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	<title>Projekt Blinkenlights - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-09-04T15:56:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Hdl.jpg|mini|Blinkenlights am [[Haus des Lehrers]] ([[3D]]-[[Bildsynthese|Rendering]])]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Projekt Blinkenlights&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine unabhängige Künstlergruppe, die aus dem [[Chaos Computer Club]] hervorgegangen ist und sich durch interaktive Lichtinstallationen an Gebäuden einen Namen gemacht hat. Das Projekt wurde 2003 für den [[Webby Award]] in der Kategorie &amp;#039;&amp;#039;Net-Art&amp;#039;&amp;#039; nominiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.webbyawards.com/webbys/current.php?season=7#webby_entry_netart |wayback=20121022171405 |text=Internetpräsenz des Webby-Award |archiv-bot=2018-12-02 03:44:37 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Name &amp;#039;&amp;#039;[[Blinkenlights (Jargon)|Blinkenlights]]&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ausdruck des internationalen [[Jargon File|Hackerjargon]]s.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;[https://www.urbandictionary.com/define.php?term=blinkenlights &amp;#039;&amp;#039;Blinkenlights&amp;#039;&amp;#039;] – Eintrag im Urban Dictionary (abgerufen am 29. Dezember 2009) &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Installationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Projekt Blinkenlights hat im Laufe der Jahre verschiedene Projekte durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Blinkenlights ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Project-blinkenlights-aerial-view.jpg|mini|Blinkenlights vom Berliner Fernsehturm aus gesehen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 2001 wurde der Name &amp;#039;&amp;#039;Blinkenlights&amp;#039;&amp;#039; als Titel für eine Lichtinstallation im [[Haus des Lehrers]] am [[Alexanderplatz]] in [[Berlin]] gewählt.&lt;br /&gt;
Sie ging zum 20.&amp;amp;nbsp;Jahrestag der Gründung des [[Chaos Computer Club]]s am 11.&amp;amp;nbsp;September 2001 in Betrieb und wurde von Mitgliedern des Clubs erdacht und realisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinter den Fenstern der oberen acht Etagen des Gebäudes wurden [[Baustrahler]] auf selbstgebauten Holzständern installiert. Die Baustrahler wurden über je ein [[Relais]] von einem zentralen Computer ein- und ausgeschaltet. Damit fungierten die insgesamt 144 Lampen als riesiger [[Bildschirm]] (acht Etagen mit je 18 Fenstern). Um die Fenster wie große [[Pixel]] wirken zu lassen, wurden sie von innen mit [[Dispersionsfarbe|Wandfarbe]] angestrichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Software &amp;#039;&amp;#039;BlinkenPaint&amp;#039;&amp;#039; konnte jedermann selbst Animationen am eigenen Computer erstellen und sie per [[E-Mail]] einsenden. Die Einsendungen wurden der [[Playlist]] hinzugefügt und ergänzten sich zu einem abwechslungsreichen Programm, das die ganze Nacht über lief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe eines [[Mobiltelefon]]s konnte man außerdem&amp;amp;nbsp;– alleine oder zu zweit&amp;amp;nbsp;– das Computerspiel [[Pong]] spielen.&lt;br /&gt;
Persönliche Liebesbotschaften&amp;amp;nbsp;– die so genannten &amp;#039;&amp;#039;Blinkenlights Loveletters&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;– konnten nach Einsendung per Telefon abgerufen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MVI 1721 no-audio.ogv|mini|thumbtime=1|320px|alt=Pong|Pong]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Betriebssoftware von Projekt Blinkenlights ist unter der Freie-Software-Lizenz [[GNU General Public License|GNU GPL]] veröffentlicht und wird für zahlreiche Nachbauten eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Installation wurde am 23.