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	<title>Proletarische Hundertschaften - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2023-08-17T09:29:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: +&lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Politische_Organisation_(Weimarer_Republik)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Politische Organisation (Weimarer Republik) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Politische Organisation (Weimarer Republik)&lt;/a&gt;; +&lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Gegr%C3%BCndet_in_den_1920er_Jahren&quot; title=&quot;Kategorie:Gegründet in den 1920er Jahren&quot;&gt;Kategorie:Gegründet in den 1920er Jahren&lt;/a&gt;; +&lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Aufgel%C3%B6st_1923&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Aufgelöst 1923 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Aufgelöst 1923&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;proletarischen Hundertschaften&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; waren in den frühen 1920er Jahren eine von der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] dominierte [[paramilitär]]ische Bewegung. Sie spielten 1923 eine zentrale Rolle in den Ereignissen rund um den [[Deutscher Oktober|deutschen Oktober]] und wurden im Rahmen der [[Reichsexekution]] in beiden Ländern anschließend verboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mitglieder stammten aus Anhängern und Mitgliedern sowohl der [[Kommunistische Partei Deutschlands|Kommunistischen Partei Deutschlands]] wie auch der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|Sozialdemokratischen Partei Deutschlands]] und der [[Freie Gewerkschaften (Deutschland)|freien Gewerkschaften]]. Insgesamt verfügten sie über 50.000 bis 60.000 Mitglieder. Die Führung lag in den meisten Fällen allerdings bei Vertretern der KPD. Die Hundertschaften waren normalerweise nicht mit Schusswaffen ausgerüstet. Bei gewalttätigen Auseinandersetzungen mit Anhängern der [[NSDAP]] wurden Spazierstöcke, Holzlatten oder ähnliche Gegenstände verwendet. Allerdings verfügten die Hundertschaften für den Ernstfall über illegale Waffenlager. Für die Führung der KPD waren die Hundertschaften Einheiten zur Durchsetzung ihrer revolutionären Ziele. Die [[Komintern]] unterstützte die Organisation mit Geldmitteln und der Entsendung von Militärexperten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Deutscher Oktober ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Deutscher Oktober}}&lt;br /&gt;
Dies zeigte sich besonders deutlich im Vorfeld des so genannten Deutschen Oktobers. Im [[Freistaat Sachsen]] wurden die Hundertschaften von der Regierung unter [[Erich Zeigner]], an der auch die Kommunisten beteiligt waren, anerkannt. Dort wurden sie in der Folge auch rasch ausgebaut. Im [[Freistaat Preußen]] wurden sie von Innenminister [[Carl Severing]] im Mai 1923 verboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Sachsen und Thüringen begannen die Hundertschaften im August 1923 ausgedehnte Geländeübungen und es fanden Probealarme statt. Im Oktober 1923 warnte der [[Reichskommissar für Überwachung der öffentlichen Ordnung]] davor, dass es das eigentliche Ziel der Hundertschaften sei, die bestehende Staatsform zu beseitigen. Neben dem Streben nach Waffen hätten sie ein militärisch organisiertes Nachrichten- und Kuriersystem aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auflösung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 102-00189, Sachsen, Vorgehen der Reichswehr gegen Kommunisten.jpg|mini|Abriegeln einer Straße durch Reichswehr mit gefälltem Bajonett in Freiberg in Sachsen]]&lt;br /&gt;
Am 13. Oktober 1923 wurden die Hundertschaften durch Generalleutnant [[Alfred Müller (Generalleutnant)|Alfred Müller]], der seit September der Inhaber der vollziehenden Gewalt in Sachsen war,&amp;lt;ref&amp;gt;Protokoll der Sitzung der Reichsregierung  vom 27. September 1923 in den &amp;#039;&amp;#039;[[Akten der Reichskanzlei]]. Weimarer Republik&amp;#039;&amp;#039; ([https://www.bundesarchiv.de/aktenreichskanzlei/1919-1933/0010/str/str1p/kap1_2/kap2_83/para3_3.html online])&amp;lt;/ref&amp;gt; auch für Sachsen verboten. Nach dem Einmarsch der [[Reichswehr]] in Sachsen und Thüringen wurden die Einheiten entwaffnet und aufgelöst. Die proletarischen Hundertschaften waren indirekte Vorläufer des [[Roter Frontkämpferbund|Roten Frontkämpferbundes]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hermann Weber (Historiker, 1928)|Hermann Weber]] u. a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Deutschland, Russland, Komintern.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: Dokumente (1918–1943). Berlin, München u. a., De Gruyter 2014, S. 294 (Fn. 69 f.).&lt;br /&gt;
* [[Heinrich August Winkler]]: &amp;#039;&amp;#039;Von der Revolution zur Stabilisierung. Arbeiter und Arbeiterbewegung in der Weimarer Republik. 1918–1924&amp;#039;&amp;#039;. Dietz, Berlin 1984, ISBN 3-8012-0093-0 (&amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Arbeiter und der Arbeiterbewegung in Deutschland seit dem Ende des 18. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039; 9), S. 620f., 625, 649f., 671.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.bpb.de/themen/nationalsozialismus-zweiter-weltkrieg/dossier-nationalsozialismus/39531/kampf-um-die-republik-1919-1923/ Kampf um die Republik 1919–1923]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommunistische Partei Deutschlands]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommunistische Organisation oder Vereinigung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Paramilitärische Organisation (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politische Organisation (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gegründet in den 1920er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1923]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wheeke</name></author>
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