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	<title>Prohibitivpreis - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-29T20:45:03Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Prohibitivpreis&amp;diff=138800&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Nina am 5. Dezember 2024 um 19:26 Uhr</title>
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		<updated>2024-12-05T19:26:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Nachfrage.SVG|miniatur|Nachfragekurve]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Prohibitivpreis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{laS|prohibere}}, „(ver)hindern“) ist in der [[Mikroökonomie]] auf dem [[Gütermarkt]] jener [[Preis (Wirtschaft)|Preis]] von [[Gut (Wirtschaftswissenschaft)|Gütern]] und [[Dienstleistung]]en, bei dem keine [[Güternachfrage]] (mehr) zustande kommt, diese also „Null“ ist.&lt;br /&gt;
In einer individuellen oder [[Aggregation (Wirtschaft)|aggregierten]] [[Nachfragefunktion]] wird dem Prohibitivpreis die Nachfragemenge &amp;lt;math&amp;gt;x=0&amp;lt;/math&amp;gt; zugeordnet, so dass der Prohibitivpreis &amp;lt;math&amp;gt;p_h&amp;lt;/math&amp;gt; durch&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;p_h = p(x=0)&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
definiert ist.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Kompakt_Lexikon_Wirtschaftstheorie/9CokBAAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Prohibitivpreis+lexikon&amp;amp;pg=PA344&amp;amp;printsec=frontcover Springer Fachmedien Wiesbaden (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Kompakt-Lexikon Wirtschaftstheorie&amp;#039;&amp;#039;, Gabler/Springer, 2013, S. 344]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Prohibitivpreis ergibt sich graphisch als Preis-Koordinate des [[Schnittpunkt]]es zwischen [[Nachfragefunktion|Nachfragekurve]] und Preisachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Prohibitivpreis und Sättigungsmenge ==&lt;br /&gt;
Die [[Preis-Absatz-Funktion]] wird durch zwei Extrempunkte begrenzt, den Prohibitivpreis und die [[Sättigungsmenge (Wirtschaft)|Sättigungsmenge]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Einf%C3%BChrung_in_die_Volkswirtschaftslehre/0hYywaZfIiQC?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Prohibitivpreis+s%C3%A4ttigungsmenge&amp;amp;pg=PA127&amp;amp;printsec=frontcover Lothar Wildmann, &amp;#039;&amp;#039;Einführung in die Volkswirtschaftslehre, Mikroökonomie und Wettbewerbspolitik&amp;#039;&amp;#039;, R. Oldenbourg Verlag, 2007, S. 127]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Prohibitivpreis ist der [[Höchstpreis]], zu dem niemand das Gut kaufen möchte. Die Sättigungsmenge ist die maximal nachgefragte Menge &amp;lt;math&amp;gt;x&amp;lt;/math&amp;gt;, die es bei einem kostenlosen Gut (etwa Freibier; &amp;lt;math&amp;gt;p=0&amp;lt;/math&amp;gt;) gibt. Hieraus ergibt sich für den Prohibitivpreis&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;p=f(x=0)&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
und für die Sättigungsmenge&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;x=f(p=0)&amp;lt;/math&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Dem Prohibitivpreis liegt eine vollkommen [[Nachfrageelastizität|elastische Nachfrage]] (&amp;lt;math&amp;gt;\eta=\infty&amp;lt;/math&amp;gt;) zugrunde, der Sättigungsmenge eine vollkommen unelastische Nachfrage (&amp;lt;math&amp;gt;\eta=0&amp;lt;/math&amp;gt;).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Günter Wöhe]]/[[Ulrich Döring]], &amp;#039;&amp;#039;[[Einführung in die Allgemeine Betriebswirtschaftslehre]]&amp;#039;&amp;#039;, 25. Auflage, Vahlen, 2013, S. 420; ISBN 978-3-8006-4687-6&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaftliche Aspekte ==&lt;br /&gt;
Der Prohibitivpreis markiert den Punkt, ab dem die Güternachfrage vollkommen zum Erliegen kommt. Kein Konsument ist mehr bereit, den verlangten Preis (oder sogar mehr) zu bezahlen ([[Zahlungsbereitschaft (Betriebswirtschaft)|Zahlungsbereitschaft]] = 0). Es ist ferner davon auszugehen, dass selbst bei einem Preis von „Null“ die Nachfrage wegen der Sättigungsmenge nicht unendlich groß wird. Die maximale [[Absatzmenge]] ist determiniert z.&amp;amp;nbsp;B. durch die fehlende [[Markttransparenz]], [[Transaktionskosten]] oder die Endlichkeit der Nachfrage. Diese Obergrenze wird als die &amp;#039;&amp;#039;akquisitorische Reichweite&amp;#039;&amp;#039; des [[Unternehmer]]s bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Alexander Dietzel, &amp;#039;&amp;#039;Vertriebscontrolling optimieren&amp;#039;&amp;#039;, Springer/Gabler, 2013, S. 132; ISBN 978-3-8349-3369-0&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie ist kleiner oder gleich der Sättigungsmenge, da z.&amp;amp;nbsp;B. aufgrund [[Unvollkommene Information|unvollkommener Information]] nicht jeder potenzielle Nachfrager Kenntnis vom Angebotspreis erlangt (fehlende oder geringe Markttransparenz). Durch Verbesserung der [[Produktqualität|Produkt-]] und [[Dienstleistungsqualität]] kann der Prohibitivpreis erhöht werden, nicht jedoch die Sättigungsmenge.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Angewandte_Marketinganalyse/-sfJDQAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=prohibitivpreis+werbung&amp;amp;pg=PA380&amp;amp;printsec=frontcover Guido Grunwald/Bernd Hempelmann, &amp;#039;&amp;#039;Angewandte Marketinganalyse&amp;#039;&amp;#039;, De Gruyter, 2017, S. 380]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgrenzung ==&lt;br /&gt;
Der [[Reservationspreis]] kann sich sowohl auf Güternachfrage als auch auf Güterangebot beziehen, bei den Nachfragern heißt er speziell Prohibitivpreis. Beim Reservationspreis verhält sich der Konsument [[Gleichgültigkeit|indifferent]] zwischen dem Kauf und Nicht-Kauf eines Gutes; er verkörpert denjenigen Preis eines Gutes, bei dem der Konsument ein Gut gerade noch kauft.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Mikro%C3%B6konomik_Schnell_erfasst/AsEfBAAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Reservationspreis+prohibitivpreis&amp;amp;pg=PA55&amp;amp;printsec=frontcover Robert Richert, &amp;#039;&amp;#039;Mikroökonomik - Schnell erfasst&amp;#039;&amp;#039;, 2010, S. 55]&amp;lt;/ref&amp;gt; Liegt der Preis um eine [[Geldeinheit]] niedriger als der Reservationspreis, so kauft er, liegt der Preis um eine Einheit höher als der Reservationspreis, so kauft der Konsument nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hal Varian]], &amp;#039;&amp;#039;Grundzüge der Mikroökonomie&amp;#039;&amp;#039;, 8. Auflage, Oldenbourg Wissenschaftsverlag, München, 2013; ISBN 978-3-486-70453-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betriebswirtschaftslehre]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mikroökonomie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Preispolitik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Nina</name></author>
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