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	<title>Propheten des Islam - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-20T06:24:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Propheten_des_Islam&amp;diff=704410&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mhandschug: Vorlagenfehler behoben</title>
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		<updated>2026-04-10T20:18:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Vorlagenfehler behoben&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{überarbeiten|grund=Die vielen Einzelnachweise lassen sich nicht nachvollziehen, hier fehlen die Literaturangaben und Seite bzw. Textstellen (z.&amp;amp;nbsp;B. Buchausgabe, Auflage, Jahr und dann Seite). Zwei Zahlenangaben mit Doppelpunkt – es handelt sich um Sure : Vers – getrennt sind dem Leser nicht zugänglich.}}&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Propheten des Islam&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{arS|الأنبياء في الإسلام&amp;amp;nbsp;|DMG=al-anbīyāʾ fī l-islām}}) werden jene Personen bezeichnet, die nach [[Islam|islamischen]] Verständnis als [[Prophetie|Propheten]] gelten. Sie wurden demnach von Gott zu verschiedenen Völkern gesandt, um ihnen die Botschaft Gottes zu übermitteln. Viele finden im [[Koran]] und auch in den [[Hadith]]en Erwähnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt verschiedene Verben im Koran, die die Idee einer prophetischen Offenbarung vermitteln. Die häufigsten Verbformen, die sich auf eine göttliche Offenbarung beziehen, werden im Koran von der Verbwurzel {{arF|نزل|n-z-l}} gebildet und bezeichnen einen „Akt der Herabsendung“. Demnach sendet Gott, dessen Thron über den sieben Himmeln gedacht wird, seine Offenbarungen an seine Propheten und Gesandten auf die Erde herab.&amp;lt;ref&amp;gt;Zur Vorstellung von Herabsendung der Offenbarung im Islam siehe {{Literatur |Autor=Stefan Wild |Titel=‚We have sent down to thee the Book with the truth…‘. Spacial and temporal implications of the Qurʾanic concepts of nuzūl, tanzīl and inzāl |Hrsg=ders. |Sammelwerk=The Qurʾan as Text |Ort=Leiden |Datum=1996 |Seiten=137–153 |Sprache=en }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Offenbarung kommt jedoch nicht direkt zu den Propheten herunter. Die Überbringer sind die [[Engel]]. Folglich sendet Gott sie mit den Offenbarungen zu den Propheten herab.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. {{Literatur |Autor=Uri Rubin |Titel=Prophets and Prophethood |Hrsg=Jane Dammen McAuliffe |Sammelwerk=Encyclopedia of the Qur&amp;#039;ān |Band=4 |Verlag=Brill |Ort=Leiden |Datum=2004 |Seiten=289–303 |Fundstelle=hier 292 |Sprache=en }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird zwischen Propheten ({{arF|d=[[nabī]]|نبي}}) und Gesandten ({{arF|d=[[rasūl]]|رسول}}) unterschieden, wobei sie von den Religionsgelehrten unterschiedlich erklärt werden. Die meist erwähnten Aussagen hierzu sind:&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. al-Qāḍī Iyāḍ: &amp;#039;&amp;#039;asch-Schifāʾ,&amp;#039;&amp;#039; Bd. 1, S. 249 ff., Dar al-Kutub al-Ilmiyah&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fahr&amp;quot;&amp;gt;Vgl. Faḫr ad-Dīn ar-Rāzī: &amp;#039;&amp;#039;at-Tafsīr al-Kabīr.&amp;#039;&amp;#039; 1. Auflage, Bd. 23, S. 50, Dar al-Fikr&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Ein Gesandter ist mit einem neuen Gesetz zu den Menschen gesandt, wohingegen ein Prophet dem Gesetz des Gesandten folgt, der ihm vorausging und die Menschen zu deren Befolgung anhält.&lt;br /&gt;
