<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Projekt_A615</id>
	<title>Projekt A615 - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Projekt_A615"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Projekt_A615&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-02T16:38:56Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Projekt_A615&amp;diff=1210804&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Projekt_A615&amp;diff=1210804&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-11-11T04:30:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Schiff&lt;br /&gt;
| Schiffskategorie = Kriegsschiff&lt;br /&gt;
| Name = Projekt A615&lt;br /&gt;
| Bild = Submarine M-296 2016 G3.jpg&lt;br /&gt;
| Bildtext = Projekt-A615-Boot M-296&lt;br /&gt;
|{{Infobox Schiffsklasse/Basis&lt;br /&gt;
 | Boxentyp            = Alles&lt;br /&gt;
 | Land                = {{SUN-SK}}&lt;br /&gt;
 | Schiffsart          = &lt;br /&gt;
 | Entwurf             = &lt;br /&gt;
 | Bauwerft            = &lt;br /&gt;
Werft 196 in [[Sankt Petersburg|Leningrad]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Werft 194 in Leningrad&lt;br /&gt;
 | Baukosten           = &lt;br /&gt;
 | BauzeitVon          = 1953&lt;br /&gt;
 | BauzeitBis          = 1957&lt;br /&gt;
 | Stapellauf          = &lt;br /&gt;
 | Einheiten           = &lt;br /&gt;
1 (Projekt 615)&lt;br /&gt;
29 (Projekt A615)&lt;br /&gt;
 | Klassenschiffe      = &lt;br /&gt;
 | Reederei            = &lt;br /&gt;
 | Bestellung          = &lt;br /&gt;
 | Indienststellung    = &lt;br /&gt;
 | Fahrtgebiete        = &lt;br /&gt;
 | Außerdienststellung = 1970er–1980er Jahre&lt;br /&gt;
 }}&lt;br /&gt;
|{{Infobox Schiff/Daten&lt;br /&gt;
 | AbJahr      = &lt;br /&gt;
 | Länge       = 56,76&lt;br /&gt;
 | Lpp         = &lt;br /&gt;
 | KWL         = &lt;br /&gt;
 | Breite      = 4,46&lt;br /&gt;
 | Seitenhöhe  = &lt;br /&gt;
 | Tiefgang    = &lt;br /&gt;
Rumpf:2,78m&lt;br /&gt;
Unterkante Sonar:3,59&lt;br /&gt;
 | Verdrängung = aufgetaucht: 405,8 t&amp;lt;br /&amp;gt;getaucht: 493 t&lt;br /&gt;
 | Vermessung  = &lt;br /&gt;
 | Besatzung   = 33 Mann&lt;br /&gt;
 }}&lt;br /&gt;
|{{Infobox Schiff/Antrieb&lt;br /&gt;
 | AbJahr            = &lt;br /&gt;
 | Antrieb           = &lt;br /&gt;
[[Kreislaufantrieb]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
2 × M-50A-[[Schiffsdieselmotor|Dieselmotoren]] 700&amp;amp;nbsp;[[Pferdestärke|PS]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
1 × Typ-32A-Dieselmotor 900&amp;amp;nbsp;PS&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
1 × PG-106-[[Elektromotor]] 78&amp;amp;nbsp;PS&lt;br /&gt;
 | Maschinenleistung = &lt;br /&gt;
 | Geschwindigkeit_M = &lt;br /&gt;
 | Propeller         = &lt;br /&gt;
2 × vierflügelig&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
1 × sechsflügelig&lt;br /&gt;
 }}&lt;br /&gt;
|{{Infobox Schiff/U-Boot&lt;br /&gt;
 | AbJahr            = &lt;br /&gt;
 | Aktionsradius     = &lt;br /&gt;
 | Einsatzdauer      = &lt;br /&gt;
 | Tauchzeit         = &lt;br /&gt;
 | Tiefe_Max         = 120&lt;br /&gt;
 | Tiefe_Norm        = 100&lt;br /&gt;
 | Tiefe_Z           = &lt;br /&gt;
 | Geschwindigkeit_A = 16,1 kn&lt;br /&gt;
 | Geschwindigkeit_U = 15 kn&lt;br /&gt;
 }}&lt;br /&gt;
|{{Infobox Schiff/Militär&lt;br /&gt;
 | AbJahr     = &lt;br /&gt;
 | Bewaffnung = &lt;br /&gt;
* 4 × [[Torpedorohr]]e (Bug) ∅ 533 mm&lt;br /&gt;
* 1 × 25-mm-Geschütz [[2M-3 (Geschütz)|2M-8]]&lt;br /&gt;
 | Panzerung  = &lt;br /&gt;
 | Sensoren   = &lt;br /&gt;
[[Aktives Sonar|Aktivsonar]] Tamir-5&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Passives Sonar|Passivsonar]] Feniks&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nakat [[Elektronische Unterstützungsmaßnahmen|ESM]]-System&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Flag [[Radar]]&lt;br /&gt;
