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	<title>Propstei Wislikofen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox&lt;br /&gt;
| Name = &lt;br /&gt;
| Bildname = Wislikofen abatejo 283.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbreite = 280px&lt;br /&gt;
| Bildtext = &lt;br /&gt;
| Stil = 2&lt;br /&gt;
| Style = width:300px&lt;br /&gt;
| Titelfarbe = 8&lt;br /&gt;
| Abschnittsfarbe = 5&lt;br /&gt;
| Feldstyle = &lt;br /&gt;
|Orden&lt;br /&gt;
|[[Benediktiner]]&lt;br /&gt;
|Gründungsjahr&lt;br /&gt;
|um 1107&lt;br /&gt;
|Aufhebung/Jahr&lt;br /&gt;
|1798 und endgültig 1807&lt;br /&gt;
|Neugründung&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|neuer Orden&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Patrozinium&lt;br /&gt;
|St. Oswald&lt;br /&gt;
|Website&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Lage&lt;br /&gt;
|Land&lt;br /&gt;
|[[Schweiz]]&lt;br /&gt;
|Region&lt;br /&gt;
|[[Kanton Aargau]]&lt;br /&gt;
|Ort&lt;br /&gt;
|[[Wislikofen]]&lt;br /&gt;
|Geografische Lage&lt;br /&gt;
|{{Coordinate |text=DM |article=/ |NS=47.5571467&lt;br /&gt;
| EW=8.3611384|region=CH-AG |type=landmark |name=Propstei Wislikofen}}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|{{Positionskarte&lt;br /&gt;
   |Schweiz&lt;br /&gt;
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   |label=&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Lage in der Schweiz&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ehemalige &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Propstei Wislikofen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine als [[Klosterzelle|Zelle]] gegründete [[Kloster]]gemeinschaft der [[Benediktiner]] in [[Wislikofen]] im [[Kanton Aargau]], die als [[Propstei (Kirche)|Propstei]] des [[Kloster St. Blasien (Schwarzwald)|Klosters St. Blasien]] diente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Die Propstei liegt im 342 Einwohner zählenden Ort [[Wislikofen]] im »Studenland«, östlich von [[Bad Zurzach]]. Der Ort wird vom Tal des [[Hochrhein]]s durch einen Kalkriegel, den sogenannten »Kessel«, getrennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
In der Stiftungsakte sind zwei Gründungsberichte in unterschiedlichen Fassungen erhalten. Demnach schenkten die Gebrüder Adelberus und Alkerus, Edle von Waldhausen bei [[Kaiserstuhl AG]], und Mechthild, des Alkerus Gattin entweder 1113 oder 1114 ihr Landgut in Wislikofen an das Kloster Sankt Blasien. Als Zeuge der Übergabe war unter zahlreichen Edelleuten auch [[Rusten (Abt von St. Blasien)|Abt Rusten]] zugegen. Erst 1137 bestätigte Papst [[Innozenz&amp;amp;nbsp;II.]] die Rechte des Klosters Sankt Blasien an der dortigen Zelle und deren freie [[Prior]]wahl. Nach der [[Geschichte des Kantons Aargau#Eroberung des Aargaus|Eroberung des Aargaus]] kamen der Ort und die Propstei Wislikofen 1415 unter die Landeshoheit der Eidgenossen. Die Lage der Propstei auf dem Gebiet der Eidgenossenschaft disponierte sie ab 1633, ab 1689 und erneut ab 1701 als Zufluchtsort für die Mönche des Mutterklosters. Daher wurde die kleine Propstei ab 1635 durch Abt [[Blasius II. Münzer]] und ab 1690 durch Abt [[Romanus Vogler]] ausgebaut und erweitert. 1755 verstarb hier als Propst [[Roman Endel]]. Ab 1798 begann der Niedergang der Propstei, die zusammen mit dem Mutterhaus in St. Blasien von der grossherzoglich-badischen Regierung 1807 säkularisiert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über einen privaten Vermittler gelangte die Propstei 1812 an den Kanton Aargau, der die über 160 Jahre vernachlässigte und desolate Bausubstanz nach der Sanierung 1976 der Römisch-katholischen Landeskirche des Kantons Aargau übereignete. Die Konventsgebäude werden seither als Bildungszentrum genutzt. Die Pfarrei Wislikofen nutzt die Kirche sowie ein im Konventflügel liegendes Gemeinschaftslokal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Bürgeln Supraporte jm02312.jpg|mini|Supraporte im [[Schloss Bürgeln]]]]&lt;br /&gt;
In den Jahren 1973 und 1974 erfolgten im Zuge der umfangreichen Restaurierungen bauhistorische Untersuchungen der nach Süden hin geöffneten vierflügligen rechteckigen Anlage. Das erste 9&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;16&amp;amp;nbsp;m grosse Gotteshaus stammt den Untersuchungen zufolge aus den 20er oder 30er Jahren des 12. Jahrhunderts. Die Kirche wurde im 14. oder zu Beginn des 15. Jahrhunderts nach Westen zu ihrer heutigen Grösse erweitert. Um 1500 liess der Propst Stephan Rothblez (1497–1523) auf eigene Kosten Wohn- und Ökonomiegebäude niederreissen und neu aufführen. Unter Propst Johann Massulatin (1541–1550?) erfolgte die Errichtung des Kreuzgangs. Abt Kaspar II. Thoma von St. Blasien liess ab 1583 durch den Werkmeister Ludwig Ludisaweter