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	<title>Propagandakompanie - Versionsgeschichte</title>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Propagandakompanie&amp;diff=314007&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Miraki: Die letzte Textänderung von Eslüns wurde verworfen und die Version 263144645 von ~2026-16039-1 wiederhergestellt. Verlinkung auf gelöschte Seite</title>
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		<updated>2026-04-10T09:52:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die letzte Textänderung von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/Esl%C3%BCns&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/Eslüns&quot;&gt;Eslüns&lt;/a&gt; wurde verworfen und die Version &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Permanenter_Link/263144645&quot; title=&quot;Spezial:Permanenter Link/263144645&quot;&gt;263144645&lt;/a&gt; von ~2026-16039-1 wiederhergestellt. Verlinkung auf gelöschte Seite&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-L02529, Berlin, Ausstellung von PK-Bildern.jpg|mini|Ausstellung von PK-Bildern im Rahmen einer Ausstellung vom Reichsausschuss der Bildberichter im [[Reichsverband der Deutschen Presse]] (März 1940)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Propagandakompanie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;PK&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Propagandatruppe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war zur [[Zeit des Nationalsozialismus]] eine Truppengattung der deutschen [[Wehrmacht]] und [[Waffen-SS]], die der Abteilung, später Amtsgruppe für &amp;#039;&amp;#039;Wehrmachtpropaganda (WPr)&amp;#039;&amp;#039; im [[Oberkommando der Wehrmacht]] unterstellt war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begriff ==&lt;br /&gt;
Die Propagandakompanien waren der kämpfenden Truppe zugeordnet. Grundsätzlich hatte jede Armee eine Propagandakompanie. Ab 1943 wurden zudem auch den Heeresgruppen Heereskriegsberichtszüge zugeordnet. Der Auftrag der Progpagandakompanien bestand in der [[NS-Propaganda|propagandistischen]] Beeinflussung der deutschen Bevölkerung und der Soldaten sowie auch der [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Gegner]] des [[Nationalsozialismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Propagandaabteilungen waren den Besatzungstruppen der Wehrmacht zugeordnet. Sie gliederten sich in Propagandastaffeln. Sie waren anders als Propagandakompanien ortsfest eingesetzt. Ihr Auftrag war die Beeinflussung der örtlichen Bevölkerung und Eliten. Die Propagandaabteilungen steuerten Presse, Verlage, den Rundfunk, die Film- und Kulturpolitik, Plakat- und Flugblattaktionen in den besetzten Gebieten. Die Propagandaabteilungen standen in Ämterkonkurrenz zur Auslandspropaganda des Auswärtigen Amtes.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Peter Longerich |url=https://www.degruyterbrill.com/document/doi/10.1524/9783486595499/html#contents |titel=Propagandisten im Krieg Die Presseabteilung des Auswärtigen Amtes unter Ribbentrop |werk=Propagandisten im Krieg&lt;br /&gt;
Die Presseabteilung des Auswärtigen Amtes unter Ribbentrop |hrsg=Studien zur Zeitgeschichte Oldenburg |datum=1987 |sprache=de |abruf=2026-01-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-B00548, Berlin, PK-Führer bei Joseph Goebbels.jpg|mini|[[Joseph Goebbels]] am 28. Januar 1941 im Gespräch mit Chefs der Propaganda-Kompanien der drei Wehrmachtteile; ganz rechts (im Profil) [[Hasso von Wedel (Offizier)|Hasso von Wedel]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Winter 1938/39 unterzeichneten der Chef des [[Oberkommando der Wehrmacht|Oberkommandos der Wehrmacht]] (OKW) [[Wilhelm Keitel]] und [[Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda|Propagandaminister]] [[Joseph Goebbels]] ein „Abkommen über die Durchführung der Propaganda im Kriege“, in dem es zwar hieß, dass das Propagandaministerium (RMVP) lediglich für den regelmäßigen Nachschub an geeignetem Material zu sorgen habe und die Kriegspropaganda zur Beeinflussung der feindlichen Armee einzig und allein vom OKW und deren Propagandaeinheiten durchzuführen seien. Doch gleichzeitig wurde die führende Rolle des RMVP auch in Kriegszeiten gemäß den Anweisungen des „Führers“ betont und dessen Zuständigkeit für die Produktion des Propagandamaterials.