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	<title>Produktivkraft - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T07:56:59Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Produktivkraft&amp;diff=123305&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Walmei: Die Teilüberschrift &quot;gesellschaftliche Produktivkraft&quot; wird dem Lemma und den Produktionsmitteln nicht gerecht</title>
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		<updated>2023-12-16T03:54:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Teilüberschrift &amp;quot;gesellschaftliche Produktivkraft&amp;quot; wird dem Lemma und den Produktionsmitteln nicht gerecht&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Produktivkraft&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; entstammt der [[Marxistische Wirtschaftstheorie|marxistischen Wirtschaftstheorie]]. Als Produktivkräfte werden alle natürlichen, technischen, organisatorischen und geistig-wissenschaftlichen [[Ressource]]n bezeichnet, die der [[Gesellschaftsformation|Gesellschaft]] zur Produktion von Gütern und Dienstleistungen zur Verfügung stehen. Nach dem [[Gesetz der Übereinstimmung der Produktionsverhältnisse mit dem Charakter der Produktivkräfte]] stehen sie in einem [[Dialektik|dialektischen]] Verhältnis zu den [[Produktionsverhältnisse]]n, mit denen sie gemeinsam eine historisch spezifische [[Produktionsweise]] bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Während in der Hegel’schen [[Geschichtsphilosophie]] der [[Universalgeschichte|universalhistorische]] [[Fortschritt]], durch die ‚Arbeit des Geistes‘ vorangetrieben, sich in einer Zunahme des ‚Bewusstseins der Freiheit‘ manifestiert, bemisst Marx diesen Fortschritt, vorangebracht durch die gesellschaftliche [[Arbeit (Philosophie)#Lebendige und vergegenständlichte Arbeit|Arbeit]], an der geschichtlichen Entwicklung der Produktivkräfte und der mit diesen in dialektischem Zusammenhang stehenden Produktionsverhältnisse.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Eberhard Rüddenklau |url=https://www.spektrum.de/lexikon/philosophie/produktivkraefte/1651 |titel=Produktivkräfte |werk=Metzler Lexikon Philosophie |hrsg=Springer-Verlag Deutschland GmbH |datum=2008 |sprache=de |abruf=2023-06-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Produktivkräfte sind&lt;br /&gt;
# die Menschen, besonders ihre Fähigkeiten, Fertigkeiten und Erfahrungen,&lt;br /&gt;
# die Technologie und Organisation der Produktion,&lt;br /&gt;
# die [[Produktionsmittel]] mit den Arbeitsgegenständen (wie Rohstoffe) und die Arbeitsmittel (wie Maschinen) und&lt;br /&gt;
# das gesellschaftliche Wissen, insbesondere auch die [[Wissenschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der klassischen Nationalökonomie – dem Vorläufer der modernen [[Volkswirtschaftslehre]] – ist der sehr viel enger gefasste und deshalb nicht als Synonym zu verstehende Begriff &amp;#039;&amp;#039;„[[Produktionsfaktor]]en“&amp;#039;&amp;#039; geläufig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ersten Band des [[Das Kapital|Kapital]] charakterisiert [[Karl Marx]] die Produktivkräfte als „durch mannigfache Umstände bestimmt, unter anderem durch den Durchschnittsgrad des Geschickes der Arbeiter, die Entwicklungsstufe der Wissenschaft und ihrer technologischen Anwendbarkeit, die gesellschaftliche Kombination des Produktionsprozesses, den Umfang und die Wirkungsfähigkeit der [[Produktionsmittel]], und durch Naturverhältnisse“.&amp;lt;ref&amp;gt;MEW 23: S. 54&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der &amp;#039;&amp;#039;[[Die deutsche Ideologie|Deutschen Ideologie]]&amp;#039;&amp;#039; von [[1845]]/[[1846|46]], hrsg. 1932,&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; ging Marx zusammen mit [[Friedrich Engels]] davon aus, dass „&amp;#039;&amp;#039;jede neue Produktivkraft, sofern sie nicht eine bloß quantitative Ausdehnung der bisher schon bekannten Produktivkräfte ist (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Urbarmachung]] von Ländereien)[…] eine neue Ausbildung der Teilung der Arbeit zur Folge&amp;#039;&amp;#039;“ habe. Wobei „&amp;#039;&amp;#039;die jedesmalige Stufe der Teilung der Arbeit […] auch die Verhältnisse der Individuen zueinander in Beziehung auf das Material, Instrument und Produkt der Arbeit&amp;#039;&amp;#039;“, sprich die [[Produktionsverhältnisse]] bestimme (Marx/Engels, Die deutsche Ideologie in: MEW Bd. 3, 1990, S. 22). Mit steigender Produktivkraft der [[Arbeit (Philosophie)#Philosophie der Arbeit ab Mitte des 19. Jahrhunderts|Arbeit]] würden die bestehenden Produktionsverhältnisse zu „Fesseln“ dieser. Im [[Das kommunistische Manifest|Kommunistischen Manifest]] beschreiben Marx und Engels diesen Prozess rückblickend auf die [[Dialektische Aufhebung|Aufhebung]] des [[Feudalismus]]: Die Produktionsverhältnisse „hemmten die Produktion, statt sie zu fördern. Sie verwandelten sich in ebensoviele Fesseln. Sie mußten gesprengt werden, sie wurden gesprengt.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;MEW 4: S. 11&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zitat:&lt;br /&gt;
* Die Entwicklung der Produktivkräfte der gesellschaftlichen Arbeit ist die historische Aufgabe und Berechtigung des Kapitals. &amp;#039;&amp;#039;Karl Marx, Marx-Engels-Werke 25, Kapital III, S. 269&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Karl Marx]], [[Friedrich Engels]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Die deutsche Ideologie]]&amp;#039;&amp;#039;, Kapitel I: &amp;#039;&amp;#039;Feuerbach&amp;#039;&amp;#039;, 1845–1846, in: [[Marx-Engels-Werke|MEW]] Bd. 3, S. 17–77&lt;br /&gt;
* Karl Marx, Friedrich Engels: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Elend der Philosophie]]&amp;#039;&amp;#039;, Kapitel 2, §2: &amp;#039;&amp;#039;Arbeitsteilung und Maschinen&amp;#039;&amp;#039;, in: MEW Bd. 4, S. 144–157&lt;br /&gt;
* Artikel „Produktivkräfte“. In: [[Georg Klaus]], [[Manfred Buhr]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Philosophisches Wörterbuch (Klaus-Buhr)|Philosophisches Wörterbuch]].&amp;#039;&amp;#039; 11. Aufl., Leipzig 1975.&lt;br /&gt;
* Artikel „Produktivkräfte“. In: [[Manfred Buhr]], [[Alfred Kosing]]: &amp;#039;&amp;#039;Kleines Wörterbuch der Marxistisch-Leninistischen Philosophie&amp;#039;&amp;#039;. 4. überarbeitete Auflage, Opladen 1979.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{wikiquote|Produktivkräfte}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4121519-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Makroökonomie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historischer Materialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Marxistische Wirtschaftstheorie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[ru:Марксистская политическая экономия#Производительные силы]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Walmei</name></author>
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