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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Prolaktin</id>
	<title>Prolaktin - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T12:00:37Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Prolaktin&amp;diff=76538&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Antonsusi: /* top */ Vorlagenfix: Entferne veraltete Parameter mit AWB</title>
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		<updated>2026-03-01T16:17:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;top: &lt;/span&gt; Vorlagenfix: Entferne veraltete Parameter mit &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:AWB&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;Wikipedia:AWB&quot;&gt;AWB&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Protein&lt;br /&gt;
| Name            = &lt;br /&gt;
| Bild            = Prolactin 1N9D.png&lt;br /&gt;
| Bild_legende    = Bänderdarstellung nach {{PDB|1N9D}}&lt;br /&gt;
| PDB             = {{PDB2|1n9d}}, {{PDB2|1rw5}}, {{PDB2|2q98}}, {{PDB2|3d48}}&lt;br /&gt;
| Groesse         = 198 [[Aminosäuren|AS]]; 22,9&amp;amp;nbsp;[[Dalton (Einheit)|kDa]]&lt;br /&gt;
| Kofaktor        = &lt;br /&gt;
| Precursor       = &lt;br /&gt;
| Struktur        = &lt;br /&gt;
| Isoformen       = &lt;br /&gt;
| HGNCid          = 9445&lt;br /&gt;
| Symbol          = PRL&lt;br /&gt;
| AltSymbols      = &lt;br /&gt;
| OMIM            = 176760&lt;br /&gt;
| UniProt         = P01236&lt;br /&gt;
| MGIid           = &lt;br /&gt;
| CAS             = &lt;br /&gt;
| CASergänzend    = &lt;br /&gt;
| ATC-Code        = &amp;lt;!-- {{ATC|X99|XX99}} --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| DrugBank        = &lt;br /&gt;
| Wirkstoffklasse = &lt;br /&gt;
| EC-Nummer       = &lt;br /&gt;
| Kategorie       = &lt;br /&gt;
| Reaktionsart    = &lt;br /&gt;
| Substrat        = &lt;br /&gt;
| Produkte        = &lt;br /&gt;
| Homolog_fam     = Prolaktin&lt;br /&gt;
| Taxon           = [[Wirbeltiere]]&lt;br /&gt;
| Taxon_Ausnahme  = &lt;br /&gt;
| Orthologe       = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Prolaktin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Prolactin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;PRL&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;), auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;laktotropes Hormon&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;LTH&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;), &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lactotropin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Laktotropin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist ein [[Hormon]], das in den laktotropen Zellen (azidophil, ca. 20 % der Adenohypophyse) im [[Hypophysenvorderlappen]] gebildet wird und vor allem für das Wachstum der [[Brustdrüse]] im Verlauf der [[Schwangerschaft]] und für die Milchsekretion ([[Laktation]]) während der [[Stillen|Stillzeit]] verantwortlich ist. Es  besitzt ferner psychische Funktionen. Bei der [[Hunde|Hündin]] ist Prolaktin in der zweiten Hälfte des Zyklus (auch in der Trächtigkeit) für den Erhalt des [[Gelbkörper]]s zuständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Struktur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Primärstruktur]] des humanen Prolaktins besteht aus 198 [[Aminosäure]]n mit einer [[Molekülmasse]] von 22892 [[Dalton (Einheit)|Dalton]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{UniProt|P01236}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Tertiärstruktur]] des [[Peptid|Polypeptids]] wird durch drei [[Disulfidbrücke]]n bestimmt. Es besteht eine strukturelle Ähnlichkeit zu [[Somatotropin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Genlocus]] befindet sich auf dem [[Chromosom 6 des Menschen|Chromosom 6]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktion ==&lt;br /&gt;
