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	<title>Prolaktinom - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T03:58:48Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Prolaktinom&amp;diff=491438&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sinenomen am 10. Dezember 2025 um 16:08 Uhr</title>
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		<updated>2025-12-10T16:08:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox ICD&lt;br /&gt;
| 01-CODE = D35&lt;br /&gt;
| 01-BEZEICHNUNG = Gutartige Neubildung sonstiger und nicht näher bezeichneter endokriner Drüsen&lt;br /&gt;
| 02-CODE = D35.2&lt;br /&gt;
| 02-BEZEICHNUNG = Hypophyse&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Prolaktinom&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein gutartiger Tumor ([[Adenom]]) des Hypophysenvorderlappens (Adenohypophyse), der [[Prolaktin]] produziert. Dies führt zu einem Überschuss von Prolaktin im Blut, einer sogenannten [[Hyperprolaktinämie]]. Es ist bisher nicht sicher bekannt, wodurch ein Prolaktinom entsteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Epidemiologie ==&lt;br /&gt;
Das Prolaktinom ist der häufigste hypophysäre Tumor mit einem Geschlechterverhältnis von ♀&amp;gt;♂ (etwa 5:1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Symptome ==&lt;br /&gt;
Die Symptome äußern sich&lt;br /&gt;
* bei Frauen durch milchige Absonderung aus der Brust, die [[Galaktorrhoe]] genannt wird, Zyklusstörungen mit [[Oligomenorrhoe|Oligo-]] oder [[Amenorrhoe]], fehlendem Eisprung ([[Anovulation]]) und [[Unfruchtbarkeit#Empfängnisunfähigkeit|Sterilität]], langfristig [[Osteoporose]] und [[Atrophie]] des Vaginalepithels wegen des [[Östrogen]]mangels oder ein [[Organisches Psychosyndrom|endogenes Psychosyndrom]] mit [[Depression]] oder Ängstlichkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* bei Männern durch [[Unfruchtbarkeit#Zeugungsunfähigkeit|Impotenz]], [[Libido]]störungen und selten [[Gynäkomastie]] mit Galaktorrhoe. Bei Männern kann der erhöhte Prolaktinspiegel mit dem [[Testosteron]]mangel zudem zu einer Einschränkung der [[Sperma|Spermienqualität]] (Anzahl, Beweglichkeit und Morphologie) bis hin zur Sterilität führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nimmt der Tumor an Größe zu, kann er durch mechanische Einwirkung zu Kopfschmerzen, [[Gesichtsfeld (Wahrnehmung)#Einschränkungen und Defekte|Gesichtsfeldausfällen]] und einer teilweisen bis kompletten [[Hypophyseninsuffizienz]] führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diagnostik ==&lt;br /&gt;
[[Bild:PRL HE histology.jpg|mini|Prolaktinom]]&lt;br /&gt;
Es wird der basale Prolaktinspiegel bestimmt. Dabei sind Werte &amp;gt;20 µg/l (♂) und &amp;gt;25 µg/l (♀) verdächtig, ab Werten von &amp;gt;200 µg/l ist von einem Prolaktinom auszugehen. Differentialdiagnostisch kann ein Prolaktinstimulations-Test durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
Zur Unterscheidung zwischen Makroprolaktionom (&amp;gt;1 cm) und Mikroprolaktinom (&amp;lt;1 cm) wird in den meisten Fällen eine Magnetresonanztomographie (MRT) des Kopfes angefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Therapie ==&lt;br /&gt;
Prolaktinome können meist  durch bestimmte [[Medikamente]], sogenannte [[Dopaminagonist]]en ([[Bromocriptin]], [[Cabergolin]] oder [[Quinagolid]]), behandelt werden. Eine Operation ist nur notwendig bei Therapieresistenz, Unverträglichkeit der Therapie, nicht rasch genug medikamentös beeinflussbaren Prolaktinomen mit Gesichtsfeldeinschränkungen, Kinderwunsch und beim Auftreten akuter Hirndruckzeichen wie starken Kopfschmerzen oder Bewusstlosigkeit durch eine Tumoreinblutung nach Beginn einer Behandlung eines Prolaktinoms mit Dopaminagonisten. Als operativer Zugang wird dabei häufig eine Nasennebenhöhle gewählt (der [[Sinus sphenoidalis]]). Dieser zunächst ungewöhnlich wirkende Weg ergibt sich aus den anatomischen Gegebenheiten: Die Hypophyse, in der Fossa hypophysialis, also einer Ausbuchtung der mittleren Schädelgrube, gelegen, liegt nur durch eine relativ dünne Knochenlamelle getrennt hinter dieser Nasennebenhöhle. Bei Inoperabilität kann in diesen Fällen auch eine Bestrahlung durchgeführt werden. Prolaktinome können in seltenen Fällen auch bei Kindern vorkommen und werden häufig durch Tumorresektion erfolgreich behandelt.&amp;lt;ref&amp;gt;Y. Liu, Y. Yao, B. Xing, W. Lian, K. Deng, M. Feng, R. Wang: &amp;#039;&amp;#039;Prolactinomas in children under 14. Clinical presentation and long-term follow-up.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Childs Nerv Syst.&amp;#039;&amp;#039; 2015 Mar 15, PMID 25771923.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://alf3.urz.unibas.ch/pathopic/getpic-fra.cfm?id=003634 Histologisches Bild]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gutartige Tumorbildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krankheitsbild in der Endokrinologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hypophyse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Intrakranieller Tumor]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sinenomen</name></author>
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