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	<title>Propstei Sankt Gerold - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Propstei_Sankt_Gerold&amp;diff=1786693&amp;oldid=prev</id>
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		<updated>2026-01-28T06:14:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:PropsteiStGerold03.jpg|mini|Benediktinerpropstei St. Gerold]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Benediktinerpropstei Sankt Gerold&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurde 960 gegründet und liegt in [[St. Gerold]], im [[Großes Walsertal|Großen Walsertal]] in [[Vorarlberg]]. Bis 1958 diente sie als Kloster, seither ist sie kirchliche Begegnungs- und Bildungsstätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die [[Abtei|Propstei]] war geistlicher Besitz des [[Kloster Einsiedeln|Klosters Einsiedeln]] und musste nach mittelalterlichem Recht einen weltlichen Schirmvogt (Patron) haben. Die [[Vogt]]ei lag zunächst in den Händen der [[Grafen von Montfort]], ehe sie an die [[Thumb von Neuburg|Thumben von Neuburg]] kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauten ==&lt;br /&gt;
Die Abt-Adam-Heer-Kapelle, über das Kloster betretbar, ist mit der Propsteipfarrkirche baulich verbunden. Der Friedhof nordöstlich der Kirche zeigt keine Gräber, weil die Namen der beerdigten Toten nur auf der Kirchenmauer oder an der Friedhofsmauer schlicht ausgewiesen sind. Östlich in der Nähe des Chores steht eine gotische Gnadenkapelle oder Antoninkapelle mit eigenem Glockenstuhl. Diese ursprünglich [[Romanik|romanische]] Kirche wurde 1313 geweiht und war bis 1662 die Pfarrkirche des [[Großes Walsertal|Großen Walsertales]]. Daneben talwärts steht das &amp;#039;&amp;#039;Wibrhus&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Frauenhaus&amp;#039;&amp;#039;, welches als Kulturraum genutzt wird. Südlich mittig talwärts vor dem Klostertrakt befindet sich ein mit einer Mauer umschlossener [[Klostergarten]]. Im Westen befinden sich Wirtschaftsgebäude, wie ein Restaurant und ein Kaffeehaus, und dahinter steht ein großer Bauernhof mit einem Kuh- und einem Reitstall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Propsteipfarrkirche ===&lt;br /&gt;
Die Propsteipfarrkirche St.&amp;amp;nbsp;Gerold ist eine [[Langhaus (Kirche)|Langhauskirche]] mit [[Satteldach]] und einem Nordturm mit Giebelspitzhelm. Sie befindet sich nördlich des Klostertraktes. Ihr Saalraum mit flacher Holzfelderdecke wurde unter Architekt [[Arnold Stöckli]] umgestaltet. Die Bildhauerarbeiten wurden von [[Hugo Imfeld]] geschaffen. Die gesamte Altarwand ist ein [[Fresko]] &amp;#039;&amp;#039;Menschwerdung Christi&amp;#039;&amp;#039; von [[Ferdinand Gehr]] aus dem Jahre 1966. Unter dem [[Chor (Architektur)|Chor]] wurde bei Ausgrabungen in den Jahren 1965 bis 1966 ein Kastengrab des hl.&amp;amp;nbsp;[[Gerold von Großwalsertal]] (†&amp;amp;nbsp;978) im ursprünglichen Chorraum gefunden, welches über einen eigenen Eingang eingesehen werden kann. Dort befinden sich zehn Gemälde des Bruders Fridolin Dumeisen zur Geroldslegende aus dem Jahre 1663. Auch das gesamte Innere der Adamskapelle ist ein bemaltes künstlerisches Werk von Ferdinand Gehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Propsteipfarrkirche befinden sich insgesamt drei [[Orgel]]n, die alle aus der Hand des Bludescher Orgelbauers [[Christoph Enzenhofer]] stammen. Die Haupt- oder &amp;#039;&amp;#039;Muttergottes&amp;#039;&amp;#039;-Orgel (1990) verfügt über 38&amp;amp;nbsp;[[Register (Orgel)|Register]] auf 3&amp;amp;nbsp;[[Manual (Musik)|Manualen]] und [[Pedal (Orgel)|Pedal]], daneben existieren noch ein [[Orgelpositiv|Chorpositiv]] (1988) mit 5&amp;amp;nbsp;Registern sowie eine Truhenorgel (4&amp;amp;nbsp;Register) aus dem Jahr 2000. Da alle drei Instrumente gleich gestimmt sind, ist auch ein gemeinsames Musizieren auf allen Orgeln möglich. Dieser Tatsache trägt eine Komposition von [[Augustinus Franz Kropfreiter]], die hier im Jahr 2000 uraufgeführt wurde, Rechnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktivitäten ==&lt;br /&gt;
