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	<title>Projekt 641B Som - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Projekt_641B_Som&amp;diff=800159&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-11-08T18:47:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Schiff&lt;br /&gt;
| Schiffskategorie     = Kriegsschiff&lt;br /&gt;
| Name                 = Projekt 641B&lt;br /&gt;
| Bild                 = Tango class submarine.JPG&lt;br /&gt;
| Bildtext             = Ein Projekt-641B-Boot aufgetaucht.&lt;br /&gt;
|{{Infobox Schiffsklasse/Basis&lt;br /&gt;
 | Boxentyp            = Alles&lt;br /&gt;
 | Land                = {{SUN-SK}}&lt;br /&gt;
 | Schiffsart          = &lt;br /&gt;
 | Entwurf             = &lt;br /&gt;
 | Bauwerft            = &lt;br /&gt;
Werft 112 [[Nischni Nowgorod|Gorki]]&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Werft 199 [[Komsomolsk am Amur|Komsomolsk]]&lt;br /&gt;
 | Baukosten           = &lt;br /&gt;
 | BauzeitVon          = 1971&lt;br /&gt;
 | BauzeitBis          = 1982&lt;br /&gt;
 | Stapellauf          = &lt;br /&gt;
 | Einheiten           = 18&lt;br /&gt;
 | Klassenschiffe      = &lt;br /&gt;
 | Reederei            = &lt;br /&gt;
 | Bestellung          = &lt;br /&gt;
 | Indienststellung    = &lt;br /&gt;
 | Fahrtgebiete        = &lt;br /&gt;
 | Außerdienststellung = -&lt;br /&gt;
 }}&lt;br /&gt;
|{{Infobox Schiff/Daten&lt;br /&gt;
 | AbJahr      = &lt;br /&gt;
 | Länge       = 92&lt;br /&gt;
 | Lpp         = &lt;br /&gt;
 | KWL         = &lt;br /&gt;
 | Breite      = 8,6&lt;br /&gt;
 | Seitenhöhe  = &lt;br /&gt;
 | Tiefgang    = 5,7&lt;br /&gt;
 | Verdrängung = aufgetaucht: 2.770 t&amp;lt;br /&amp;gt;getaucht: 3.600 t&lt;br /&gt;
 | Vermessung  = &lt;br /&gt;
 | Besatzung   = 62 Mann&amp;lt;ref group=&amp;quot;A&amp;quot;&amp;gt;nach J. Apalkow: &amp;#039;&amp;#039;Корабли ВМФ СССР. Многоцелевые ПЛ и ПЛ спецназначания.&amp;#039;&amp;#039; S. 46 sind es 78&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 }}&lt;br /&gt;
|{{Infobox Schiff/Antrieb&lt;br /&gt;
 | AbJahr            = &lt;br /&gt;
 | Antrieb           = &lt;br /&gt;
3 × Typ-2D42-[[Schiffsdieselmotor|Dieselmotoren]] mit je 1900&amp;amp;nbsp;[[Pferdestärke|PS]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
2 × PG-101-[[Elektromotor]]en mit je 1.350&amp;amp;nbsp;PS&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
1 × PG-102-Elektromotor 2.700&amp;amp;nbsp;PS&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
1 × PG-104-Elektromotor 140&amp;amp;nbsp;PS&lt;br /&gt;
 | Maschinenleistung = &lt;br /&gt;
 | Geschwindigkeit_M = &lt;br /&gt;
 | Propeller         = &lt;br /&gt;
3 [[Impeller]]&lt;br /&gt;
 }}&lt;br /&gt;
|{{Infobox Schiff/U-Boot&lt;br /&gt;
 | AbJahr            = &lt;br /&gt;
 | Aktionsradius     = &lt;br /&gt;
 | Einsatzdauer      = &lt;br /&gt;
 | Tauchzeit         = &lt;br /&gt;
 | Tiefe_Max         = 300&amp;lt;ref name=&amp;quot;Apal-Tech&amp;quot;&amp;gt;J. Apalkow: &amp;#039;&amp;#039;Корабли ВМФ СССР. Многоцелевые ПЛ и ПЛ спецназначания.&amp;#039;&amp;#039; S. 46.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 | Tiefe_Norm        = 240&amp;lt;ref name=&amp;quot;Apal-Tech&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
 | Tiefe_Z           = &lt;br /&gt;
 | Geschwindigkeit_A = 13 kn&lt;br /&gt;
 | Geschwindigkeit_U = 15 kn&lt;br /&gt;
 }}&lt;br /&gt;
|{{Infobox Schiff/Militär&lt;br /&gt;
 | AbJahr     = &lt;br /&gt;
 | Bewaffnung = &lt;br /&gt;
* 6 × [[Torpedorohr]] (Bug) ⌀ 533 mm&lt;br /&gt;
Munition&lt;br /&gt;
* 24 [[Torpedo]]s&lt;br /&gt;
* 44 [[Seemine|Minen]]&lt;br /&gt;
 | Panzerung  = &lt;br /&gt;
 | Sensoren   = &lt;br /&gt;