# Ein Gesandter ist mit der Verkündung dessen beauftragt, was Gott ihm offenbarte, ein Prophet jedoch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Gesandte ist der Glaubenslehre nach auch ein Prophet, aber nicht jeder Prophet ein Gesandter. Folglich wird im Islam die Gesandtschaft ({{arF|d=risāla|رسالة}}) als die höchste Form der göttlichen Sendung begriffen.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Aḥmad A. Reidegeld: Handbuch Islam. Die Glaubens- und Rechtslehre der Muslime, Kandern im Schwarzwald 2005, S. 62 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
Der Glaube an die Propheten und Gesandten stellt einen der sechs Glaubensartikel des Islams dar.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. {{Literatur |Autor=Monika Tworuschka |Titel=Grundwissen Islam. Religion, Politik, Gesellschaft |Auflage=3 |Verlag=Aschendorff |Ort=Münster |Datum=2008 |ISBN=9783402034248 |Seiten=98f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem islamischen Verständnis beginnt die prophetische Tradition bereits mit dem Urvater der Menschheit, [[Adam im Islam|Adam]], mit dem Gott nach Sure 7:172-173 einen Ur-Bund geschlossen haben soll. [[Mohammed|Muhammad]] wiederum wird im Islam als der letzte Prophet bzw. als das „Siegel der Propheten“ ({{arF|d=ḫātam al-anbīyāʾ|خاتم الأنبياء}}) begriffen, mit dem die Kette aller göttlichen Offenbarungen abgeschlossen ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Vgl. Kathleen M. O’Connor |Titel=Prophets and Prophethood |Hrsg=Juan E. Campo |Sammelwerk=Encyclopedia of Islam |Auflage=1. |Ort=New York |Datum=2009 |ISBN=978-0-8160-7745-8 |Seiten=559–561 |Sprache=en }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Text=[…] Er ist vielmehr der Gesandte Gottes und das Siegel der Propheten (d.&amp;amp;nbsp;h. der Beglaubiger der früheren Propheten, oder der letzte der Propheten). Gott weiß über alles Bescheid.|Quelle=Sure 33:40}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der islamischen Auffassung hatten alle Propheten und Gesandten eine gemeinsame Botschaft und nahmen auch stets aufeinander Bezug. Deshalb wird im Islam die Abfolge der Propheten und Gesandten als die „Kette der Propheten“ ({{arF|d=silsilat al-anbīyāʾ|سلسلة الانبياء}}) bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt; Aḥmad A. Reidegeld: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch Islam&amp;#039;&amp;#039;, S. 66.&amp;lt;/ref&amp;gt; Demzufolge predigten sie alle die gleiche Grundüberzeugung bzw. die Einheit Gottes ({{arF|d=[[Tauhīd|tauḥīd]]|توحيد}}) und dessen alleinige Anbetung, das Auftreten des [[Jüngster Tag (Islam)|jüngsten Tages]] ({{arF|d=al-yaum al-āḫir|اليوم الآخر}}), sowie das [[Leben nach dem Tod]]. Dabei wurden die Propheten zu verschiedenen Epochen in der Geschichte zu verschiedenen Völkern gesandt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Text=Wir haben doch schon vor dir Gesandte (zu den Menschen) geschickt. Über einige von ihnen haben wir dir (eigens) berichtet, über andere nicht.|Quelle=Sure 40:78}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der islamischen Lehre wurden die Propheten in verschiedenen Epochen der Geschichte zu unterschiedlichen Völkern gesandt. Demnach sandte Gott zu jedem Volk zumindest einen Propheten. Nur den Kindern Israels ({{arF|d=Banū Isrāʾīl|بنو إسرائيل}}) wurden mehrere Propheten und zwei Gesandte ([[Mose]] und [[Jesus Christus|Jesus]]) gesandt. Nach den Aussagen des Korans und der [[Sunna]] war die Botschaft des jeweiligen Propheten und Gesandten nur für das Volk bestimmt, zu dem sie gesandt wurden. Allein Mohammeds Botschaft war universal und an alle Völker gerichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Aḥmad A. Reidegeld: Handbuch Islam, S. 65–66.