&amp;lt;ref&amp;gt;Daniel Uziel: &amp;#039;&amp;#039;The Propaganda Warriors. The Wehrmacht and the Consolidation of the German Home Front&amp;#039;&amp;#039;. Peter Lang, Oxford u.&amp;amp;nbsp;a. 2008, S. 87f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es wurden fünf Propagandakompanien gebildet. Die Propagandatruppen waren zunächst den [[Geschichte der Nachrichtentruppe von Wehrmacht und Waffen-SS|Nachrichtentruppen]] unterstellt, wurden jedoch am 14. Oktober 1942 eine eigene [[Truppengattung]] mit der [[Waffenfarbe]] lichtgrau. Sie unterstanden in fachlicher Hinsicht der Amtsgruppe für Wehrmachtpropaganda (WPr) im [[Oberkommando der Wehrmacht]] unter [[Hasso von Wedel (Offizier)|Hasso von Wedel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abteilung bzw. Amtsgruppe für Wehrmachtpropaganda ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 101I-056-1615-17A, Frankreich, PK-Soldat, Zivilisten.jpg|mini|Soldat der Propagandakompanie (Ärmelband), Frankreich, Juni 1940]]&lt;br /&gt;
Die im April 1939 als „Abteilung für Wehrmachtpropaganda“ zunächst formal Admiral [[Wilhelm Canaris]] und dessen [[Amtsgruppe Auslandsnachrichten und Abwehr]] des OKW unterstellt, erhielt ihre Weisungen ab Sommer 1939 direkt von Generaloberst [[Alfred Jodl]], dem Chef des [[Wehrmachtführungsamt]]es. Sie erlangte unter ihrem Chef Hasso von Wedel eine immer größere Eigenständigkeit und wurde Ende 1942 zur „Amtsgruppe für Wehrmachtpropaganda“ aufgewertet.&amp;lt;ref&amp;gt;Rainer Rutz: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Signal&amp;quot;. Eine deutsche Auslandsillustrierte als Propagandainstrument im Zweiten Weltkrieg.&amp;#039;&amp;#039; Klartext, Essen 2007, S. 29–32.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese war in zunächst vier Gruppen (WPr I-IV) unterteilt. Zum Aufgabengebiet der Gruppe WPr I gehörten Fragen der Propagandaführung und -organisation, die WPr II war für die Inlandspropaganda zuständig, die WPr III vertrat anfangs die Propagandabelange der Marine, fand aber ihre Hauptaufgabe nach Kriegsbeginn in der Verantwortung für die militärische Zensur. Die immer weiter expandierende WPr IV war die Schaltstelle für die Auslandspropaganda der Wehrmacht. Diese von Oberstleutnant Albrecht Blau geleitete Gruppe IV bearbeitete ab Anfang 1940 auch fremdsprachige Zeitschriften, brachte Propagandamaterial im für das Ausland operierenden Rundfunk unter und hatte „Meldungen und Dementis für die Auslandspropaganda zu liefern“.&amp;lt;ref&amp;gt;Rainer Rutz: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Signal&amp;quot;. Eine deutsche Auslandsillustrierte als Propagandainstrument im Zweiten Weltkrieg.&amp;#039;&amp;#039; Klartext, Essen 2007, S. 33–39, Zitat S. 33f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Januar 1940 kamen noch die Gruppen WPr V für Heerespropaganda und WPr VI für die Luftwaffenpropaganda hinzu. Insbesondere die WPr V unter dem Oberstleutnant und Experten für Militärpsychologie und psychologische Kriegsführung, Oberstleutnant [[Kurt Hesse]], versuchte auf Betreiben des Oberbefehlshabers des Heeres Generalfeldmarschall [[Walther von Brauchitsch]] eine eigenständige Propaganda zu betreiben, die sie zunehmend in Gegensatz zu Propagandaminister [[Joseph Goebbels]] brachte.&amp;lt;ref&amp;gt;Daniel Uziel: &amp;#039;&amp;#039;The Propaganda Warriors. The Wehrmacht and the Consolidation of the German Home Front&amp;#039;&amp;#039;. Peter Lang, Oxford u.&amp;amp;nbsp;a. 2008, S. 116 und 164ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausbau der Propagandatruppen ===&lt;br /&gt;
