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	<title>Projektor - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T18:04:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Projektor&amp;diff=76012&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;At40mha: Hilfe:Wikisyntax/Validierung#Falsch verschachtelte Tags, die ordnungsgemäß verschachtelt werden sollten. behoben</title>
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		<updated>2025-11-07T12:09:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Hilfe:Wikisyntax/Validierung&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Hilfe:Wikisyntax/Validierung (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Hilfe:Wikisyntax/Validierung#Falsch verschachtelte Tags, die ordnungsgemäß verschachtelt werden sollten.&lt;/a&gt; behoben&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Leitz Prado BW 1.JPG|mini|[[Leitz (Optik)|Leitz]]-Prado-[[Diaprojektor]] für manuellen Diawechsel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Projektor&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von [[latein]]isch &amp;#039;&amp;#039;proicere&amp;#039;&amp;#039; „vorwärtswerfen, hinwerfen“) ist ein [[Optik|optisches]] Gerät, mit dem eine zweidimensionale Vorlage durch geeignete Führung der Lichtstrahlen (Spiegel, Linsen) an anderer Stelle vergrößert als &amp;#039;&amp;#039;Bildprojektion (Bildwurf)&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Hans Friedrich Ebel|Hans F. Ebel]], [[Claus Bliefert]] |Titel=Vortragen in Naturwissenschaft, Technik und Medizin |Auflage=2., bearbeitete Auflage 1994 |Verlag=VCH |Ort=Weinheim |Datum=1991 |Seiten=295 &amp;#039;&amp;#039;(Bildprojektion)&amp;#039;&amp;#039; und 302 &amp;#039;&amp;#039;(Projektor)&amp;#039;&amp;#039; |ISBN=3-527-30047-3}}&amp;lt;/ref&amp;gt; kurz &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Projektion&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auf einer Bildfläche (meistens auf einer [[Bildwand]]) [[Projektion (Optik)|abgebildet]] wird. Im Unterschied zur [[Fotografie]] erfolgt die Abbildung nicht mit dem Licht externer Lichtquellen. Ein Projektor enthält außer einem [[Objektiv (Optik)|Objektiv]] eine eigene Lichtquelle. Die Vorlage (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Projektionsvorlage&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist ein fotografisch oder anderweitig meist aus einer Originalvorlage (Bildvorlage) erzeugtes Bild, das direkt in Projektoren für den Bildwurf verwendet wird. Die Teilfläche der Projektionsvorlage, die für den Eintrag von Bildtitel, Archivierungs-, Herkunfts- und Zeitangaben dient, bezeichnet man als &amp;#039;&amp;#039;Schriftfeld&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Schriftleiste&amp;#039;&amp;#039;. Die Vorlage ist als Durchlichtbild transparent ([[Dia (Fotografie)|Dias]], [[Fotonegativ]]e) oder als Auflichtbild undurchsichtig (Buchseiten, Manuskriptpapiere, Papierbilder), ruhend (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stehbildprojektion&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, Bildprojektion, bei der Einzelbilder projiziert werden) oder bewegt (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Laufbildprojektion&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, [[Filmprojektor]]). Sie wird meistens vergrößert abgebildet. In [[Tageslichtprojektor|Arbeitsprojektoren]] wird die Vorlage typischerweise während ihrer Erstellung mittels Schreiben und Zeichnen auf transparente Folie projiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Gerät zur Projektion transparenter Projektionsvorlagen (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;diaskopische Projektion&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Durchlichtprojektion&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) wie Transparenten, Dianegativen und Diapositiven wird als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Diaskop&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans F. Ebel, Claus Bliefert: &amp;#039;&amp;#039;Vortragen in Naturwissenschaft, Technik und Medizin&amp;#039;&amp;#039;. 