MGK-400-„Rubikon“-[[Sonar]]&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
MRP-25-[[Elektronische Unterstützungsmaßnahmen|ESM]]-System&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
MRK-50-„Kaskad“-[[Radar]]&lt;br /&gt;
 }}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Projekt 641B &amp;#039;&amp;#039;Som&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{RuS|Сом}}, &amp;#039;&amp;#039;Wels&amp;#039;&amp;#039;), von der [[NATO]] als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tango-Klasse&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, war eine für die [[sowjetische Marine]] gebaute Klasse [[Dieselelektrischer Antrieb|dieselelektrischer]] [[U-Boot]]e aus der Zeit des [[Kalter Krieg|Kalten Krieges]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung ==&lt;br /&gt;
Das Projekt 641B war eine direkte Weiterentwicklung des erfolgreichen [[Projekt 641|Projekts 641]], das es ab 1971 in der Produktion für den Bedarf der sowjetischen Marine ablöste, während die Vorgängerklasse weiter für den Export produziert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Entwicklungsbüro „Rubin“ entwarf die neue Bootsklasse. Obwohl sie sich auf den ersten Blick nur wenig vom Vorgängerprojekt 641 unterscheidet, wurden umfassende Veränderungen vorgenommen. Projekt 641B erhielt ein überarbeitetes Sensoren- und Kommunikationssystem sowie eine für die Unterwasserfahrt optimierte Rumpfform, die erstmals so effektiv war, dass Projekt 641B getaucht schneller war als an der Oberfläche. Hinzu kam ein neues Konzept bei Anordnung und Typ der Bewaffnung. Der Bootstyp gilt dementsprechend als dritte Generation im russischen Diesel-U-Bootbau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rumpf ===&lt;br /&gt;
[[Datei:B-307, Togliatti. Russia-3.JPG|mini|links|Der Bug von Projekt 641B Boot B-307 mit der in Pink gestrichenen Abdeckung des „Rubikon“-Sonarsensors an der Unterseite]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Tango B-396 Sonar Station.JPG|mini|links|Die Sonarstation im Druckkörper mit dem Bildschirm, den Aufzeichnungssystemen und einzelnen analogen Kontrollanzeigen für alle Stromkreise im Sonarsensor]]&lt;br /&gt;
Im Vergleich zu den U-Booten des Projekts 641 verfügte diese Klasse über einen stromlinienförmigeren Rumpf, der zusätzlich mit Gummiplatten beschichtet war, so dass die Suchimpulse gegnerischer Sonarsysteme absorbiert und nicht reflektiert wurden. Platzeinsparungen innerhalb des Druckkörpers, erreicht durch den Wegfall von Teilen der Bewaffnung, erlaubten es, jedem Seemann eine eigene [[Koje]] zur Verfügung zu stellen. Dadurch mussten sich nicht mehr mehrere Seeleute eine Koje teilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Antriebssysteme ===&lt;br /&gt;
Projekt 641B wurden mit drei [[Schiffsdieselmotor]]en vom Typ 2D42 ausgerüstet, die je 1900&amp;amp;nbsp;PS (1397&amp;amp;nbsp;kW) leisteten. Diese Motoren lieferten Antriebsenergie, indem sie Treiböl und Sauerstoff aus der Umgebungsluft verbrannten. Dieses System funktionierte nur, wenn genug Außenluft zugeführt werden konnte, also an der Oberfläche oder bei [[Schnorchel (Schiffsteil)|Schnorchelfahrt]] in geringer Wassertiefe. Der Schnorchel war achtern im Turm installiert. An der Oberfläche konnten so 13&amp;amp;nbsp;Knoten erreicht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Tauchfahrt trieben zwei PG-101-[[Elektromotor]]en mit je 1350&amp;amp;nbsp;PS (993&amp;amp;nbsp;kW) die beiden äußeren [[Welle (Mechanik)|Wellen]] an, die mittlere wurde von einem PG-102-Elektromotor mit 2700&amp;amp;nbsp;PS (1985&amp;amp;nbsp;kW) angetrieben. Als Energiespeicher dienten Bleiakkumulatoren. So wurden bis zu 15&amp;amp;nbsp;Knoten erreicht. Alternativ wurde die mittlere Welle durch einen auch als [[Schleichfahrt]]motor beschriebenen PG-104-Elektromotor mit 140&amp;amp;nbsp;PS (103&amp;amp;nbsp;kW) angetrieben, der sehr viel weniger Strom verbrauchte und deutlich leiser lief als der PG-102.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Apal&amp;quot;&amp;gt;J. Apalkow: &amp;#039;&amp;#039;Корабли ВМФ СССР. Многоцелевые ПЛ и ПЛ спецназначания.&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;46&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reichweite ===&lt;br /&gt;