Dieses Hormon stimuliert Wachstum und Differenzierung der Brustdrüse während der Schwangerschaft und führt zur Milchproduktion (Laktation) im Verlauf der Stillzeit bei [[Säugetiere]]n. Prolaktin unterdrückt auch den [[Follikelsprung]] (Eisprung), da die [[Pulsatile Ausschüttung|pulsatile]] (nicht aber basale) Ausschüttung der dafür notwendigen [[Gonadotropine]] ([[Luteinisierendes Hormon|LH]] und [[Follikelstimulierendes Hormon|FSH]]) gehemmt wird. Beim Menschen ist diese erst seit den 1990er Jahren genauer erforschte schwangerschaftsverhütende Wirkung ([[Laktationsamenorrhö-Methode]]) abhängig von Dauer und Häufigkeit des Stillens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prolaktin löst bei allen bislang darauf untersuchten Säugetierarten sowie bei vielen anderen Wirbeltieren [[Brutpflege]]verhalten aus, und zwar sowohl bei Weibchen als auch bei Männchen, wenn sie an der Brutpflege beteiligt sind. Auch beim Menschen ist kurz vor der Geburt des Kindes  beim Lebensgefährten der Schwangeren ein Anstieg des Prolaktin-Spiegels festzustellen, allerdings ein deutlich niedrigerer als bei den Müttern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim [[Europäischer Aal|europäischen Aal]] (&amp;#039;&amp;#039;Anguilla anguilla&amp;#039;&amp;#039;) wird durch das Prolaktin eine Umstellung des [[Kiemen]][[epithel]]s reguliert. Dadurch passt sich der Aal den unterschiedlichen [[Osmose|osmotischen]] Umgebungen des Meerwassers bzw. Süßwassers während seiner [[katadrom]]en Wanderung an (siehe auch [[Handlungsbereitschaft]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Produktion ==&lt;br /&gt;
Die Ausschüttung von Prolaktin wird durch Botenstoffe aus dem [[Hypothalamus]] geregelt und erfolgt in einem (nicht sehr ausgeprägten) [[zirkadian]]en Tag-Nacht-Rhythmus vermehrt während der zweiten Nachthälfte. Die Prolaktinausschüttung unterliegt dabei einem komplexen Zusammenspiel mehrerer Faktoren, wobei die &amp;#039;&amp;#039;Hemmung&amp;#039;&amp;#039; durch den [[Neurotransmitter]] [[Dopamin]] (= Prolaktostatin) als wesentlicher Kontrollmechanismus gilt. Aus diesem Grund werden Dopamin[[Agonist (Pharmakologie)|agonisten]] (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Mutterkornalkaloide]]) als Mittel der Wahl bei prolaktinproduzierenden Tumoren (siehe unten) eingesetzt, da sie nicht nur zu einer Senkung der Prolaktinkonzentration im [[Blutserum]] führen, sondern meistens auch die Tumorgröße signifikant verringern. Im Gegensatz zu Dopamin wirken andere hypothalamische Faktoren stimulierend auf die Prolaktinfreisetzung, wie etwa [[Thyreoliberin|TRH]], [[Vasoaktives intestinales Peptid|VIP]], [[Angiotensin II]], endogene [[Opioide]], [[Oxytocin]] und das hypothetische Prolaktin-Releasing-Hormon ([[Releasing-Hormone#Die hypothalamischen Releasing-Hormone des Menschen und ihre Wirkung|PRH]]), dessen Vorhandensein allerdings bisher nicht nachgewiesen werden konnte. Bis heute wurde allerdings kein Hormon entdeckt, dessen primäre Wirkung in der Stimulation der Prolaktinfreisetzung besteht. Das PRH ist daher nur eine Hypothese. Weiterhin wird die Ausschüttung durch [[Stress]], [[Non-REM-Schlaf]] und [[Hypoglykämie|Unterzuckerung]] gefördert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Klinke, Pape, Silbernagl |Titel=Physiologie |Auflage=5. |Verlag=Thieme |Ort=Stuttgart |Datum=2005 |ISBN=3-13-796005-3 |Seiten=533}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Ludvik, Kraupp, Luger |Titel=Endokrinologie und Stoffwechsel |Auflage=4. |Verlag=Facultas.wuv |Ort=Wien |Datum=2010 |ISBN=978-3-7089-0537-2 |Seiten=83f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Silbernagl, Lang |Titel=Taschenatlas der Pathophysiologie |Auflage=2. |Verlag=Thieme |Ort=Stuttgart |Datum=2005 |ISBN=978-3-13-102192-2 |Seiten=260}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies hat insofern praktische Bedeutung, als eine erhöhte Prolaktinkonzentration im Blut (z.