Ende 1942 waren die Propagandatruppen auf 15.000 Personen, also etwa Divisionsstärke angewachsen. Die WPr umfasste nun 21 Armee-PK, acht Luftwaffen-PK, drei Marine-Propagandaabteilungen, eine unabhängige Marine-PK, acht Propagandabteilungen in den besetzten Gebieten, ein SS-Propaganda-Bataillon und die Propaganda-Einsatz-Abteilung – eine Sondereinheit für die psychologische Kriegsführung.&amp;lt;ref&amp;gt;Daniel Uziel: &amp;#039;&amp;#039;Propaganda, Kriegsberichterstattung und die Wehrmacht. Stellenwert und Funktion der Propagandatruppen im NS-Staat&amp;#039;&amp;#039;. In: Rainer Rother, Judith Prokasky (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Kamera als Waffe. Propagandabilder des Zweiten Weltkrieges.&amp;#039;&amp;#039; edition text+kritik, München 2010, S. 13–36, hier S. 20.&amp;lt;/ref&amp;gt; Insgesamt produzierten die Kriegsberichter etwa 80.000 Wortbeiträge und über 2 Mio. Einzelfotos. Das Material der Propagandatruppen wurde insbesondere für die Erstellung der [[Gleichschaltung|gleichgeschalteten]] [[Die Deutsche Wochenschau|Deutschen Wochenschau]] verwendet. Auch bei der Gestaltung und Durchführung der vier [[Weihnachtsringsendung]]en des [[Großdeutscher Rundfunk|Großdeutschen Rundfunks]] wirkten die Propaganda-Kompanien mit.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.radiomuseum.org/forumdata/users/5100/Funkschau_14jg_0241_1v1_v30.pdf &amp;#039;&amp;#039;Die Weihnachtsringsendung – eine Großleistung von Organisation und Technik.&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 1,7&amp;amp;nbsp;MB) In: &amp;#039;&amp;#039;[[Funkschau]].&amp;#039;&amp;#039; Jahrgang 14&amp;amp;nbsp;(1941), Heft&amp;amp;nbsp;2, S.&amp;amp;nbsp;22.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisation, Aufgaben und Vorgehensweise der PK ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 101I-036-0175-16, Oberrheinfront, Lautsprecherwagen.jpg|mini|Lautsprecherwagen mit Soldaten einer PK an der Front am [[Oberrhein]], 1939]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-L13979, Frankreich, Ankleben von Aufrufen durch PK.jpg|mini|PK-Soldaten in Frankreich beim Kleben von Plakaten (Mai 1940)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 101I-134-0790-22, Polen, Soldat beim Lesen.jpg|mini|Frontzeitung &amp;#039;&amp;#039;Der Stoßtrupp&amp;#039;&amp;#039; der PK der [[4. Armee (Wehrmacht)|4. Armee]], (Polen, Mai 1941)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-L12579, Frankreich, Anti-englische Plakate.jpg|mini|Anti-englische Plakate der PK im besetzten Frankreich, die England der Kriegsschuld bezichtigen (Juni 1940)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-L15659, Kriegsberichter mit Mikrofon.jpg|mini|Berichter der PK mit Mikrofon (Dezember 1940)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 101I-030-0780-02, Krakau, PK-Filmberichter mit Filmkamera.jpg|mini|PK-Filmberichter bereitet sich darauf vor, eine Razzia von [[Ordnungspolizei]] und polnischen Polizisten im deutsch besetzten Krakau zu filmen (Januar 1941)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 101III-Schilf-003-24, Polen, Ghetto Litzmannstadt, Bewohner, PK-Fotograf.jpg|mini|PK-Fotograf der SS fotografiert einen Mann mit [[Judenstern]] im [[Ghetto Litzmannstadt]] (1940)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 101I-134-0771A-39, Polen, Ghetto Warschau, Kind in Lumpen.jpg|mini|Ein Kind liegt auf einem Gehsteig im [[Ghetto Warschau]] (Aufnahme durch den Angehörigen der Propagandakompanie 689 Zermin, Mai 1941)]]&lt;br /&gt;
Organisation, Aufgaben und Vorgehensweisen der Propagandakompanien werden in den gemeinsam von der Abteilung Landesverteidigung des OKW und der Abteilung Reichsverteidigung des RMVP vereinbarten Durchführungsbestimmungen, die der Historiker Daniel Uziel als bis 1943 gültiges „grundlegendes Feldhandbuch der PK“ charakterisiert, wie folgt beschrieben:&lt;br /&gt;