Der mitgeführte Treibstoff reichte für 14.000 [[Seemeile]]n bei einer Geschwindigkeit von 7&amp;amp;nbsp;Knoten aus. Getaucht konnten 450&amp;amp;nbsp;Seemeilen bei 2,5&amp;amp;nbsp;Knoten mit den Elektromotoren zurückgelegt werden, wenn die Batterien voll aufgeladen waren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Apal&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sensoren ===&lt;br /&gt;
Das [[Sonar]]system des Projekts 641B trug den Decknamen „Rubikon“ und war eine Neuentwicklung aus den späten 1960er-Jahren. Die großen Abmessungen und das hohe Gewicht des neuen Sonars durfte kaum Einfluss auf die Balance der U-Boote haben, so dass ein Teil der Bauelemente in einem eigenen Druckkörper untergebracht wurde, um das Gewicht der Sonaranlage durch zusätzlich gewonnenen Auftrieb auszugleichen.&amp;lt;ref&amp;gt;Oleg A. Godin, David R. Palmer: &amp;#039;&amp;#039;History of Russian underwater acoustics.&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;503.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Sonar wurde in der unteren Hälfte des Bugs untergebracht, hatte eine zylindrische Grundform und setzte erstmals auf [[Thyristor]]en, deren Informationen über nachgeschaltete [[Vorverstärker]] an die Sonarstation im Druckkörper des Bootes übermittelt wurden. Die Informationen wurden dort angezeigt und sowohl elektromechanisch als auch auf Papier aufgezeichnet, so dass eine Bibliothek mit Geräuschprofilen angelegt werden konnte.&amp;lt;ref&amp;gt;Oleg A. Godin, David R. Palmer: &amp;#039;&amp;#039;History of Russian underwater acoustics.&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;507.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bewaffnung ===&lt;br /&gt;
Jedes Boot war mit sechs Bugtorpedorohren im Standardkaliber 533&amp;amp;nbsp;mm ausgerüstet. Es konnten 24&amp;amp;nbsp;Torpedos verschiedener Typen oder 44&amp;amp;nbsp;Seeminen als Munitionsreserve mitgeführt werden. Die Hecktorpedorohre der Vorgängerklasse wurden gestrichen, so dass im Innenraum deutlich mehr Platz zur Verfügung stand. Der Wegfall der Hecktorpedorohre hatte kaum taktische Nachteile, da moderne Torpedotypen nach dem Abfeuern aus den Bugrohren auch Ziele in den hinteren Quadranten bekämpfen konnten, so dass das Bereithalten von Hecktorpedos nicht mehr notwendig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während das Vorgängerprojekt 641 nur für Torpedos gegen Überwasserziele konstruiert war, konnten die Boote des Projektes 641B erstmals Anti-U-Boot-Torpedos einsetzen. Herkömmliche Modelle wie der 53-65M und der 53-65K wurden durch den TEST-71M-Torpedo ergänzt.&amp;lt;ref&amp;gt;J. Apalkow: &amp;#039;&amp;#039;Корабли ВМФ СССР. Многоцелевые ПЛ и ПЛ спецназначания.&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;46.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der TEST-71M-Torpedo verfügte im Gegensatz zu seinen Vorgängern über ein System zur Fernlenkung durch einen Steuerdraht.&amp;lt;ref&amp;gt;Norman Friedman: &amp;#039;&amp;#039;The Naval Institute guide to world naval weapon systems.&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;733,&amp;amp;nbsp;734.