Die Propstei entwickelte sich seit den 1970er Jahren zu einem unkonventionellen Ort für Konzertveranstaltungen. In der Propsteikirche St. Gerold sind etliche Aufnahmen für [[ECM Records]] entstanden, u.&amp;amp;nbsp;a. mit dem [[The Hilliard Ensemble|Hilliard Ensemble]] das Album &amp;#039;&amp;#039;Officium&amp;#039;&amp;#039; (gemeinsam mit [[Jan Garbarek]]) und [[Arvo Pärt]]s &amp;#039;&amp;#039;Da pacem Domine,&amp;#039;&amp;#039; mit [[Dino Saluzzi]], dem [[Rosamunde Quartett]] oder [[Anouar Brahem]]. Ein musikalisches Denkmal haben [[Paul Bley]], [[Evan Parker]] und [[Barre Phillips]] &amp;#039;&amp;#039;St. Gerold&amp;#039;&amp;#039; mit dem gleichnamigen Jazz-Album gesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=E. C. M. Records |url=https://ecmrecords.com/news |titel=ECM Records |abruf=2021-04-16 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Liste der Propste ==&lt;br /&gt;
* 1443: [[Gerold von Sax-Hohensax]] (1400–1480)&lt;br /&gt;
* 1958–2009: Nathanael Wirth&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite journal|language=de|work=Kath.ch|url=https://www.kath.ch/newsd/nathanael-wirth-ein-nachruf-auf-den-propst-von-st-gerold/|access-date=2024-10-16|title=Nathanael Wirth – ein Nachruf auf den Propst von St. Gerold|date=2020-11-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2009–2020: Kolumban Reichlin&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web |language=de |title=Radio SRF Musikwelle – Pater Kolumban Reichlin – Wenn ein Mönch auch jodeln kann |url=https://www.srf.ch/radio-srf-musikwelle/radio-srf-musikwelle/pater-kolumban-reichlin-wenn-ein-moench-auch-jodeln-kann |website=Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) |date=2015-12-22 |access-date=2021-12-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web |language=fr |title=Le père Kolumban Reichlin est le nouvel aumônier de la Garde |website= [[Schweizer Bischofskonferenz]] |url=https://www.eveques.ch/le-pere-kolumban-reichlin-est-le-nouvel-aumonier-de-la-garde/ |date=2021-09-01 |access-date=2024-02-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Seit 2020: [[Martin Werlen]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|language=de|url = https://www.kath.ch/medienspiegel/kloster-einsiedeln-ernennt-neuen-propst-fuer-sankt-gerold/|website=Kath.ch|last= [[Kloster Einsiedeln]] |title=Neuer Propst für Sankt Gerold|date=2020-02-09|access-date=2024-10-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Benediktiner mit Bezug zur Propstei ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- chronologisch nach Geburtsjahr ergänzen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Abt [[Beat Küttel]] (1733–1808) floh 1798 von Einsiedeln nach St. Gerold.&lt;br /&gt;
* [[Konrad Tanner (Geistlicher)|Konrad Tanner]] (1752–1825) folgte Beat Küttel 1798 nach St. Gerold ins Exil.&lt;br /&gt;
* [[Christoph Müller (Priester)|Christoph Müller]] (* 1947)&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe &amp;#039;&amp;#039;70x ein wort zuvor. Mit Editorials von Pater Christoph Müller durchs Jahr.&amp;#039;&amp;#039; Pfarrverband Blons-St. Gerold-Thüringerberg, 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Dehio-Handbuch]]. Die Kunstdenkmäler Österreichs: Vorarlberg. St. Gerold.&amp;#039;&amp;#039; Bundesdenkmalamt (Hrsg.), Verlag Anton Schroll, Wien 1983, ISBN 3-7031-0585-2, S. 355 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Benediktinerpropstei Sankt Gerold}}&lt;br /&gt;
* [https://www.propstei-stgerold.at Website der Propstei St. Gerold]&lt;br /&gt;
* [http://www.klosterarchiv.ch Klosterarchiv Einsiedeln]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=47/13/7.7/N|EW=9/49/2.2/E|type=landmark|region=AT-8}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=7526307-5|VIAF=248755729}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Sankt Gerold, Propstei}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:St. Gerold|Propstei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klosteranlage in Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Benediktinerkloster in Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal (Vorarlberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Kloster in Vorarlberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Propstei in Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Profaniertes Kloster]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildungseinrichtung in der Diözese Feldkirch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Veranstaltungszentrum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klostergründung 960|SanktGerold]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1958]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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