&amp;amp;nbsp;B. im Rahmen einer ausgeprägten [[Hypothyreose|Schilddrüsenunterfunktion]]) den Eisprung verhindern bzw. hinauszögern kann (siehe oben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Umgebungstemperatur hat einen erheblichen Einfluss auf den Prolaktinspiegel. Mit steigender Temperatur nimmt dieser zu, während er bei sinkender Temperatur abnimmt. Die Umgebungsfeuchtigkeit hat jedoch keinerlei Auswirkungen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=H. Schmidt-Mathiessen, P.-H. Althoff, B. Barde, H. Becker, J.S.E. Dericks-Tan, E. Jungmann, D.K. Lüdecke, W. Saeger, K.v. Werder |Hrsg=Ortrun Jürgensen |Titel=Hyperprolaktinämie — Prolaktinome: Physiologie — Klinik — Therapie |Verlag=Springer-Verlag |Ort=Heidelberg |Datum=2013 |ISBN=978-3-642-73609-4 |Seiten=69}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Überproduktion ===&lt;br /&gt;
Ein erhöhter Prolaktin-Wert führt häufig zum Ausbleiben des Eisprungs und Ausbleiben der [[Menstruation]] bei der Frau.&lt;br /&gt;
Bei [[Galaktorrhoe|Milchfluss]] oder Störungen des [[Menstruationszyklus|weiblichen Zyklus]] bei einer Frau, die nicht stillt, sollte der Prolaktinwert bestimmt werden. Auch vor jeder Operation eines [[Tumor]]s der [[Hypophyse]] wird der Prolaktinwert bestimmt, um zu ermitteln, ob es sich um ein [[Prolaktinom]] handelt. Bei Prolaktinomen zeigt eine medikamentöse [[Therapie]] oft Erfolg und eine Operation ist überflüssig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein andauernd erhöhter Prolaktinwert deutet auf verschiedene Störungen und Krankheiten hin. Man bezeichnet ihn als [[Hyperprolaktinämie]]. Bei (erwachsenen) Männern liegt der Normalwert (♂) für Prolaktin unter 15&amp;amp;nbsp;ng/ml.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Normalwert (♀): 2–25&amp;amp;nbsp;ng/ml&lt;br /&gt;
* Graubereich (♀): 25–200&amp;amp;nbsp;ng/ml&lt;br /&gt;
* eindeutig [[pathologisch]]: &amp;gt; 200&amp;amp;nbsp;ng/ml&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Prolaktinwert im Graubereich (25–200&amp;amp;nbsp;ng/ml) wird festgestellt während der Stillphase, bei [[Schilddrüsenunterfunktion]], bei der Einnahme unterschiedlicher Medikamente (insbesondere von [[Neuroleptika]] wie [[Amisulprid]] und [[Risperidon]] beziehungsweise [[Droge]]n wie [[Hanf als Rauschmittel|Cannabis]]), bei neurogenen (z.&amp;amp;thinsp;B. sicher erhöht nach [[Epilepsie|epileptischen Anfällen]]) und [[Psychiatrie|psychiatrischen]] Störungen, Reizung von [[Thorax]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;nerven, z.&amp;amp;nbsp;B. bei [[Herpes zoster]], [[Endometriose]], akuten und chronischen physischen und psychischen [[Stress]]situationen, in der [[Schwangerschaft]], nach einem Orgasmus, nach intensiven [[Manipulation]]en der Brust, nach eiweißreicher Nahrung und bei hohem Bierkonsum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem Wert, der 200&amp;amp;nbsp;ng/ml übersteigt, ist vom Vorliegen eines Tumors der Hypophyse (Prolaktinom) auszugehen. Ein Prolaktinom kann zu sekundärem [[Hypogonadismus]] führen, da hohe Prolaktinspiegel die pulsierende [[Sekretion]] der [[Geschlechtshormon]]e [[Luteinisierendes Hormon|LH]] und [[Follikelstimulierendes Hormon|FSH]] stören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der [[Brustkrebs]]behandlung ist ein niedriger Prolaktinspiegel wünschenswert, da Prolaktin das Tumorwachstum fördern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/sites/gene?cmd=retrieve&amp;amp;dopt=default&amp;amp;list_uids=5617 Prolaktin] in Entrez Gene&lt;br /&gt;
* [https://www.med4you.at/laborbefunde/lbef3/lbef_prolaktin_prolactin.htm Prolaktin (bei der Frau)] auf &amp;#039;&amp;#039;med4you.at&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Peptidhormon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hypophyse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weibliche Brust]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Laktation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Codiert auf Chromosom 6 (Mensch)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Antonsusi</name></author>
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