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ergänzt wurde die Drahtlenkung durch einen Aktivsonarsensor in der Torpedonase, so dass der Kommandant eines Bootes entscheiden konnte, ob die Waffe über Drahtlenkung, ohne verräterische Aktivsonaremissionen, oder selbstlenkend mit aktivem Sonar abgesetzt wurde. Die Waffe war knapp acht Meter lang, erreichte Geschwindigkeiten von bis zu 40&amp;amp;nbsp;Knoten und trug einen 205&amp;amp;nbsp;[[Kilogramm]] schweren Sprengkopf mit Annäherungszünder. Ziele konnten in Tiefen zwischen 2&amp;amp;nbsp;und 400&amp;amp;nbsp;Metern verfolgt und angegriffen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://military.tomsk.ru/blog/topic-453.html |wayback=20120118201042 |text=Aufsatz zur TEST-71-Reihe |archiv-bot=2022-12-29 16:15:10 InternetArchiveBot }} bei military.tomsk.ru, abgerufen am 21.&amp;amp;nbsp;Juli 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter waren die Boote in der Lage [[RPK-2 Wijuga|RPK-2]]-Raketen ([[NATO-Codename]]: SS-N-15 Starfish) einzusetzen. Die Raketen haben eine Reichweite von rund 45&amp;amp;nbsp;Kilometern und sind mit einem [[Kernwaffentechnik|Nukleargefechtskopf]] bestückt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Conway’s All the World’s Fighting Ships, 1947–1995.&amp;#039;&amp;#039; US Naval Institute Press, ISBN 1-55750-132-7, S.&amp;amp;nbsp;399.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einheiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Tango B-396 Moscow.jpg|mini|B-396 in Moskau]]&lt;br /&gt;
[[Datei:B-307, Togliatti. Russia-1.JPG|mini|B-307 in Togliatti]]&lt;br /&gt;
Von 1971 bis 1982 wurden insgesamt 18 Einheiten dieser Klasse gebaut und in den Dienst der sowjetischen Marine gestellt. Zu ihren Hauptaufgaben zählten der Einsatz gegen Überwasserschiffe sowie U-Boot-Abwehrmissionen. Die Boote des Projekts 641B verblieben bis Ende der 1990er-Jahre im aktiven Dienst der [[Russische Marine|russischen Marine]]. Bis heute befinden sich Boote in Reserveflotten, wurden zu Museen umgebaut oder aber verschrottet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auswahl:&lt;br /&gt;
=== B-515 ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|U-434}}&lt;br /&gt;
Das Boot wurde am 30. März 1975 in Gorki auf Kiel gelegt und lief am 29. April 1976 vom Stapel. Nach seiner Indienststellung am 29.&amp;amp;nbsp;Dezember 1976 wurde es der [[Nordflotte]] zugeteilt. Zwischen 1980 und 1984 führte es mehrere Patrouillen im [[Mittelmeer]] durch und besuchte im Oktober 1985 [[Havanna]]. 1996/1997 trug der ukrainische Künstler [[Alexander Jewgenjewitsch Ponomarjow|Alexander Ponomarjow]] im Rahmen eines Kunstprojektes über die gesamte Bootslänge oberhalb der Wasserlinie ein Muster gelber, weißer und roter Formen auf.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://barbarian-art.com/author.php?author_id=73 &amp;#039;&amp;#039;Galerie mit Arbeiten von Ponomarjow.&amp;#039;&amp;#039;] Auf barbarian-art.com, abgerufen am 21.&amp;amp;nbsp;Juli 2011. {{Info}} Nicht erreichbar am 24.&amp;amp;nbsp;Mai 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1998 wurde das Boot zur Reserve der Flotte versetzt und im April 2001 schließlich außer Dienst gestellt. 2002 wurde das Boot an einen deutschen Unternehmer verkauft und bei [[Blohm &amp;amp; Voss]] zum Museumsschiff &amp;#039;&amp;#039;U-434&amp;#039;&amp;#039; umgebaut. Es kann in [[Hamburg]] besichtigt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.u-434.de/u-434_oeffnungzeiten.php |wayback=20110807094834 |text=&amp;#039;&amp;#039;U-434.&amp;#039;&amp;#039;}}. U-Boot-Museum Hamburg. Auf U-434.de, abgerufen am 24.