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Sure 72:27–28 ist Gott stets bei seinen Gesandten, wenn sie seine Botschaft verkündigen: „[A]ußer wenn ihm ein Gesandter genehm ist (und er ihn würdig findet, in das Verborgene eingeweiht zu werden). Er stellt dann Aufpasser vor und hinter ihn […]“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Übersetzung nach Rudi Paret 1979 |url=https://corpuscoranicum.de/index/index/sure/72/vers/27 |titel=Sure 72:27 |werk=Corpus Coranicum |hrsg=Berlin Akademie der Wissenschaften |abruf=2021-06-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit dem Wort „Aufpasser“ ({{arF|d=raṣad|رصد}}) als Begleiter der Gesandten sind Engel gemeint. Gottes Gegenwart bewahrt somit seine Gesandten vor Gefahren (Sure 27:10) und bietet ihnen Hilfe ({{arF|d=naṣr|نصر}}) und Schutz (Sure 12:110; 40:51). Nach dem Koran hat Gott den Propheten klare „Beweise“ ({{arF|bayyināt|بينات}}) verliehen, die ihre prophetische Sendung bestätigen sollen. Diese Beweise werden von den islamischen Gelehrten als „Wunder“ ({{arF|d=muʿǧiza|معجزة}}) interpretiert. Der Koran wird als Bestätigungswunder für Mohammeds prophetische Sendung gesehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Uri Rubin: Prophets and Prophethood, S. 295.&amp;lt;/ref&amp;gt; Des Weiteren können die Merkmale des Prophetentums teilweise physisch sein. Beispielsweise wird im Islam „das prophetische Siegel“ zwischen den Schultern Mohammeds als ein Kennzeichen seines Prophetentum interpretiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Aḥmad A. Reidegeld: Handbuch Islam, S. 66.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Sure 33:7 ist von einigen Propheten die Rede, mit denen Gott einen besonderen Bund ({{arF|d=mīṯāq|ميثاق}}) geschlossen hat. In Sure 46:35 wiederum wird von Gesandten Gottes gesprochen, die als „ūlū l-ʿazm“ bezeichnet werden („[…] Gesandten, die Entschlossenheit zeigten“). Demnach haben sie mit Geduld (die Schwierigkeiten ihrer prophetischen Mission) ertragen. Die islamischen Kommentatoren sind sich darüber nicht einig, welche Gesandten hier damit gemeint sind. Häufig werden aber als {{arF|d=ūlū l-ʿazm|أولو العزم}} (Leute des Entschlusses oder Erzpropheten) die fünf Propheten [[Noach|Noah]], [[Abraham]], [[Mose]], [[Jesus Christus|Jesus]] und [[Mohammed]] bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Uri Rubin: Prophets and Prophethood, S. 292.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab der Mitte des 8. Jhs. n. Chr. entwickelte sich die Lehre von der Sündenlosigkeit der Propheten ({{arF|d=ʿiṣmat al-al-anbīyāʾ|عصمة الأنبياء}}, wörtlich: „Schutz der Propheten“). Damit ist gemeint, dass Propheten vor Sünde und Irrtum bewahrt sind.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Shahab Ahmed: Ibn Taymiyyah and the Satanic Verses, Studia Islamica 87 (1998), S. 67–124 hier 70.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Lehre wurde offenbar ursprünglich von Schiiten entwickelt, wurde aber von fast von allen islamischen Theologen und Juristen akzeptiert. Auch [[Fachr ad-Dīn ar-Rāzī|ar-Razi]] (1149–1209) vertrat die Ansicht, dass Propheten weder eine schwere noch eine kleine Sünde oder einen Fehler ({{arF|d=ḏanb|ذنب}}) begehen können.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Faḫr ad-Dīn ar-Rāzī: &amp;#039;&amp;#039;at-Tafsīr al-Kabīr,&amp;#039;&amp;#039; Bd. 22 S. 196 f. und Bd. 23, S. 55f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Kemal Faruki: Tawhid and the doctrine of Ismah, Islamic Studies (1965) 4/1, S. 31–43 hier 36–37.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erzählungen über die verschiedenen Propheten machen einen erheblichen Teil des Korans aus, und viele von ihnen werden namentlich erwähnt. Einige Propheten werden jedoch erst in [[Hadith|Hadithen]] und Korankommentaren ([[Koranexegese|Tafsir]]) identifiziert. Viele der 48 Erzählungen der [[Propheten des Alten Testaments|Propheten des Judentums]] und des [[Liste biblischer Propheten|Christentums]] kommen auch – in etwas anderer Form – im [[Koran]] vor. In der islamischen Literaturgattung {{arF|d=[[Qisas al-anbiyāʾ|Qiṣaṣ al-anbiyāʾ]]|قصص الأنبياء}}, die eine Sammlung von Erzählungen über Propheten und Gottesmännern vor Mohammeds Auftreten darstellt, wurden später die koranischen Prophetengeschichten mit Materialien aus jüdisch-christlicher Tradition ({{arF|d=[[Isrāʾīlīyāt]]|إسرائيليات}}) ergänzt und aus islamischer Perspektive wiedergegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe dazu G. Vajda: Art. &amp;#039;&amp;#039;Isrāʾīlīyāt&amp;#039;&amp;#039; in: [[Encyclopaedia of Islam|The Encyclopaedia of Islam.]] New Edition (1997), Vol. IV, S. 211–212.