* Die PK untersteht dem Armeeoberkommando (AOK).&lt;br /&gt;
* Es ist die Hauptaufgabe der PK, das Zusammenwirken zwischen Propaganda- und Waffenkrieg in den Operationsgebieten sicherzustellen. Sie sammelt für das RMVP Kriegsberichte und führt einen Propagandafeldzug gegen den Feind.&lt;br /&gt;
* Der Kompaniechef untersteht dem Stellvertreter des AOK und arbeitet eng mit der militärischen Abwehr zusammen&lt;br /&gt;
* Die PK erfüllt ihre Aufgaben entsprechend den Anweisungen des RMVP und im Rahmen der Möglichkeiten des AOK&lt;br /&gt;
* Der Gefechts- und Verpflegungstross übermittelt das Propagandamaterial an die Nachhut. Der Zensurbeauftragte prüft das Material vom militärischen Standpunkt aus.&amp;lt;ref&amp;gt;Daniel Uziel: &amp;#039;&amp;#039;Propaganda, Kriegsberichterstattung und die Wehrmacht. Stellenwert und Funktion der Propagandatruppen im NS-Staat.&amp;#039;&amp;#039; S. 17.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der militärischen Praxis verlagerten sich die Aktivitäten der Propagandakompanien nach den Rückschlägen der Wehrmacht im Winter 1941/1942 weg von der Kriegsberichterstattung hin zur sogenannten Aktiv- oder Kampfpropaganda, die das Ziel hatte, die feindlichen Soldaten zu demoralisieren und in ihrer Leistungskraft zu schwächen.&amp;lt;ref&amp;gt;Daniel Uziel: &amp;#039;&amp;#039;Propaganda, Kriegsberichterstattung und die Wehrmacht. Stellenwert und Funktion der Propagandatruppen im NS-Staat&amp;#039;&amp;#039;, S. 21f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Doch auch die sogenannte „Kriegsberichterstattung“ hatte mit ihren Fotos und Berichten schon 1940 die Aufgabe, einen Gegensatz zwischen „rassisch überlegenen“ Deutschen und ihren Feinden darzustellen. So erhielten zum Beispiel Anfang 1940 PK-Reporter den Auftrag, [[Kriegsgefangene]] aus Frankreichs Kolonien so zu präsentieren, dass die Degeneration der französischen Armee ins Auge springen sollte.&amp;lt;ref&amp;gt;Ein gutes Beispiel findet sich auf einer [https://www.usmbooks.com/stosstrupp_magazine.html Fotoseite] in der &amp;#039;&amp;#039;Der Stoßtrupp (Deutsche Frontzeitung),&amp;#039;&amp;#039; 1940, herausgegeben von der Propagandakompanie der [[4. Armee (Wehrmacht)|4. Armee]], mit Porträts französischer farbiger Soldaten.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 1941 sollten PK-Filmberichter sowjetische Kriegsgefangene als klischeehafte Fratzen darstellen: „Sie wurden als vertierte Kriminelle präsentiert, die sich in einem Vernichtungssturm Europas bemächtigen wollten.“&amp;lt;ref&amp;gt;Daniel Uziel: &amp;#039;&amp;#039;Propaganda. Kriegsberichterstattung und die Wehrmacht. Stellenwert und Funktion der Propagandatruppen im NS-Staat.&amp;#039;&amp;#039; S. 22.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Fokus der PK-Berichte standen auch rechtfertigende Darstellungen über [[Judenghetto]]s. Zahlreiche Berichte über das [[Warschauer Ghetto]] versuchten die Zuschauer zu überzeugen, „dass die Juden nur ein gerechtes Schicksal ereilte“.&amp;lt;ref&amp;gt;Daniel Uziel: &amp;#039;&amp;#039;Propaganda, Kriegsberichterstattung und die Wehrmacht. Stellenwert und Funktion der Propagandatruppen im NS-Staat.&amp;#039;&amp;#039; S. 22f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Typisch für die PK-Berichterstattung ist eine „Bildreportage“ des PK-Fotografen [[Artur Grimm]] aus dem besetzten Warschau 1939, die am 5. Dezember 1939 in der &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Illustrirte Zeitung|Berliner Illustrirten Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; gedruckt wurde. Sie zeigt mit gestellten Szenen, wie in einer Razzia festgenommene Juden, die als Bewohner des Ghettos in Gräbern von polnischen Soldaten „in leichenschänderischer Weise Waffen vergraben“ hätten.&amp;lt;ref&amp;gt; Klaus Hesse: &amp;#039;&amp;#039;PK-Fotografien im NS-Vernichtungskrieg. Eine Bildreportage Artur Grimms aus dem besetzten Warschau 1939.