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	<title>Projektionsmethode - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-25T03:12:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Projektionsmethode&amp;diff=1102264&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Komma korrigiert</title>
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		<updated>2022-03-17T21:50:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Komma korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Mercury Transit Observation - Orientation cum Selection Camp for XXI International Astronomy Olympiad - NCSM - Kolkata 2016-05-09 3755.JPG|mini|Vereinfachte Papierprojektion der Sonne während des [[Merkurtransit vom 9. Mai 2016|Merkurtransits vom 9.&amp;amp;nbsp;Mai 2016]]]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Projektionsmethode&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird in der [[Astronomie]] und anderen mit [[Optik]] befassten Wissensgebieten die Methode verstanden, das durch ein [[Fernrohr]] dem Auge dargebotene [[virtuelles Bild|virtuelle Bild]] durch [[extrafokale Defokussierung]] des [[Okular]]s auf einen Schirm oder eine [[Fotoplatte]] zu projizieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Methode, die in der [[Amateurastronomie]] auch als „[[Okularprojektion]]“ bezeichnet wird, eignet sich unter anderem für&lt;br /&gt;
* die [[Astrofotografie]] heller Gestirne (z.&amp;amp;nbsp;B. der 7 großen [[Planet]]en, der Sonne und des Mondes),&lt;br /&gt;
* zur geodätischen Messung von [[Sonnenazimut]]en,&lt;br /&gt;
* zur Auffindung heller Gestirne, auch wenn das Okular nicht dem Auge zugänglich ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am einfachsten ist die Methode bei der [[Sonne]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Projektion der Sonne auf ein Stück weißes Papier erfolgt, indem man das Okular des Messfernrohrs ein wenig extrafokal einstellt (etwa eine Vierteldrehung gegen den Uhrzeigersinn). Eine günstige Projektions-Entfernung ist etwa 15–20&amp;amp;nbsp;cm, wodurch das Sonnenbild einige Zentimeter groß wird. Bei einem so hellen Bildchen werden auch die Linien des [[Absehen|Fadenkreuzes]] am Papier sichtbar (wenn nicht, kann man störendes [[Taghimmel|Tageslicht]] abschatten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei solaren Richtungsmessungen (z.&amp;amp;nbsp;B. der [[Sonnenrand|Sonnenränder]] oder des [[Sonnenradius]]) hat diese Methode gegenüber dem (auch mit [[Filter (Optik)|Filter]] noch gefährlichen!) Blick durchs Okular oder der [[Brandgefahr]] bei fotografischen Verfahren eine Reihe von Vorteilen:&lt;br /&gt;
# Sie ist völlig gefahrlos (beim Suchen der [[Sonne]] sollte das [[Fernrohr]] des Theodolits mit Hilfe seines Schattens nach der Sonne ausgerichtet werden, um gar nicht erst in ihre Richtung zu schauen).&lt;br /&gt;
# Sie ist einfacher als die [[direkte Messung]] in einem doch meist eher steilen [[Höhenwinkel]].&lt;br /&gt;
# Die Projektion – die strahlenoptisch der eines [[Diaprojektor]]s entspricht – erlaubt eine bequeme Einmessung beider [[Sonnenrand|Sonnen-]] oder [[Mond]]ränder innerhalb kurzer Zeit, was (nach Mittelung der zwei Richtungen und Uhrzeiten) auf fast perfekte Weise den Mittelpunkt des Gestirns ergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Albert Schödlbauer: &amp;#039;&amp;#039;Geodätische Astronomie&amp;#039;&amp;#039;. De Gruyter, 2002.&lt;br /&gt;
* Wolfgang Schroeder: &amp;#039;&amp;#039;Praktische Astronomie für Sternfreunde&amp;#039;&amp;#039;. Kosmos, Stuttgart 1958.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Beobachtungsmethode der Astronomie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geodäsie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sonnenflecken]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Optisches Verfahren]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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