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	<title>Propstei Wechterswinkel - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-08-11T16:15:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:KleinIMG 0237.JPG|mini|Toreinfahrt zur Propstei Wechterswinkel]]&lt;br /&gt;
Die ehemalige &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Propstei Wechterswinkel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist das 1793 von Oberpropst [[Carl Theodor von Dalberg]] (später Erzbischof von Mainz und Reichserzkanzler * 1744  † 1817) erbaute repräsentative Verwaltungsgebäude des [[Kloster Wechterswinkel|Klosters Wechterswinkel]]. Die Propstei liegt im Landkreis Rhön-Grabfeld im [[Bastheim]]er Ortsteil Wechterswinkel in der Klosterstraße 14.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Anwesen ist mit folgendem Text als Einzeldenkmal nach Art. 1 DSchG in die Bayerische Denkmalliste eingetragen:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Ehem. Propstei, symmetrische dreiflügelige Hofanlage, mit Mansarddach, 1793; breitgelagerter zweigeschossiger Hauptbau mit Mansardwalmdach, Pilastergliederung und Wappensteinen über dem Haupteingang; südlicher Flügelbau; nördlicher Flügelbau, auf Winkelgrundriss,eingeschossig mit Walmdach; Hoftor mit Pforte; Hofmauer mit Nebentor.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bau- und Nutzungsgeschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Auflösung des [[Zisterzienserinnen]]-Klosters im 16. Jahrhundert wurden die reichen Klostergüter weiterhin von der Propstei aus verwaltet. Der mit der Verwaltung betraute Oberpropst, meist aus dem Kreise des Würzburger [[Domkapitel]]s gewählt, wurde von einem vor Ort wohnenden Unterpropst vertreten. An Stelle des heutigen Gebäudes lässt sich mindestens ein [[barock]]er Vorgängerbau nachweisen (um 1700). Im Zuge der Sanierungsarbeiten 2020 wurde im Nordflügel ein historischer Fußbodenbelag aus gebrannten Ziegeln gefunden. Dieser Fußboden befand sich ca. 70&amp;amp;nbsp;cm unter dem Fußbodenniveau von 1793.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der im Sinne der Aufklärung moderne Neubau von 1793 wurde nur rund 10 Jahre bis zum [[Reichsdeputationshauptschluss]] und der [[Säkularisation]] als Verwaltungsgebäude genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1813/14 wurden die großzügigen Räumlichkeiten als Lazarett  durch das herzoglich würzburgische Militärhospital genutzt. Von den Verwundeten aus den [[Koalitionskriege|Napoleonischen Kriegen]] wurden ca. 100 meist an [[Typhus]] verstorbene Patienten auf dem Wechterswinkler Friedhof beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 19. Jahrhundert wurde die [[Hofreite]] der Propstei meist landwirtschaftlich genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1914 wurde das Anwesen von dem Sprachforscher [[Ernst Lewy (Sprachwissenschaftler)|Ernst Lewy]] (1881–1966) erworben. Der Professor der [[Humboldt-Universität]] zu Berlin für [[Finno-ugrische Sprache]], hat in der Propstei einige seiner Werke verfasst. 1933 musste das jüdische Intellektuellen Ehepaar Levy emigrieren, und die Propstei wurde von einer  Tochter der Familie als „Erholungsheim  Schloss Wechterswinkel“ unterhalten. 1939 wurde die komplette Liegenschaft durch die Gemeinde [[Arisierung|„arisiert“]] und an den [[Reichsarbeitsdienst]] (RAD)  verpachtet. Von 1939 bis 1945 lebten in diesem „RAD-Heim für die weibliche Jugend“ bis zu 120 Mädchen und Frauen, um Arbeitseinsätze in den umliegenden Dörfern durchzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ende des Krieges wurde die Propstei kurze Zeit durch die US-Armee besetzt, anschließend diente sie als Flüchtlingsunterkunft für [[Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945 bis 1950|Vertriebene]] aus dem [[Sudetenland]] und [[Schlesien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1950, nach der Rückgabe der Liegenschaft an die Familie Lewy, wurde die Propstei mehrfach verkauft und befindet sich heute in Privatbesitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 10 Jahren denkmalgerechter Sanierung wird in der Propstei am 1. Juli 2021 unter der Leitung von Christiane Müller eine Herberge mit 4 Ferienwohnungen und 5 Doppelzimmern eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://kultur.rhoen-grabfeld.de/museen-und-spielstaetten/kloster-wechterswinkel Das Kloster als Spielstätte]&lt;br /&gt;
* [http://www.kloster-wechterswinkel.de/content/ww.html Kloster Wechterswinkel]&lt;br /&gt;
* [http://www.propstei-wechterswinkel.de/ Propstei Wechterswinkel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kreisfreie Städte und Landkreise in Bayern. Ensembles - Baudenkmäler - archäologische Denkmäler&amp;#039;&amp;#039;. In: Denkmäler in Bayern. Bd. I,1-VII,96, Karl M. Lipp Verlag, München, ISBN 978-3-87490-586-2&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sulzbacher Kalender&amp;#039;&amp;#039;, Kalender für katholische Christen auf das Jahr 1870. - 30. Jahrgang.&lt;br /&gt;
* Bruno Hauck: &amp;#039;&amp;#039;Wechterswinkel einst und jetzt&amp;#039;&amp;#039;; Bastheim, Gemeinde, 1989. 621 S.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=50.3871 |EW=10.2200 |type=landmark |region=DE-BY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Bastheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Bastheim]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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