1994, S. 296 f. und 300–303.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Projektoren zum Anschluss digitaler Vorlagequellen wie [[Computer]] werden [[Videoprojektor]] oder kurz &amp;#039;&amp;#039;Beamer&amp;#039;&amp;#039; genannt. Diese können sowohl Steh- wie auch Laufbilder erzeugen. An der Stelle der Vorlage hat ein solcher Projektor eine Einrichtung, die den Code der elektronischen Vorlage zu einem Lichtbild (für die optische Abbildung mittels Projektionsobjektiv handelt es sich um das Objekt) umwandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei gleichzeitiger Projektion von zwei Bildern (etwa als Stereobildpaar) auf eine Bildwand spricht man von &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Doppelprojektions-Technik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, bei gleichzeitiger Projektion von (sich ergänzenden) Bildern auf zwei getrennte Bildwände von &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Doppelleinwand-Technik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans F. Ebel, Claus Bliefert: &amp;#039;&amp;#039;Vortragen in Naturwissenschaft, Technik und Medizin&amp;#039;&amp;#039;. 1994, S. 296.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Laserprojektor]]en haben keine Vorlage, die projiziert wird. Auf der Bildfläche wird ein Bild durch die Steuerung eines Laserstrahls erzeugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Durchlicht- und Auflichtprojektion ==&lt;br /&gt;
Die Begriffe &amp;#039;&amp;#039;Durchlichtprojektion&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Auflichtprojektion&amp;#039;&amp;#039; beziehen sich auf die Art der Beleuchtung der zu projizierenden Vorlage.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Diaprojektor offen IMGP1009.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Durchlichtprojektion&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;Diaprojektor, geöffnet,&amp;lt;br /&amp;gt;von links:&amp;lt;br /&amp;gt;Beleuchtungseinrichtung, Dia (dkl.blauer Rahmen), Objektiv&lt;br /&gt;
Datei:Condensor-1-de.svg|&amp;#039;&amp;#039;Durchlichtprojektion&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;Schema des Beleuchtungssystems eines Diaprojektors,&amp;lt;br /&amp;gt;Dia unmittelbar nach rechter Kondensorlinse&lt;br /&gt;
Datei:OHP-sch.JPG|&amp;#039;&amp;#039;Durchlichtprojektion&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;Tageslichtprojektor in Betrieb,&amp;lt;br /&amp;gt;rechts: Bildwand&lt;br /&gt;
Datei:Arbeitsprojektor2.png|&amp;#039;&amp;#039;Durchlichtprojektion&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;Strahlenverlauf in einem Tageslichtprojektor,&amp;lt;br /&amp;gt;Bild seitenrichtig (Spiegelung, weil Vorlage der Bildwand zugekehrt)&lt;br /&gt;
Datei:Epidiaskop Leitz.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Auflichtprojektion&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;Episkop,&amp;lt;br /&amp;gt;lichtundurchlässige Vorlage wird von unten angedrückt und von oben beleuchtet&lt;br /&gt;
Datei:EPIbeleuchtung2.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Auflichtprojektion&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;Strahlenverlauf in einem Episkop,&amp;lt;br /&amp;gt;Bild seitenrichtig (Spiegelung, weil Vorlage der Bildwand zugekehrt)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Durchlichtprojektion ===&lt;br /&gt;