&amp;#039;&amp;#039; In: Rainer Rother, Judith Prokasky (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Kamera als Waffe. Propagandabilder des Zweiten Weltkrieges.&amp;#039;&amp;#039; edition text+kritik, München 2010, S. 140f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Amt für Wehrmachtpropaganda des OKW empfahl der in Tunesien arbeitenden Propagandakompanie 1942, antijüdische [[Pogrom]]e und Geschäftsplünderungen anzetteln zu lassen, wozu es dann nicht mehr kam.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Raul Hilberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Vernichtung der europäischen Juden.&amp;#039;&amp;#039; Fischer Taschenbuch 1982, Band 2, ISBN 3-596-24417-X, S. 686 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Textbeispiele eines Propagandafotografen ==&lt;br /&gt;
Zu den Standardwerken über Kriegsfotografie im Nationalsozialismus gehört [[Eric Borchert]]s reich mit Farbfotografien ausgestatteter querformatiger Bildband „Entscheidende Stunden. Mit der Kamera am Feind“ von 1941. Borchert war zuvor Starfotograf der [[Berliner Illustrirte Zeitung|Berliner Illustrirten Zeitung]] gewesen und mit der Mitarbeiterin in der [[UFA]]-Presseabteilung und späteren [[dpa]]-Fotografin Usa Borchert verheiratet. Er fiel als Soldat der Propagandakompanie im nordafrikanischen [[Tobruk]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Rolf Sachsse]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Erziehung zum Wegsehen. Fotografie im NS-Staat.&amp;#039;&amp;#039; Verlag der Kunst –  Philo Fine Arts, Dresden 2003, ISBN 978-3-86572-390-1, S. 373.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Thema der damals noch seltenen [[Farbfotografie]] gab dem Schlusskapitel den Titel: „Mit der Farbkamera am Feind“. Auf das Ende des [[Westfeldzug]]es im April 1940 zurückblickend notierte Borchert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Und wenn ich nun, unter dem Himmel Südfrankreichs, zurückdenke, dann fühle ich noch einmal diese erregenden Stunden, diese Stunden der Entscheidung, die ich miterleben durfte. Die Kamera hielt sie fest. Ich war nicht mehr als ein Werkzeug, das sie halten durfte; sie dokumentierte, sie schrieb das auf, was der Führer befohlen hatte.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Borchert war nicht nur die vom „Führer“ geführte Kamera das, wohinter der Fotograf als reines Werkzeug zurücktrat, der Fotograf streifte in Hitlers Kriegsführung den Beruf als Journalist ab und wurde Teil der Truppe, er kämpfte ideologisch mit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Die Kamera ist eine Waffe geworden, ein Instrument des Kampfes in der Hand von Soldaten. Denn sie ist überall dabei, wo es um Deutschland und um seinen Kampf geht. Und der Reporter, der einst über das Land reiste und über die Meere, ist nichts weiter als ein Soldat, der sie halten darf.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Borchert empfand den Ausgang des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] als Schmach – wie Hitler, der&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|gegen Lüge und Verleumdung eine Waffe [schuf] – die Wahrheit! Die Propagandakompanien der Wehrmacht sollen sie künden. Sie führen den Krieg mit ihren Waffen, mit der Schreibmaschine, der Foto- und Filmkamera und dem Mikrofon.|ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Alle Zitate aus Eric Borchert: &amp;#039;&amp;#039;Entscheidende Stunden. Mit der Kamera am Feind&amp;#039;&amp;#039;, Limpert, Berlin 1941&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Angehörige der Propagandatruppen ==&lt;br /&gt;
Unter den Angehörigen der Propagandatruppen (meist [[Kriegsberichter]]) finden sich auch einige bekannte Mediengestalten [[Nachkriegsdeutschland]]s:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Albert Ammer]], Kameramann und Fotograf, später Filmberichter des Volksaufstands in der DDR vom 17. Juni 1953 in Halle/S.&lt;br /&gt;
