<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Promiskuit%C3%A4t</id>
	<title>Promiskuität - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Promiskuit%C3%A4t"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Promiskuit%C3%A4t&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-09T18:18:41Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Promiskuit%C3%A4t&amp;diff=54381&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Jesi: umgestellt, eigener Abschnitt nicht erforderlich</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Promiskuit%C3%A4t&amp;diff=54381&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-10-28T11:45:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;umgestellt, eigener Abschnitt nicht erforderlich&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Promiskuität&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von {{laS|promiscuus|de=gemeinsam}}, zu &amp;#039;&amp;#039;miscere&amp;#039;&amp;#039; „mischen“), seltener &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Promiskuitivität&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ist die Praxis [[sex]]ueller Kontakte eines Menschen mit relativ häufig wechselnden verschiedenen Partnern oder parallel mit mehreren Partnern. Das Adjektiv &amp;#039;&amp;#039;promiskuitiv&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;promisk&amp;#039;&amp;#039; wird auch verwendet für „sexuell freizügig“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Tierreich versteht man unter Promiskuität, dass sich Weibchen und Männchen in einer [[Paarungszeit]] mit mehr als einem Geschlechtspartner paaren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Küsse(r)raten in der &amp;quot;Franzosenzeit&amp;quot;.jpg|mini|Küsse(r)raten in der „[[Franzosenzeit]]“ (Anfang 19. Jh.)]]&lt;br /&gt;
Promiskes Verhalten ist in traditionellen Gesellschaften meist unerwünscht. Mit dem Schwinden religiöser Bindungen nehmen gewöhnlich auch Promiskuität und ihre Akzeptanz zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur [[Zeit des Nationalsozialismus]] wurde promiskes Verhalten ebenso verfolgt (siehe [[Jugendkonzentrationslager]], [[Sexuelle Verwahrlosung|sexuell verwahrlost]]) wie in der [[Deutschland|Bundesrepublik Deutschland]] oder in der [[DDR]], insbesondere Frauen gegenüber wurde dabei die Abkürzung &amp;#039;&amp;#039;HWG&amp;#039;&amp;#039; für &amp;#039;&amp;#039;[[Häufig wechselnder Geschlechtsverkehr|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;h&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;äufig &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;w&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;echselnder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;G&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;eschlechtsverkehr]]&amp;#039;&amp;#039; verwandt. In beiden Staaten kam es bis in die 1970er Jahre vor, dass insbesondere junge Frauen wegen [[Häufig wechselnder Geschlechtsverkehr|Abweichungen von sexuellen Normen]] zur [[Heimerziehung]] eingewiesen wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;Ruth Hoffmann: &amp;#039;&amp;#039;Stasi-Kinder: Aufwachsen im Überwachungsstaat.&amp;#039;&amp;#039; Propyläen Verlag, Berlin 2012, ISBN 	978-3-548-61169-3; Sonja Süß: &amp;#039;&amp;#039;Politisch mißbraucht? Psychiatrie und Staatssicherheit in der DDR.&amp;#039;&amp;#039; Ch. Links, Berlin 1998, S. 269, ISBN 	978-3-86284-032-8.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In modernen westlichen Gesellschaften wird promiskes Verhalten aufgrund des Prinzips der [[Sexuelle Selbstbestimmung|sexuellen Selbstbestimmung]] nicht staatlich sanktioniert, eine Ausnahme bildet der Jugendschutz. In Deutschland sah die [[Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien]] (BPjM) die öffentliche „Verherrlichung“ von Promiskuität lange Zeit als jugendgefährdend an; entsprechende Medien wurden daher indiziert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.bundespruefstelle.de/bpjm/Jugendmedienschutz/Indizierungsverfahren/spruchpraxis,did=32996.html |wayback=20100713002738 |text= Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien: &amp;#039;&amp;#039;Unsittlichkeit.