Zu den Durchlichtprojektoren gehören [[Diaprojektor]]en, [[Filmprojektor]]en, [[Mikroform|Mikrofilmlesegeräte]], [[Tageslichtprojektor]]en, [[Gobo]]s, [[Filmbetrachter]] und [[Vergrößerungsgerät]]e.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Durchlichtprojektion&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (genannt auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;diaskopische Projektion&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans Friedrich Ebel|Hans F. Ebel]], [[Claus Bliefert]]: &amp;#039;&amp;#039;Vortragen in Naturwissenschaft, Technik und Medizin&amp;#039;&amp;#039;. 1991; 2., bearbeitete Auflage 1994, VCH, Weinheim ISBN 3-527-30047-3, S. 296 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; ist das zu projizierende Objekt – beispielsweise ein Dia – lichtdurchlässig. Es wird vom Licht aus der projektoreigenen [[Beleuchtungssystem (Optik)|Beleuchtungseinrichtung]] durchschienen. Die Beleuchtung kann mittels mit dem Abbildungsstrahlengang [[Verflochtener Strahlengang|verflochtenen]] [[Beleuchtungssystem (Optik)|Beleuchtungsstrahlengang]] optimiert werden: größte Helligkeit, über die Vorlage gleichmäßige Beleuchtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auflichtprojektion ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Episkop}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Auflichtprojektion werden lichtundurchlässige Vorlagen (flache Gegenstände, Papierbilder oder Abbildungen aus Büchern) projiziert.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Grau, Hugo Heine: &amp;#039;&amp;#039;Technik der Projektion&amp;#039;&amp;#039;. Beuth Verlag GmbH Berlin 1980 Seite 393, 416&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Unterschied zur Durchlichtprojektion wird dabei die Vorlage von der der Bildfläche zugewandten Seite aus beleuchtet und gesehen. Im Strahlengang befindet sich zusätzlich ein [[Spiegel]], damit die Vorlage nicht spiegelverkehrt abgebildet wird. Da nur das von der Vorlage reflektierte Licht zur Abbildung zur Verfügung steht, ist das Projektionsergebnis wesentlich weniger hell als bei Durchlichtprojektion.&amp;lt;ref&amp;gt;[[F. Paul Liesegang]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Projektionswesen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Wissenschaftliche Anwendungen der Photographie, erster Teil&amp;#039;&amp;#039;, Verlag von Julius Springer, Wien 1931, Seite 251&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die geräteeigene Lichtquelle wird in der Regel nicht senkrecht auf die Vorlage gerichtet, um Blendstellen im Bild bei glänzender Oberfläche der Vorlage zu vermeiden. Beleuchtungs-Strahlengang und Abbildungs-Strahlengang sind prinzipiell voneinander unabhängig.&amp;lt;ref&amp;gt;F. Paul Liesegang: &amp;#039;&amp;#039;Das Projektionswesen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Wissenschaftliche Anwendungen der Photographie, erster Teil&amp;#039;&amp;#039;. Verlag von Julius Springer, Wien 1931, Seite 235, 252/253.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorlage-Decodierung ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Eidophor|Videoprojektor}}&lt;br /&gt;
Die Decoder wirken dem darzustellenden Bild entsprechend auf Licht aus einer im Projektor enthaltenen Lichtquelle. Das Licht wird selektiv in den Strahlengang des Objektivs umgelenkt (Spiegel in den Stellungen Ein/Aus oder kontinuierlich veränderlicher Reflexionsgrad). Andere Decoder lassen Licht passieren oder nicht (Stellungen offen/teilweise offen/gesperrt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:InFocus LP425z Single Chip DLP - internal components.JPG|mini|340px|&amp;#039;&amp;#039;Videoprojektor mit DMD&amp;#039;&amp;#039;, Licht fällt von links auf das Spiegelarray (DMD, hinter dem Objektiv)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:DLP Black and White.gif|mini|links|255px|&amp;#039;&amp;#039;Videoprojektor mit DMD&amp;#039;&amp;#039;, schematisch, Spiegelarray (DMD) rechts unten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Moderne Geräte zur Decodierung (elektrooptische Umwandlung) und großflächigen Projektion eines originär elektronisch gespeicherten Bildes sind Varianten der klassischen Projektionsgeräte. Bei ihnen nimmt die Decodiereinrichtung den Platz der in der Regel nicht veränderlichen realen bildhaften Vorlage ein. Die Decoder sind ein kleinflächig verformter Ölfilm beim Eidophor-Gerät, ein kleinflächig verstelltes [[Mikrospiegelarray]] (kurz DMD) oder