weitere An- und Umbauten ausführen. Meister Andreas Geyger aus [[Thonon]] fertigte die verloren gegangenen [[Stuck]]aturen der Kirche und des Kreuzgangs. Ab 1635 wurde die Propstei unter Abt Blasius II. Münster zur Aufnahme der exilierten Mönche der Abtei Sankt Blasien erweitert und ausgeschmückt. Abt Romanus Vogler liess 1690–1692 erneut zusätzlichen Wohnraum für verfolgte Mönche aus St. Blasien durch den Baumeister Heinrich von Waldshut schaffen und liess für die Kirche das erhaltene Chorgestühl, die Balkonlogen und die Kanzel einbauen. Im Auftrag des Abtes [[Franz Schächtelin|Franz&amp;amp;nbsp;II. Schächtelin]] wurde der Chor zwischen 1730 und 1740 neu gewölbt, und es wurden die oben und unten mit Stichbögen gerundeten fünf Kirchenfenster im Stil von [[Johann Caspar Bagnato]] eingebaut. Unter Propst Magnus Braunegger wurde 1773 ein neuer Dachreiter errichtet. 1973–1976 wurde der eingestürzte Konventsflügel von Architekt [[Walter Moser (Architekt)|Walter Moser]] rekonstruiert und durch einen modernen Anbau im Süden erweitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstattung der St.-Oswald-Kirche ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wislikofen Kanzel Baldachin Detail.JPG|mini|Schalldeckel der Kanzel in der Propsteikirche Wislikofen]]&lt;br /&gt;
Der frühbarocke Hauptaltar wurde im Auftrag des Abtes Blasius II. Münzer unter seinem Nachfolger [[Franciscus I. Chullot]] bis 1639 errichtet. Auf dem Hauptaltarblatt ist der in die Schlacht gegen die Angelsachsen ziehende Kirchenheilige [[Oswald (Northumbria)|König Oswald]] dargestellt. Es ist eine Nachschöpfung des Altarbildes der Oswaldkirche in Zug. Das [[Epitaph]] des 1638 in Klingnau verstorbenen und unter dem Hauptaltar beigesetzten Abtes ist heute im Kreuzgang aufgestellt. Die beiden Seitaltäre sind verschollen. Von der Ausstattung des Schiffs verdient vor allem die südseitige Wandkanzel Erwähnung (die nur über eine Türe im Korridor über dem Kreuzgang betretbar ist).&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Hoegger: &amp;#039;&amp;#039;Ehemalige Propstei Wislikofen&amp;#039;&amp;#039;. Bern 1980, S. 13.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Kanzel]] und die Balkonlogen können aufgrund ihrer Gestaltung und ihrem Aufbau dem Altarbauer [[Johann Christoph Feinlein]] aus Waldshut zugeschrieben werden, der ab 1662 wiederholt für die Abtei St. Blasien tätig war. Der Schalldeckel der Kanzel wird wie bei Feinleins Kirchdorfer Kanzel durch die [[Heiliges Grab (Nachbildung)|Rotunde]] der [[Grabeskirche]] in [[Jerusalem]] überragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Martin Eduard Fischer: &amp;#039;&amp;#039;Wislikofen AG.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Helvetia Sacra]], Abteilung III, Band 1.&amp;#039;&amp;#039; Bern 1986, S.&amp;amp;nbsp;1640–1660.&lt;br /&gt;
* Peter Hoegger: &amp;#039;&amp;#039;Ehemalige Propstei Wislikofen.  Bildungszentrum der Röm.-Kath. Landeskirche des Kantons Aargau&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schweizerische Kunstführer&amp;#039;&amp;#039;, Serie 29, Nr. 289). Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte, Bern 1980, ISBN 978-3-85782-289-6.&lt;br /&gt;
* Salome Maurer Gafner: &amp;#039;&amp;#039;Ehemalige Propstei Wislikofen.&amp;#039;&amp;#039; (Schweizerische Kunstführer, Serie 29, Nr. 289). 2., veränderte Auflage (= &amp;#039;&amp;#039;Schweizerische Kunstführer&amp;#039;&amp;#039;, Serie 29, Nr. 289). Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte, Bern 1996, ISBN 3-85782-289-9.&lt;br /&gt;
* [[Johann Huber (Geistlicher)|Johann Huber]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Regesten der ehemaligen Sanktblasier Propsteien Klingnau und Wislikofen im Aargau.&amp;#039;&amp;#039; Luzern 1878, {{OCLC|162627176}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Kulturgüter in Zurzach]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{HLS|11603|Wislikofen (Propstei)|Autor=Martin Eduard Fischer}}&lt;br /&gt;
* [https://www.kathaargau.ch/propstei-wislikofen/ Website der Propstei Wislikofen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Klöster im Aargau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=4547427-8|VIAF=235220622}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Kloster im Kanton Aargau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Benediktinerkloster in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturgut von regionaler Bedeutung im Kanton Aargau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Barockbauwerk im Kanton Aargau|Wislikofen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Zurzach)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Zurzach]]&lt;/div&gt;</summary>
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