&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Allerdings stellte sie 2019 klar, dass ein auf die Schilderung sexueller Vorgänge ausgerichteter Text an sich kein Grund für eine Indizierung ist; die 2021 eingerichtete Nachfolgeeinrichtung [[Bundeszentrale für Kinder- und Jugendmedienschutz]] (BzKJ) hat diese Einschätzung bisher nicht geändert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=BPjM |url=https://www.bzkj.de/resource/blob/176238/0bda4184b68362402049ff9100e1a604/20193-zur-unsittlichkeit-von-medien-data.pdf |titel=Unsittlichkeit im digitalen Zeitalter; Perspektiven aus 65 Jahren Bundesprüfstelle |datum=2019 |abruf=2025-10-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch die [[Kommission für Jugendmedienschutz]] (KJM) sieht die „Verharmlosung oder Idealisierung“ von Promiskuität (Stand 2022) als jugendgefährdend und damit als Löschkriterium für öffentlich zugängliche [[Pornografie im Internet|Internetpornografie]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://netzpolitik.org/2023/medienaufsicht-in-erklaerungsnot-ist-das-erotik-oder-schon-porno/ |titel=Ist das Erotik oder schon Porno? |abruf=2023-04-22 |werk=[[netzpolitik.org]] |datum=2023-04-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Konkret heißt es: „Von einer Verharmlosung oder Idealisierung ist vor allem dann auszugehen, wenn diese Inhalte in einseitig positiven Kontexten gezeigt oder propagiert werden.“&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.kjm-kriterien.de/fileadmin/Daten-KjM/2022_02_Kriterien_KJM.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Der Romanist [[Victor Klemperer]] verwendet den Begriff &amp;#039;&amp;#039;Promiskuität&amp;#039;&amp;#039; wiederholt in seinen Tagebüchern &amp;#039;&amp;#039;Ich will Zeugnis ablegen bis zum letzten&amp;#039;&amp;#039; in der Bedeutung „Vermischung“ oder „Durcheinander“, um den Verlust der Intimsphäre zu umschreiben, der während der Kriegsjahre die Bewohner der [[Judenhaus|Judenhäuser]] zusätzlich belastete, zum Beispiel: „So herrscht eine große Promiskuität, die hoffentlich reibungslos bleibt, aber natürlich auch reibungslos auf die Nerven fällt.“&amp;lt;ref&amp;gt;Victor Klemperer: &amp;#039;&amp;#039;Ich will Zeugnis ablegen bis zum letzten. Tagebücher 1933–1945. Eine Auswahl.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 2007. (SpiegelEdition23), ISBN 978-3-87763-023-5, S. 104.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die US-amerikanischen Buchautorinnen Dorothy Easton und Janet W. Hardy, die der LGBTQ-Bewegung zuzuordnen sind, plädieren dafür, mehrfache [[Sexbeziehung|sexuelle Beziehungen]] im Kontext von Ehrlichkeit und der Praxis von [[Safer Sex]] zu akzeptieren. Dabei wird das [[Dualismus|dualistische]] Konzept, entweder kurzfristige sexuelle Beziehungen oder [[Liebesbeziehung]]en haben zu können, zugunsten von [[Polyamorie]] aufgegeben, wobei Polyamorie im engeren Sinne allerdings langfristige mehrfache Beziehungen betont,&amp;lt;ref&amp;gt;Dossie Easton, Janet W. Hardy: &amp;#039;&amp;#039;The Ethical Slut.&amp;#039;&amp;#039; 1997, dt. &amp;#039;&amp;#039;Schlampen mit Moral.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; ohne dass dabei der Schwerpunkt auf der Sexualität liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Risiko für [[Sexuell übertragbare Erkrankung|sexuell übertragbare Erkrankungen]] kann erhöht sein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.pschyrembel.de/Promiskuit%C3%A4t/K0HSF |titel=Pschyrembel Online |abruf=2025-10-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Dossie Easton, Catherine A. Liszt |Titel=The Ethical Slut |Verlag=Greenery Press |Ort=San Francisco |Datum=1997 |ISBN=1-890159-01-8 |Sprache=en}}&lt;br /&gt;
* D. Hamer: &amp;#039;&amp;#039;D4 dopamine receptor genes and promiscuity.&amp;#039;&amp;#039; Vortrag auf der Jahreskonferenz der American Association for the Advancement of Science. Philadelphia (Februar) 1998.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Tim Birkhead |Titel=Promiscuity |Verlag=Faber and Faber |Ort=London |Datum=2000 |ISBN=0-571-19360-9 |Sprache=en}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Larry Kramer |Titel=Faggots |Verlag=Grove Press |Ort=New York |Datum=2000 |ISBN=0-8021-3691-5 |Sprache=en |Kommentar=ISBN 0-394-41095-5 |VerlagEA=Random House |OrtEA=New York |JahrEA=1978}}&lt;br /&gt;
* Jason Edward King: &amp;#039;&amp;#039;Faith with benefits. Hookup culture on Catholic campuses.&amp;#039;&amp;#039; [[Oxford University Press]], New York 2017, ISBN 978-0-19-024480-4.&lt;br /&gt;
* Jennifer Erin Beste: &amp;#039;&amp;#039;College hookup culture and Christian ethics. The lives and longings of emerging adults.&amp;#039;&amp;#039; Oxford University Press, New York 2018, ISBN 978-0-19-026850-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4175920-5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Promiskuitat}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sexualität des Menschen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Jesi</name></author>
	</entry>
</feed>