eine Liquid-Crystal-on-Silicon (kurz [[LCoS]])-Matrixanzeige beim Videoprojektor, die auftreffendes Licht in Abhängigkeit von der Verformung des Ölfilms beziehungsweise der Stellung der Spiegel oder der Verformung der [[Flüssigkristall]]-Molekülstruktur der LCoS-Pixel reflektieren. Eine andere häufige Art der Decodierung erfolgt beim Videoprojektor mittels [[Flüssigkristallanzeige|LCD]], die Licht durchlassen oder nicht durchlassen. Die entsprechenden Projektoren sind großflächig anzeigende Computer-Ausgabegeräte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Eidophorgerät wird ein analog zusammengesetztes Bild erzeugt. Die Videoprojektoren erzeugen seit etwa 2005 nur noch digitalisierte (Pixel-)Bilder mit den oben genannten Bauweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Laserprojektion ==&lt;br /&gt;
Bei der Laserprojektion können raster- oder vektororientierte Grafiken direkt auf der Projektionsfläche erzeugt werden. Dann findet keine [[optische Abbildung]] mittels eines [[Objektiv (Optik)|Objektivs]] statt. Beim [[Laserprojektor]] werden dazu drei (meistens durch bewegte [[Spiegel]]) [[Rastergrafik|rasterartig]] über die Projektionsfläche geführte [[Laserstrahl]]en der Grundfarben Rot, Grün und Blau verwendet, die einzeln in ihrer Helligkeit moduliert werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Lasershow#Scanner|Laserscanner]] erzeugen dagegen ein- oder auch mehrfarbige [[Vektorgrafik]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittels [[Laser]] können bei [[Lightjockey|Lightshows]] Projektionen einzelner Linien und auch Mehrfachlinien erzeugt werden. Während bei Einzellinien [[Brechung (Physik)|refraktive Optik]] verwendet wird (Powell-Linsen, Zylinderlinsen), ermöglichen [[Diffraktives optisches Element|diffraktive Optische Elemente]] in Kombination mit Powell-Linsen die Projektion von Mehrfachlinien und Matrizen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Laser-blue-animation.gif|mini|Beispiel des Funktionsprinzips der Laserprojektion.mit phophorizierendem Leuchtstoff&amp;lt;br /&amp;gt;[[Mikrospiegelaktor|DMD]] = Digital Micromirror Display&amp;lt;br /&amp;gt;[[LCoS]] = Liquid Crystal on Silicon&amp;lt;br /&amp;gt;[[Flüssigkristallanzeige|LCD]] = Liquid Crystal Display]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ können auch Projektoren mit einem [[Phosphoreszenz|phosphorisierenden Leuchtstoff]] eingesetzt werden, der mit einem (meist blauen) Laser angeregt wird und der als annähernd punktförmige Weißlichtquelle im [[Verflochtener Strahlengang|Beleuchtungsstrahlengang]] einer herkömmlichen optischen Abbildung eines Bildgebers dient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Klassische Projektoren mit realer bildhafter Vorlage ===&lt;br /&gt;
Von B. Della Porta wurde 1589 die [[Zauberlaterne]], ein Spiegel-Schattenwurfgerät, genau beschrieben. Dieses Gerät wurde von [[Athanasius Kircher]] in Rom mit einer Sammellinse ergänzt, damit entstand der erste Projektor, der durch Verbesserungen zur [[Laterna magica]] des Gelehrten Christian Huygens 1659 führte.&amp;lt;ref&amp;gt;Joh. Bapt. Porta: &amp;#039;&amp;#039;Magiae naturalis libri viginti Neapoli 1589, Buch 17, Kap. 1 und 4; in der 1664 zu Amsterdam erschienenen Ausgabe S. 574 und 584&amp;#039;&amp;#039; in: F. Paul Liesegang: &amp;#039;&amp;#039;Zahlen und Quellen, Zur Geschichte der Projektionskunst und Kinematographie&amp;#039;&amp;#039;, Deutsches Druck- und Verlagshaus GmbH, Berlin SW 68, Lindenstr. 26, 1926, Seite 7 und 9&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Entwicklung wurde vor allem durch verbesserte Beleuchtungssysteme mit neuen Lampen bestimmt. 1872 ersetzte Marcy in Philadelphia im „Skioptikon“ die Öllampe durch eine Petroleumflachdochtlampe, die dann durch die ersten Projektions-Glühlampen abgelöst wurden.&lt;br /&gt;
