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	<title>Profen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;ⵓ: ⇄; •6 externe Links geändert• 🌐︎</title>
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		<updated>2026-03-07T20:52:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:%E2%B5%93/ARreplace&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:ⵓ/ARreplace (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;⇄&lt;/a&gt;; •6 externe Links geändert• &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:%E2%B5%93/externalURLform&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:ⵓ/externalURLform (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;🌐︎&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt den Ortsteil der Gemeinde Elsteraue. Für das gleichnamige polnische Dorf siehe [[Mściwojów]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Elsteraue&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/07/32/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 12/12/41/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-ST&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 139 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 785&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2021-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gemeinde-elsteraue.de/download/11005/2022_06_03_haushalt_2022.pdf |titel=Gemeinde Elsteraue – Haushalt 2022 |seiten=8 |format=PDF; 15,3 MB |abruf=2022-10-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 2003-07-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 06729&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 034424&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Profen in Elsteraue.svg&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = Lage von Profen in der Gemeinde&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Profen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Ortschaft der Gemeinde [[Elsteraue]] an der [[Weiße Elster|Weißen Elster]] im [[Burgenlandkreis]]. Sie liegt im Südzipfel des [[Bundesland (Deutschland)|Bundeslandes]] [[Sachsen-Anhalt]], nahe den Grenzen zu [[Sachsen]] und [[Thüringen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:ProfenMarkt.JPG|mini|Markt und Kirche in Profen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Profen gehören die Ortsteile [[Lützkewitz]] und [[Beersdorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
1079 erfolgte die erste urkundliche Erwähnung Profens. Im 12. Jahrhundert wurde durch die Mönche des [[Kloster Pegau|Klosters Pegau]] der [[Profener Elstermühlgraben]] angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1872 wurde die Bahnstrecke Leipzig-Zeitz erbaut und im darauffolgenden Jahr eröffnet. Bereits bei der Erbauung war ein Bahnhof für Profen vorgesehen, jedoch waren schon allein die Besitzer der Grundstücke am Märzer Weg trotz hohem Angebots nicht bereit ihre Grundstücke an die Bahn zu verkaufen. Daraufhin wurde der Bahnhof nach Reuden verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst im Jahr 1902 erhielt Profen eine Haltestelle, die durch eine Festfahrt nach Pegau und zurück, an die sich abends Tanz und Festessen reihte, eröffnet wurde. In den darauffolgenden Jahren entwickelte sich der Haltepunkt zum Bahnhof, das lag unter anderem an der Errichtung der Brikettfabrik Profen im Jahr 1911 die mit der Bahn bedient wurde. Nachdem sich Profen in den 1950er und 1960er Jahren endgültig zur Bergarbeitergemeinde entwickelt hatte, wurde 1967 der Profener Bahnhof komplett umgebaut und modernisiert, um dem großen Verkehrsaufkommen, welches das Braunkohlenwerk zu verantworten hatte, standzuhalten. Dieses bestand aus zahlreichen Kohlezügen aber auch aus der Beförderung der Werksmitarbeiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Errichtung der Brikettfabrik Profen begann 1911, wodurch sich die bis dato landwirtschaftlich geprägte Ortschaft zur Bergarbeitergemeinde wandelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Juli 1950 wurden die bis dahin eigenständigen Gemeinden Beersdorf und Lützkewitz eingegliedert. Am 1. Juli 2003 wurde aus der bis dahin selbstständigen Gemeinde im Zusammenschluss mit Bornitz, Draschwitz, Göbitz, Könderitz, Langendorf, Rehmsdorf, Reuden, Spora und Tröglitz die Gemeinde Elsteraue gebildet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/Themen/Laender-Regionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/Namens-Grenz-Aenderung/2003.html StBA: Gebietsänderungen vom 01.01. bis 31.12.2003]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Tagebau Profen ===&lt;br /&gt;