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Unterschiede der Propheten im Islam im Vergleich zu deren Bildern im Christentum oder im Judentums lassen sich anhand ihrer Namen erkennen. Zum Beispiel, [[Abraham]] ist [[Ibrahim]], [[David]] ist [[David#David im Islam|Dawud]], [[Mose]]s ist [[Moses im Islam|Musa]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muslime glauben, dass es sehr viele Propheten gab, welche nicht im Koran erwähnt wurden. So heißt es in Sure 10:47: „Und jede Gemeinschaft hat einen Gesandten.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Übersetzung nach Rudi Paret 1979 |werk=Corpus Coranicum |url=https://corpuscoranicum.de/index/index/sure/10/vers/47 |titel=Sure 10:47 |hrsg=Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften |abruf=2021-06-9}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach einer im Musnad Ahmad ibn Hanbal angeführten Prophetenüberlieferung ([[Hadith]]) nach dem Gefährten Abu Dharr heißt es, dass es 313 (oder 319) Gesandte gegeben habe und 124.000 Propheten.&amp;lt;ref&amp;gt;al-Muttaqī al-Hindī: &amp;#039;&amp;#039;Kanz al-ʿummāl,&amp;#039;&amp;#039; ed. al-Ḥayyānī und as-Saqqā, Beirut 1979, Bd. 16, Nr. 44158, besonders S. 132; Muʾassasat ar-Risāla. Al-Ḫaṭīb at-Tibrīzī: &amp;#039;&amp;#039;Mischkāt al-maṣābīḥ,&amp;#039;&amp;#039; englische Übersetzung: Mishkat Al-Masabih, translated by James Robson, Lahore 1981, Bd. 2, S. 1129; Sh. Muhammad Ashraf.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von der Austauschbarkeit beider Bezeichnungen gingen die [[Muʿtazila]] aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fahr&amp;quot; /&amp;gt;  Der Koran legt ebenso den Glauben an alle anerkannten Propheten und offenbarten Bücher fest, ohne einen Unterschied zwischen ihnen zu machen.&amp;lt;ref&amp;gt;2:136, 3:84, 4:136, 42:13&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 25 erwähnten Propheten bzw. Gesandten im Koran sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
! Name!!Buch, so bekannt!!Volk, so bekannt!! Entsprechung in der [[Bibel]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! [[Adam und Eva#Darstellung im Koran|Ādam]]&amp;lt;ref&amp;gt;3:33&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ||ganze Welt&amp;lt;ref&amp;gt;2:30&amp;lt;/ref&amp;gt;||[[Adam und Eva|Adam]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! [[Idris (Koran)|Idrīs]]&amp;lt;ref&amp;gt;19:54&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ||||[[Henoch]] (traditionelle Gleichsetzung)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! [[Noach#Noah im Koran|Nūḥ]]&amp;lt;ref&amp;gt;26:107&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ||Volk Nūḥs&amp;lt;ref&amp;gt;6:105&amp;lt;/ref&amp;gt;||[[Noach|Noah]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! [[Hūd]]&amp;lt;ref&amp;gt;26:125&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ||[[ʿĀd]]&amp;lt;ref&amp;gt;7:65&amp;lt;/ref&amp;gt;||möglicherweise [[Eber (Bibel)|Eber]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! [[Salih|Ṣāliḥ]]&amp;lt;ref&amp;gt;26:143&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ||[[Thamud|Ṯamūd]]&amp;lt;ref&amp;gt;7:83&amp;lt;/ref&amp;gt;||[[Schilo (biblische Person)|Schilo]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! [[Abraham im Islam|Ibrāhīm]]&amp;lt;ref&amp;gt;9:70&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Ṣuḥuf&amp;lt;ref&amp;gt;87:19&amp;lt;/ref&amp;gt;||Volk Ibrāhīms&amp;lt;ref&amp;gt;22:43&amp;lt;/ref&amp;gt;||[[Abraham]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! [[Lot (Bibel und Koran)|Lūṭ]]&amp;lt;ref&amp;gt;26:162&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ||Volk