* [[Kurt Blauhorn]], später Redakteur des &amp;#039;&amp;#039;[[Der Spiegel|Spiegel]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Jochen Brennecke]]&lt;br /&gt;
* [[Georg Brütting]]&lt;br /&gt;
* [[Lothar-Günther Buchheim]] &amp;#039;&amp;#039;([[Das Boot (Roman)|Das Boot]])&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Gert Buchheit]]&lt;br /&gt;
* [[Harald Busch]]&lt;br /&gt;
* [[C. W. Ceram]] alias [[Kurt W. Marek]] (Journalist, Lektor und Autor)&lt;br /&gt;
* [[Max Ehlert]] (1904–1979), später Fotograf beim &amp;#039;&amp;#039;Spiegel&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Hans Ellenbeck]] (1889–1959), seit 1940 Leiter des Referates „Abwehr feindlicher Propaganda in der Abteilung für Wehrmachtspropaganda“, Herausgeber mehrere Publikationen&lt;br /&gt;
* [[Hans Ertl (Bergsteiger)|Hans Ertl]] (1908–2000), Kameramann&lt;br /&gt;
* [[Paul Coelestin Ettighoffer]] (1896–1975), alias Frank Löhr von Wachendorf, Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Joachim Fernau]], Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Artur Grimm]], Fotograf&lt;br /&gt;
* [[Horst Grund]], Kameramann und Fotograf&lt;br /&gt;
* [[Johannes Hähle]], Fotograf&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Hagelstange]], Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Jürgen Hahn-Butry]]&lt;br /&gt;
* [[Karl Holzamer]], später Intendant des [[ZDF]]&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Heller]], Buchzensor in Paris, später Verleger des [[Stahlberg Verlag]]s&lt;br /&gt;
* [[Walter Henkels]], Journalist&lt;br /&gt;
* [[Eberhard von der Heyden]], Kameramann, Dokumentarfilmer&lt;br /&gt;
* [[Günther Heysing]], in der Nachkriegszeit Herausgeber des Organs der ehemaligen Angehörigen der Propagandakompanien (PK), &amp;#039;&amp;#039;Die Wildente&amp;#039;&amp;#039;. Diese erschien unregelmäßig etwa zweimal jährlich ca. zwischen 1948 und 1970.&amp;lt;ref&amp;gt; Hermann Schreiber: &amp;#039;&amp;#039;Henri Nannen. Drei Leben.&amp;#039;&amp;#039; Bertelsmann, München 1999, ISBN 3-570-00196-2, S. 140ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Hanns Hubmann]] (Alias: Heinrich Benedikt), Fotograf für &amp;#039;&amp;#039;[[The Stars and Stripes]]&amp;#039;&amp;#039;, bei &amp;#039;&amp;#039;[[Quick (Zeitschrift)|Quick]]&amp;#039;&amp;#039; (Mitbegründer)&lt;br /&gt;
* [[Hans-Otto Holzner]] (1906–1986), deutscher Verleger&lt;br /&gt;
* [[Hugo Jaeger]], vormals Assistent bei [[Heinrich Hoffmann (Fotograf)|Heinrich Hoffmann]]&lt;br /&gt;
* [[Martin Jente]], Journalist, Schauspieler und Fernsehproduzent, bekannt als Fernsehbutler ‚Herr Martin‘ in der Show &amp;#039;&amp;#039;[[Einer wird gewinnen]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Fritz Kempe (Fotograf)|Fritz Kempe]], Fotograf&lt;br /&gt;
* [[Ernst von Khuon]], Journalist und Autor&lt;br /&gt;
* [[Walther Kiaulehn]], Journalist&lt;br /&gt;
* [[Lambert Lensing]]&lt;br /&gt;
* [[Hans Liska]], Zeichner&lt;br /&gt;
* [[Heinz Maegerlein]]&lt;br /&gt;
* [[Johannes Matthiesen]], später Redakteur und [[Chef vom Dienst]] beim &amp;#039;&amp;#039;Spiegel&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Erich Murawski]], 1939 bis 1944 Referatsleiter in der Amtsgruppe für Wehrmachtpropaganda und ab 1955 Leiter des [[Bundesarchiv-Militärarchiv]]s&lt;br /&gt;
* [[Henri Nannen]], später Herausgeber des &amp;#039;&amp;#039;[[Stern (Zeitschrift)|Stern]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Josef Ollig]], später Journalist u.&amp;amp;nbsp;a. für &amp;#039;&amp;#039;[[Die Welt]]&amp;#039;&amp;#039; und das &amp;#039;&amp;#039;[[Hamburger Abendblatt]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Hilmar Pabel]], Journalist und Fotograf, u.&amp;amp;nbsp;a. für &amp;#039;&amp;#039;Quick&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Stern&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Clemens Graf von Podewils|Clemens Graf Podewils]]&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Pörtner|Rudolf Poertner]]&lt;br /&gt;
