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	<title>Promontorialtest - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-22T20:58:48Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Promontorialtest&amp;diff=2256588&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Kalorie: Belege-Baustein herausgenommen, weil mittlerweile zwei Einzelnachweise vorhanden sind</title>
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		<updated>2013-11-18T22:33:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Belege-Baustein herausgenommen, weil mittlerweile zwei Einzelnachweise vorhanden sind&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Promontorialtest&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Methode zur Untersuchung der Reizweiterleitung vom [[Innenohr]] über den [[Hörnerv]] zum [[Stammhirn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Durchführung ==&lt;br /&gt;
Eine elektrisch leitfähige Nadel wird durch das [[Trommelfell]] gestoßen und auf das [[Promontorium tympani]] aufgesetzt. Am [[Schläfenbein#Pars mastoidea|Mastoid]] und meist zwei weiteren Punkten des Kopfes werden [[Elektrode|Messelektroden]] aufgesetzt. Über die Nadelelektrode werden dann Spannungsimpulse definierter [[Amplitude]] und Form eingeleitet. Diese werden vom Hörnerv aufgefangen und weitergeleitet. Die Messelektroden erfassen dann verschiedene Potentiale, die durch die Fortleitung zeitlich verzögert zum Impuls entstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch eine subjektive Beschreibung der simulierten Schallempfindungen durch den Patienten ist möglich und für die Bewertung der Reizweiterleitung sehr wertvoll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung ==&lt;br /&gt;
Der Promontorialtest erlaubt es, eine Aussage über den Zustand des Hörnervs und der nachfolgenden Reizweiterleitung zu erhalten, auch wenn das Innenohr irreparabel geschädigt ist. Dies ist unter Umständen vor dem Einsatz eines [[Cochleaimplantat]]s hilfreich, da ein Cochleaimplantat einen intakten Hörnerv benötigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Paul R. Kileny, Teresa A. Zwolan, Susan Zimmerman-Phillips, Steven A. Telian | Titel=Electrically Evoked Auditory Brain-Stem Response in Pediatric Patients With Cochlear Implants | Sammelwerk=Archives of Otolaryngology – Head &amp;amp; Neck Surgery | Band=120 | Jahr=1994 | Seiten=1083–1090 | ISSN=0886-4470 | DOI=10.1001/archotol.1994.01880340029006 | PMID=7917191}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Risiken ==&lt;br /&gt;
Es handelt sich um eine [[Invasive Diagnostik|invasive Untersuchungsmethode]], bei der das Trommelfell des Patienten verletzt werden muss. Daraus ergibt sich ein Infektionsrisiko sowie die Möglichkeit, dass beim Einführen der Nadel das [[Mittelohr]] in Mitleidenschaft gezogen wird. In unmittelbarer Nähe des Trommelfells verläuft der [[Nervus facialis]]; viele Patienten empfinden eine Reizung bis heftigen Schmerz, der bei einigen eine [[Synkope (Medizin)|Ohnmacht]] auslösen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Alternative Methoden ==&lt;br /&gt;
Statt die elektrischen Signale am Promontorium tympani einzuleiten, kann eine [[Gehörgangs-Elektrostimulation]] durchgeführt werden. Dabei wird mit einer Elektrode die Wand des Gehörgangs kontaktiert. Damit wird die Verletzung des Gehörs vermieden.&amp;lt;ref name=DGA_2002&amp;gt;{{Literatur | Autor=K. Neumann, P. Raab, C. Preibisch, H. Lanfermann, I. Reimold und J. Kiefer | Titel=Aktivierung des auditiven Cortex durch Gehörgangs-Elektrostimulation bei gehörlosen Erwachsenen – eine fMRI-Studie | Jahr=2002 | Online=[http://www.uzh.ch/orl/dga2002/programm/Neumann_a.pdf PDF]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Diagnostisches Verfahren in der Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Kalorie</name></author>
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