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	<title>Propstei Buchholz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Bearbone: /* Literatur */</title>
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		<updated>2022-04-14T10:32:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Propstei Buchholz Westfassade896.JPG|mini|hochkant|Westfassade der Kirche St. Servatius]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Propstei Buchholz Gewölbe Fries 822.JPG|mini|Blendtriforium und Kreuzrippengewölbe des östlichen Langhausjoches]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Propstei Buchholz Fries 819.JPG|mini|Fries mit Kapitell]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Propstei Buchholz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurde zu Beginn des 12.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts als eine Niederlassung der [[Benediktiner]]abtei [[Abtei Gladbach|Gladbach]] gegründet. Sie liegt in der Gemeinde [[Burgbrohl]] im [[Landkreis Ahrweiler]] in [[Rheinland-Pfalz]]. Die ehemaligen Klostergebäude werden heute als Bauernhof genutzt. Die nur noch zum Teil erhaltene, dem heiligen [[Servatius von Tongern|Servatius]] geweihte Kirche gilt als eine der frühesten [[Gewölbe|eingewölbten]] [[Basilika (Bautyp)|Basiliken]] im Rheinland und ist ein geschütztes [[Kulturdenkmal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
1135 wurde die [[Propstei (Kirche)|Propstei]] Buchholz erstmals [[Urkunde|urkundlich]] erwähnt. Sie war als Niederlassung der Benediktinerabtei Gladbach, heute [[Mönchengladbach]], gegründet worden und sollte diese vor allem mit Wein versorgen, den das Kloster als [[Messwein]] benötigte. An den Hängen des [[Glees]]tales besaß die Abtei Gladbach Weinberge, auf denen bis ins 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert Wein angebaut wurde. Im Laufe der Geschichte kam es zu häufigen Streitigkeiten mit den [[Vogt|Vögten]] der Gladbacher Mutterabtei, die auf der Burg Brohl saßen und die Propstei auspressten. Um das Überleben der entlegenen Propstei zu sichern, übertrug ihr das Mutterkloster laut einer Urkunde von 1262 Fischereirechte, Wälder und Mühlen. Nur die Weinberge behielt es in seinem Besitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] wurde die Propstei 1644 von [[Herzogtum Lothringen|lothringischen]] Truppen geplündert und das verarmte Kloster konnte den mächtigen, überdimensionierten Kirchenbau nicht mehr unterhalten. 1683 wurde das westliche Langhaus abgebrochen und mit einer [[barock]]en Fassade geschlossen. Im Jahr 1802, als die Propstei während der [[Koalitionskriege]] zum französischen [[Département de Rhin-et-Moselle|Département Rhin-et-Moselle]] gehörte, wurde sie aufgehoben. Die Gebäude wurden verkauft und von den neuen Besitzern als Bauernhof genutzt. Die Kirche diente als [[Scheune]] und ihre Hauptapsis wurde abgerissen. 1951 zerstörte ein Blitzschlag das Dach und ein Brand fügte den noch vorhandenen Resten der Kirche weiteren Schaden zu. Von 1972 bis 1990 wurden Restaurierungsmaßnahmen durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur ==&lt;br /&gt;
Die Kirche wurde als [[Kirchenschiff|dreischiffige]] Basilika mit einem [[Joch (Architektur)|Joch]] im Mittelschiff und zwei Jochen in den Seitenschiffen errichtet. Sie besaß ein [[Querhaus]], an dessen Ostseite sich im Norden und im Süden je eine halbrunde [[Apsis]] anschlossen. Um 1200 wurde die Kirche im Osten durch eine halbkreisförmige Hauptapsis mit [[Blendbogen|Blendbögen]] und [[Zwerggalerie]], die von zwei hohen Türmen flankiert war, erweitert. Wohl noch in der [[Romanik|romanischen]] Bauepoche wurden die Seitenschiffe wieder abgebrochen und die Querhausarme verkürzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Inneren sind noch die [[Vierung]] mit ihrem [[Kreuzgratgewölbe]] des ursprünglichen, um 1135 entstandenen Baus, das östliche Langhausjoch und die südliche Apsis des Querschiffes erhalten. Im östlichen Joch des Langhauses sind auf beiden Seiten [[Triforium|Blendtriforien]] mit [[Säule]]n, [[Kapitell]]en und Rundbögen erhalten. Darunter verläuft ein [[Fries]] aus Blattranken, der ursprünglich mit weißer, rosa und roter Farbe bemalt war. Er wird der Werkstatt des [[Laacher Samsonmeister]]s zugeschrieben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Förderverein ==&lt;br /&gt;
Am 11.&amp;amp;nbsp;November 1984 wurde der &amp;#039;&amp;#039;Förderverein zur Wiederherstellung und Unterhaltung der Propsteikirche Buchholz e.V.&amp;#039;&amp;#039; gegründet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.propstei-buchholz.de/ Förderverein Propstei Buchholz]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Walter Pippke, Ida Leinberger: &amp;#039;&amp;#039;Die Eifel.&amp;#039;&amp;#039; Dumont, Köln 2004, ISBN 3-7701-3926-7, S.&amp;amp;nbsp;176–178.&lt;br /&gt;
* Toni Jüngerich: [https://relaunch.kreis-ahrweiler.de/kvar/VT/hjb2015/hjb2015.50.pdf &amp;#039;&amp;#039;Die ehemalige Propstei Buchholz/Burgbrohl und die Abtei Gladbach. Die Weingüter im Brohl- und Gleestal und an der Mittelmosel.&amp;#039;&amp;#039;] Heimatjahrbuch Kreis Ahrweiler 2015, S.&amp;amp;nbsp;161–164.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4245759-2}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=50.448536|EW=7.256006|type=landmark|region=DE-RP}}&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Propstei Buchholz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Burgbrohl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude im Landkreis Ahrweiler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kloster (12. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kloster in der Eifel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bearbone</name></author>
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