* [[Herbert Reinecker]], Schriftsteller, Drehbuchautor&lt;br /&gt;
* [[Jürgen Roland]], Regisseur &amp;#039;&amp;#039;([[Stahlnetz]])&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Ernst Rowohlt]], Verleger ([[Rowohlt Verlag]])&lt;br /&gt;
* [[Horst Scharfenberg]], Journalist und Fernsehkoch&lt;br /&gt;
* [[Gustav Schenk (Schriftsteller)|Gustav Schenk]], Buchautor&lt;br /&gt;
* [[Manfred Schmidt (Comiczeichner)|Manfred Schmidt]], Comiczeichner &amp;#039;&amp;#039;([[Nick Knatterton]])&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Georg Schödl]], Fotograf&lt;br /&gt;
* [[Percy Ernst Schramm]], Historiker, Angehöriger der Amtsgruppe Wehrmachtpropaganda&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Ritter von Schramm]]&lt;br /&gt;
* [[Hans Schürer]] (1911–1996), Fotograf und Frontbeobachter&lt;br /&gt;
* [[Joachim Schwatlo-Gesterding]], später Befehlshaber des [[Kommando Territoriale Verteidigung|Kommandos Territoriale Verteidigung]]&lt;br /&gt;
* [[Paul Sethe]], Journalist&lt;br /&gt;
* [[Karl-Georg von Stackelberg]], Gründer von [[Emnid]]&lt;br /&gt;
* [[Walter Steigner]]&lt;br /&gt;
* [[Werner Stephan (Politiker)|Werner Stephan]]&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Traeger]]&lt;br /&gt;
* [[Alfred Tritschler]], Fotograf, Fotoagentur &amp;#039;&amp;#039;Wolff &amp;amp; Tritschler&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Thaddäus Troll]] (Alias von Hans Wilhelm Bayer), Schriftsteller und Schwäbischer Mundartdichter&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Vogel (Politiker, 1906)|Rudolf Vogel]], später CDU-Bundestagsabgeordneter und Diplomat&lt;br /&gt;
* [[Irnfried Freiherr von Wechmar|Irnfried von Wechmar]], Chef der Propagandaabteilung des Heeres&lt;br /&gt;
* [[Hans Weidemann]]&lt;br /&gt;
* [[Erich Welter]]&lt;br /&gt;
* [[Hugo Wellems]]&lt;br /&gt;
* [[Benno Wundshammer]], Reporter bei &amp;#039;&amp;#039;Quick&amp;#039;&amp;#039;, Chefredakteur &amp;#039;&amp;#039;[[Revue (Illustrierte)|Revue]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Peter von Zahn]], Medienjournalist&lt;br /&gt;
* [[Kurt Zentner]], Herausgeber auflagenstarker Bildbände, z.&amp;amp;nbsp;B. &amp;#039;&amp;#039;Illustrierte Geschichte des Zweiten Weltkrieges&amp;#039;&amp;#039; mit Material der PK&lt;br /&gt;
* [[Erich Zühlsdorf]], Bildreporter beim Ullstein-Verlag und ADN-Zentralbild&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- chronologisch aufsteigend, älteste zuerst --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Ortwin Buchbender]]: &amp;#039;&amp;#039;Das tönende Erz. Deutsche Propaganda gegen die Rote Armee im Zweiten Weltkrieg.&amp;#039;&amp;#039; Seewald, Stuttgart 1978, ISBN 3-512-00473-3 (= &amp;#039;&amp;#039;Militärpolitische Schriftenreihe,&amp;#039;&amp;#039; 13; zugleich: Dissertation, Hamburg 1978).&lt;br /&gt;
* Miriam Y. Arani: &amp;#039;&amp;#039;„Und an den Fotos entzündete sich die Kritik“. Die „Wehrmachtsausstellung“, deren Kritiker und die Neukonzeption. Ein Beitrag aus fotohistorisch-quellenkritischer Sicht.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Fotogeschichte. Beiträge zur Geschichte und Ästhetik der Fotografie.&amp;#039;&amp;#039; Heft 85/86, 2002, S. 96–124 ([https://www.doew.at/cms/download/18512/fotoge.pdf online, Bildbeispiele]).&lt;br /&gt;
* [[Bernd Boll]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Propagandakompanien der Wehrmacht 1938 bis 1945.&amp;#039;&amp;#039; In: Christian Stadelmann, Regina Wonisch: &amp;#039;&amp;#039;Brutale Neugier: Walter Henisch. Kriegsfotograf und Bildreporter.&amp;#039;&amp;#039; Christian Brandstätter, Wien 2003, ISBN 978-3-85498-294-4.&lt;br /&gt;
* Rainer Rutz: &amp;#039;&amp;#039;„Signal“. Eine deutsche Auslandsillustrierte als Propagandainstrument im Zweiten Weltkrieg.&amp;#039;&amp;#039; Klartext, Essen 2007, ISBN 978-3-89861-720-8.&lt;br /&gt;
