanus in Gelsenkirchen Buer.]&amp;#039;&amp;#039; Informationen zur Orgel von St. Urbanus (Stand 2020), abgerufen am 26. Februar 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2013 wurde das Instrument durch [[Johannes Klais Orgelbau|Orgelbau Klais]] aus [[Bonn]] renoviert und durch den Orgelbaumeister Bernhard Althaus [[Orgelpfeife#Intonation|intoniert]]. 2020 wurde die Orgel durch die Orgelbauwerkstatt [[Friedrich Fleiter]] erweitert, die Intonation erfolgte durch Eberhard Hilse zusammen mit Stefan Reider.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gmg&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Instrument hatte ursprünglich 50 [[Register (Orgel)|Register]] auf drei [[Manual (Musik)|Manualen]] und [[Pedal (Orgel)|Pedal]]. Bei der Renovierung 2020 ist ein Register hinzugekommen. Die Spieltrakturen sind mechanisch, die Registertrakturen und Koppeln elektrisch. Außerdem gibt es noch eine kleine, ebenfalls von Breil gebaute tragbare [[Positiv (Musikinstrument)|Positivorgel]] in der Kirche, die 2011 gereinigt und von Hilse neu intoniert wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gmg&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://organindex.de/index.php?title=Gelsenkirchen/Buer,_St._Urbanus Die Orgel von St. Urbanus]&amp;#039;&amp;#039; auf organindex.de, abgerufen am 6. Januar 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;border-collapse:collapse;&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;20&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;12&amp;quot; border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;16&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;I Rückpositiv&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;im Schweller bis auf Praestant 4′, der im [[Prospekt (Orgel)|Prospekt]] steht&amp;lt;/ref&amp;gt; C–a&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rohrgedackt || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Quintade || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Praestant || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Koppelflöte || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Oktave || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Schweizergedackt || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Quinte || {{Bruch|1|1|3}}′ &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Sesquialtera II || {{Bruch|2|2|3}}′ &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Scharff V || 1′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Dulzian || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Krummhorn || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;Tremulant&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Zimbelstern*&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;16&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;II Hauptwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–a&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gedackt || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Prinzipal II &amp;lt;small&amp;gt;(ab f doppelt)&amp;lt;/small&amp;gt;|| 8′ &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gedackt || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trichtergambe || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Oktave || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemshorn || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Oktave || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Cornett V &amp;lt;small&amp;gt;(ab f)&amp;lt;/small&amp;gt;|| 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mixtur V || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zimbel III || {{Bruch|1|2}}′ &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trompete || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trompete || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|_________________&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Tuba* 16‘, 8‘, 4‘ (82 Töne)&lt;br /&gt;
auf allen Werken spielbar&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;16&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;III Schwellwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–a&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Holzflöte || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Weidenpfeife || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Schwebung &amp;lt;small&amp;gt;(ab c)&amp;lt;/small&amp;gt;|| 8′ &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Prinzipal || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Traversflöte || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nasat || {{Bruch|2|2|3}}′ &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemshorn || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Terz || {{Bruch|1|3|5}}′ &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Septime || {{Bruch|8|15}}′ &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zimbel I || 1′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mixtur V || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Basson || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Franz. Trompete || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hautbois || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Clairon || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;Tremulant&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;16&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pedal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–g&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Prinzipal || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Subbass || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Quintbass || {{Bruch|10|2|3}}′ &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Oktavbass || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gedacktbass || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nachthorn || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Piffaro II || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hintersatz V || {{Bruch|2|2|3}}′ &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bombarde || 32′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Posaune || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trompete || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Clairon || 4′&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Koppel (Orgel)|Koppeln]]:&amp;#039;&amp;#039; I/II, III/II, I/P, II/P, III/P&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Suboktavkoppeln&amp;#039;&amp;#039;: III/I, III/II, III/III&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Spielhilfe (Orgel)|Spielhilfen]]:&amp;#039;&amp;#039; 270.000-fache [[Kombination (Orgel)|Setzeranlage]], Sequenzer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glocken ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Nr.&lt;br /&gt;
!Patron&lt;br /&gt;
!Nominal&lt;br /&gt;
!Gussjahr&lt;br /&gt;
!Gießer&lt;br /&gt;
!Gewicht&lt;br /&gt;
!Material&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|St. Urbanus&lt;br /&gt;
|b°-3&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; |1954&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; |Bochumer Verein für Gussstahlfabrikation&lt;br /&gt;
|2.562 kg&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; |Gussstahl&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|St. Agatha&lt;br /&gt;
|c&amp;#039;-2&lt;br /&gt;
|1.760 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|St. Josef&lt;br /&gt;
|es&amp;#039;-1&lt;br /&gt;
|1.084 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|St. Heinrich&lt;br /&gt;
|f&amp;#039;-1&lt;br /&gt;
|1850&lt;br /&gt;
|Petit &amp;amp; Edelbrock, Gescher&lt;br /&gt;
|1.100 kg&lt;br /&gt;
|Bronze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|St. Antonius&lt;br /&gt;
|as&amp;#039;=0&lt;br /&gt;
|1954&lt;br /&gt;
|Bochumer Verein für Gussstahlfabrikation&lt;br /&gt;
|435 kg&lt;br /&gt;
|Gussstahl&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;7&amp;quot; style=text-align:left|Quelle: &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Suitbertglocke |url=https://www.youtube.com/watch?v=_TfWces5Xpw |titel=Gelsenkirchen - Buer Vollgeläut der Kath. St. Urbanuskirche ( Turmaufnahme ) |datum=2025-05-12 |abruf=2025-06-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Propsteikirche St. Urbanus (Buer)}}&lt;br /&gt;
* Orgelführung: https://www.youtube.com/watch?v=zqdCElUgSjU&lt;br /&gt;
* [http://www.urbanus-buer.de/index.php/kirchenfuehrer Kirchenführer] (Netzpräsenz der Pfarrei; abgerufen am 25. Juli 2016)&lt;br /&gt;
* Herbert Fendrich: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.youtube.com/watch?v=FFpY0AHD8sk&amp;amp;list=PLnt9JHVcDMJhtx_27a1G2rhpbrV3DGW5V Zu Gast in St. Urbanus in Gelsenkirchen].&amp;#039;&amp;#039; Achtteilige Videopräsentation der Propsteikirche St. Urbanus (&amp;#039;&amp;#039;BENE Magazin&amp;#039;&amp;#039; – Magazin des Bistums Essen, veröffentlicht am 19. August 2014; abgerufen am 25. Juli 2016): &amp;lt;br/&amp;gt;1. Die Kirche – 2. Liegender Mönch – 3. Bunte Fensterpracht – 4. Die Elfenbeintäfelchen – 5. Der Innenraum – 6. Strenger von Galen – 7. Das Altarkreuz – 8. Die Pietà.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Richard Voß u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;St. Urbanus – Gelsenkirchen-Buer&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Kleine Kunstführer&amp;#039;&amp;#039; Nr. 2098). Verlag Schnell und Steiner, Regensburg 1993.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=51.58066|EW=7.05202|type=landmark|region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gelsenkirchen, Urbanus}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Gelsenkirchen|Urbanus]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Propsteikirche|Buer]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Neugotisches Kirchengebäude]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Basilika (Bautyp)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1890er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Urbanuskirche|Gelsenkirchen, St. Urbanus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Disposition einer Orgel|Gelsenkirchen, St. Urbanus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Gelsenkirchen|Urbanus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Jordi</name></author>
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