&amp;amp;nbsp;Februar 2002 nach über fünf Monaten Laufzeit im Rahmen einer großen Abschlussparty abgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arcade ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 2002 wurde während des Kulturfests &amp;#039;&amp;#039;[[Nuit blanche (kulturelle Veranstaltung)|Nuit blanche]]&amp;#039;&amp;#039; in [[Paris]] eine neue Variante namens &amp;#039;&amp;#039;Arcade&amp;#039;&amp;#039; installiert. Diese neue Variante, welche im &amp;#039;&amp;#039;Tour de Lois&amp;#039;&amp;#039; der [[Bibliothèque nationale de France]] installiert war, konnte bis zu acht [[Graustufen]] darstellen. Neben dem von Blinkenlights bekannten Pong war es möglich, die Computerspiele-Klassiker [[Pac-Man]], [[Breakout (Computerspiel)|Breakout]] und [[Tetris]] mit dem Telefon zu spielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit 520 bespielten Fenstern (20 Etagen mit je 26 Fenstern) und einer 3.370&amp;amp;nbsp;m² großen Gesamtleuchtfläche war &amp;#039;&amp;#039;Arcade&amp;#039;&amp;#039; eine der größten interaktiven Lichtinstallationen aller Zeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Blinkenlights Reloaded ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des 20.&amp;amp;nbsp;[[Chaos Communication Congress]] im Dezember 2003 wurde Blinkenlights im Haus des Lehrers unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Blinkenlights Reloaded&amp;#039;&amp;#039; noch einmal für zwei Wochen betrieben. Hier kam die gleiche Graustufentechnik wie in Paris zum Einsatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== No War ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Irakkrieg|Irakkrieges von 2003]] wurde die Fassade des [[Verlagsgebäude Neues Deutschland|Verlagsgebäudes des &amp;#039;&amp;#039;Neuen Deutschland&amp;#039;&amp;#039;]] mit der Parole &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;No war (Kein Krieg)&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; illuminiert. Die Installation wurde von der Typografin Verena Gerlach und Oliver Krieger, zwei Mitgliedern des Projekt Blinkenlights, umgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Blinken-lite ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 2. und 3. Oktober 2004 wurde in einem neunstündigen [[Hack]] das Haus des Lehrers noch einmal mit einer einfachen Blinkenlights-Installation beleuchtet, nämlich mit einem pulsierenden [[Herz]]. Unter anderem bestand der Grund für dieses Unternehmen vermutlich darin, dass am Samstagabend auf dem [[Alexanderplatz]] ein Teil der 150. Folge der erfolgreichen [[Fernsehshow]] [[Wetten, dass..?]] ausgestrahlt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stereoscope ===&lt;br /&gt;
[[Datei:City Glow (2).jpg|mini|Blinkenlights an der City Hall in Toronto]]&lt;br /&gt;
Am 3. September 2008 kündigte [[Tim Pritlove]] eine neue Installation des Projekts Blinkenlights während der Nuit Blanche 2008 an. Beleuchtet wurde die [[City Hall (Toronto)|City Hall]] in [[Toronto]] in [[Kanada]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | autor=Peter Röbke-Doe | url=https://www.heise.de/newsticker/meldung/Projekt-Blinkenlights-in-Toronto-neu-aufgelegt-209595.html | titel=Projekt Blinkenlights in Toronto neu aufgelegt | werk=[[Heise online|heise.de]] | datum=2008-10-05 | abruf=2024-02-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.welt.de/welt_print/article2561270/Eine-Messe-fuer-Entdeckungen.html &amp;#039;&amp;#039;Eine Messe für Entdeckungen&amp;#039;&amp;#039;], Artikel der [[Die Welt|Welt]] vom 11. Oktober 2008 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Unterschied zu allen vorherigen Projekten ist die besondere Form des Gebäudes:&lt;br /&gt;
Das Rathaus besteht aus zwei [[Hochhaus|Hochhäusern]], welche nach innen gekrümmt sind. Beide Gebäude zusammen haben 960 Fenster, respektive 960 Pixel. Die Helligkeit der einzelnen Pixel ließ sich in 16 Stufen einstellen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ccc.de/updates/2008/blinkenlights-stereoscope Artikel auf Chaos Computer Club (CCC)]&amp;lt;/ref&amp;gt; Des Weiteren besteht die Möglichkeit, eigene Animationen mit [[Quartz Composer]] bzw. Stereoscope Paint&amp;lt;ref&amp;gt;http://blinkenlights.net/stereoscope/create&amp;lt;/ref&amp;gt; zu erstellen, ein Simulator für [[Apple Macintosh|Mac]] [[OS X]] und [[iPhone]] ist verfügbar.&amp;lt;ref&amp;gt;http://blinkenlights.net/stereoscope/simulator&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