* Daniel Uziel: &amp;#039;&amp;#039;The Propaganda Warriors. The Wehrmacht and the Consolidation of the German Home Front.&amp;#039;&amp;#039; Peter Lang, Oxford 2008, ISBN 978-3-03911-532-7 (Rezension von Erica A. Johnson in der in Cleveland/Ohio erscheinenden Geschichtszeitschrift Central European History Ausgabe Juni 2012 [https://www.cambridge.org/core/journals/central-european-history/article/abs/survivors-jewish-selfhelp-and-rescue-in-nazioccupied-western-europe-by-bob-moore-oxford-and-new-york-city-oxford-university-press-2010-pp-xv-512-4500-isbn-9780199208234/D64213F5E4FD6F7A65D68BD972DD0C49 hier]).&lt;br /&gt;
* Rainer Rother, Judith Prokasky (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Kamera als Waffe. Propagandabilder des Zweiten Weltkrieges.&amp;#039;&amp;#039; [[Edition text + kritik]], München 2010, ISBN 3-86916-067-5, darin u. a.:&lt;br /&gt;
** Daniel Uziel: &amp;#039;&amp;#039;Propaganda, Kriegsberichterstattung und die Wehrmacht. Stellenwert und Funktion der Propagandatruppen im NS-Staat.&amp;#039;&amp;#039; S. 13–36; [https://zeithistorische-forschungen.de/sites/default/files/medien/material/2015-2/Uziel_2010.pdf online] bei [[Zeithistorische Forschungen]].&lt;br /&gt;
** Ralf Forster: &amp;#039;&amp;#039;Von der Front in die Kinos. Der Weg der PK-Berichte in die Deutsche Wochenschau.&amp;#039;&amp;#039; S. 49–64.&lt;br /&gt;
** Klaus Hesse: &amp;#039;&amp;#039;PK-Fotografien im NS-Vernichtungskrieg. Eine Bildreportage Artur Grimms aus dem besetzten Warschau 1939.&amp;#039;&amp;#039; S. 137–149.&lt;br /&gt;
** Miriam Y. Arani: &amp;#039;&amp;#039;Wie Feindbilder gemacht wurden. Zur visuellen Konstruktion von „Feinden“ am Beispiel der Fotografien der Propagandakompanien aus Bromberg 1939 und Warschau 1941.&amp;#039;&amp;#039; S. 150–166.&lt;br /&gt;
** Alexander Zöller: &amp;#039;&amp;#039;Soldaten oder Journalisten? Das Image der Propagandakompanien zwischen Anspruch und Wirklichkeit.&amp;#039;&amp;#039; S. 167–179.&lt;br /&gt;
** Ulrich Döge: &amp;#039;&amp;#039;Die Selbstdarstellung der Propagandakompanien in der Filmfachpresse.&amp;#039;&amp;#039; S. 180–192.&lt;br /&gt;
* Moritz Rauchhaus, [[Tobias Roth]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Feind-Flugblätter des Zweiten Weltkriegs.&amp;#039;&amp;#039; Nachwort von Christiane Caemmerer. Verlag Das kulturelle Gedächtnis, Berlin 2020, ISBN 978-3-946990-41-3 (Die Beispiele sind 85 amerikanische, britische, französische, sowjetische und deutsche Blätter).&lt;br /&gt;
* Axel Urbanke: &amp;#039;&amp;#039;PK 666 - Die Propaganda-Kompanie 666. Einblicke in die Geschichte einer Propaganda-Einheit. Band I - Aufstellung und Westfeldzug 1940.&amp;#039;&amp;#039; Bad Zwischenahn 2025, ISBN  978-3-941437-58-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [https://portal.dnb.de/opac.htm?query=%22Propagandakompanie%22&amp;amp;method=simpleSearch Literatur zum Thema Propagandakompanie] im Katalog der [[Deutsche Nationalbibliothek|Deutschen Nationalbibliothek]]&lt;br /&gt;
* [https://francia.digitale-sammlungen.de//Blatt_bsb00016421,00137.html Ahlrich Meyer: &amp;#039;&amp;#039;Die Razzien in Marseille 1943 und die Propagandaphotographie der deutschen Wehrmacht&amp;#039;&amp;#039;], bei [[Francia (Zeitschrift)|Francia]]&lt;br /&gt;
* [https://ia600704.us.archive.org/20/items/TacticalAndTechnicalTrendsNos21-30/TacticalAndTechnicalTrendsNos21-30.pdf &amp;#039;&amp;#039;A report on german army propaganda units in WW 2.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Tactical and Technical Trends&amp;#039;&amp;#039;, No. 30, Juli 1943, S. 22ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4241486-6|VIAF=156789611}}&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Medien (Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Propaganda im Zweiten Weltkrieg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Miraki</name></author>
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