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	<title>Projekt HGV - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T06:52:16Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Projekt_HGV&amp;diff=1971627&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Firobuz: lf</title>
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		<updated>2025-03-13T21:23:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;lf&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Projekt HGV&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Langform: &amp;#039;&amp;#039;Hochgeschwindigkeitsverkehr der 90er Jahre und Inbetriebnahme der Neu- und Ausbaustrecken&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;münchschwander-1990-26&amp;quot;&amp;gt;[[Peter Münchschwander]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Hochgeschwindigkeitssystem der Deutschen Bundesbahn&amp;#039;&amp;#039;. (&amp;#039;&amp;#039;Taschenbuch Verkehrswirtschaft&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Schienenschellverkehr 3&amp;#039;&amp;#039;), R. v. Decker’s Verlag, G. Schenk, Heidelberg 1990, S.&amp;amp;nbsp;26–31.&amp;lt;/ref&amp;gt;) wird ein 1984 von der [[Deutsche Bundesbahn|Deutschen Bundesbahn]] initiiertes Vorhaben zur beschleunigten Betriebsaufnahme des [[Hochgeschwindigkeitsverkehr]]s in Deutschland bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
Anfang 1984 waren die ersten beiden [[Neubaustrecke]]n des [[Hochgeschwindigkeitsverkehr]]s in Deutschland ([[Schnellfahrstrecke Hannover–Würzburg|Hannover–Würzburg]] und [[Schnellfahrstrecke Mannheim–Stuttgart|Mannheim–Stuttgart]]) ebenso im Bau wie der [[Intercity-Express|ICE-Vorläuferzug]] [[InterCityExperimental]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ursprünglich vorgesehene, aus dem Jahr 1975 stammende Betriebskonzept der beiden neuen Strecken sah vor, auf den Strecken zunächst die vorhandenen [[Intercity (Deutschland)|IC]]-Züge mit einer Höchstgeschwindigkeit von 200&amp;amp;nbsp;km/h verkehren zu lassen. Personen- und Güterzüge sollten dabei im regellosen [[Mischverkehr]] verkehren. Die noch aus den 1950er und 1960er Jahren stammenden IC-Abteilwagen der 2. Klasse sollten durch neue Fahrzeuge ersetzt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;münchschwander-1990-26&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben etwa 600&amp;amp;nbsp;t schweren [[Trans-Europ-Express|TEE]]- und IC-Zügen, die mit 200&amp;amp;nbsp;km/h verkehren sollten, waren [[Schnellzug|Schnellzüge]] (700&amp;amp;nbsp;t) mit 160&amp;amp;nbsp;km/h sowie [[Trans-Europ-Express-Marchandises|TEE-M]]- und Schnellgüterzüge (1.500&amp;amp;nbsp;t) mit 100&amp;amp;nbsp;km/h vorgesehen (Stand: Mitte 1982). In der zweiten Betriebsstufe war eine Höchstgeschwindigkeit von 250&amp;amp;nbsp;km/h für TEE- und IC-Züge, 200&amp;amp;nbsp;km/h für Schnellzüge sowie 120&amp;amp;nbsp;km/h für Güterzüge vorgesehen. (Stand: 1982)&amp;lt;ref name=&amp;quot;db-1982-385&amp;quot;&amp;gt;Peter Koch: &amp;#039;&amp;#039;Neubaustrecken und Ausbaustrecken der DB&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Deine Bahn]]&amp;#039;&amp;#039;, Heft 7/1982, S.&amp;amp;nbsp;385–388.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Infrastrukturseitig waren dabei für die erste Betriebsstufe für [[Überleitstelle]]n abzweigend mit 100&amp;amp;nbsp;km/h befahrbare Weichen (Bauform 60–1200–1:18,5) geplant. Für die zweite Ausbaustufe sollten abzweigend mit 130&amp;amp;nbsp;km/h befahre Weichen (Bauform 60–2500–1:26,5) zum Einsatz kommen. Die Weichen der Abzweigstellen sollten zunächst mit 130&amp;amp;nbsp;km/h befahren werden können, wobei ein späterer optionaler Ausbau für 160&amp;amp;nbsp;km/h berücksichtigt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sd-74-70&amp;quot;&amp;gt;Wolfgang Ernst: &amp;#039;&amp;#039;Signaltechnische Rahmenplanung für die Neu- und Ausbaustrecken&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Signal + Draht]]&amp;#039;&amp;#039;. Bd./Jg. 74 (1982), Nr. 4, {{ISSN|0037-4997}}, S.&amp;amp;nbsp;70–76.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschluss ==&lt;br /&gt;