Diese Geräte wurden in den verschiedensten Ausführungen gebaut, Überblenden vom Bildwechsel, Nebelprojektoren, Lebensrad, Endlosprojektion und mehr. Bereits Anfang des 20. Jahrhunderts wurden kombinierte Projektoren angeboten, die sowohl als Durchlichtprojektoren (Diaskope) als auch als Auflichtprojektoren ([[Epidiaskop]]e) funktionierten.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.l-camera-forum.com/leica-wiki.de/images/f/fc/1907-gesamt.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn der [[Fotografie]] war es nur möglich, aus [[Fotoplatte]]n durch [[Kontaktkopie]] [[Fotografie|Fotos]] zu entwickeln und anzuschauen. Später wurden Techniken entwickelt, um die [[Bild (Fotografie)|Bilder]] mit einem [[Vergrößerungsgerät]] vergrößert herzustellen oder sie als [[Dia (Fotografie)|Dia]] einem größeren Publikum zugänglich zu machen. Damit war der Weg zum Kleinbild geebnet, da es nicht mehr nötig war, im Format des späteren Bildes zu fotografieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste Kleinbild-Diaprojektor stammt von Leitz (Wetzlar) und erschien 1926, ein Jahr nachdem die erste [[Kleinbildkamera]] ([[Leica Camera|Leica]]) auf den Markt gebracht worden war. Dieser Projektor (Uleja) war der Urvater all der Diaprojektoren, die später mit Magazinführung, [[Autofocus]], Überblendtechnik und [[Fernbedienung]] das Betrachten von [[Diapositiv]]en ermöglichten. Im Zuge der Digitalisierung in der Fotografie gibt es heute nur noch wenige Hersteller dieser Projektoren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In europäischen Kinos waren in den [[Stummfilm|stummen]] 1920er Jahren die Projektoren von [[Ernemann]], [[Optische Anstalt C. P. Goerz|Goerz]], [[Carl Zeiss (Unternehmen)|Zeiss]], [[Gaumont]] und [[AEG]] am weitesten verbreitet. Im [[Kino]] war der so genannte Abwinkler sehr beliebt, eine Einrichtung, die bewirkt, dass die Bilder gewissermaßen aus dem Raum auf die Bildwand und wieder von ihr weg fliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen Vorführapparat, der das Filmmaterial besonders schonte, in dem das Filmband nicht ruckartig, sondern kontinuierlich durchlief, stellte [[Ernst Leitz junior|Ernst Leitz]] vor: den &amp;#039;&amp;#039;Mechau-Projektor&amp;#039;&amp;#039;, benannt nach seinem Erfinder [[Emil Mechau]]. Trotz einiger Vorteile war er letztendlich zu groß und zu teuer, um sich in den Kinos durchsetzen zu können.&amp;lt;ref&amp;gt;S. Walter Fischer: &amp;#039;&amp;#039;Technisches&amp;#039;&amp;#039;. In: L’Estrange Fawcett: &amp;#039;&amp;#039;Die Welt des Films&amp;#039;&amp;#039;. Amalthea-Verlag, Zürich, Leipzig, Wien 1928, S. 196–197&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Projektoren mit elektronisch codierter Vorlage ===&lt;br /&gt;
Die erste erfolgreiche großflächige Projektion elektronisch codierter Bilder wurde mit dem vom [[ETH Zürich|ETHZ]]-Professor [[Fritz Fischer (Elektroingenieur)|Fritz Fischer]] 1939 erfundenen [[Eidophor]]-Verfahren möglich. Auf den Markt kamen Eidophor-Systeme Anfang der 1960er-Jahre (Schweizer Firma [[Gretag]] AG). Bis in die 1980er-Jahre war dies die einzige Möglichkeit, großflächige Videobilder in Kinogröße darzustellen. Einer der Kunden war die US-Weltraumbehörde [[National Aeronautics and Space Administration|NASA]], welche dieses System in einem Raumfahrtkontrollzentrum verwendete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Röhrenprojektor]]en verwendeten besonders helle [[Kathodenstrahlröhre]]n deren Bild über eine Optik auf einen Bildschirm projiziert wurde ([[Heimkino]]). Teurere Ausführungen besaßen drei Röhren, eine für jede Grundfarbe. Solche &amp;#039;&amp;#039;3CRT&amp;#039;&amp;#039;-Projektoren wurden schon kurz nach Einführung des Farbfernsehers angeboten. Die Lichtstärke solcher Projektoren war begrenzt, sodass nur relativ kleine Projektionsflächen in abgedunkelten Räumen befriedigende Ergebnisse brachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon 1968 versuchte John A. van Raalte in den [[Radio Corporation of America|RCA-Laboratorien]] mit einem Elektronenstrahl (engl. {{lang|en|&amp;#039;&amp;#039;e-beam addressing&amp;#039;&amp;#039;}}) anstelle der bei Eidophor verwendeten Ölschicht eine Flüssigkristallschicht entsprechend dem Bildinhalt zu deformieren, um auf dieser Reflexionsschicht das Licht zu modulieren.