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	<title>Promulgatio - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-26T07:06:11Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Promulgatio&amp;diff=2646317&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;HexaChord: daß/dass</title>
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		<updated>2023-03-09T10:31:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;daß/dass&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Promulgatio&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, seltener auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Publicatio&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Notificatio&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Rohr, Christian: &amp;#039;&amp;#039;Historische Hilfswissenschaften. Eine Einführung.&amp;#039;&amp;#039; Wien u.&amp;amp;nbsp;a. 2015, S. 46.&amp;lt;/ref&amp;gt; genannt, ist ein Teil des [[Urkunden des Mittelalters und der Frühen Neuzeit|Formulars mittelalterlicher Urkunden]], mit dem die Veröffentlichung der Willenserklärung des Ausstellers postuliert und eine bisweilen definierte Öffentlichkeit zur Kenntnisnahme aufgefordert wird. Am konzentriertesten  bringt die Wendung &amp;#039;&amp;#039;Notum sit omnibus quod&amp;#039;&amp;#039; („Es sei allen bekannt, dass“) dieses Konzept zum Ausdruck, die in [[Traditionsbuch|Traditionsnotizen]] überwiegt. Mit &amp;#039;&amp;#039;tam presentibus quam futuris&amp;#039;&amp;#039; („den gegenwärtigen als auch den zukünftigen“) hinter &amp;#039;&amp;#039;omnibus&amp;#039;&amp;#039; kann verdeutlicht werden, dass außer für die Zeitgenossen auch in Zukunft der Rechtsinhalt von Bedeutung ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Urkunde [[Friedrich II. (HRR)|Friedrichs II.]] von Mai 1222, mit der er die [[Reichsacht]] gegen die Bürger verhängt, die in Worms einen Stadtrat gebildet haben, steht etwa: &amp;#039;&amp;#039;Presenti scripto notum fieri volumus universis imperii fidelibus tam presentibus quam futuris, quod …&amp;#039;&amp;#039; („Mit gegenwärtigem Schriftstück wollen wir, dass allen Getreuen des Reiches, sowohl den gegenwärtigen wie den zukünftigen, bekannt werde, daß …“).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Heinrich Boos]]: &amp;#039;&amp;#039;Urkundenbuch der Stadt Worms (Band 1): 627–1300&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1886, S. 116, Nr. 155.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Kundmachungsformel kann sowohl einen Leser als auch einen Hörer des Inhaltes ansprechen, vielfach auch beide, wobei alle Personen gemeint sind, die auf eine dieser Weisen Kenntnis von der Sache erhalten. In deutschsprachigen Urkunden kann etwa stehen: &amp;#039;&amp;#039;Kunt sy allen luden die diesen brieff anesehent oder horent lesen, daz …&amp;#039;&amp;#039;, so in einem Vertrag zwischen den Städten [[Mainz]], [[Worms]], [[Speyer]] und [[Oppenheim]] vom 19. Januar 1350.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Boos: &amp;#039;&amp;#039;Urkundenbuch der Stadt Worms (Band 2): 1301–1400&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1890, S. 273, Nr. 401.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Formel folgt auf die [[Arenga]], auf deren Motive sie sich syntaktisch beziehen kann, etwa mit &amp;#039;&amp;#039;Igitur&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Quapropter&amp;#039;&amp;#039;. So heißt es in einem Privileg Friedrichs II. für die Bürger von Worms von 1236: &amp;#039;&amp;#039;Hac siquidem ratione ducti notum esse volumus tam presentibus quam futuris, quod …&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Von diesem Grund veranlaßt, wollen wir, dass sowohl den Gegenwärtigen wie den Zukünftigen bekannt sei, dass&amp;#039;&amp;#039; …).&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Boos: &amp;#039;&amp;#039;Urkundenbuch der Stadt Worms (Band 1): 627–1300&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1886, S. 129, Nr. 182&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Narratio]] schließt sich in der Regel als untergeordneter Satz, mit &amp;#039;&amp;#039;quod&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;qualiter&amp;#039;&amp;#039; oder anderen entsprechenden Konjunktionen eingeleitet, an die Promulgatio an. Fehlt eine Arenga, eröffnet die Promulgatio den [[Kontext (Urkundenlehre)|Kontext]] des Urkundenformulars. [[Traditionsbuch|Traditionsnotizen]] und andere einfache Urkundenformen können direkt mit der Promulgatio beginnen. Für die Rechtsgültigkeit des Dokuments ist die Formel nicht konstitutiv, sie kann daher auch fehlen wie in den Papsturkunden oder in [[Mandat (Diplomatik)|Mandat]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{LexMA|7|249|249|Promulgatio|Joachim Spiegel|}}&lt;br /&gt;
* [[Alessandro Pratesi]]: &amp;#039;&amp;#039;Genesi e forme del documento medievale&amp;#039;&amp;#039;. Rom 1979, S. 73f. als &amp;#039;&amp;#039;notificazione&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.hist-hh.uni-bamberg.de/hilfswiss/Urkundenformulare.html#promulgatio Urkundenformulare] von [[Horst Enzensberger]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Diplomatik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;HexaChord</name></author>
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