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	<title>Produktvariation - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T07:20:31Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Wheeke: HC: Entferne Kategorie:Wirtschaft</title>
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		<updated>2023-02-03T09:21:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Wirtschaft&quot; title=&quot;Kategorie:Wirtschaft&quot;&gt;Kategorie:Wirtschaft&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Produktvariation&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Produktmodifikation&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist in der [[Betriebswirtschaftslehre]] die [[Produktstrategie]], von einem [[Produkt (Wirtschaft)|Produkt]] oder einer [[Dienstleistung]] [[Variante (Produkt)|Varianten]] herzustellen, die das bisherige Produkt oder die bisherige Dienstleistung ersetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Die Produktvariation ist in der [[Produktpolitik]] eine [[Diversifikation (Wirtschaft)|Diversifikation]] in der Weise, dass ein bereits bestehendes Produkt durch ein Nachfolgeprodukt ersetzt wird, wobei eine Trennschärfe zur [[Produktinnovation]] nicht vorhanden ist.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=81egBgAAQBAJ&amp;amp;pg=PA409&amp;amp;dq=Produktvariation+lexikon&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=2ahUKEwiK297V9an2AhWgjIkEHdtuDxsQ6AF6BAgJEAE#v=onepage&amp;amp;q=Produktvariation%20lexikon&amp;amp;f=false Ludwig G. Poth/Marcus Pradel/Gudrun S. Poth, &amp;#039;&amp;#039;Gabler Kompakt-Lexikon Marketing&amp;#039;&amp;#039;, 2003, S. 409]&amp;lt;/ref&amp;gt; Das bereits bestehende Produkt wird nicht mehr hergestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=f-vw4dXTQCkC&amp;amp;pg=PA207&amp;amp;dq=Produktvariation+lexikon&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=2ahUKEwjez421iKr2AhV2jIkEHZFBBLs4FBDoAXoECAMQAQ#v=onepage&amp;amp;q=Produktvariation%20lexikon&amp;amp;f=false Norbert Hochheimer, &amp;#039;&amp;#039;Das kleine QM-Lexikon&amp;#039;&amp;#039;, 2011, S. 207]&amp;lt;/ref&amp;gt; Dadurch entfällt das [[Güterangebot]] für dieses Produkt auf dem [[Gütermarkt]]. Eine diesbezügliche [[Güternachfrage]] kann nur durch gebrauchte Produkte (wie [[Gebrauchtwagen]]) befriedigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arten ==&lt;br /&gt;
Eine typische Produktvariation ist das [[Revival]], das in Form des [[Relaunch (Öffentlichkeitsarbeit)|Relaunch]] oder [[Facelifting#Marketing|Facelifting]] durchgeführt werden kann.&amp;lt;ref&amp;gt;Ludwig G. Poth/Marcus Pradel/Gudrun S. Poth, &amp;#039;&amp;#039;Gabler Kompakt-Lexikon Marketing&amp;#039;&amp;#039;, 2003, S. 409&amp;lt;/ref&amp;gt; Beim Relaunch wird ein bereits aus dem Markt genommenes Produkt nach längerer Zeit mit Produktmodifizierungen wieder eingeführt, beim Facelifting erfährt ein Produkt bloße optische Veränderungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Änderung des [[Image#Marketing|Produkt-]] oder [[Markenimage]] wird häufig als Produktvariation angesehen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=tOaO9mqka7UC&amp;amp;pg=PA364&amp;amp;dq=Produktvariation+lexikon&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=2ahUKEwifhKjzg6r2AhXBY98KHatCAnw4ChDoAXoECAAQAQ#v=onepage&amp;amp;q=Produktvariation%20lexikon&amp;amp;f=false  Springer Fachmedien Wiesbaden (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Gabler Kompakt-Lexikon Wirtschaft&amp;#039;&amp;#039;, 2013, S. 356]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Typische Produktvariationen ==&lt;br /&gt;
;Automobilherstellung&lt;br /&gt;