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. {{Patent|Land=US|V-Nr= 3708712|Titel=Intelligence-Handling Device Having Means for Limiting Induced Electrostatic Potential|Erfinder=John A. Van Raalt, V. Christiano|V-Datum= 1973-01-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=John A. Van Raalte |Titel=Reflective liquid crystal television display |Sammelwerk=Proceedings of the IEEE |Band=56 |Nummer=12 |Datum=1968-12 |Seiten=2146–2149 |DOI=10.1109/PROC.1968.6827}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieses Konzept eines Projektors wurde in keinem kommerziellen Produkt verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Projektionssystem mit einer [[Laser|laseradressierten]] [[Flüssigkristall]]schicht realisierte [[Hans Melchior]] 1972 bei den [[Bell Labs]], indem ein Laser selektiv [[Pixel|Bildpunkte]] derart erwärmte, dass lokal der [[Klärpunkt]] überschritten und dadurch an diesen Stellen die Flüssigkristallschicht durchsichtig wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://worldwide.espacenet.com/patent/search?q=nftxt%20%3D%20%22Bell%22%20AND%20nftxt%20%3D%20%22Telephone%22%20AND%20nftxt%20%3D%20%22Melchior%20H%22 &amp;#039;&amp;#039;Bell Telephone Laboratories, inventor Melchior H.&amp;#039;&amp;#039;] espacenet.com, abgerufen am 8. Juni 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einer transparenten, matrixförmig passiv angesteuerten [[Flüssigkristallanzeige]] (LCD), in einem Diapositivrähmchen montiert, führte [[Peter Wild|Peter J. Wild]] im Forschungszentrum von [[Brown, Boveri &amp;amp; Cie]] 1971 in Baden und auf einer SID-Konferenz 1972 einen experimentellen LCD-Projektor in Durchlicht vor.&amp;lt;ref&amp;gt;P.J. Wild, &amp;#039;&amp;#039;Matrix-addressed liquid crystal projection display&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Digest of Technical Papers, International Symposium, Society for Information Display, Juni 1972&amp;#039;&amp;#039;, S. 62–63.&amp;lt;/ref&amp;gt; Allerdings war zu jenem Zeitpunkt mit den damals verfügbaren Flüssigkristallanzeigen nur eine bescheidene Auflösung mit relativ wenigen Bildelementen möglich.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. {{Patent|Land = CH|V-Nr = 539315|Titel =Informationsträger für Projektionszwecke |V-Datum = 1973-07-15 |A-Datum= 1971-12-03|Erfinder =Alfred de Quervain, Peter Wild}}&amp;lt;br /&amp;gt;{{Patent|Land = US|V-Nr = 3895866|Titel =Information-bearing devices and projection display systems therefor |V-Datum = 1975-07-22 |Erfinder =Alfred de Quervain, Peter Wild}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Peter J. Wild: &amp;#039;&amp;#039;Bewegliche Ordnung&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Franz Betschon]] et al. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ingenieure bauen die Schweiz – Technikgeschichte aus erster Hand.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Neue Zürcher Zeitung, Zürich 2013, ISBN 978-3-03823-791-4, S. 418.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obschon das Konzept von [[Aktiv-Matrix-Display]]s mit Ansteuerung über Schalttransistoren nach Vorarbeit durch [[Bernard J. Lechner]] in den RCA-Laboratorien 1968 erprobt und seit 1971 bekannt war und ein [[Westinghouse Electric Company|Westinghouse]]-Team unter der Leitung von [[T. Peter Brody]] die erste Laborausführung einer LCD-Matrix mit Ansteuerung über [[Dünnfilmtransistor]]en (TFTs) realisierte,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=T. P. Brody, J. A. Asars, G. D. Dixon |Titel=A 6 #215; 6 inch 20 lines-per-inch liquid-crystal display panel |Sammelwerk=IEEE Transactions on Electron Devices |Band=20 |Nummer=11 |Datum=1973-11 |Seiten=995–1001 |DOI=10.1109/T-ED.1973.17780}}&amp;lt;/ref&amp;gt; dauerte es noch mehrere Jahre, bis geeignete TFTs die Integration