 }}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Projekt A615&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war die Bezeichnung der [[Sowjetische Marine|sowjetischen Marine]] für eine Klasse von [[Dieselelektrischer Antrieb|dieselelektrischen]] [[U-Boot|U-Booten]], die für den küstennahen Einsatz bestimmt waren. Die [[NATO]] bezeichnete Projekt A615 als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Quebec-Klasse&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Projekt 615 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Quebec class SS.svg|miniatur|links|Zeichnung der Seitenansicht von Projekt 615]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Projekt 615&amp;#039;&amp;#039; basierte auf Erfahrungen, die man in den 1940er-Jahren mit Versuchsanordnungen zur Steigerung der Einsatzeffizienz von U-Booten unternommen hatte. Die Idee war, nur einen einzigen Motortyp für Über- als auch Unterwasserfahrt zu benutzen. Deutsche Entwickler hatten für diesen Zweck zeitgleich mit dem [[Kreislaufantrieb]] bereits ein funktionierendes außenluftunabhängiges System entwickelt. Nach Aussagen der sowjetischen Forscher hatten sie bei ihrer Arbeit jedoch keinen Zugriff auf Erkenntnisse, die in Deutschland mit Walter- beziehungsweise Kreislaufsystemen gewonnen worden waren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gagin&amp;quot;&amp;gt;В. В. Гагин: &amp;#039;&amp;#039;Советские дизель-электрические подводные лодки послевоенной постройки.&amp;#039;&amp;#039; S. 41.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen des experimentellen Charakters des Konzepts entschied man sich zum Einbau eines zusätzlichen konventionellen [[Schiffsdieselmotor]]s. So wurden zwei normale M-50- und ein Typ-32A-Dieselmotor verbaut, wobei letzterer mit flüssigem [[Wasserstoffperoxid]] versorgt wurde, um auch unabhängig von der Außenluft operieren zu können. 100 Tonnen des Stoffes wurden als Treibstoffreserve mitgeführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gagin&amp;quot;/&amp;gt; Weil Wasserstoffperoxid Metall angreift, musste der Treibstoffvorrat in Kunststofftanks gelagert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden M-50-Dieselmotoren mit je 900 PS erlaubten eine Überwasser-Spitzengeschwindigkeit von 17,2 Knoten. Bei Tauchfahrt mit dem Typ-32A-Motor wurden 15,44 Knoten erreicht. Die Reichweite betrug 1.700 [[Seemeile]]n. Als Besatzung waren 29 Seeleute vorgesehen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Alexander Borissowitsch Schirokorad|A.B. Schirokorad]]: &amp;#039;&amp;#039;Sowjetische U-Boot-Nachkriegsbauten.&amp;#039;&amp;#039; S. 140.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bewaffnung bestand aus vier 533-mm-Torpedorohren ohne Reservetorpedos, so dass nur vier Torpedos verschossen werden konnten, bevor ein Projekt-615-Boot seinen Einsatz zum Nachladen abbrechen musste. Zur Verteidigung gegen Flugzeuge war in einem Anbau am U-Boot-Turm eine doppelläufige 2M-8-Maschinenkanone untergebracht, die 25-mm-Granaten auf Ziele in bis zu 3.000 Metern Entfernung verschießen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die geringen Abmessungen der Boote erwiesen sich als entscheidender Nachteil, da moderne [[Sonar]]systeme hier nicht untergebracht werden konnten.&amp;lt;ref&amp;gt;Oleg A. Godin, David R. Palmer: &amp;#039;&amp;#039;History of Russian underwater acoustics.&amp;#039;&amp;#039; S. 465.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Fertigstellung von M-254 als einzigem Boot des Projekts 615 beschloss man, verschiedene Veränderungen an den folgenden U-Booten der Klasse vorzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Projekt A615 ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Projekt A615&amp;#039;&amp;#039; war die in Serie gefertigte Version des Projekts 615. Hier wurden die beiden M-50-Motoren durch effizientere M-50A-Motoren ersetzt, die nur noch 700 anstatt der bisherigen 900 PS leisteten. So erhöhte sich die Reichweite der Boote auf 3.150 Seemeilen. Zur Reduzierung der Arbeitsbelastung der Seeleute wurde die Besatzung auf 33 Mann aufgestockt.