1941 war der Aufschlussbeginn und 1944 der Beginn der Kohleförderung aus dem Oberflöz des [[Tagebau Profen|Tagebaus Profen]]. 1951 begann die Kohleförderung aus dem Unterflöz. Zwischen 1951 und 1954 wurde die Predeler Kippe angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1971 war der Beginn der Aufschlussarbeiten am [[Tagebau Profen|Baufeld Süd]] und 1972 die Inbetriebnahme der [[Abraumförderbrücke]] F 34 Nr. 26 im Baufeld Nord.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1979 begann das Einfahren der Abraumförderbrücke Nr. 16 und Kopplung an die Abraumförderbrücke 26. 1982 begann die Innenverkippung mit dem Neubau-[[Absetzer]] 1112. Ab 1985 wurde im Restloch Pirkau verkippt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1990 wurde der Brückenverband angehalten und gesprengt. 1993 bis 1995 wurde der Kohle-Misch- und Stapelplatz errichtet. 1999 kam es zur Wiederaufnahme der Innenverkippung im Tagebau Profen. 2004 wurde im Baufeld Schwerzau der erste Abraum bewegt. Am 4. Mai 2004 erfolgte ein Baggertausch am Baufeld Schwerzau, die mit einer Aufsehen erregenden Überquerung von 3 Tagebaugroßgeräten über die [[Grüne Magistrale]] verbunden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tagebau Profen wird mit seinen Baufeldern Schwerzau und Profen-Domsen voraussichtlich bis 2035 in Betrieb sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geplantes Kohlekraftwerk Profen ===&lt;br /&gt;
Seit 2006 plant die [[Mitteldeutsche Braunkohlengesellschaft]] (MIBRAG) am Standort Profen den Bau eines neuen [[Braunkohlekraftwerk]]s mit einer elektrischen Leistung von 660 Megawatt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;KA&amp;quot;&amp;gt;[http://kohle-protest.de/profen/ &amp;#039;&amp;#039;Kohlekraftwerk PROFEN.&amp;#039;&amp;#039;] Abgerufen am 17. September 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;BUND&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.bund-leipzig.de/themen_und_projekte/klima_energie/kohlekraftwerk_profen/ | wayback=20161005123927 | text=&amp;#039;&amp;#039;NEIN zum geplanten Kohlekraftwerk und Tagebauaufschluss in Profen/Lützen. &amp;#039;&amp;#039;}} Webseite des BUND Leipzig. Abgerufen am 17. September 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mibrag1&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.mibrag.de/index.php?id=3939&amp;amp; | wayback=20151010112332 | text=&amp;#039;&amp;#039;Das Kraftwerksprojekt: Mehr Energie aus weniger Kohle. &amp;#039;&amp;#039;}} Webseite der MIBRAG. Abgerufen am 17. September 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es soll das alte [[Industriekraftwerk Deuben]] und das [[Kraftwerk Mumsdorf]], welches bereits 2013 vom Netz gegangen ist, ersetzen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LEP&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.landesrecht.sachsen-anhalt.de/jportal/docs/anlage/sth/pdf/st230.10+p+anlage-lep.pdf | wayback=20160108191508 | text=&amp;#039;&amp;#039;Landesentwicklungsplan 2010 des Landes Sachsen-Anhalt&amp;#039;&amp;#039;}}, Z 136 X. Abgerufen am 17. September 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Baubeginn war für 2015, die Inbetriebnahme für 2019/20 geplant.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BILD&amp;quot;&amp;gt;Uwe Freitag: [http://www.bild.de/regional/leipzig/kohlekraftwerk/mibrag-plant-neues-kraftwerk-20426696.bild.html &amp;#039;&amp;#039;Kohlegigant Mibrag plant neues Kraftwerk&amp;#039;&amp;#039;]. In: Bild-Zeitung, 12. Oktober 2011. Abgerufen am 17. September 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; Voraussetzung für den Bau ist der Aufschluss eines neuen [[Tagebau]]s bei [[Lützen]], der die Kohle zur Befeuerung des Kraftwerks liefern soll.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LEP&amp;quot; /&amp;gt; Im April 2015 teilte die MIBRAG mit, dass das Kraftwerksprojekt auf Eis liege. Grund dafür sei die von Bundeswirtschaftsminister Gabriel geplante Klimaabgabe für CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-intensive Kraftwerke, welche das Unternehmen in finanzielle Bedrängnis bringe.