derartiger Kombinationen von LCD und TFTs für kommerzielle Produkte erlaubten. Erste LCD-[[Videoprojektor]]en dieser Technik kamen ab 1988 von der US-Firma Projectavision, Inc., dem Bonner Ingenieurbüro für Optoelektronik CrystalVision der Projektor [[Imagina 90]] sowie den japanischen Anbietern [[Sharp]] und [[Epson]] auf den Markt und ersetzten bald die Eidophor-Systeme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entstehungsgeschichte der verschiedenen Projektionsanzeigen ist in einer englischsprachigen Dokumentation von [[Texas Instruments]] (TI) zusammengestellt worden, unter besonderer Berücksichtigung der TI-Erfindung des [[Digital Light Processing]] (DLP) mittels des &amp;#039;&amp;#039;Digital Micromirror Device&amp;#039;&amp;#039; (DMD). Anfänglich wurden mit der ursprünglichen Technik ab etwa 1980 Drucker und andere Applikationen entwickelt. Ab 1989 startete ein Programm zur Entwicklung entsprechender Projektoren. Der erste kommerziell erhältliche DLP-Projektor von TI wurde im April 1996 vorgestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Larry J. Hornbeck |Titel=From cathode rays to digital micromirrors – A history of electronic projection display technology |Sammelwerk=Texas Instruments Technical Journal |Band=15 |Nummer=3 |Datum=1998 |Seiten=7-46 |Online=https://web.archive.org/web/20110604201929/http://focus.ti.com/download/dlpdmd/166_History_Electronic_Proj_Tech_Hornbeck.pdf |Format=PDF | KBytes=847}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Fertigung von DLP-Projektoren in Deutschland wurde von Liesegang mit dem Projektor „ddv 800“ 1997 begonnen.&amp;lt;ref&amp;gt;Serviceunterlagen Fa. Liesegang, Stand 2002.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Liesegang Team: &amp;#039;&amp;#039;Professionelle Präsentationstechniken&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Moderne Industrie, Landsberg/Lech, 1997, Titelseite, ISBN 3-478-93147-9&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Interaktive Projektoren ===&lt;br /&gt;
Der 2017 auf den Markt gebrachte &amp;#039;&amp;#039;Sony Xperia Touch&amp;#039;&amp;#039; verfügt über eine [[Infrarotkamera]], mit der die Lage eines Fingers auf der [[Projektionsfläche]] ermittelt werden kann, Das Gerät kann nicht nur Bildinhalte projizieren, sondern soll mithilfe des integrierten [[Android (Betriebssystem)|Android-Betriebssystems]] ähnlich wie ein [[Tablet-PC]] bedient werden können.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.test.de/Sony-Xperia-Touch-Interaktiver-Beamer-mit-Macken-5260032-0/ Sony Xperia Touch: Interaktiver Beamer mit Macken], [[test.de]] vom 5. Dezember 2017, abgerufen am 4. Januar 2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Hans Friedrich Ebel|Hans F. Ebel]], [[Claus Bliefert]] |Titel=Vortragen in Naturwissenschaft, Technik und Medizin |Auflage=2., bearbeitete Auflage 1994 |Verlag=VCH |Ort=Weinheim |Datum=1991 |Seiten=301 f. und öfter |ISBN=3-527-30047-3}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=W. Grau, H. Heine |Titel=Technik der Projektion: Betrachtungs-, Sicht- und Projektionsbedingungen; Projektionseinrichtungen; Vorführräume; Projektionsvorlagen |Sammelwerk=DIN Normenheft |Band=23 |Auflage=2 |Verlag=Beuth |Ort=Berlin |Datum=1980}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Herbert Tümmel |Titel=Deutsche Laufbildprojektoren für 35- und 70-mm-Film: ein Katalog |Verlag=Stiftung Deutsche Kinemathek |Ort=Berlin |Datum=1986}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Projectors|Projektoren}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4047443-4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Projektor| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fotoausrüstung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unterhaltungselektronik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Display]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;At40mha</name></author>
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