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	<title>Professional Graphics Controller - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-19T15:35:56Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Professional_Graphics_Controller&amp;diff=2062117&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Siegbert v2: /* Literatur */ Paper von IBM ist offline =&gt; Archivlink</title>
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		<updated>2024-10-16T12:23:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Paper von IBM ist offline =&amp;gt; Archivlink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Professional Graphics Controller by IBM.jpg|mini|PGC-Karte]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Professional Graphics Controller&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;PGC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) war eine von [[IBM]] für den [[IBM Personal Computer XT|PC XT]] und [[IBM PC AT|PC AT]] hergestellte [[Grafikkarte]]. Im Vergleich zu anderen zeitgenössischen Grafiklösungen war der PGC sehr fortschrittlich. Er bot [[Hardwarebeschleunigung]] für [[2D]]- und [[3D]]-Grafiken für professionelle [[CAD]]-[[Anwendungssoftware|Anwendungen]] und bestand aus drei miteinander verbundenen [[Leiterplatte|Platinen]], welche einen eigenen [[Prozessor]] und [[Grafikspeicher]] beherbergten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Peddie2022a&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jon Peddie |Titel=The History of the GPU - Steps to Invention |Verlag=Springer |Ort=Cham |Datum=2022 |Sprache=en |ISBN=978-3-031-10967-6 |Kapitel=The IBM Professional Graphics Controller—PGC (1984) |Seiten=112f |DOI=10.1007/978-3-031-10968-3}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Monitor ==&lt;br /&gt;
Der Monitor [[IBM 5175]] ist der zur PGC-Karte passende Monitor. Es handelt sich dabei um einen analogen [[RGB-Signal|RGB-Monitor]], welcher speziell auf diese Karte abgestimmt ist. Normalerweise lässt er sich mit keiner anderen Grafikkarte betreiben, allerdings lässt er sich umbauen und kann dann mit [[Video Graphics Array|VGA]]-Karten, alten Macintosh-Rechnern und anderen analogen RGB-Videoquellen betrieben werden. Auf VGA umgebaute Restbestände des 5175 wurden zum Teil Anfang der 1990er Jahre im amerikanischen Versandhandel abverkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Markt ==&lt;br /&gt;
Der PGC wurde 1984 eingeführt und bietet eine höhere [[Bildauflösung|Auflösung]] und [[Farbtiefe (Computergrafik)|Farbtiefe]] als der [[Enhanced Graphics Adapter|EGA]]-Standard aus dem gleichen Jahr. Mit der Unterstützung von einer Auflösung von 640&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;480 Bildpunkten mit 256&amp;amp;nbsp;Farben (aus einer Palette von 4096 Farben) und 60&amp;amp;nbsp;Hz Bildwiederholrate ist der PGC sogar den ersten VGA-Karten, welche 1987 eingeführt wurden, überlegen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Peddie2022b&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jon Peddie |Titel=The History of the GPU - Eras and Environment |Verlag=Springer |Ort=Cham |Datum=2022 |Sprache=en |ISBN=978-3-031-13580-4 |Kapitel=VGA:&amp;amp;nbsp;1987 |Seiten=179 |DOI=10.1007/978-3-031-13581-1}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Spiele mit dieser Grafikqualität wurden erst Anfang bis Mitte der 1990er Jahre für [[Super Video Graphics Array|SVGA]]-Karten umgesetzt. Der Modus wird allerdings nicht durch eine [[BIOS]]-Schnittstelle unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der PGC zielte auf den Markt für professionelle [[CAD]]-[[Workstation]]s und verfügt über 320&amp;amp;nbsp;KB Videospeicher und einen eigenen [[Intel 8088|Intel-8088]]-Prozessor, womit Anwendungen bei Aufgaben wie der Rotation von Bildern in 2D durch die Hardware unterstützt werden konnten. In Computern für gewöhnliche Anwender fand der PGC nie eine große Verbreitung, allerdings stellte ein IBM PC XT/AT mit einem PGC, welcher einen Listenpreis von 4.290 [[US-Dollar]] hatte, für professionelle Anwender eine sehr attraktive Alternative zu CAD-Workstations dar, welche oft um die 50.000 Dollar kosteten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Peddie2022a&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Erscheinen von VGA-Karten wurde der PGC schließlich eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besonderheit ==&lt;br /&gt;
In den 1980er-Jahren waren gängige Grafikadapter mit Rücksicht auf die Grenzen der damals noch oft benutzten Fernsehgeräte entwickelt worden; so entstand auch die CGA-Auflösung von 320 bzw. 640&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;200 Pixel. Diese allerdings waren rechteckig, bei der vergleichsweise kurzen Entfernung zu Computermonitoren wurde dies als störend empfunden; Grafiken mussten rechnerisch korrigiert werden oder wurden verzerrt angezeigt.&lt;br /&gt;
Bei PGC waren die Pixel nicht nur feiner, durch das [[Seitenverhältnis]] von 640:480, entsprechend dem 4:3 der Monitore, waren sie obendrein exakt quadratisch und wurden als weit weniger störend empfunden.&lt;br /&gt;
Eine Darstellung von PGC auf TV-Geräten war nicht vorgesehen; die Grafikadapter waren ohnehin nur für Profianwender mit entsprechenden Monitoren finanzierbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau ==&lt;br /&gt;
Der PGC besteht aus drei Platinen. Eine enthält den Haupt-Grafikprozessor, [[Firmware]]-[[Festwertspeicher|ROM]]-Chips und den Videoausgang; eine ist für die [[Emulator|Emulation]] des [[Color Graphics Adapter|CGA]] zuständig, und die dritte enthält überwiegend den Grafikspeicher.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Peddie2022a&amp;quot; /&amp;gt; Auf einem [[Hauptplatine|Mainboard]] werden durch den PGC zwei [[Industry Standard Architecture|ISA]]-[[Steckplatz|Steckplätze]] belegt; die dritte Platine befindet sich dabei zwischen den beiden anderen, welche den Raum über den Steckplätzen in Anspruch nehmen. Aus Platzgründen konnte der PGC nur ab dem PC XT verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich zum Standardmodus von 640&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;480 Bildpunkten unterstützt der PGC auf Wunsch die offiziellen [[Textmodus|Text-]] und [[Grafikmodus|Grafikmodi]] des [[Color Graphics Adapter|CGA]]. Dies kann mit einem [[Jumper (Elektrotechnik)|Jumper]] auf der Platine eingestellt werden. Allerdings ist der PGC auf Registerebene nur teilweise zum CGA kompatibel, daher kann die CGA-Emulation deaktiviert und der PGC dann konfliktfrei mit einer echten CGA- oder EGA-Karte kombiniert betrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Scott Mueller |Titel=Upgrading and Repairing PCs |Auflage=2 |Verlag=Que Books |Datum=1992 |Sprache=en |ISBN=0-88022-856-3}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=K. A. Duke, W. A. Wall |Titel=A Professional Graphics Controller |Hrsg=[[IBM]] |Sammelwerk=IBM Systems Journal |Band=24 |Nummer=1 |Datum=1985 |Sprache=en |ISSN=0018-8670 |Seiten=14–25 |Online=https://web.archive.org/web/20061015235146/http://www.research.ibm.com/journal/sj/241/ibmsj2401D.pdf |Format=PDF |KBytes=1079 |Abruf=2010-08-26}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://www.seasip.info/VintagePC/pgc.html Bilder und Informationen zur Programmierung]&amp;#039;&amp;#039; (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Computergrafikstandards}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Siegbert v2</name></author>
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