&amp;lt;ref&amp;gt;Birger Zentner und Steffen Höhne: [http://www.mz-web.de/weissenfels/mitteldeutsche-braunkohlengesellschaft-mibrag-stoppt-kraftwerksneubau-profen-1057920 &amp;#039;&amp;#039;Mitteldeutsche Braunkohlengesellschaft Mibrag stoppt Kraftwerksneubau Profen.&amp;#039;&amp;#039;] In: Mitteldeutsche Zeitung, 23. April 2015. Abgerufen am 4. Oktober 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://rp-online.de/wirtschaft/unternehmen/kohle-streit-mibrag-legt-neubau-von-braunkohlekraftwerk-auf-eis_aid-18805645 &amp;#039;&amp;#039;Nach Kohle-Streit: Mibrag legt Neubau von Braunkohlekraftwerk auf Eis.&amp;#039;&amp;#039;] RP Online, 24. April 2015. Abgerufen am 4. Oktober 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kraftwerk soll einen Brennstoffausnutzungsgrad von 43 Prozent haben und für die [[Kraft-Wärme-Kopplung]], jedoch nicht für die [[CO2-Abscheidung und -Speicherung|CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Abscheidung]] (CCS) ausgelegt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mibrag1&amp;quot; /&amp;gt; Die Investitionssumme von 1,3 Mrd. Euro kann die Mibrag nicht allein stemmen und sucht daher noch einen Investor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BILD&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Birger Zentner und Heike Riedel: [https://www.mz.de/deutschland-und-welt/wirtschaft/bauprojekt-mibrag-kraftwerk-buschhaus-soll-absatz-sichern-2083975 &amp;#039;&amp;#039;Kraftwerk Buschhaus soll Absatz sichern&amp;#039;&amp;#039;]. In: [[Mitteldeutsche Zeitung]]. 20. September 2013. Abgerufen am 25. August 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Investorensuche gestaltet sich seit Jahren schwierig. Im März 2007 stieg der süddeutsche Energiekonzern [[EnBW Energie Baden-Württemberg]] aufgrund von Veränderungen der politischen Rahmenbedingungen für Braunkohle aus dem Projekt aus. Auch die Möglichkeit zur Beteiligung für [[Stadtwerk]]e ab Herbst 2008 fand nur wenig Zuspruch. Bisher haben lediglich die [[Stadtwerke Leipzig]] eine Kostenübernahme von zehn Prozent zugesagt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;KA&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kraftwerk Profen ist im regionalen Entwicklungsplan Halle und im Landesentwicklungsplan Sachsen-Anhalt verankert. Die MIBRAG bereitet sich nach eigenen Angaben auf das behördliche Genehmigungsverfahren vor. Erst wenn Rechtssicherheit und Wirtschaftlichkeit für das Kraftwerk gegeben seien, werde ein Investitions- und Baubeschluss gefasst. Die Bauzeit beträgt ca. fünf Jahre.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.mibrag.de/index.php?id=4337&amp;amp; | wayback=20151010112355 | text=&amp;#039;&amp;#039;Fragen und Antworten.&amp;#039;&amp;#039; – Kraftwerksprojekt.}} Webseite der MIBRAG. Abgerufen am 17. September 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kraftwerksneubau ist Kritik von zivilgesellschaftlicher und politischer Seite ausgesetzt. So bemängeln Umweltverbände, dass das neue Kraftwerk eine sehr viel höhere Leistung als die dafür abgeschalteten Kraftwerke habe und daher aus Sicht des Klimaschutzes trotz effizienterer Technik eine Verschlechterung der Umweltsituation zur Folge habe.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://gruppen.greenpeace.de/leipzig/mibrag.html | wayback=20140823083824 | text=geplante Kraftwerk. – Infoseite MIBRAG.}} Webseite von Greenpeace Leipzig. Abgerufen am 17. September 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;KA&amp;quot; /&amp;gt; Der Landesverband Sachsen-Anhalt von [[Bündnis 90/Die Grünen Sachsen-Anhalt|Bündnis 90/Die Grünen]] hält das Kraftwerk in Profen für unnötig und klimaschädlich, da der Energiebedarf des Landes bereits gedeckt sei.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.gruene-sachsen-anhalt.de/presse/anzeige/detail/zukunft-ohne-braunkohle-neues-kohlekraftwerk-ist-unnoetig-und-klimaschaedlich.html | archive-is=20140917142209 | text=&amp;#039;&amp;#039;ZUKUNFT OHNE BRAUNKOHLE – Neues Kohlekraftwerk ist unnötig und klimaschädlich.