Lūṭs&amp;lt;ref&amp;gt;26:160&amp;lt;/ref&amp;gt;||[[Lot (Bibel und Koran)|Lot]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! [[Ismael|Ismāʿīl]]&amp;lt;ref&amp;gt;19:54&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ||||[[Ismael]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! [[Ishāq|Isḥāq]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sure19:49&amp;quot;&amp;gt;19:49&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ||||[[Isaak]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! [[Jakob#Jakob im Islam|Yaʿqūb]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sure19:49&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ||||[[Jakob|Patriarch Jakob]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! [[Yusuf (Prophet)|Yūsuf]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sure6:89&amp;quot;&amp;gt;6:89&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ||||[[Josef (Sohn Jakobs)|Patriarch Josef]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! [[Ijob#Rezeption im Islam|Ayyūb]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sure6:89&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ||||[[Ijob|Hiob]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! [[Schuʿayb]]&amp;lt;ref&amp;gt;24:178&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ||[[Midian|Madyan]]&amp;lt;ref&amp;gt;7:85&amp;lt;/ref&amp;gt;||[[Jitro (Person)|Jitro]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! [[Moses im Islam|Mūsā]]&amp;lt;ref&amp;gt;19:51&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| [[Tora]]&amp;lt;ref&amp;gt;53:34&amp;lt;/ref&amp;gt;||[[Israeliten]]&amp;lt;ref&amp;gt;2:47–55&amp;lt;/ref&amp;gt;||[[Mose]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! [[Harun|Hārūn]]&amp;lt;ref&amp;gt;19:53&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ||[[Israeliten]]&amp;lt;ref&amp;gt;7:142&amp;lt;/ref&amp;gt;||[[Aaron (biblische Person)|Aaron]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! [[Dhul-Kifl|Ḏū-l-Kifl]]&amp;lt;ref&amp;gt;38:48&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ||||möglicherweise [[Ezechiel]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! [[David#David im Islam|Dāwūd]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sure6:89&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
| [[Zabūr|Psalter]]&amp;lt;ref&amp;gt;17:55&amp;lt;/ref&amp;gt;||||[[David]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! [[Sulaimān]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sure6:89&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ||||[[Salomo]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! [[Elija#Koran|Ilyās]]&amp;lt;ref&amp;gt;37:173&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ||Volk Ilyās&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;37:124&amp;lt;/ref&amp;gt;||[[Elija#Koran|Elija]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! [[al-Yasaʿ]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sure6:89&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ||||[[Elischa]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! [[Yunus (Prophet)|Yūnus]]&amp;lt;ref&amp;gt;37:139&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ||Volk Yūnus&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;10:98&amp;lt;/ref&amp;gt;||[[Jona]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! [[Zakariyyā]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sure6:89&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ||||[[Zacharias (Vater des Johannes)|Zacharias]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! [[Johannes der Täufer#Islam|Yaḥya]]&amp;lt;ref&amp;gt;3:39&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ||||[[Johannes der Täufer]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! [[Isa ibn Maryam|ʿĪsā ibn Maryam]]&amp;lt;ref&amp;gt;4:171&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| [[Indschil|Evangelium]]&amp;lt;ref&amp;gt;57:27&amp;lt;/ref&amp;gt;||Israeliten&amp;lt;ref&amp;gt;61:6&amp;lt;/ref&amp;gt;||[[Jesus