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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Projektionsprinzip</id>
	<title>Projektionsprinzip - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T05:08:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Projektionsprinzip&amp;diff=671020&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Punkt hinter Abkürzung gesetzt</title>
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		<updated>2020-04-18T14:42:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Punkt hinter Abkürzung gesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Projektionsprinzip&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sowie das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erweiterte Projektionsprinzip&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (EPP) sind [[Allgemeine Linguistik|linguistische]] Prinzipien innerhalb der [[Generative Transformationsgrammatik|Generativen Transformationsgrammatik]], die im [[Theorie]]&amp;amp;shy;rahmen des [[Government and Binding]] von [[Noam Chomsky]] festgeschrieben wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ältere Projektionsprinzip, sowie das aktuellere Erweiterte Projektionsprinzip lauten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Lexikalische Information ist [[Syntax|syntaktisch]] repräsentiert.&lt;br /&gt;
* Alle Sätze brauchen ein [[Subjekt (Grammatik)|Subjekt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgenden Sätze sind Beispiele für die Prinzipien:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:a) &amp;#039;&amp;#039;Es ist wahrscheinlich, dass Hans schläft.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:b) &amp;#039;&amp;#039;*Hans ist wahrscheinlich, dass er schläft.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst zur [[Verb-Argumentstruktur]] im [[Matrixsatz]]: &amp;#039;&amp;#039;X ist wahrscheinlich&amp;#039;&amp;#039; verlangt nach einem eingebetteten [[Komplementsatz|Komplementärsatz]], sowie nach einem Subjekt, wegen der Un[[grammatikalität]] folgender Sätze: &amp;#039;&amp;#039;*ist wahrscheinlich, dass Hans schläft.&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;*Es ist wahrscheinlich.&amp;#039;&amp;#039; Das erweiterte Projektionsprinzip erklärt nicht, &amp;#039;&amp;#039;warum&amp;#039;&amp;#039; Sätze ein Subjekt brauchen, sondern wurde aus Notwendigkeit eingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Theta-Theorie]] besagt, dass jede Theta-Rolle genau einmal vergeben werden muss. b) legt nahe, dass dies im Fall von &amp;#039;&amp;#039;Hans&amp;#039;&amp;#039; offenbar nicht funktioniert, das Verb also nur eine Theta-Rolle zu vergeben hat. Das Projektionsprinzip besagt, dass ein Verb seine lexikalischen Informationen so entfaltet, dass sie in der Syntax sichtbar werden. Die Argumentstruktur ist im sogenannten [[Theta-Raster]] kodiert. Beispielsweise verlangt das deutsche Verb &amp;#039;&amp;#039;schnarchen&amp;#039;&amp;#039; nach einem Argument, nämlich einem Subjekt wie in &amp;#039;&amp;#039;Hans schnarcht&amp;#039;&amp;#039;. &amp;#039;&amp;#039;*Hans schnarcht den Kuchen&amp;#039;&amp;#039; ist hingegen unmöglich. Also ist &amp;#039;&amp;#039;schnarchen&amp;#039;&amp;#039; ein einstelliges Verb. &amp;#039;&amp;#039;treten&amp;#039;&amp;#039; ist ein zweistelliges Verb, &amp;#039;&amp;#039;geben&amp;#039;&amp;#039; ein dreistelliges etc. Wird die Anzahl der erforderten Argumente nicht erfüllt, ist das Prinzip verletzt und der Satz ungrammatisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Es&amp;#039;&amp;#039; in a) ist ein [[Expletivum]]: syntaktisch fällt es unter die Kategorie der [[Determinativ (Wortart)|Determinierer]]&amp;amp;shy;phrase (DP) und trägt nichts zum [[Semantik|semantischen]] Sinn des Satzes bei (vgl.: &amp;#039;&amp;#039;Dass Hans schläft, ist wahrscheinlich.&amp;#039;&amp;#039; und nicht: &amp;#039;&amp;#039;*Dass Hans schläft, es ist wahrscheinlich.&amp;#039;&amp;#039;). Nach dem Expletivum lässt sich ferner nicht sinnvoll fragen: &amp;#039;&amp;#039;*Was ist wahrscheinlich, dass Hans schläft?&amp;#039;&amp;#039; (Antwort: &amp;#039;&amp;#039;es&amp;#039;&amp;#039;), aber: &amp;#039;&amp;#039;Was ist wahrscheinlich?&amp;#039;&amp;#039; (Antwort: &amp;#039;&amp;#039;dass Hans schläft&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Erweiterte Projektionsprinzip fordert zusätzlich, dass jeder Satz ein Subjekt haben muss. Dies erklärt die Notwendigkeit eines Expletivums. In [[Pro-Drop-Sprache]]n (z. B. [[Italienische Sprache|Italienisch]], [[Latein]]) sieht dies anders aus: Hier wird das Subjekt nicht syntaktisch repräsentiert, sondern wird mitunter alleine in der [[Flexion]] des Verbs sichtbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Poole, G. 2002. &amp;#039;&amp;#039;Syntactic Theory&amp;#039;&amp;#039;. Houndmills: Palgrave.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www2.hu-berlin.de/linguistik/institut/syntax/onlinelexikon/P/projektionsprinzip.htm Onlinelexikon der HU-Berlin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theoretische Linguistik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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