&amp;lt;ref&amp;gt;A.B. Schirokorad: &amp;#039;&amp;#039;Sowjetische U-Boot-Nachkriegsbauten.&amp;#039;&amp;#039; S. 145.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 100 geplanten Exemplaren wurden in den Jahren 1953 bis 1957 nur 29 Boote des Projekts A615 gebaut. Dann wurde das Projekt eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einheiten ==&lt;br /&gt;
Die M-261 in [[Krasnodar]] und die M-296 in [[Odessa]] wurden als Museumsschiffe erhalten und können heute besichtigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== M-256 ===&lt;br /&gt;
Das Boot wurde am 23. September 1953 auf der Leningrader Werft&amp;amp;nbsp;196 auf Kiel gelegt und nach ihrer Fertigstellung 1955 in Dienst gestellt. Während einer Tauchfahrt in der [[Ostsee]] kam es vor [[Tallinn]] im Maschinenraum zu einer Explosion und einem anschließenden Brand. Da die Gefahr weiterer Explosionen bestand, ließ der Kommandant auftauchen und die Mannschaft an Deck evakuieren. Das weiterhin brennende Feuer beschädigte das Boot so stark, dass nach drei Stunden Wasser in den Rumpf drang und M-256 über das Heck versank. Wegen schlechten Wetters trafen Rettungsschiffe erst verspätet ein und konnten nur noch sieben Seeleute aus dem Wasser retten. M-256 wurde später vom Bergungsschiff &amp;#039;&amp;#039;[[Kommuna (Schiff)|Kommuna]]&amp;#039;&amp;#039; gehoben und untersucht. Die Ursache für die Explosion konnte jedoch nicht ermittelt werden und das Wrack wurde 1958 verschrottet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.deepstorm.ru/DeepStorm.files/45-92/dts/A615/M-256/M-256.htm Einsatzgeschichte von M-256.] Auf deepstorm.ru, abgerufen am 11.&amp;amp;nbsp;November 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belege und Verweise ==&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
* А.Б. Широкорад: &amp;#039;&amp;#039;Советские подводные лодки послевоенной постройки.&amp;#039;&amp;#039; (A.B. Schirokorad: &amp;#039;&amp;#039;Sowjetische U-Boot-Nachkriegsbauten.&amp;#039;&amp;#039;) Moskau 1997, ISBN 5-85139-019-0 (russisch).&lt;br /&gt;
* В.В. Гагин: &amp;#039;&amp;#039;Советские дизель-электрические подводные лодки послевоенной постройки – К 300-летию Российского флота.&amp;#039;&amp;#039; (W.W. Gagin: &amp;#039;&amp;#039;Sowjetische diesel-elektrische U-Boot-Nachkriegsbauten – Zum 300. Geburtstag der Russischen Flotte.&amp;#039;&amp;#039;) Woronesch 1996 (russisch).&lt;br /&gt;
* Oleg A. Godin, David R. Palmer: &amp;#039;&amp;#039;History of Russian underwater acoustics.&amp;#039;&amp;#039; World Scientific Publishing Company, 2008, ISBN 978-9812568250 (englisch).&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Hrsg=Robert Gardiner |Titel=Conway&amp;#039;s all the World&amp;#039;s Fighting Ships 1947–1995 |Datum=1995 |Verlag=Conway Maritime |Ort=London |ISBN=0851776051}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Quebec class submarines|Quebec-Klasse}}&lt;br /&gt;
* [http://www.navy.su/navysub1945/a615/index.htm Подводная лодка проект А615] (russisch)&lt;br /&gt;
* [https://book.uraic.ru/elib/pl/lodki/615.htm МАЛЫЕ ТОРПЕДНЫЕ ПОДВОДНЫЕ ЛОДКИ ПР. 615 И А615] (russisch)&lt;br /&gt;
* [https://www.deepstorm.ru/DeepStorm.files/45-92/dts/A615/list.htm Projekt A615 bei deepstorm.ru] (russisch)&lt;br /&gt;
* [https://www.deepstorm.ru/DeepStorm.files/45-92/dts/615/list.htm Projekt 615 bei deepstorm.ru] (russisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Sowjetische und Russische U-Bootklassen nach 1945}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärschiffsklasse (Sowjetunion)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
	</entry>
</feed>