von Nazaret]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! [[Mohammed|Muḥammad]]&amp;lt;ref&amp;gt;33:40&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| [[Koran]]&amp;lt;ref&amp;gt;42:7&amp;lt;/ref&amp;gt;||ganze Welt&amp;lt;ref&amp;gt;25:1&amp;lt;/ref&amp;gt;||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus gibt es weitere Personen, die nach verschiedenen Gelehrtenmeinungen Propheten, oder Fromme bzw. Heilige gewesen sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[&amp;#039;Uzair]], der dem biblischen [[Esra (Person)|Esra]] entspricht&lt;br /&gt;
* [[Luqman|Luqmān]]&lt;br /&gt;
* [[Dhū l-Qarnain]]&lt;br /&gt;
* Daniyal, der dem biblischen [[Daniel]] entspricht.&lt;br /&gt;
Im Islam sind die Propheten ausschließlich männlich:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Text=Und wir haben vor dir (immer) nur Männer (als unsere Gesandten) auftreten lassen, denen wir (Offenbarungen) eingaben, (Männer) von den Bewohnern der Städte.|Quelle=Sure 12:109&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Eigenschaften werden jedem Gesandten, abgeleitet vom religiösen Gesetz und der Logik, zugeschrieben, um das Wesen seiner Gesandtschaft zu untermauern:&amp;lt;ref&amp;gt;as-Sanūsī: &amp;#039;&amp;#039;Umm al-Barāhīn.&amp;#039;&amp;#039; kommentiert von Said Faudah, Dar al-Razi, S. 103&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Aufrichtigkeit in seinem Aufruf, ihm zu folgen und in dem, was er von Gott übermittelt.&amp;lt;ref&amp;gt;53:1 f., 33:8, 33:22&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Vertrauenswürdigkeit in dem Sinne, nichts [[Haram (Islam)|Verbotenes]] oder [[Makruh|Verpöntes]] zu tun und die damit verbundene Sündlosigkeit&amp;lt;ref&amp;gt;3:31 in Verbindung mit 7:28&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Übermittlung dessen, was ihm geoffenbart worden ist, beziehungsweise, was er verkünden soll.&amp;lt;ref&amp;gt;5:3, 2:256&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Hohe Intelligenz, sodass er nicht übervorteilt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Gegenteile ergeben sich jene Eigenschaften, die nach den Religionsgelehrten unmöglich auf einen Gesandten zutreffen können (Lüge, Hintergehen, Verheimlichen und Einfältigkeit). Da sie Menschen sind, ist ihnen alles möglich, was einem Menschen geschehen kann, darunter Heirat, leichte Krankheit usw., solange dies ihre Gesandtschaft nicht behindert.&amp;lt;ref&amp;gt;25:20&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Amina Adil: &amp;#039;&amp;#039;Gaben des Lichts. Die wundersamen Geschichten der Gesandten Gottes.&amp;#039;&amp;#039; Kandern, 1999. [Umfangreiche Sammlung von Prophetengeschichten.]&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor=Brannon M. Wheeler | Titel=Prophets | Hrsg=Richard C. Martin | Sammelwerk=Encyclopedia of Islam and the Muslim World | Band=Band 2 | Verlag=Macmillan Reference USA, Thomson Gale | Ort=New York (u.&amp;amp;nbsp;a.) | Datum=2004 | ISBN=0-02-865912-0 | Seiten=554–555 |Sprache=en }}&lt;br /&gt;
* A. J. Wensinck: &amp;#039;&amp;#039;Art. Rasūl&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Encyclopaedia of Islam|The Encyclopaedia of Islam]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;#039;&amp;#039; New Edition (1986), Vol. 8, S. 454–455.&lt;br /&gt;
* Tilman Nagel: &amp;#039;&amp;#039;Die Qiṣaṣ al-Anbiyāʾ: ein Beitrag zur arabischen Literaturgeschichte&amp;#039;&amp;#039;, Bonn 1967.&lt;br /&gt;
* Uri Rubin: &amp;#039;&amp;#039;Prophets and Prophethood&amp;#039;&amp;#039;, in: Encyclopedia of the Qur&amp;#039;ān 4, Leiden 2004, S. 289–303.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Prophet des Islam| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mhandschug</name></author>
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