Der Videoclip zu der Single „Was zählt“ aus dem Album „[[Auswärtsspiel (Album)|Auswärtsspiel]]“ der deutschen Punkrock-Band [[Die Toten Hosen]] wurde 2001 während der Blinkenlights-Aktion im Haus des Lehrers gedreht. In dem Videoclip sind sowohl das bekannte Herz von außen als auch die Scheinwerfer von innen zu sehen.&amp;lt;ref&amp;gt;https://tim.pritlove.org/2006/02/16/dropping-knowledge-und-chocolate-city/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Modelleisenbahnanlage [[Miniatur Wunderland]] gibt es eine Mini-Version von Blinkenlights, welche (da es keinen Berlin-Nachbau gibt) im Hamburg-Abschnitt zu sehen ist. Das dort gastgebende Gebäude ähnelt dem Haus des Lehrers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem 38. [[Chaos Communication Congress]] (2024) wurde thematisiert, wie Sicherheitslücken in fernsteuerbaren [[Straßenbeleuchtung|Straßenlaternen]] ausgenutzt werden könnten, um einen Stromausfall herbeizuführen oder um eine stadtweite, von Blinkenlights inspirierte Kunstinstallation zu schaffen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Fabian Bräunlein, Luca Melette |url=https://media.ccc.de/v/38c3-blinkencity-radio-controlling-street-lamps-and-power-plants |titel=BlinkenCity: Radio-Controlling Street Lamps and Power Plants |datum=2024-12-30 |sprache=en |abruf=2025-01-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Patrick Beuth, Peter Onneken, Marcel Rosenbach |Titel=(S+) Stromversorgung: Könnten Hacker Blackouts über Funk auslösen? |Sammelwerk=Der Spiegel |Datum=2024-12-28 |ISSN=2195-1349 |Online=https://www.spiegel.de/netzwelt/web/stromversorgung-koennten-hacker-blackouts-ueber-funk-ausloesen-a-53c29240-425b-4603-852e-5a1c0a1e5400 |Abruf=2025-01-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwandte Themen ==&lt;br /&gt;
* [[Nonogramm]] – Ein japanisches Logikrätsel aus wenigen Schwarz-Weiß-Pixeln, entstanden aus einer ähnlichen Idee. Anwendung fand dies beispielsweise in der Folge &amp;quot;Murder on Public Broadcast&amp;quot; (殺人公開放送) der Japanischen Krimiserie [[Furuhata Ninzaburō]] von 1994. Bei der Überführung des Mörders manipuliert der Detektiv die Lichter eines nahegelegenen Gebäudes, um darauf die Nachricht &amp;quot;10th&amp;quot; und ein Rastersymbol darzustellen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=IndigoRose (Hiroyuki Sanada 真田広之 Project) |url=https://www.youtube.com/watch?v=rLcpD0fe9zE |titel=Hiroyuki Sanada in Furuhata Ninzaburo &amp;amp;#91;Extended&amp;amp;#93; #古畑任三郎 ＃真田広之 #田村正和 #sanadahiroyuki  #MasakazuTamura |datum=2023-10-15 |abruf=2025-06-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Friedrich von Borries, Steffen P. Walz, Matthias Böttger: &amp;#039;&amp;#039;Space Time Play Computer Games, Architecture and Urbanism: the Next Level&amp;#039;&amp;#039;. Birkhäuser 2007, ISBN 978-3-7643-8414-2, S. 396f.&lt;br /&gt;
* Roberto Simanowski: &amp;#039;&amp;#039;Digitale Medien in der Erlebnisgesellschaft&amp;#039;&amp;#039;. Rowohlt 2008, ISBN 978-3-499-55696-8, S. 34f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Project Blinkenlights|Projekt Blinkenlights|audio=0|video=1}}&lt;br /&gt;
* [http://blinkenlights.net/home &amp;#039;&amp;#039;Project Blinkenlights&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [https://www.flickr.com/photos/fiedel/sets/72157607610744904/ Fotos des Projekts &amp;#039;&amp;#039;Stereoscope&amp;#039;&amp;#039; bei Flickr]&lt;br /&gt;
* [http://www.linguistic-corner.uni-hannover.de/fileadmin/linguistic-corner/pdf/4122.pdf Rezension zu Roberto Simanowskis „Digitale Medien in der Erlebnisgesellschaft“ (2008) von Peter Schlobinski mit einem längeren Abschnitt zum Projekt (PDF; 712&amp;amp;nbsp;kB)]&lt;br /&gt;
* [https://www.joyoftech.com/joyoftech/joyarchives/030.html &amp;#039;&amp;#039;Blinkenlights&amp;#039;&amp;#039;-Referenz im Webcomic &amp;#039;&amp;#039;The Joy of Tech&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chaos Computer Club|Blinkenlights,Projekt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Computerkunst|Blinkenlights,Projekt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wikipedia:Artikel mit Video]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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