Unter einer Produktvariation versteht man die bewusste Veränderung einer im Markt befindlichen [[Baureihe]] unter Beibehaltung ihrer grundlegenden Konstruktionsmerkmale.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=LUKR5Ty0MrkC&amp;amp;pg=PA140&amp;amp;dq=produktvariation+facelifting&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=2ahUKEwink9n9hqr2AhWLiOAKHXjCCUMQ6AF6BAgDEAE#v=onepage&amp;amp;q=produktvariation%20facelifting&amp;amp;f=false Willi Diez, &amp;#039;&amp;#039;Automobil-Marketing&amp;#039;&amp;#039;, 2006, S. 140]&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie wird in der [[Automobilwirtschaft]] üblicherweise als „Facelifting“ bezeichnet. In der [[Automobilhersteller|Automobilherstellung]] liegt eine Produktvariation erst vor, wenn ein bestimmtes [[Baureihe|Fahrzeugmodell]] nicht mehr hergestellt wird. Beispiel ist der [[VW Käfer]], dessen [[Produktion]] am 30. Juli 2003 eingestellt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;In [[Mexiko]] wurde die Produktion erst im Juli 2019 beendet.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein „Nachfolger“ wurde der bereits im Mai 1974 präsentierte [[VW Golf]]. Dessen Modelle wie der [[VW Golf I]], [[VW Golf II]] usw. waren Produktdifferenzierungen. Die nicht mehr hergestellten Modelle können jedoch weiterhin genutzt werden, solange [[Ersatzteil]]e vorhanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Computerprogramme/Software&lt;br /&gt;
Eine neue [[Version (Software)|Version]] von [[Computerprogramm]]en und [[Software]] ist eine Produktvariation, sofern eine neue Version die alte ersetzt wie beim [[Acrobat Reader]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=eIkiBgAAQBAJ&amp;amp;pg=PA321&amp;amp;dq=Produktdifferenzierung+version&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=2ahUKEwiakZT-wZr2AhVnjYkEHajRA9YQ6AF6BAgEEAE#v=onepage&amp;amp;q=Produktdifferenzierung%20version&amp;amp;f=false Tobias Kollmann, &amp;#039;&amp;#039;E-Venture&amp;#039;&amp;#039;, 2004, S. 321]&amp;lt;/ref&amp;gt; Alte Versionen können nicht oder nur fehlerhaft genutzt werden. Kann jedoch mit der alten Version noch weitergearbeitet werden, liegt eine Produktdifferenzierung vor (wie beispielsweise bei [[Microsoft Word]]). Bei vorhandener [[Aufwärtskompatibilität|Aufwärts-]] oder [[Abwärtskompatibilität]] handelt es sich stets um Produktdifferenzierungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaftliche Aspekte ==&lt;br /&gt;
Die Produktvariation ist als absatzpolitisches Instrument auf [[Oligopol]]märkten weit verbreitet, weil die oligopolistische [[Interdependenz]] aus der Sicht der Unternehmen den Einsatz solcher [[Aktionsparameter]] erfordert, die keine unmittelbar wahrnehmbare Reaktion der Konkurrenten zur Folge haben.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=4w3TBgAAQBAJ&amp;amp;pg=PA903&amp;amp;dq=Produktvariation+lexikon&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=2ahUKEwifhKjzg6r2AhXBY98KHatCAnw4ChDoAXoECAkQAQ#v=onepage&amp;amp;q=Produktvariation%20lexikon&amp;amp;f=false Ute Arentzen/Heiner Brockmann/Heike Schule/Thorsten Hadeler (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Gabler Volkswirtschafts-Lexikon&amp;#039;&amp;#039;, Band II, 1996, S. 903]&amp;lt;/ref&amp;gt; Deshalb sind im [[Qualitätswettbewerb]] die Produktvariation und -differenzierung wichtige Komponenten.&amp;lt;ref&amp;gt;Springer Fachmedien Wiesbaden (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Gabler Kompakt-Lexikon Wirtschaft&amp;#039;&amp;#039;, 2013, S. 364&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlass für Produktvariation können Veränderungen des [[Konsumverhalten]]s, Erscheinen von Konkurrenzprodukten, gesetzliche Auflagen oder [[technischer Fortschritt]] sein.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=zfPQBgAAQBAJ&amp;amp;pg=PA300&amp;amp;dq=Produktvariation+lexikon&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=2ahUKEwiK297V9an2AhWgjIkEHdtuDxsQ6AF6BAgIEAE#v=onepage&amp;amp;q=Produktvariation%20lexikon&amp;amp;f=false Rüdiger Pieper (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Lexikon Management&amp;#039;&amp;#039;, 1992, S. 301]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Produktvariation zielt darauf ab, den [[Produktlebenszyklus]] zu stabilisieren.