&amp;#039;&amp;#039;}} Pressemitteilung Bündnis 90/Die Grünen Sachsen-Anhalt, 23. Januar 2012. Abgerufen am 17. September 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bürgerinitiativen kritisieren neben dem Kraftwerksneubau insbesondere den geplanten Aufschluss des Tagebaus Lützen, dem die Ortschaften Schweßwitz, Michlitz, [[Röcken]], [[Sössen]], Bothfeld, [[Gostau]], Kölzen, [[Sössen|Stößwitz]] und Ellerbach zum Opfer fallen würden. Insgesamt müssten 1000 Menschen umgesiedelt werden. Von dem Tagebau wäre auch kulturhistorisches Erbe – das Geburtshaus und das Grab von [[Friedrich Nietzsche]] in Röcken sowie die [[Gustav-Adolf-Denkmal (Lützen)|Gustav-Adolf-Gedenkstätte]] in Lützen – bedroht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;KA&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
In Profen liegt ein Bahnhof der [[Bahnstrecke Leipzig–Probstzella]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Öffentlicher Personennahverkehr|öffentliche Personennahverkehr]] wird unter anderem durch den [[Landesbedeutsame Buslinie|PlusBus]] des [[Bahn-Bus-Landesnetz Sachsen-Anhalt]] erbracht. Folgende Verbindung führt, betrieben von der [[Personenverkehrsgesellschaft Burgenlandkreis]], durch Profen:&lt;br /&gt;
* Linie 850: [[Bahnhof Zeitz|Zeitz]] ↔ Reuden ↔ Profen ↔ [[Mondsee (Sachsen-Anhalt)|Strandbad Mondsee]] ↔ Hohenmölsen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Bundesstraße 2]] führt durch Profen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten / Tourismus ==&lt;br /&gt;
Der Ortskern von Profen besteht aus zahlreichen unter [[Denkmalschutz]] stehenden [[Fachwerkhaus|Fachwerkbauten]], die im Zuge der Dorferneuerung zum Teil ansehnlich [[Sanieren von Baudenkmälern|saniert]] wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine besondere Sehenswürdigkeit ist die 1495 erbaute [[Dorfkirche Profen]] mit ihrem weit sichtbaren spät[[Gotik|gotischen]] Turm. Sie war als [[Dekanatskirche]] in einem der ältesten Pfarrorte des [[Bistum Zeitz|Bistums Zeitz-Naumburg]] von Bedeutung, das im [[Spätmittelalter]] [[Marktrecht]] besaß, und ist daher in Formgebung und Ausführung für eine Dorfkirche außergewöhnlich. In der Kirche befindet sich die heute älteste erhaltene [[Kegellade]]norgel Mitteldeutschlands, die im Jahr 1854 vom Eilenburger Orgelbaumeister Geißler gebaut wurde. Die Orgel hat 24 [[Register (Orgel)|Register]] und zwei [[Manual (Musik)|Manuale]] sowie [[Pedal (Orgel)|Pedal]]. Die Besucherkirche ist von Ostern bis zum 31. Oktober und über Weihnachten bis zum 6. Januar tagsüber geöffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das 1875 errichtete Kriegerdenkmal im Ort wurde aus der ehemaligen [[Kursächsische Postmeilensäule|Kursächsischen Postdistanzsäule]] des [[Pegau]]er &amp;#039;&amp;#039;Obertors&amp;#039;&amp;#039; gestaltet. An der alten [[Bundesstraße 2|Fernverkehrsstraße 2 (F 2)]] im Ortsteil [[Beersdorf]] kennzeichnen ein königlich sächsischer [[Meilenstein|Grenzübergangsstein]] und ein königlich preußischer Halb[[meilenstein]] (große Glocke) die ehemalige Grenze zwischen [[Königreich Sachsen]] und [[Königreich Preußen]] ab 1815, an gleicher Stelle verläuft heute die Ländergrenze zwischen [[Sachsen]] und [[Sachsen-Anhalt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Elster-Radweg]] führt durch Profen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== In Profen geborene Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* Johann Friedrich Hütter (1774–1840), Jurist und Bürgermeister von Zeitz&lt;br /&gt;
* [[Florian Lobeck]] (1816–1869), Altphilologe&lt;br /&gt;
* [[Heinz Walter (Pharmazeut)|Heinz Walter]] (1921–1983), Pharmakologe und Apotheker, Fachautor und Editor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Tagebau Profen-Süd.jpg|Tagebau Profen-Süd mit [[Kraftwerk Lippendorf]]&lt;br /&gt;
Profen Dorfstraße.jpg|Dorfstraße in Profen im Juni 2006&lt;br /&gt;
Weiße Elster bei Profen.jpg|Die Weiße Elster bei Profen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Elsteraue}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7732159-5|VIAF=237072622}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Burgenlandkreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Elsteraue)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Burgenlandkreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1079]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;ⵓ</name></author>
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