In Frankreich fuhr der ab Ende 1981 auf der Schnellfahrstrecke [[LGV Sud-Est]] verkehrende [[Train à grande vitesse|TGV]] große kommerzielle Erfolge ein und steigerte das Image der französischen Staatsbahn weltweit.&amp;lt;ref name=&amp;quot;münchschwander-1990-26&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor diesem Hintergrund wurde ab Anfang 1984 die Möglichkeit geprüft, die beiden deutschen Neubaustrecken an Stelle der ursprünglichen Pläne mit ihrer [[Entwurfsgeschwindigkeit]] von 250&amp;amp;nbsp;km/h in Betrieb zu nehmen. Dazu waren ein neues Betriebsprogramm für Reise- und Güterzüge ebenso zu entwickeln wie Fahrzeugmaterial für diesen Geschwindigkeitsbereich zu beschaffen. Gleichzeitig fehlten Erfahrungen mit Technik und Betrieb eines solchen Hochgeschwindigkeitssystems.&amp;lt;ref name=&amp;quot;münchschwander-1990-26&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;Projekt HGV&amp;#039;&amp;#039; wurde am 28. Mai 1984 durch den Vorstand der Deutschen Bundesbahn beschlossen. Drei Gründe waren für diese Entscheidung maßgebend: Zum einen forderte das den InterCityExperimental mitfinanzierende und zunehmenden Sparzwängen unterworfene [[Bundesministerium für Bildung und Forschung|Bundesministerium für Forschung und Technologie]] eine klare Aussage der DB, wie sie es mit dem Hochgeschwindigkeitsverkehr halte. Zum zweiten kam die Verkehrswissenschaft zu dem Schluss, dass ein Hochgeschwindigkeitsverkehr wirtschaftlich betrieben werden könne.&amp;lt;ref name=&amp;quot;db-1993-6-13&amp;quot;&amp;gt;Deutsche Bundesbahn / Deutsche Reichsbahn (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;In die Landschaft eingepaßt&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Die Bahn informiert&amp;#039;&amp;#039;, {{ZDB-ID|2003143-9}}, Nachdruck Juni &amp;#039;93, S.&amp;amp;nbsp;13.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als dritter Grund wird der große Erfolg des 1981 angelaufenen TGV-Systems angegeben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;münchschwander-1990-26&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projektziel lautete: „Die Fertigstellung des ersten Teils der NBS und ABS bietet die Chance zur umfassenden, kundenorientierten Neugestaltung des Intercity-Systems der DB. Neue oder verbesserte Infrastruktur (NBS/ABS), moderne Betriebsleittechnik und neuzeitliche Fahrgastbedienungssysteme sollen sich zu einem Gesamtsystem zusammenfügen und durch aufeinander abgestimmte Eigenschaften einen marktwirksamen Qualitätssprung im Schienenpersonenfernverkehr ermöglichen.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;münchschwander-1990-26&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt war fachgebietsübergreifend angelegt und [[Matrixorganisation|in einer Matrix organisiert]]. Das &amp;#039;&amp;#039;Projektbüro HGV&amp;#039;&amp;#039; unterstand, unter der Leitung von [[Peter Münchschwander]], direkt dem Vorstand der DB. Ihm untergliedert waren zwölf Projektbereiche (Organisationsstand: März 1989).&amp;lt;ref name=&amp;quot;münchschwander-1990-26&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dazu nötigen Änderungen an der Streckenplanung waren gering, v.&amp;amp;nbsp;a. weil schon die [[Oberleitung]] vom Typ Re&amp;amp;nbsp;250 erprobt und für den Einbau vorgesehen war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jaensch1900&amp;quot;&amp;gt;Eberhard Jänsch: &amp;#039;&amp;#039;Der Hochgeschwindigkeitsverkehr der Deutschen Bundesbahn – Basis, Technologie, Ziele&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Elektrische Bahnen]]&amp;#039;&amp;#039;, Jahrgang 88 (1990), Heft 7, Seiten 275–280.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Realisierung ==&lt;br /&gt;
Die Neubaustrecken wurden am 2. Juni 1991 mit der ersten Generation des ICE ([[ICE&amp;amp;nbsp;1]]) und einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von bis zu 250&amp;amp;nbsp;km/h auf voller Länge in Betrieb genommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsche Bundesbahn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Intercity-Express]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Firobuz</name></author>
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