&amp;lt;ref&amp;gt;Ludwig G. Poth/Marcus Pradel/Gudrun S. Poth, Gabler Kompakt-Lexikon Marketing, 2003, S. 409&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch Produktvariation können neue [[Teilmarkt|Teilmärkte]] erschlossen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Rüdiger Pieper (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Lexikon Management&amp;#039;&amp;#039;, 1992, S. 245&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Definition aller Produktvariationen einschließlich der Produktdifferenzierungen sollte aus Kundensicht möglichst einheitlich insbesondere durch die [[technische Daten|technischen Daten]] des Kraftfahrzeuges erfolgen. Durch eine Definition der Produktvariationen, die den Anforderungen an eine ideale [[Boolesche Algebra]] entspricht, kann eine einheitliche und konsistente Produktdefinition gewährleistet werden. Dies schließt auch die Definition der Fahrzeugklassen, -baureihen und -typen mit ein, die der Produktdifferenzierung zuzuordnen sind.&amp;lt;ref&amp;gt;Wilmjakob Herlyn, &amp;#039;&amp;#039;PPS im Automobilbau&amp;#039;&amp;#039;, Hanser Verlag/München, 2012, S. 81–101&amp;lt;/ref&amp;gt; Um eine eindeutige und korrekte Produktdefinition zu erreichen, ist der Einsatz eines [[Produktkonfigurator]]s sinnvoll, der den Kunden bei der Auswahl der Ausstattungen unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgrenzung ==&lt;br /&gt;
Streng zu trennen ist die Produktvariation von der [[Produktdifferenzierung]], bei der kein Nachfolgeprodukt geschaffen wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Ludwig G. Poth/Marcus Pradel/Gudrun S. Poth, &amp;#039;&amp;#039;Gabler Kompakt-Lexikon Marketing&amp;#039;&amp;#039;, 2003, S. 401&amp;lt;/ref&amp;gt; Vielmehr werden an bestehenden Produkten – die auch weiterhin hergestellt werden – Produkteigenschaften, Größe, Farbe oder Aussehen verändert oder sogar stoffliche-technische Änderungen vorgenommen bis hin zur geänderten [[Verpackung]].&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Walldorf, &amp;#039;&amp;#039;Gabler Lexikon Auslands-Geschäfte&amp;#039;&amp;#039;, 2000, S. 476&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Frank Thomas Piller&lt;br /&gt;
   |Titel=Mass Customization: Ein wettbewerbsstrategisches Konzept im Informationszeitalter&lt;br /&gt;
   |Verlag=Gabler&lt;br /&gt;
   |Ort=Wiesbaden&lt;br /&gt;
   |Jahr=2000&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-8350-0355-0}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Ralf Reichwald, Frank Thomas Piller&lt;br /&gt;
   |Titel=Interaktive Wertschöpfung: Open Innovation, Individualisierung und neue Formen der Arbeitsteilung&lt;br /&gt;
   |Verlag=Gabler&lt;br /&gt;
   |Ort=Wiesbaden&lt;br /&gt;
   |Jahr=2006&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-8349-0106-7}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Herlyn, Wilmjakob&lt;br /&gt;
   |Titel=PPS im Automobilbau - Produktionsprogrammplanung und -steuerung von Fahrzeugen und Aggregaten&lt;br /&gt;
   |Verlag=Hanser Verlag&lt;br /&gt;
   |Jahr=2012&lt;br /&gt;
   |Ort=München&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-446-41370-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4175819-5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betriebswirtschaftslehre]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Marketing]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Marktpsychologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Produktmanagement]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wheeke</name></author>
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