&amp;amp;nbsp;Mai 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== B-396 ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;B-396&amp;#039;&amp;#039; wurde am 31. August 1979 auf Kiel gelegt und lief am 17. Mai 1980 in Gorki vom Stapel. Es leistete seinen Dienst in der Nordflotte und fuhr Einsätze im Mittelmeer, im [[Atlantik]] und im [[Schwarzes Meer|Schwarzen Meer]]. 1984 erhielt es den Ehrennamen „[[Komsomol]]zen von [[Nowosibirsk]]“. 1988 wurde es mit neuer Kommunikationsausrüstung ausgerüstet. 1992 wurde nach dem Ende der Sowjetunion der Ehrenname wieder abgelegt. 1997 wurde das Boot in die Reserve versetzt und 1998 außer Dienst gestellt. Das Boot wurde nach [[Sewerodwinsk]] geschleppt und in der [[Sewmasch-Werft|dortigen Werft]] zum Museumsschiff umgebaut. 2001 wurde &amp;#039;&amp;#039;B-396&amp;#039;&amp;#039; über Flüsse nach [[Moskau]] geschleppt und dort als Museum am 26.&amp;amp;nbsp;Juli 2006 eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== B-307 ===&lt;br /&gt;
Das Boot wurde am 7. März 1980 in Gorki auf Kiel gelegt und lief am 30. September des Jahres vom Stapel. &amp;#039;&amp;#039;B-307&amp;#039;&amp;#039; wurde der Nordflotte zugeteilt und führte in den Folgejahren zahlreiche Einsätze im Atlantik und im Mittelmeer durch. Es überquerte den [[Äquator]] und besuchte 1985 [[Syrien]] und [[Algerien]]. 1990 wurde das Boot zur Überholung eingedockt, aber die Arbeiten wurden aus finanziellen Gründen nicht abgeschlossen. Im Zuge der Vorarbeiten zur Verschrottung kam es beim Ausbau von Teilen zu einem Unfall, bei dem ein Offizier und ein [[Maat (Dienstgrad)|Maat]] ums Leben kamen. 2002 wurde das Boot an ein Museum verkauft. &amp;#039;&amp;#039;B-307&amp;#039;&amp;#039; wurde durch die [[Newa]], den [[Ladogasee]], den [[Swir]], den [[Onega (Fluss)|Onega]], den Weißen See, den [[Rybinsker Stausee]] und schließlich über die [[Wolga]] zum Bestimmungsort in [[Toljatti]] geschleppt, wo es besichtigt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belege und Verweise ==&lt;br /&gt;
=== Anmerkungen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;A&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
* J. Apalkow: &amp;#039;&amp;#039;Корабли ВМФ СССР. Многоцелевые ПЛ и ПЛ спецназначания.&amp;#039;&amp;#039; (etwa: &amp;#039;&amp;#039;Schiffe der UdSSR – Mehrzweck-U-Boote und Spezial-U-Boote.&amp;#039;&amp;#039;) Sankt Petersburg 2003, ISBN 5-8172-0069-4 (russisch).&lt;br /&gt;
* Oleg A. Godin, David R. Palmer: &amp;#039;&amp;#039;History of Russian underwater acoustics.&amp;#039;&amp;#039; World Scientific Publishing Company, 2008, ISBN 978-981-256-825-0 (englisch).&lt;br /&gt;
* Norman Friedman: &amp;#039;&amp;#039;The Naval Institute guide to world naval weapon systems.&amp;#039;&amp;#039; 5. Auflage, US Naval Institute Press, 2006, ISBN 978-1-55750-262-9 (englisch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Tango-class submarines|Projekt 641B}}&lt;br /&gt;
* [https://www.deepstorm.ru/DeepStorm.files/45-92/dts/641b/list.htm Projekt 641B bei deepstorm.ru] (russisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.u-434.de/ Website von U-434, dem Museumsboot in Hamburg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Sowjetische und Russische U-Bootklassen nach 1945}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Projekt 00641B Som}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tango-Klasse| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärschiffsklasse (Sowjetunion)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärschiffsklasse (Russland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militär-U-Boot-Klasse]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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